Staffel 2
Staffel 2 von In höchster Not startete am 06.05.2026 in der ARD Mediathek und am 18.05.2026 im Ersten.
9. Lebensgefahr im Höllental
Staffel 2, Folge 1 (45 Min.)
Einsatz der Bergwacht Grainau. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.Bild: BR/Timeline ProductionZum Auftakt der zweiten Staffel geraten die Bergretterinnen und Bergretter an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Ein Einsatz am Höllentalgletscher der Zugspitze eskaliert innerhalb kürzester Zeit zu einem komplexen Großeinsatz. Ein plötzlich aufziehendes Unwetter verschärft die Rettungssituation dramatisch – Blitze, Hagel und Steinschlag machen den Berg zur lebensgefährlichen Zone und den Einsatz für die Retter zu einer Gratwanderung zwischen Selbstschutz und Rettung. Erster Luftrettungseinsatz für jungen Bergretter Tobias Limmer (20) von der Bergwacht Grainau muss sich bei seinem ersten Einsatz als frisch ausgebildeter Luftretter unter schwierigsten Witterungsbedingungen beweisen.Der Notruf: „Zwei unterkühlte Personen ohne Sicherung – 200 Meter unterhalb des Zugspitzgipfels“. Zwei Tourengeher haben sich verstiegen, sind völlig entkräftet und können sich kaum noch halten. Bei der Rettung mit dem Helikopter muss alles glatt laufen, denn aufgrund der Schneelage dort oben herrscht akute Lawinengefahr. „Aus einem einfachen Einsatz wurde schnell einer, der unvergessen bleibt“ Ein heißer Sommertag auf der Zugspitze und damit viel zu tun für die ehrenamtlichen Bergretter aus Grainau. Am Höllentalgletscher ist ein Tourist 100 Meter abgerutscht und muss leicht verletzt mit dem Helikopter ins Tal geflogen werden. Bei ihrer Ankunft an der Einsatzstelle treffen die Retter plötzlich auf sechs weitere Bergsteiger, die sich verschätzt haben und mit mangelhafter Ausrüstung weder den Auf- noch den Abstieg allein schaffen. Jetzt muss es schnell gehen, denn zu allem Übel drückt auch noch ein schweres Hitzegewitter herein. Und dann kommt alles noch viel schlimmer: Während der erste verletzte Bergsteiger gerade in den Heli befördert wird, rutscht vor den Augen der Retter auch noch ein bislang unbeteiligter Mann in eine Gletscherspalte. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 Das Erste 10. Weltuntergang
Staffel 2, Folge 2 (45 Min.)Bergretter der Bergwacht Grainau: Franz Dörfler in der Nähe des Zugspitzgipfels. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.Bild: BR/Timeline ProductionAm Höllentalgletscher ist die Lage mittlerweile dramatisch eskaliert. Ein unbeteiligter Bergsteiger ist in eine Gletscherspalte gestürzt, und das Gewitter hat die Einsatzstelle der Bergwacht Grainau schneller und heftiger erreicht als erwartet. Der Klettersteig wird zum Blitzableiter, Starkregen verwandelt die Spalten in reißende Bäche, Blitze schlagen ein, Hagel und Steinschlag prasseln auf Retter und Patienten ein, die alledem schutzlos ausgeliefert sind. Der Helikopter kann bei solchen Bedingungen nicht fliegen. Ohne Steigeisen ist ein Abstieg vom Gletscher zu Fuß lebensgefährlich. Also heißt es: ausharren und hoffen.Nicht nur die in Not geratenen Bergsteiger, auch die Bergretter selbst stoßen bei diesem Einsatz an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Erschöpft am Watzmann Die Bergregion um den Watzmann ist Einsatzgebiet der Bergwacht Ramsau. Bei der langen und kräftezehrenden Watzmann-Überschreitung geraten immer wieder Bergsteigerinnen und Bergsteiger an ihre konditionellen Grenzen. Diesmal hat es einen Vater und seine Tochter erwischt: Krämpfe, Unterzuckerung, völlige Erschöpfung. Bei über 30 Grad Hitze und nach stundenlanger Wanderung kein ungewöhnliches Szenario – für die Bergwacht dennoch jedes Mal eine ernstzunehmende Angelegenheit. (Text: ARD) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 Das Erste 11. Vom Gletscher verschluckt
