„Mayans M.C.“ für fünfte Staffel verlängert

    Biker-Drama und Showrunner Elgin James erhalten Vertrauen von FX

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 25.07.2022, 10:15 Uhr

    J.D. Pardo als Ezekiel „EZ“ Reyes in „Mayans M.C.“ – Bild: FX Networks
    J.D. Pardo als Ezekiel „EZ“ Reyes in „Mayans M.C.“

    Etwas über einen Monat nach dem Ende der vierten Staffel des „Sons of Anarchy“-Spin-Offs wurde die Verlängerung des Biker-Dramas „Mayans M.C.“ durch seinen US-Sender FX bestätigt. Die vierte Staffel der Serie feiert ab 9. August bei Sky Atlantic und Sky Showcase seine Deutschlandpremiere (fernsehserien.de berichtete).

    Zusammen mit der Verlängerung wurde bekannt, dass Showrunner Elgin James einen mehrjährigen Vertrag mit dem Produktionsstudio 20th Television unterschrieben hat. Elgin hatte „Mayans M.C.“ zusammen mit dem „Sons of Anarchy“-Schöpfer Kurt Sutter entwickelt und zunächst als Ko-Showrunner fungiert. Später hatte sich 20th Television, ein Teil der The Walt Disney Company, unschön von Sutter getrennt.

    Nick Grad, Programmchef bei FX, kommentiert: Die Mayans haben für vier spannungsgeladene Staffeln um Respekt, Territorium, und Macht gekämpft. Damit haben sie die Bühne für eine explosive fünfte Staffel bereitet, die ihr Überleben auf die Probe stellen wird.

    Im Zentrum von „Mayans M.C.“ steht die Geschichte von Ezekiel „EZ“ Reyes (J.D. Pardo), Mitglied des Mayans Motor Club an der Grenze von Kalifornien nach Mexiko. Einst ein Golden Boy, der den amerikanischen Traum (in Form eines Studiums) zum Greifen nahe hatte, sehen sich EZ, sein Bruder Angel (Clayton Cardenas) und der Rest des Snato-Padre-M.C. einem Rachefeldzug ausgesetzt, nachdem der Versuch, sich unter einem neuen Anführer zu vereinen, fehlgeschlagen ist. Nach einem herzzerbrechenden Betrug haben sich EZ und Angel von ihrem Vater Felipe (Edward James Olmos) entfernt.

    Bei einem Auftritt auf der San Diego Comic-Con fasst Elgin zusammen, dass EZ über die ersten drei Staffeln damit gehadert habe, sich den Mayans angeschlossen zu haben und immer auch zumindest gedanklich nach einer Möglichkeit gesucht habe, in eine bürgerliche Existenz zurückzukehren. Doch in der vierten Staffel habe er sich vollends und mit tödlichen Konsequenzen in die Welt der MCs begeben und tue dort nun das, was getan werden „muss“, wofür andere aber nicht bereit seien.

    Weitere Hauptrollen in „Mayans M.C.“ haben Danny Pino, Carla Baratta, Michael Irby, Raoul Max Trujillo, Emilio Rivera, Sarah Bolger, Frankie Loyal, Joseph Lucero und Vincent Vargas.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Die vierte Staffel ist nochmal einen deut schlechter als die vorrangegangene. Logiklöcher und Versatzstücke wo man nur hinschaut und das geht gleich bei der Schlacht um das Clubhaus in der ersten Folge los und zieht sich bis zum Ende hin. Ich weiss echt nicht, ob ich mich über eine Verlängerung freuen soll. Immerhin hat man in der letzten Folge einen alten SOA Kämpfer aufgeboten und es besteht die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Charming Chapter in der 5. Staffel, wo der Krieg ja nun erst richtig losgeht. Wie mein Vorredner anspricht, ist ohne Sutter offenbar die Luft raus, Schade, denn die ersten beiden Staffeln waren recht vielversprechend.
      • am

        Leider merkt man, dass Sutter nicht mehr mitmischt, denn die dritte Staffel war doch sehr schwach, während seine SoA bis zum Ende kaum Ermüdung gezeigt hatten. Es mag ja schon berechtigt gewesen zu sein ihn zu feuern, wenn die Sachlage korrekt berichtet wurde, gut getan hat es der Serie aber nicht.

        Ich freue mich trotzdem drauf, obwohl ich die vierte Staffel bis jetzt noch nicht gesehen habe.

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