(1): Chairo, eine Suppe aus den peruanischen Anden Eine ungewöhnliche Kartoffel und ein Lama im Restaurant – dies und vieles mehr entdeckt der Journalist Arnaud Théry in Peru. Bei Chefkoch Onesime Espinoza kostet er Chairo, und in einem kleinen Andendorf lernt er, wie man Kokablätter kaut. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard spricht über die Landwirtschaft in Peru, über Chuño – ein Nahrungsmittel aus getrockneten Kartoffeln – und über den umstrittenen Ruf des Kokastrauchs. (2): Ein Biss’chen Heimat: Ingrid, eine Peruanerin in Lyon Ingrid wurde in der peruanischen Stadt Cusco geboren und lebt heute in Lyon.
Für ihre Gäste kocht sie Chicharrón mit Schweinefleisch. Sie beschreibt die Unterschiede zwischen der raffinierten französischen und der eher bodenständigen peruanischen Küche. Vor dem Essen stößt Ingrid mit ihrer Familie auf die Pachamama – Mutter Erde – an, eine Tradition, die sie mit nach Frankreich gebracht hat. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Rezept für Chairo, das sich leicht zubereiten
lässt.
Also: Ran an die Töpfe! - Rezept für Chairo Zutaten für 4 Personen: ½ rote Zwiebel 2 Knoblauchzehen 250 g Rinderhaxe mit Knochen, in 4 Stücke geschnitten 2 Stangen Sellerie 1 Stange Lauch 2 Karotten ½ Butternut-Kürbis 1 großes Bund Kräuter: Koriander und Oregano 200 g Chuño oder kleine Kartoffeln 100 g Ackerbohnen Zubereitung: – Den Knoblauch und die Zwiebel hacken. – Die Zwiebel in einem Tontopf (oder Schmortopf) anbraten. Sobald sie Farbe annimmt, den Knoblauch hinzuzugeben und 3 Minuten bei starker Hitze anrösten.
– Das Fleisch salzen und in den Topf geben. – Den Sellerie und den Lauch in Stücke, die Karotten in feine Scheiben und den Butternut-Kürbis in Stifte schneiden. – Das Gemüse in den Topf geben und mit 1,5 l Wasser bedecken. – Die Hälfte der Kräuter hinzufügen, die Hitze reduzieren und das Gericht bei mittlerer Hitze eine Stunde köcheln lassen. – In der Zwischenzeit die geschälten Kartoffeln im Mörser zerstoßen. – Die Ackerbohnen, Kartoffeln und restlichen Kräuter in die Brühe geben und weitere 20 Minuten garen. (Text: arte)