bisher 8 Folgen, Folge 1–8

    • Folge 1 (30 Min.)

      Die „Kleine Pause“ ist der Imbiss auf St. Pauli, lange ein Geheimtipp, mittlerweile Kult. Fünf Gehminuten von der Reeperbahn gelegen, inmitten eines Wohnviertels. Chefin Sabine, ihr Mann Torsten und das Team um „Kirsche“ und „Biene“ bewirten ihre Gäste fast rund um die Uhr: Gewerbeschüler von gegenüber, alteingesessene Anwohner und coole Szenegänger aus dem benachbarten Schanzenviertel. Die Kundschaft liebt ihre „Kleine Pause“ nicht nur wegen der preiswerten Currywurst und der verrückten Burger-Kreationen, sondern wegen der Menschen, die dort arbeiten. Sabine und ihre „Mädels“ hinterm Tresen haben Herz. Das spürt die 72-jährige Anita, die hier morgens um sechs zum Kaffee kommt, genauso wie Hartz IV-Empfänger Hardy, die gefallene Kiezgröße. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 27.02.2008NDR
    • Folge 2 (30 Min.)

      Ein St. Pauli jenseits von Sexshops, betrunkenen Jugendlichen und Touristenströmen. Dieses St. Pauli gibt es und zwar gleich um die Ecke der Reeperbahn. Bei Herbert im „Schlemmereck“ sind die Holzstühle alt, die Bratkartoffeln knusprig, der Preis fürs Bier reell und der Wirt wohnt direkt über der Kneipe – mitten auf dem Kiez. Herbert ist eigentlich Seemann. Fast 40 Jahre war er auf allen Weltmeeren zu Hause. 1995 ist er für immer an Land gegangen – auf St. Pauli, wo sonst. Seitdem ist er im „Schlemmereck“ der Kapitän. In Sichtweite der Reeperbahn umschifft er geschickt Touristen-Nepp und Mode-Trends. Morgens trinkt er mit den Nachbarn, Hafenarbeiter Udo und Seefahrer-Kumpel Manni am Tresen seinen ersten Kaffee, abends fühlen sich hier zwischen Schiffmodellen und „Seemannsgarn“ die St-Pauli-Fans genauso wohl wie die Gäste von der „Turbojugend“. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 05.03.2008NDR
    • Folge 3 (30 Min.)

      Den „Schellfischposten“ an der Elbe kennt Uwe Müller seit Jahrzehnten. Immer wenn er als Matrose nach Hamburg kam, war er dort zum Kümmel trinken und um Ulla zu sehen, die Tochter des Wirts. Als in den 1980er-Jahren mit den Trawlern auch die Fischer aus Hamburg verschwanden, verloren die Fischerkneipen ihre Kundschaft. Nach neunzig Jahren stand der „Schellfischposten“ vor dem Aus. Uwe Müller war nach seiner Zeit auf den Weltmeeren inzwischen Hafenlotse in Hamburg und konnte den Niedergang seiner früheren Stammkneipe nicht ertragen. Ulla litt noch mehr, war doch der „Schellfisch-posten“ der Ort, an dem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Außerdem wollten beide nicht den Ort verlieren, an dem sie sich kennen gelernt hatten; inzwischen hatte Uwe seine Ulla geheiratet. Also wurde Hamburgs älteste Hafenkneipe liebevoll restauriert und Pacht, Schanklizenz sowie die Musikbox gegen alle wirtschaftliche Vernunft erneuert. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 12.03.2008NDR
    • Folge 4 (30 Min.)

      Vor fünf Jahren erfüllte sich Riikka Beust einen Traum, sie übernimmt gemeinsam mit ihrem besten Freund Gernot „Die Kogge“ in der Bernhard-Nocht-Straße auf St. Pauli. Riikkas Eltern helfen mit Geld, obwohl sie sich große Sorgen machen über das Viertel, in dem ihre Tochter arbeiten wird. Riikka und Gernot gelingt es, aus dem maroden Matrosenbordell Hamburgs erste Rock ‚n‘ Roll-Herberge zu machen. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 12.11.2008NDR
    • Folge 5 (30 Min.)

