• Musik ist Trumpf

      Deutsche Erstausstrahlung: 02.01.1975 ZDF

      Die große Samstagabendshow des ZDF in den 70ern, bis 1978 von dem unvergessenen Peter Frankenfeld geprägt. Nach dessen Tod übernahm Harald Juhnke. Nach wiederholten Alkoholabsturz wurde die Live(Playback)-Show vom ZDF eingestellt. Unvergessen eine der größten technischen Pannen, als während der gesamten Show der Ton gestört war und nur Rauschen übertragen wurde.

      Dennoch – Peter Frankenfeld hatte hier nochmal späte Gelegenheit sein Können als wahrer Showmaster der TV-Gründerjahre zu zeigen. (Text: Harry Konrad)

      siehe auch Humor ist Trumpf

      Musik ist Trumpf – Kauftipps

      Musik ist Trumpf – Community

      User 102978 am 07.10.2018 12:26: hallo, mit Frankenfeld habe ich alle aber mit Juhnke fehlen noch einige.
      Wer hat welche ?
      Gruss
      anro1298@gmx.net
      Claudia am 11.09.2014: Musik ist Trumpf, meine Grosseltern waren als Kandidaten bei dieser Sendung . Sie heißen Gerhard und Lore und gewannen eine Reise in die Karibik, ich glaube Grenada? War damals noch sehr klein . Mein Opa ist gestorben und die Oma sehr alt, wär so schön wenn ich ihr das mal vorspielen könnte. Wo kann ich das her kriegen?

      Danke
      Jan (geb. 1975) am 17.08.2014: Hallo! Ich bin händeringend auf der Suche nach einer Instrumentalversion der Titelmusik. Das, was im Netz zu finden ist, ist nicht wirklich schön gespielt. Vielleicht können Sie mir ja helfen.
      Vielen Dank im Voraus
      Alfred am 19.03.2014: Herr Bunten,

      die Show von 1973 hieß "Der Wind hat mir ein
      Lied erzählt" mit Peter Frankenfeld und als
      Stargast Zarah Leander, die Show lief letzten
      Monat auf ZDF-Kultur, habe ihren Eintrag erst
      jetzt gelesen, ich habe die Show aber zuhause
      Oli (geb. 1974) am 25.11.2012: Als riesiger Werner Twardy-Fan suche ich Mitschnitte der Sendungen vom 06.03.1976 und vom 27.11.76. ... Werner Twardy war dreimal leitender Arrangeur für Frankenfelds Sendung, die Folge vom 17.04.76 ist bereits im Internet zu finden. Leider ist nicht bekannt, warum Twardy, meines Erachtens der vielleicht begnadetste Arrangeur dieser Zeit, viel zu früh verstorben ist. Filmaufnahmen gibt es, außer von seinen Auftritten als Orchesterleiter bei den drei genannten Sendungen, gar nicht. Der zumeist im Hintergrund tätige Komponist stand nur selten im Mittelpunkt, war aber der musikalische Kopf hinter Roy Black und Chris Roberts und zeigte für viele der unsterblichen Hits dieser Sänger erfolgreich. Grüße

      Cast & Crew

      Dies und das

      Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

      „Das große Fernseh-Wunschkonzert“. Große Eurovisions-Samstagabendshow mit Peter Frankenfeld. Bekannte, meist deutsche Künstler treten auf und singen ihre großen Hits.

      Fünf Jahre lang, seit der Absetzung von Vergissmeinnicht, hatte Peter Frankenfeld keine große Show mehr moderiert. Mit einer ersten einzelnen Sendung namens „Musik ist Trumpf – Melodien, die man nie vergisst“ am Donnerstag, den 2. Januar 1975, hatte das ZDF testen wollen, wie gut Frankenfeld noch ankam. Der Erfolg war auch nach der langen Pause ungebrochen, und die Show ging als „Das große Fernseh-Wunschkonzert“ ab Februar 1975 in Serie.

      Vor der Show wurden in den Fernsehzeitschriften Stimmzettel mit verschiedenen Vorschlägen abgedruckt, unter denen die Zuschauer wählen konnten. Aus den meistgewünschten Songs und Interpreten setzte sich das Programm der Show zusammen. Unter den Einsendern der Stimmzettel, auf denen die letztlich Auserwählten angekreuzt waren, wurden Preise verlost.

      Zwischen den Auftritten der Stars hielt Frankenfeld witzige Monologe, parodierte Dialekte, machte kleine Spielchen mit dem Publikum und spielte Sketche mit verschiedenen Gästen. Als feste Partnerin war seine Frau Lonny Kellner regelmäßig dabei. Später oft wiederholte Sketche, die hier erstmals aufgeführt wurden, waren die Biertisch-Gespräche mit Walter Giller, die Liebesszene mit Caterina Valente, in der beide Kurzsichtige spielen, aus Eitelkeit aber auf ihre Brillen verzichten und hilflos umherirren, und die Zubereitung der Bowle, bei der Frankenfeld abschweift und nach und nach alles hineinwirft, was rumsteht, inklusive eines Telefonhörers.

      Peter Frankenfeld moderierte die Show 23 mal. Als er im Herbst 1978 erkrankte, sprangen gleich mehrere Kollegen für ihn ein. Im Oktober moderierten Anneliese Rothenberger, Frank Elstner, Hans Rosenthal, Michael Schanze und Peter Alexander gemeinsam, im Dezember Elmar Gunsch, Dieter Thomas Heck, Robert Lembke, Ilja Richter und Wim Thoelke.

      Frankenfeld kehrte nicht mehr in seine Sendung zurück, er starb am 4. Januar 1979. Musik ist Trumpf war seine letzte Show. Ab 31. März 1979 wurde Harald Juhnke neuer fester Moderator. Zweieinhalb Jahre lief alles gut. Als dann die geplante Live-Sendung am 17. Oktober 1981 wegen „Erkrankung“ von Juhnke kurzfristig abgesagt werden musste, beschlossen ZDF, ORF und SRG, die Sendung einzustellen. Die letzte Sendung vom 5. September 1981 von der Internationalen Funkausstellung in Berlin hatte noch eine akustische Revolution gebracht: Es war die erste Fernsehsendung, die in Stereoton ausgestrahlt wurde.

      Ein Serie mit Zusammenschnitten der Sketche aus den Frankenfeld-Shows lief acht Jahre später unter dem Titel Peter Frankenfeld: Humor ist Trumpf im ZDF.

      Erinnerungs-Service per E-Mail

      Wir informieren Sie kostenlos, wenn Musik ist Trumpf im Fernsehen läuft.