„Game of Thrones“: HBO bestellt After-Show

    Bill Simmons produziert „After the Thrones“

    Jana Bärenwaldt
    Jana Bärenwaldt – 05.04.2016, 10:45 Uhr

    „After the Thrones“ – Bild: HBO
    „After the Thrones“

    Der After-Show Trend für erfolgreiche Dramaserien geht in den USA weiter: für die neue Staffel von „Game of Thrones“ wird es eine solche After-Show geben, die ähnlich wie der „Game of Thrones Talk“ aufgebaut sein soll. Anders als bei dem Sky-Format von 2015 (fernsehserien.de berichtete) wird in der neuen Show „After the Thrones“ jedoch keine komplette Staffel mehr evaluiert, sondern jede Folge im Einzelnen diskutiert werden. Damit versucht HBO augenscheinlich an den „Talking Dead“ Erfolg von AMC anknüpfen.

    Die After-Show von „Game of Thrones“ wird immer montags auf den Digital-Kanälen HBO NOW, HBO GO und HBO On Demand zur Verfügung stehen. Ausstrahlungstermine auf HBO selber werden im Vorhinein bekannt gegeben.

    Die sechste Staffel von „Game of Thrones“ startet am 24. April. Nach jeder Folge der Fantasyserie wird in der After-Show die jeweilige Episode noch einmal rekapituliert und ausgewertet. Dabei soll genau aufgedröselt werden, was passiert ist und wie sich das Geschehene in die komplizierte „Game of Thrones“-Welt einordnen lässt. Zudem wird „After the Thrones“ auch über mögliche Auswirkungen und Entwicklungen in zukünftigen Episoden spekulieren („offering absurd and not-so-absurd theories about future episodes“).

    Produziert wird die After-Show von Bill Simmons, der seit dem letzten Jahr für HBO tätig ist. Der in den USA beliebte Sportkolumnist, Autor und Podcaster hat bereits als Gag-Schreiber für die Late-Night-Talkshow „Jimmy Kimmel Live!“ gearbeitet. Bekanntheit erlangte er auch durch seine Arbeit beim Sportsender ESPN (Entertainment and Sports Programming Network) und Grantland.

    „After the Thrones“ wird von Andy Greenwald und Chris Ryan moderiert werden. Die beiden haben bereits den „Watch the Thrones“ Podcast von Grantland gehostet und bringen somit die nötige Erfahrung für das Format mit.

    Mit „After the Thrones“ folgt HBO dem wachsenden Trend von den sogenannten After-Shows erfolgreicher Dramaserien. Für TV-Serien wie „Sons of Anarchy“, „Shark Week“ und „Teen Wolf“ wurden bereits solche Shows produziert, aktuell hat auch BBC America für „Orphan Black“ die After-Show „After the Black“ angekündigt. Paradebeispiel unter den After-Shows ist sicherlich AMCs „Talking Dead“, die seit 2011 produzierte Sendung zu „The Walking Dead“. Die Talkshow wird nach jeder Folge des Zombie-Dramas ausgestrahlt. Darin diskutieren Chris Hardwick sowie dessen Gäste – darunter prominente Fans der Serie, Darsteller und weitere Crew-Mitglieder – Ereignisse der aktuellen Episode.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Rainer_Stache (geb. 1954) am 09.04.2016 03:43melden

      Kein Wort über das schon längst existierende, sehr gute Thronecast? Und keine Info über eine Sky-Adaption?
        hier antworten
      • Brioni49 am 08.04.2016 20:38melden

        Was soll das sein? Ein Lehrfilm für Proktologie-Studenten?
          hier antworten

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