      Henry Schönewald hat ein bewegtes Leben hinter sich: studiert, weit gereist, ausge-wandert, wiedergekommen, hingefallen und wieder aufgestanden. Seine neueste Herausforderung hat er gerade erfolgreich hinter sich gebracht. In einem neuen Theaterprojekt im Deutschen Schauspielhaus erzählen Menschen mit Brüchen in ihrem Leben als improvisierender Schauspieler ihre Geschichten. Und Henry ist einer der Auserwählten. Neun Mal oder mehr wird er die Bühne in dieser Spielzeit noch als stolzer Darsteller betreten. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 19.11.2008NDR
    • Folge 6 (30 Min.)

      Gabi hat sich eine Menge vorgenommen: Seit diesem Sommer ist die smarte Barmbeker Deern die neue Chefin im „Dorotheeneck“ – eine etwas in die Jahre gekommene Kneipe in Hamburg-Winterhude. Das war immer ihr Traum – ein eigenes Lokal. Bisher hat die 41-Jährige lange Zeit in einer Weinhandlung gearbeitet; nun musste sie in dem holzvertäfelten Laden mit nur noch wenigen, aber eigenwilligen Stammgästen erst einmal lernen, ein vernünftiges Sieben-Minuten-Pils zu zapfen. Günter beschwert sich ständig, dass die Treppenstufen runter zum Klo viel zu klein sind. Und dann sind da noch diese seltsamen Rituale, auf die die Stammkundschaft besteht: den „Warteschluck“, den „Eier-Freitag“ und das „Hansequiz“. Der Zuschauer erlebt in der 30-minütigen Reportage hautnah, wie die neue Chefin versucht, dem alten Laden neues Leben einzuhauchen. Das Problem: Sie darf nicht zu viel verändern, sonst könnte sie die älteren Stammkunden verlieren, denen das „Dorotheeneck“ quasi zur zweiten Heimat geworden ist. Andererseits muss sie etwas tun, denn sonst läuft sie Gefahr, dass der Laden weiter nur dahindümpelt und ihr Traum vom eigenen Lokal platzt. Trotz aller Anspannung bei Gabi, es wird auch viel gelacht, geklönt und gejazzt im „Dorotheeneck“, nur ein bisschen anders vielleicht als in einer normalen Eckkneipe, in der es auch Schmalzbrote, Käseschnitten und Soleier gibt. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 26.11.2008NDR
    • Folge 7 (60 Min.)

      Wenn das Wochenende naht, geht es rund in den Kneipen des Landes. Bei Familie „Thun“ in Moorhusen in Ostfriesland wird Silberhochzeit gefeiert, auf den beiden Kegelbahnen herrscht Hochbetrieb. Nebenan in der Dorfdisco tanzen 2.500 Jugendliche zu Techno und Schlager. Mittendrin ist Theodor Thun, der 60-jährige Seniorchef. Er fühlt sich immer noch wohl zwischen Trance und Lasershow. Seine Frau schmeißt den Laden in der Küche. Ein Familienbetrieb wie er im Buche steht und weit über die Grenzen Moorhusens beliebt. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungFr 23.04.2010NDR
    • Folge 8 (30 Min.)

      Von Ostern bis Ende Oktober besteht „Kasims“ Leben aus einem Pendeln zwischen Wohnwagen und Küche. „Kasim“ ist Chefkoch auf dem Campingplatz „Strukkamphuk“ auf Fehmarn. Der gebürtige Türke versorgt die Camper in der Hauptsaison überwiegend mit Pommes, Currywurst oder auch Fisch, oft bis in die späten Abendstunden. Dort, wo die anderen Urlaub machen, hat er eine anstrengende Saisonarbeit, nur die Unterbringung ist mit den Campern vergleichbar, auch er wohnt in einem Wohnwagen. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMi 04.12.2013NDR

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