„Behringer und die Toten“: An diesem Tag kehrt der „Bamberg-Krimi“ bei RTL zurück

Abschied von verunglückter Schauspielerin Wanda Perdelwitz

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 04.02.2026, 14:46 Uhr

„Behringer und die Toten“ – Bild: RTL/Redseven Entertainment/Behrus Yazdanfar
„Behringer und die Toten“

Mit seinem „tödlichen Dienst-Tag“ hat sich RTL inzwischen ein beachtliches Universum aufgebaut. Sobald das Dschungelcamp vorbei ist, steht der Dienstag wieder ganz im Zeichen deutscher Krimireihen. Am 17. und 24. Februar geht, wie bereits berichtet, „Dünentod – Ein Nordsee-Krimi“ in die nächste Runde (fernsehserien.de berichtete). Nun verkündete RTL, dass es anschließend mit „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi“ weitergeht. Antoine Monot („Ein Fall für zwei“) meldet sich für zwei neue Fälle als Kommissar Behringer zurück. Ausgestrahlt werden diese am 3. und 10. März jeweils um 20:15 Uhr. Eine Vorab-Veröffentlichung beim Streamingportal RTL+ ist diesmal nicht vorgesehen.

Antoine Monot verkörpert Hauptkommissar Konrad Behringer, der wegen seiner gemütlichen Erscheinung von seinen Gegenspielern häufig unterschätzt wird. Doch Behringer beweist, dass sich hinter einer kauzigen, gemütlichen Art ein messerscharfer Verstand verbergen kann. Ihm zur Seite steht Cosima Henman („Blockbustaz“, „Der Lehrer“) als Jung-Kommissarin und Kollegin Ela Jenning. Im idyllischen Bamberg bringen sie die Dinge wieder ins Lot und die Bösen hinter Gitter. Unterstützt werden sie von Sebastian „Basti“ Loncar (Jonas Laux), der ein begnadeter Kriminaltechniker, Behringers bester Freund sowie mit dessen Schwester Anne (Jessica Ginkel) verheiratet ist. Mit von der Partie ist außerdem Streifenpolizist Oscar (Oskar Keymer), der nicht nur im Revier für Bewegung sorgt, sondern auch für Gefühlswirbel bei Ela.

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In der ersten neuen Folge „Schatzraub“ (3. März) ersticht ein unheimliches Maskenwesen im Morgengrauen Bambers Museumsdirektor Philipp Wimmer. Als Tatwaffe diente ein antikes Jagdmesser aus der eigenen Ausstellung. Die Sicherheitskameras wurden ausgeschaltet und die Alarmanlage manipuliert. Darüber hinaus ist eine antike Goldmünze im Wert von 150.000 Euro spurlos verschwunden. Was zunächst wie ein Raub mit tödlichem Ausgang wirkt, lässt bald auf einen gezielten Mord schließen. Unter Verdacht gerät einer der Nachtwächter, der kein Alibi, aber eine Beziehung mit der Tochter des Opfers hat. Doch auch der Museumsdirektor selbst hatte so manches Geheimnis … Ein Mord ohne Zeugen, ein Täter mit einer Bayerischen Sagenmaske – und eine Wahrheit, die niemand wahrhaben will. Der Fall entpuppt sich als tödliches Spiel, bei dem Behringers neunjähriger Neffe Ole (Maximilian Kaiser) ins Visier des Killers gerät.

Im zweiten Fall „Rivus“ (10. März) wird eine Trainerin am Hütsee vor den Toren Bambergs von einem Armbrustbolzen getroffen und stirbt noch vor Ort. Handelte es sich um einen gezielten Mord – oder schießt ein Heckenschütze wahllos auf Menschen? Die Ermittlungen führen Kommissar Behringer und sein Team in den elitären Ruderclub Rivus, wo Disziplin Gesetz und Freundschaft oft nur Fassade ist. Bevor die Wahrheit ans Licht kommt, spannt der Schütze erneut seine Armbrust …

Abschied von verunglückter Wanda Perdelwitz

Wanda Perdelwitz RTL/​Redseven Entertainment/​Behrus Yazdanfar

Die beiden neuen Folgen der Krimireihe haben auch noch eine ganz andere Bedeutung, denn mit diesen nimmt die Produktion Abschied von der Schauspielerin Wanda Perdelwitz, die auch im „Großstadtrevier“ mitspielte und kurz vor der Beendigung der Dreharbeiten bei einem Fahrradunfall in ihrer Heimatstadt Hamburg tödlich verunglückte (fernsehserien.de berichtete). Bei „Behringer“ verkörperte sie Charly Behlke, die nach einem Schusswechsel im Rollstuhl sitzt und es sich trotzdem nicht nehmen lässt, die Ermittlungen weiterhin tatkräftig zu unterstützen und dem Team mit ihrer Erfahrung zur Seite zu stehen.

Serienschöpferin und Produzentin Berit Walch von Redseven Entertainment: Wanda fehlt uns. Als Kollegin, als Künstlerin, als Mensch. Sie hat ‚Charly Behlke‘ durch ihr herausragendes Spiel eine unverwechselbare Tiefe gegeben. Deshalb ist für uns klar: Niemand kann Wanda ersetzen – und niemand außer Wanda kann Charly spielen.

Sylke Poensgen, Executive Producer bei RTL: ‚Rivus‘ und ‚Schatzraub‘ sind die letzten filmischen Arbeiten von Wanda Perdelwitz. Wenn die Zuschauenden im März diese beiden Filme sehen, erleben sie Wanda in Bestform: mit großer Selbstverständlichkeit, Witz und Authentizität verleiht sie ihrer Figur noch einmal eine besondere Präsenz. Wir sind sehr dankbar für diese wertvolle Zeit mit ihr.

Regie bei den beiden Folgen in Spielfilmlänge führte Sarah Winkenstette. Das Drehbuch zu „Schatzraub“ stammt von Michael Grießler, das Headwriting übernahm Berit Walch. „Rivus“ wurde von Berit Walch geschrieben, nach einer Idee von Andreas Linke.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Beachtliches Universum?

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