„Forever“ holt „Fringe“-Star John Noble ins Staffelfinale

    Zum Ende der Season kämpft Serie um Existenz

    Stefan Genrich – 07.04.2015, 14:00 Uhr

    Ihr wollt „Forever“ verschwinden lassen? Wie schon früher „Fringe“? Ich, John Noble, werde das diesmal verhindern! – Bild: FOX
    Ihr wollt „Forever“ verschwinden lassen? Wie schon früher „Fringe“? Ich, John Noble, werde das diesmal verhindern!

    „Fringe“-Urgestein John Noble („Sleepy Hollow“) mischt das Staffelfinale von „Forever“ auf. In Episode 22 , deren Titel noch nicht bekannt geworden ist, tritt er laut Entertainment Weekly in einer Gastrolle als Aubrey Griffin auf: Der Experte für Antiquitäten genießt den Ruf, als eine Art Indiana Jones wilden Abenteuern und verlorenen Artefakten nachzujagen. Im Gegensatz etwa zu Sydney Fox (Tia Carrere) in „Relic Hunter“ täuscht der renommierte Akademiker und Publizist allerdings die Leser seiner vielen Bücher: Seine bisherigen Erlebnisse auf Reisen und in der Geschichte finden wie bei dem realen Schriftsteller Karl May tatsächlich nur im Sessel und am Schreibtisch statt – bis ein plötzlicher Todesfall die Beschaulichkeit stört. ABC plant die Erstausstrahlung für 5. Mai 2015.

    Eine Museumskuratorin stirbt unter seltsamen Umständen. Dabei spielt ein römischer Dolch eine unheilvolle Rolle, wie Aubrey Griffin aus seinem umfangreichen Wissen folgert. Auf der alten Klinge lastet ein Fluch, weil politische Verschwörer sie bei der Ermordung von Julius Caesar im Jahre 44 v.Chr. einsetzten. Seit der ruchlosen Tat droht Besitzern der Waffe ein gewaltsamer Tod. Doch sind vielleicht noch geheimnisvollere Kräfte am Werk? Mit demselben Dolch könnte Adam (Burn Gorman) zu Caesars Zeiten erstochen worden sein, bevor er wie inzwischen auch Dr. Henry Morgan (Ioan Gruffudd) unsterblich wurde.

    Ob diese Verwicklungen zu einer weiteren Staffel von „Forever“ führen, bleibt bislang offen. Für eine Verlängerung der Serie müsste der Gastauftritt von John Noble viele Fans zurückgewinnen. Während bei der Premiere im vergangenen September noch über 8 Millionen Zuschauer direkt das Geschehen verfolgten, sind die Einschaltquoten mittlerweile auf ungefähr die Hälfte geschrumpft. In Deutschland scheint unterdessen auch Sat.1 das Vertrauen zu verlieren: Der zunächst für Ende April vorgesehene Serienstart im Free TV wird bis auf weiteres aufgeschoben (fernsehserien.de berichtete).

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