Staffel 2, Folge 3Dramatischer Notruf vom Höllentalferner: „Person in Gletscherspalte gefallen!“ Jetzt zählt jede Minute, um den verunglückten Bergsteiger zu lokalisieren und möglichst schnell aus der Spalte zu holen. Als die Retter der Bergwacht Grainau an der Unfallstelle eintreffen, trauen sie ihren Augen nicht.Über den Höllentalferner auf 2.500 Metern führt eine der anspruchsvollsten Routen auf den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze. Es ist Anfang Juli – Hochsaison. Die Folgen des Klimawandels verstärken die Gefahren im hochalpinen Gelände: Randklüfte zwischen Gletscher und Felsen vergrößern sich, neue Spalten tun sich auf, steile Passagen werden noch unberechenbarer. Durch die warmen Temperaturen im Sommer schmilzt der Schnee, sodass das Gletschereis als Blankeis freiliegt und keinerlei Halt bietet. Ein Sturz über blankes Eis in eine Gletscherspalte bedeutet fast immer Lebensgefahr. So auch in diesem Fall, als sich ein 64-jähriger Bergsteiger hilflos eingeklemmt in einer Spalte wiederfindet. Lokalisiert von den Bergrettern ist er zwar ansprechbar, scheint jedoch verletzt und stark unterkühlt zu sein. Schnell wird klar: eine Crash-Bergung ist die einzige Lösung. Der Patient muss direkt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus, denn einen Transport mit der Trage zu Fuß ins Tal würde er nicht überleben. Die Anspannung der Bergretter ist jetzt deutlich spürbar – erst recht, als sich die kurze Nebellücke im Hochgebirge wieder zu schließen droht. Ob der Helikopter überhaupt fliegen kann, wird bei diesem Rettungseinsatz über Leben und Tod entscheiden. Die Dokuserie begleitet die Bergwachten Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall bei echten, teils gefährlichen Bergrettungen in den bayerischen Alpen. (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek 12. Vier Pfoten in Not
Staffel 2, Folge 4Ein Hund ist in steilem Gelände abgerutscht und in Not geraten. Sein Herrchen alarmiert die Bergwacht, die – wenn Gefahr in Verzug ist – auch in solchen Fällen zur Tierrettung ausrückt. Das Bellen des gestressten Tieres ist deutlich zu hören, aber durch den Hall im Gebirge nur schwer zu orten.Ein eher außergewöhnlicher Notruf erreicht die Bergwacht Bad Reichenhall an diesem Freitag. Ein 36 Kilo schwerer Labrador ist mit seinem Herrchen zwischen Sonntagshorn und Aibleck wandern und stürzt dann plötzlich in die Tiefe. Weil die Einsatzstelle in der Grenzregion zwischen Bayern und Salzburg liegt, koordinieren die Reichenhaller die Hunderettung mit einem österreichischen Kollegen der Unkener Bergrettung. Die übermittelten Koordinaten sind ungenau, Orientierung gibt zunächst nur das Bellen des verängstigten Labradors. Niemand weiß, wie das Tier auf fremde Menschen reagieren wird. Für einen angehenden Hundeführer der Bergwacht Bad Reichenhall und seine Kollegen wird die Rettung zu einer nervenaufreibenden Herausforderung. Regen, Nebel und steigende Gewittergefahr lassen einen vermeintlichen Routineeinsatz am Watzmann für die Bergwacht Ramsau besonders anspruchsvoll werden. Ein blockierter Bergsteiger traut sich nach stundenlanger Tour den Abstieg nicht mehr zu. Nasse Felsen, rutschige Stahlseile und eingeschränkte Sicht erschweren jede Bewegung und erhöhen das Risiko abzustürzen. Parallel zeigt sich der Alltag in der Wache: Ehrenamt zwischen Einsatzbereitschaft und Familie. Die Dokuserie begleitet die Bergwachten Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall bei echten, teils gefährlichen Bergrettungen in den bayerischen Alpen. (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek 13. Verloren im Schneesturm
