ESC-Vorentscheid 2026: Prominente Stargäste für „Das Deutsche Finale“ verkündet

Von Paola Felix über Abor & Tynna bis Hans Sigl

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 24.02.2026, 17:21 Uhr

ESC-Vorentscheid 2026: Prominente Stargäste für "Das Deutsche Finale" verkündet – Von Paola Felix über Abor & Tynna bis Hans Sigl – Bild: SWR/EBU

Am kommenden Samstag, den 28. Februar ist es so weit: Neun Acts kämpfen beim ESC-Vorentscheid bzw. dem sogenannten „Deutschen Finale“ um einen Platz beim großen Finale des Eurovision Song Contest in Wien. Das Erste überträgt ab 20:15 Uhr die dreistündige Live-Show, die von Barbara Schöneberger erstmals zusammen mit Hazel Brugger präsentiert wird. Darüber hinaus gab der verantwortliche SWR nun die prominenten Stargäste bekannt, die vor Ort mitfiebern werden.

So ist die Schweizer ESC-Legende Paola Felix zu Gast, die 1969 und 1980 für die Schweiz am Eurovision Song Contest teilnahm und damals den fünften und vierten Platz belegte. Auch zwei ehemalige deutsche Acts sind in der Show: Michael Schulte, der Deutschland beim ESC 2018 vertrat und den vierten Platz erreichte, sowie das Duo Abor & Tynna, das im vergangenen Jahr mit dem Song „Baller“ auf dem 15. Platz landete. Mit dabei sind außerdem Schauspieler Hans Sigl („Der Bergdoktor“) und Komikerin Carolin Kebekus, deren neues Bühnenprogramm „Shesus“ direkt im Anschluss um 23:40 Uhr im Ersten läuft. Gemeinsam sollen die Gäste mit den neun Acts mitfiebern. Außerdem werden mit nostalgischen und persönlichen Rückblicken sieben Jahrzehnte ESC-Geschichte gefeiert.

Im Mittelpunkt steht aber natürlich das Finden des deutschen Vertreters für das diesjährige ESC-Finale. Das Prozedere ist wie folgt: In einem ersten Schritt bewertet eine 20-köpfige internationale Jury aus Musikexperten aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet dann allein das Publikum, welcher der drei verbliebenen Acts das begehrte Ticket erhält und Deutschland im Mai in Wien vertreten wird.

Teil der internationalen Jury sind unter anderem: „Mr. Eurovision“ Christer Björkman (langjähriger ESC-Produzent, Head of Delegation und 1992 selbst Teilnehmer für Schweden), Gohar Gasparyan (Moderatorin, langjährige Leiterin der armenischen ESC-Delegation und ESC-Kommentatorin), Luca Hänni (Singer-Songwriter, erreichte 2019 mit seinem ESC-Song „She Got Me“ Platz 4 für die Schweiz) sowie „ESC-Veteran“ Alex Panayi (1995 und 2000 Teilnehmer für Zypern, seither als Vocal Coach und Stage Director für verschiedene Delegationen tätig).

Folgende neun Acts kämpfen im Deutschen Finale 2026 um das begehrte ESC-Ticket:

Thorsten Schorn, der im ESC-Finale wieder als Kommentator fungieren wird, ist diesmal auch schon beim Deutschen Vorentscheid im Einsatz – und kann seine Euphorie kaum zügeln: Die musikalische Vielfalt ist riesig und das Publikum hat am Ende in der Hand, mit welchem Beitrag wir uns im Mai präsentieren. Alle neun Acts haben das Zeug dazu. Ich bin jetzt sehr gespannt, wer sich das Ticket nach Wien sichert. Und weiter: Der größte Hit wäre natürlich, wenn nach der Schweiz im letzten Jahr und Österreich jetzt, eines Tages auch Deutschland wieder den ESC als Gewinnerland ausrichten darf. Welche Ehre es ist, für Deutschland anzutreten, haben wir ja gerade erst bei den olympischen Winterspielen erlebt. Beim ESC gibt’s zwar keine Goldmedaille – dafür aber eine tolle Trophäe und jede Menge Glitter.

Zur Einstimmung geht ESC-Fan-Liebling Constantin Zöller am Samstag auf dem Instagram-Channel von eurovision.de live und gewährt exklusive, unmittelbare Einblicke in das Geschehen vor Ort – von den letzten Vorbereitungen bis zu Momenten abseits der großen Bühne.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • (geb. 1960) am

    Wieso sollten internationale Jurys den besten Beitrag für D suchen? Wieso darf das Publikum wieder nur aus drei Songs wählen? Wozu höre ich mir dann die anderen sechs Lieder an? Das hat doch die letzten Jahre jetzt nur so halb funktioniert. Warum lässt man die Fans nicht aus den neun abstimmen?  Wenn dann ein Song gewählt wird der mir nicht gefällt, tröste ich mich damit, das die Mehrheit dafür gestimmt hat. Jetzt dachte ich, anderer Sender, neues Konzept aber nee. Egal wie gewählt wird, wie jedes Jahr drücke ich D die Daumen und erfreue mich an der Musik der anderen Mitbewerber.
    • (geb. 1984) am

      Samstag ist übrigens schon Februar ;-)
      • am

        Huch ;) Danke - und schon korrigiert.

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