Angela Merkel führt zu Programmänderungen im Ersten und im ZDF

    Sondersendungen anlässlich des 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpakets

    Glenn Riedmeier – 04.06.2020, 15:15 Uhr

    Angela Merkel stellt sich den Fragen von Peter Frey und Bettina Schausten

    Zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland wandte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte März in einer außerplanmäßigen Fernsehansprache an die Bürger (fernsehserien.de berichtete). Seitdem hielt sie sich mit weiteren Äußerungen eher zurück. Doch am heutigen Donnerstag (4. Juni) gibt sie gleich zwei Fernseh-Interviews. Dies führt zu kurzfristigen Programmänderungen im ZDF und im Ersten.

    Um 19:20 Uhr ist im ZDF die 20-minütige Sendung „Was nun, Frau Merkel?“ zu sehen. Die Bundeskanzlerin stellt sich den Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten bezüglich des milliardenschweren Konjunkturpakets, das die Große Koalition geschnürt hat, um die Wirtschaft in der Corona-Krise anzukurbeln. Insgesamt 130 Milliarden Euro sollen bereitgestellt werden. Vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer, 300-Euro-Bonus pro Kind zur Entlastung der Eltern, Deckelung der Sozialabgaben: Das sind nur drei von 57 Punkten des Hilfspakets. Doch wie nachhaltig ist dies wirklich – und wer profitiert davon? Welche weiteren Folgen hat die Corona-Krise für Deutschland? Und wie will die Kanzlerin das verlorene Vertrauen in Europa wiederherstellen?

    Der Beginn des weiteren ZDF-Programms verschiebt sich entsprechend: So startet „Notruf Hafenkante“ um 19:45 Uhr, „Lena Lorenz“ anschließend um 20:30 Uhr.

    Das Erste zeigt im Anschluss an die „Tagesschau“ um 20:15 Uhr die Sondersendung „Farbe bekennen“. 15 Minuten lang spricht Angela Merkel mit Tina Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio, und ARD-Chefredakteur Rainald Becker. Es soll unter anderem um folgende Fragen gehen: Bräuchte es nicht noch deutlichere Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen? Reicht eine Mehrwertsteuersenkung von nur sechs Monaten? Wird Unternehmen ausreichend geholfen? Und wie sieht die Kanzlerin ihre eigene Rolle und die anstehende Neuaufstellung ihrer Partei angesichts der Einschnitte der Corona-Krise?

    Durch die Programmänderung verschiebt sich der Beginn des restlichen Programms um 15 Minuten. „Der Amsterdam-Krimi: Tod im Hafenbecken“ startet somit um 20:30 Uhr.

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