Mitternachtsspitzen Folge 233: Hagen Rether / Richard Rogler / Maxi Schafroth
Folge 233
Hagen Rether / Richard Rogler / Maxi Schafroth
Folge 233
Pünktlich zum Herbstanfang tagt im „Wartesaal am Dom“ unter dem Kölner Hauptbahnhof wieder das Satire-Triumvirat Jürgen Becker, Wilfried Schmickler und Uwe Lyko. Bei seinem kabarettistischen Erntedankfest liefert es einen mal amüsanten, mal bitterbösen Zustandsbericht und erfährt tatkräftige Unterstützung von drei hochkarätigen Gästen: Hagen Rether, Richard Rogler und Maxi Schafroth. Als Gentleman am Klavier kommt Hagen Rether daher. Er tarnt seine sprachlich geschliffenen, knallharten und bitterbösen Anklagen hinter charmanten Pianoplaudereien. Scheinbar gelassen lässt er sich über die Ungerechtigkeiten der Welt aus. Doch wer ihm genau zuhört, dem stockt oft genug der Atem ob seiner blitzgescheiten und rückhaltlosen Beobachtungen. Den Finger in jede Wunde legt auch Richard Rogler, der sich für sein aktuelles Programm „Das müssten Sie mal sagen, Herr Rogler!“ von seinem Publikum inspirieren ließ. Man solle dem Volk ja aufs Maul schauen, hieße es
immer wieder. Und den geistigen Müll müssten schließlich alle gemeinsam entsorgen. „Dabei spiele ich gerne den Frontmann“, meint der Wahlkölner und entlarvt die Doppelbödigkeit des Alltags in aller Schärfe und Deutlichkeit. Zu einer bizarren Reise durch das Allgäu lädt Maxi Schafroth ein. Der Prix-Pantheon-Preisträger 2013 zählt zu den jungen Wilden der bayerischen Kabarettszene. Sein Soloprogramm „Faszination Allgäu“ handelt von Essen, dass grundsätzlich mit hochexplosivem Romadour-Käse überbacken ist, von Jungvieh-Ausbrüchen und desorientierten Traktorenvertretern. Und was wären die „Mitternachtsspitzen“ ohne die stets bejubelten Erfolgsrubriken der Sendung?! Deshalb gibt es natürlich auch brandneue „Nachrichten aus Deppendorf“, ein Wiedersehen mit dem „Heimathirschen“, dem Ruhrpott-Urgestein Herbert Knebel sowie dem hollywoodreifen Erfolgsduo Wilfried Schmickler und Uwe Lyko, die sich erneut in ein glamouröses „überschätztes Paar der Weltgeschichte“ verwandeln. (Text: WDR)