Küchen der Welt Folge 291: Benin: Yamswurzel mit Palmnusssauce
Folge 291
291. Benin: Yamswurzel mit Palmnusssauce
Folge 291 (30 Min.)
Benin: Gestampfte Yamswurzel mit Palmnusssauce Heute geht es nach Benin, um eines der beliebtesten Gerichte des Landes zu entdecken: Yamswurzel mit Palmnusssauce. Der Journalist Antoine Leclaire hat die Köchin Valérie Gbaguidi Vinakpon in ihrem Restaurant im Herzen von Cotonou besucht. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard erzählt von der Geschichte der Ölpalme in Benin. Zudem erläutert er die spirituelle Bedeutung der Yamswurzel in der Region sowie ihre Rolle für die Ernährung der Beniner und stellt die Vielfalt der Käsesorten auf dem afrikanischen Kontinent vor.
Ein Biss’chen Heimat: Philippe, ein Beniner in England Philippe wurde in Benin geboren und lebt mittlerweile in London. Für seine Gäste bereitet er Yovo Doko zu, frittierte Hefeteigbällchen, die es in Benin als Nachmittagssnack gibt. Dabei erzählt er von seinem Vorhaben, im Stadtteil Brixton eine Garküche im Stil eines beninischen Maquis nachzubauen. In der britischen Hauptstadt, die stets auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen ist, findet er Zutaten, die ihn an seine Heimat Benin erinnern.
Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier das Rezept für zerstampfte Yamswurzeln mit Palmnusssauce zum Nachkochen. Also: Ran an die Töpfe!
---------- Rezept für gestampfte Yamswurzel mit Palmnusssoße Zutaten für zehn Personen: 4 Zwiebeln 1 kg Palmnüsse 3 Yamswurzeln 1 kg Halsstücke vom Schaf 6 Lorbeerblätter 1 EL gemahlenen Ingwer ½ EL gemahlenen Knoblauch 1 geräucherte Makrele Pfeffer Zubereitung: – Zunächst die Palmnüsse in einem Topf mit Wasser bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Wenn sie sich zwischen den Fingern zerdrücken lassen, sind sie gar. – Das Wasser abgießen und die Palmnüsse in einem Mörser zerstampfen. – Nun frisches Wasser darüber gießen und weiterbearbeiten, bis die Kerne aufplatzen. – Die Masse durch ein feines Sieb gießen, den Saft dabei in einem Topf auffangen und anschließend erwärmen. – Zwiebeln schälen und hacken. Anschließend im Mixer pürieren. – Die pürierten Zwiebeln in den Topf mit dem Palmnusssaft geben. Die Gewürze, die Lorbeerblätter und Pfeffer hinzugeben.
– Währenddessen das Fleisch in reichlich Öl frittieren und abtropfen lassen. – Die geräucherte Makrele in Stücke schneiden und mit dem gebratenen Fleisch in die Soße geben. Anschließend 45 Minuten köcheln lassen. -In der Zwischenzeit die Yamswurzeln schälen, in große Stücke schneiden und in reichlich Wasser 15 Minuten lang kochen. – Anschließend die Yamswurzel zerdrücken und mit der Hand kneten, bis die Masse eine geschmeidige Konsistenz hat. – Das so entstandene Püree zu einer großen Kugel formen, auf einen Teller legen und mit der Palmnusssoße servieren. (Text: arte)