Staffel 2, Folge 5Freitagabend, 20 Uhr. Ein Notruf vom Höllentalklettersteig der Zugspitze erreicht die Bergwacht Grainau: Fünf Kletterer blockiert, der Klettersteig meterhoch unter Schnee, Sturm zieht auf. Ein Kampf gegen die Zeit und den Kältetod beginnt.Es ist Mitte Mai. Im Tal scheint der Frühling angekommen, doch auf 2.900 Metern herrschen eisige Temperaturen. Am Berg ist jetzt noch tiefster Winter! Fünf blockierte Bergsteiger setzen einen Notruf ab. Sie kommen keinen Schritt mehr weiter, haben die Bedingungen am Höllentalklettersteig komplett falsch eingeschätzt. Der Steig liegt noch meterhoch unter Schnee, langsam bricht die Dunkelheit herein und die Temperaturen fallen rapide. Zwei Teams der Bergwacht Grainau werden mit dem Helikopter am Höllentalferner abgesetzt, um sich Richtung Klettersteig vorzuarbeiten. Das Wetter verschlechtert sich, starker Wind wirbelt den Schnee auf: Schneesturm! Als die Bergretter die Patienten erreichen, beginnt für alle ein massiver Kraftakt unter Extrembedingungen. Die Dokuserie begleitet die Bergwachten Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall bei echten, teils gefährlichen Bergrettungen in den bayerischen Alpen. (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek 14. Spurlos verschwunden
Staffel 2, Folge 6Eine Suizidandrohung im Bereich Blaueishütte beschäftigt die Bergwacht Ramsau. In enger Zusammenarbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe der Landespolizei und der Grenzpolizei Piding beginnt eine groß angelegte Suchaktion. Niemand weiß, in welchem Zustand sich die gesuchte Person befindet oder ob sie noch lebend gefunden werden kann. Gleichzeitig lässt sich das Suchgebiet kaum eingrenzen, Hinweise von Zivilpersonen widersprechen sich teilweise. Hinzu kommt die emotionale Belastung für das Rettungspersonal selbst: Der Kontakt mit Menschen in akut psychischen Ausnahmesituationen fordert nicht nur fachlich, sondern auch mental.***Wenn Sie oder Personen in Ihrem Umfeld darüber nachdenken, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie darüber. Wenden Sie sich an vertraute Personen oder nutzen Sie professionelle Hilfsangebote. Die Telefon-Seelsorge ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder online per E-Mail oder Chat unter www.telefonseelsorge.de*** An einem anderen Tag erreicht die Bergwacht Ramsau der Notruf eines jungen Bergsteigers, der mit seinem Vater den Watzmann überschreiten wollte. Gerade im hochalpinen Gelände des Watzmann-Massivs werden die Schwierigkeiten der Routen und die Bedingungen vor Ort oft unterschätzt. Vater und Sohn sind überfordert und trauen sich keinen Schritt mehr weiter. „Blockiert“-Situationen wie diese erfordern von den Bergrettern viel Ruhe und Einfühlungsvermögen. (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek 15. Sturz ins Wildwasser
