„Kripo Holstein“: Neuer ZDF-Vorabendkrimi ab Oktober

    Björn Bugri und Lara-Isabelle Rentinck als Ostsee-Ermittler

    Glenn Riedmeier – 27.08.2013, 13:49 Uhr

    „Kripo Holstein – Mord und Meer“

    Im ZDF startet am 9. Oktober eine neue Krimiserie namens „Kripo Holstein – Mord und Meer“. Insgesamt acht Folgen sind am Vorabend jeweils mittwochs um 19:25 Uhr als „Küstenwache“-Vertretung zu sehen.

    Gedreht wurde das neue Krimi-Format zwischen Mai und August in Altenkrempe, einem urigen, küstennahen Dorf, das als Außenstelle der Kripo Holstein fungiert. Als Kulisse dienten alte Gehöfte inmitten von Rapsfeldern, Steilküste, Binnenseen, sowie die Ostsee und ihre Strände. Erwartungsgemäß setzt das ZDF in der Serie, die ursprünglich „Die Ostseecops“ heißen sollte, wieder auf ein altbewährtes Konzept: Der städtische Kriminalhauptkommissar und Hubschrauberpilot Hannes Schulte (Björn Bugri) aus Berlin-Wedding wird nach Altenkrempe strafversetzt. Dort rechnet der Großstädter mit behäbigen Kollegen, altmodischen Ermittlungsmethoden und belanglosen Streitereien um Gartenzäune. Doch zu seiner Überraschung ist das Gegenteil der Fall, und er trifft auf professionelle, hippe Mitarbeiter und wird mit Mordfällen konfrontiert.

    Bald schon wird Schulte vom Charme und Geschick seiner norddeutschen Kollegen überzeugt, und er bildet zusammen mit der attraktiven Kriminalhauptkommissarin Jette Jessen (Lara-Isabelle Rentinck), dem liebenswerten Techniker und Kriminaloberkommissar Jost Reedmacher (Christoph Hagen Dittmann) sowie der IT- und KTU-Spezialistin und Kriminaloberkommissarin Catrin Christiansen (Katharina Küpper) ein motiviertes Team. In weiteren Rollen sind Daniel Roesner als berittener Polizeioberkommissar Lars Tennhagen und Ina Holst als fahrende Imbissbudenbetreiberin Heidi Lürsen zu sehen. Regie führten Zbynek Cerven und Daniel Drechsel-Grau, produziert wurde die Serie von Ursula Pfriem und Kerstin Lipownik.

    Neben „Kripo Holstein“ kehren in der zweiten Oktoberwoche zahlreiche weitere Krimiserien mit neuen Folgen zurück. „SOKO 5113“, „SOKO Köln“, „SOKO Wismar“, „SOKO Stuttgart“ und „SOKO Kitzbühel“ werden werktags jeweils um 18:05 Uhr im Wechsel ausgestrahlt. Ein Wiedersehen gibt es ab dem 11. Oktober außerdem mit „Forsthaus Falkenau“ jeweils freitags um 19:25 Uhr.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Gääääääääähn!
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        Eigentlich mag ich ja solche Postings nicht, aber ich muss dir, ob ich will oder nicht, Recht geben.

        Ein neuer Vorabendkrimi, genau das, was noch fehlt. Meine Güte, wenn ich den letzten Satz des Wunschliste-Beitrages lese, kommen mir neue Folgen von "Forsthaus Falkenau" gerade exotisch und erfrischend anders vor.
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        Ja, Paula, in der Regel vermeide ich ja solche Gefühlsausbrüche auch... aber wenn es seit gefühlten 200 Jahren im ZDF-Vorabendprogramm nur noch deutsche Krimiserien, die sich nur äußerlich durch andere Schauplätze unterscheiden (welche deutsche Region ist eigentlich noch nicht durch?), und mit den ewig gleichen Klischees aufwartet, dann ist das nur noch zum Einschlafen.

        Wo sind die Zeiten, als Familienserien und andere deutsche Produktionen mit amerik. Serien wie "Ein Colt für alle Fälle" oder "Trio mit vier Fäusten" ergänzt wurden und so eine bunte Mischung geboten wurde?
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        Und die ARD ist auch keine Alternative - da läuft das Gleiche ... Selbst einem Krimi-Fan muss es doch irgendwann mal reichen?

        Wo laufen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen überhaupt noch amerikanische Serien? Dafür scheint einzig und allein das Privatfernsehen zuständig zu sein. Lediglich der Sonntagskrimi (natürlich, ein Krimi!) im Zweiten ist nicht selbst produziert, der ist immerhin aus England, und hin und wieder gibts mal einen Schwedenkrimi (natürlich!). Aber ansonsten Fehlanzeige. Nichts als eigenproduzierter Einheitsbrei. Wobei ich durchaus nicht gegen Eigenproduktionen bin. Aber wenn die sich wie ein Ei dem anderen ähneln, macht es keinen Spaß mehr.
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        Da hilft bei mir eben immer nur ein Griff ins eigene Archiv ;-)
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        Es wird eben so lange an dem Format rumgelutscht, bis auch der letzte hinterste Winkel der Republik eine Soko hat. "De Randfichten-Cops" aus dem Erzgebirge, "Sokko Äppelwoi" aus dem Hessischen, "Die roten Kripo-Teufel" aus der Pfalz, "Geh fort - Die Saarland-Cops" aus Saarbrücken, "Trinke mir einer? - Das fröhliche Polizeirevier" aus dem Schwarzwald, "Kribbo Kemmenitz" aus Sachsen und "Allmecht, de Frrrangn-Bolizei"... es ist noch lange, sehr lange nicht vorbei...;-)

        Der Lonewolf Pete

        PS - Und spätestens im Jahr 2016 gibts dann ein Mega-Crossover-Event über zwei Wochen, bei dem alle Cops an einem gemeinsamen Fall rumwerkeln...da guckt aber wahrscheinlich außer ein paar hartgesottenen Soko-Schauern wie ich keiner mehr hin...
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        Zum Einschlafen sind die Krimis aber hauptsächlich aus zwei Gründen - zum einen fehlt es an Action (es gibt keinerlei Verfolgungsjagden, Schießereien oder sowas... und Morde dürfen auch nicht mehr gezeigt werden), zum anderen wegen der immer gleichen Ideen der Autoren, denn frischer Wind ist nicht erwünscht. So sind acht von zehn Fälle Beziehungstaten, dann noch ein Selbstmord, der als Mord getarnt ist, und ein Unfall, der wie ein Mord aussieht, und das wars. Damit zieht man niemanden mehr vor die Glotze. Man hat den Eindruck, die gesamte "Action"-Szenerie hätte sich RTL für die Cobra 11 gepachtet, und das ZDF dreht eben Lokal-Krimidinner.

        Der Lonewolf Pete
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        Die ARD bietet mit Hubert und Staller Bajuwaren-Comedy in grüner Uniform. Das ist wirklich unterste Schublade und hat mit krimi gar nix mehr zu tun. Bully goes Soko... nee, dann lieber im ZDF, da muss ich mich weniger ärgern...

        Der Lonewolf Pete

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