Apple sichert sich Comedy von den „It’s Always Sunny“-Machern

    Weitere Eigenproduktion für den Technologie-Konzern

    Ralf Döbele – 10.08.2018, 14:15 Uhr

    Rob McElhenney und Charlie Day in „It’s Always Sunny In Philadelphia“

    Auch nach zwölf Staffeln ist ein Ende für „It’s Always Sunny in Philadelphia“ noch nicht in Sicht. Mit einer Verlängerung bis ins 14. Jahr, nähert sich die FXX-Serie dem Rekord für die am längsten laufende Live Action-Comedy, der einst 1966 von „The Adventures of Ozzie & Harriet“ aufgestellt wurde. Dennoch sind die „Sunny“-Macher Rob McElhenney und Charlie Day auch mit neuen Projekten beschäftigt. So hat Apple nun die erste Staffel eines Comedy-Format bestellt, das von den beiden Autoren und Produzenten entwickelt wird.

    Noch hat das Projekt keinen Arbeitstitel. Angesiedelt ist es allerdings in einem Entwicklungsstudio für Computerspiele. Die potentielle Serie soll sich also mit dem neuesten Stand der Technik auseinandersetzen und zugleich die Eigenarten des menschlichen Zusammenseins anhand dieser Entwicklungen unter die Lupe nehmen. Rob McElhenney, der in „Sunny“ den Pub-Besitzer Mac verkörpert, wird zudem eine der Hauptrollen übernehmen.

    Rob McElhenney hat derzeit auch einen neuen Comedy-Piloten bei FOX am Start, den er gemeinsam mit Rob Rosell, einem weiteren „Sunny“-Autor, entwickelt hat. „King of Queens“-Star Leah Remini übernimmt in der Familien-Sitcom die Hauptrolle (fernsehserien.de berichtete), McElhenney Ehefrau und „Sunny“-Ko-Star Kaitlin Olson hat die zweite Hauptrolle erhalten. Die 13. Staffel von „It’s Always Sunny In Philadelphia“ wird unterdessen am 5. September auf dem US-Kabelsender FXX Premiere feiern.

    Apple investiert derzeit massiv in Eigenproduktionen, die aus dem Technolgie-Konzern demnächst eine ernsthafte Konkurrenz zu Netflix und Amazon machen sollen. Zu den Projekten gehören unter anderem die Frühstücksfernseh-Comedy „Hello Sunshine“ mit Reese Witherspoon und Jennifer Aniston, „Are You Sleeping“ mit Octavia Spencer und ein Weltraum-Drama von „Battlestar Galactica“-Schöpfer Ronald D. Moore, das die Frage aufwirft, wie die Geschichte wohl verlaufen wäre, wenn der Wettlauf ins All zwischen den USA und der UdSSR nie geendet hätte (fernsehserien.de berichtete).

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