Staffel 2, Folge 7In der Weißbachschlucht ist eine Frau aus mehreren Metern ins Wildwasser gestürzt. Dieser Notruf erreicht die Bergwacht Bad Reichenhall, die sofort zur Canyoning-Rettung ausrückt. Beim Abstieg vom Kleinen Watzmann im Einsatzgebiet der Bergwacht Ramsau ist außerdem eine Frau verunglückt und muss mit dem Helikopter von einem bewaldeten Hang gerettet werden.Die Bergwacht Ramsau erhält die Meldung einer mutmaßlichen Unterschenkelfraktur am Kleinen Watzmann. Im Verlauf des Notrufs stellt sich heraus, dass die Verunfallte aus dem Bekanntenkreis des Einsatzleiters und des Luftretters stammt. So eine persönliche Verbindung erfordert von den Einsatzkräften, wie sie selbst sagen, „gute Nerven“, denn eine emotionale Involvierung lässt sich in dieser Situation kaum vermeiden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Unfallstelle in einem steilen Bergwald befindet. Hier gestalten sich die Ortung der Patientin sowie das Abseilen der Rettungskräfte besonders herausfordernd. Für die Bergwacht Bad Reichenhall bedeutet die Alarmierung zu einer Canyoning-Rettung immer höchste Anspannung. Ohne unverzügliche Hilfe besteht im eiskalten Wasser schnell Lebensgefahr. In der Weißbachklamm ist eine Frau mehrere Meter abgestürzt und ins Wildwasser geraten. Der Reichenhaller Einsatzleiter koordiniert unter Hochdruck. Eine Rettung aus der starken Strömung ist nur mit speziell ausgebildeten Canyon-Rettern und entsprechender Ausrüstung möglich. Um rasch eine präzisere Lageeinschätzung zu erhalten, wird zusätzlich ein Luftretter aus der Bergwacht Ramsau per Helikopter von einem vorherigen Einsatz direkt zur Unfallstelle geflogen. Doch die Situation bleibt kritisch: Die Frau ist offenbar verletzt, die Schlucht eng und unübersichtlich. Zusätzlich erschwert ihre ausgeprägte Höhenangst eine mögliche Luftrettung. Ein Einsatz, der höchste fachliche Präzision, Erfahrung und sensibles Abwägen erfordert. (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek 16. Verunglückt am Watzmann
Staffel 2, Folge 8Ein Bergsteiger ist von der Watzmann-Südspitze im steilen Gelände abgestürzt: Verdacht auf Polytrauma! Jetzt zählt jede Minute für die Bergretter der Bergwacht Ramsau. An einem sonnigen Tag im Einsatzgebiet der Bergwacht Grainau warten gleich mehrere Patienten gleichzeitig auf Hilfe am Berg.Ein dramatischer Notruf erreicht die Bergwacht Ramsau: Bergsteiger abgestürzt, Verdacht auf Polytrauma. Sofort rücken die Bergretter aus und fliegen mit dem Rettungshubschrauber Richtung Unfallstelle. Kaum Informationen, keine Koordinaten, kein Internetempfang – nur die Handzeichen des Melders im unübersichtlichen Felsgelände weisen den Weg. Vor Ort: ein blutender Patient im Geröll erfordert höchste Konzentration im Team. Ein sonniger Tag in Grainau – doch der Schein trügt. Die Notrufe überschlagen sich und die Koordination der Einsätze wird für den Einsatzleiter der Bergwacht Grainau zur Herausforderung: Die Unfallquote ist hoch, die Hubschrauber sind im Dauereinsatz und kaum verfügbar. Der erste Alarm führt zur Grießkarscharte: Ein Bergsteiger ist mehrere Meter abgestürzt, verletzt am Bein und kommt nicht mehr weiter. Gleichzeitig geht ein weiterer Notruf von der Alpspitze ein: Ein Mann wird am Gipfel immer wieder bewusstlos, höchste medizinische Priorität. Sofort wird die Med-Crew eingeflogen. Und auch im Höllental auf 2.700 Metern geht es direkt weiter: Eine Gruppe von sieben Personen hat sich am späten Nachmittag verstiegen. Die hohe Anzahl an Betroffenen stellt zu dieser Tageszeit eine besondere Herausforderung dar. Die Zeit drängt. (Text: BR) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 06.05.2026 ARD Mediathek
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