„Fire Country“, „Navy CIS Origins“ und mehr: Trotz Verlängerung nur kurze Staffeln

CBS überrascht mit Kürzungen bei Hit-Serien

Ralf Döbele
Ralf Döbele – 03.05.2026, 12:15 Uhr

„Fire Country“: Max Thieriot (m.) und sein Team werden in der kommenden Saison weniger Rettungseinsätze absolvieren – Bild: CBS
„Fire Country“: Max Thieriot (m.) und sein Team werden in der kommenden Saison weniger Rettungseinsätze absolvieren

Im April konnten sich Fans von „Fire Country“ und der „Navy CIS“-Serien über rasche Verlängerungen durch CBS freuen. Nun wird aber klar: Ein kleiner Wermutstropfen ist mit den neuen Staffeln verbunden – sie werden deutlich kürzer ausfallen als noch zuletzt. Dasselbe gilt auch für „Matlock“.

Die fünfte Staffel von „Fire Country“ wird nur noch aus 13 Folgen bestehen und nicht mehr aus 20 wie zuletzt. Am grundsätzlichen Sendeplatz ändert sich zunächst nichts. Gemeinsam mit dem Ableger „Sheriff Country“ und der „Blue Bloods“-Fortsetzung „Boston Blue“ bleibt „Fire Country“ Teil des eingespielten Line-ups, das seit Jahren am Freitagabend stabile Quoten liefert. Dennoch deutet die verkürzte Staffel darauf hin, dass der Sender Platz schaffen will – und das gleich für mehrere Formate.

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Auch Teile des „NCIS“-Kosmos sind betroffen. Sowohl „Navy CIS: Origins“ als auch „Navy CIS: Sydney“ sollen künftig jeweils nur noch zehn Episoden pro Staffel umfassen. Beide Serien teilen sich künftig einen Sendeplatz und ergeben zusammen wieder die klassische CBS-Staffellänge. Auch „Matlock“ wird für seine dritte Runde auf 13 Folgen reduziert und zudem erst zur Midseason zurückkehren.

Hintergrund der Kürzungen sind die zahlreichen Serien-Neustarts, die CBS in der kommenden Saison 2026/​27 an den Start schicken will. Dazu zählen „Cupertino“, „Einstein“ sowie das neue Spin-off „NCIS: New York“ (fernsehserien.de berichtete). Parallel dazu verabschiedet sich der Sender nur von wenigen Formaten, darunter „Watson“ sowie die Comedyserien „The Neighborhood“ und „DMV“.

Dass ausgerechnet „Fire Country“ betroffen ist, kommt dabei durchaus überraschend. Die Serie zählt seit ihrem Start zu den prägenden Marken des Senders und war in ihrer ersten Staffel das meistgesehene neue Broadcast-Format. Inzwischen hat sie mit ihren Ablegern sogar ein eigenes Franchise aufgebaut. Zuletzt standen jedoch zunehmend die neuen Spin-offs im Fokus, die dem Original am Freitag teilweise den Rang abliefen.

Für „Matlock“ sind die Gründe für die Kürzung laut Medienberichten vor allem kreativer Natur. Nach zwei Staffeln, in denen die Wellbrexa-Storyline im Zentrum stand, wird die Serie inhaltlich neu ausgerichtet. Schöpferin Jennie Snyder Urman nimmt sich Zeit, um einen neuen Handlungsbogen für Staffel drei zu entwickeln, weshalb die Ausstrahlung in die zweite Saisonhälfte verschoben wird.

Eine Sonderrolle nimmt derweil „Ghosts“ ein: Obwohl die Comedy nicht im Herbstprogramm vertreten ist, bleibt es bei einer vollen Staffel mit 22 Episoden. Möglich wird das durch außer der Reihe ausgestrahlte Halloween- und Weihnachtsfolgen, mit denen die Serienschöpfer Joe Port und Joe Wiseman die Episodenzahl auffüllen. Parallel arbeiten die beiden auch an der neuen Serie „Eternally Yours“, die ebenfalls bestellt wurde.

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