„How To Sell Drugs Online (Fast)“: Netflix produziert Film-Spin-Off mit Bjarne Mädel

    Prequel erzählt die Vorgeschichte von Drogendealer Buba

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 14.09.2021, 10:48 Uhr

    Bjarne Mädel erhält als Buba seinen eigenen Netflix-Film – Bild: Netflix
    Bjarne Mädel erhält als Buba seinen eigenen Netflix-Film

    Dorf-Gangster Buba feiert demnächst ein fulminantes Netflix-Comeback – und das, obwohl der sich am Ende der ersten Staffel von „How to Sell Drugs Online (Fast)“ aus Versehen selbst aus dem Weg geräumt hat. Kein Hinderungsgrund für einen Prequel-Film zu der erfolgreichen deutschen Serie, den Netflix nun produziert und in dessen Zentrum die beliebte Figur von Bjarne Mädel stehen wird.

    Neben Mädel sind in „Buba“ (Arbeitstitel) auch Georg Friedrich als dessen Bruder Dante und Anita Vulescia als Jule zu sehen. Bereits aus der Serie bekannt und auch hier wieder mit dabei sind zudem Maren Kroymann (Bubas Mutter Doro Otto), Michael Schertenleib (Ilir) und Michael Ostrowski (Clan-Mitglied Abnor).

    „Buba“ beleuchtet die Vorgeschichte des Drogendealers, der ein gewaltiges Problem hat: Immer, wenn es ihm zu gut geht, passiert wenig später etwas Furchtbares. Spätestens seit dem Unfalltod seiner Eltern steht für ihn fest, alle guten Gefühle in seinem Leben müssen ausgeglichen werden. Gemeinsam mit seinem Bruder Dante hat er hierfür ein System entwickelt, das für ihn den Alltag in seiner Kleinstadt bestimmt. Doch dann passiert das Undenkbare: Buba verliebt sich – und mit den Gefühlen wachsen auch die Probleme.

    Das Buch zu dem Prequel-Film wurde von „How to Sell Drugs Online (Fast)“-Schöpfer Sebastian Colley und von Isaiah Michalski entwickelt. Regie führt Arne Feldhusen, der bereits zahlreiche Episoden der Serie inszenierte. Verantwortlich für das Prequel zeichnet die btf Produktion.

    „How to Sell Drugs Online (Fast)“ befindet sich derzeit bei Netflix in der dritten Staffel, deren Episoden seit dem 27. Juli weltweit abrufbar sind. Bjarne Mädel ist hier nicht mehr mit dabei, seine Figur erschoss sich am Ende der ersten Staffel versehentlich selbst. Nach „Dark“ und „Dogs of Berlin“ war die Young-Adult-Serie beim Start 2019 die dritte deutsche Eigenproduktion des Streaminganbieters.

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