bisher 416 Folgen, Folge 401–416
401. Vom Kommen und Gehen – Steirische Almen
Folge 401 (47 Min.)
Anita Planitzer beim Kühe Melken im Kuhstall mit Milchkannen während Heimatleuchten – Vom Kommen und Gehen am 11.08.2025 Radmer.Bild: ServusTV / Paul PichlerDer junge Altauseer Christoph Hasenörl ist Viehhalter auf der Bräuningalm. Im Winter als Skilehrer am Arlberg tätig, bleibt er auch im Sommer den Bergen treu. Er ist Herr über 160 Schafe und Kühe und kennt alle beim Namen. Auf seiner kargen Hütte gibt es kein fließendes Wasser, und Wärme spendet nur das Feuer im Herd. Bei der Arbeit stets bodenständig, hebt Christoph Hasenörl auch gerne ab: Beim Paragleiten sieht er nicht nur seine Tiere von oben, sondern fliegt auch dem majestätischen Dachsteingletscher entgegen. Katharina Wallner, eigentlich Hebamme, bewirtschaftet in diesem Sommer zum ersten Mal die Austria-Hütte mit einem Team aus Nepalesinnen, Argentinierinnen, Deutschen und Österreicherinnen.Frauenpower pur! Das älteste bestehende Schutzhaus der Dachsteinregion spielte in ihrem Leben schon immer eine große Rolle und ist untrennbar mit ihr verbunden. „Damit habe ich mein schönstes Baby auf die Welt gebracht.“ Auf 2.128 Metern, wenige Schritte unter dem Gipfel, liegt die Eisenerzer Reichensteinhütte. Gerhard Pilat und seine Frau Jennifer Breier werden die Hütte heuer nach zwölf Saisonen zum letzten Mal bewirtschaften. Für das Paar geht damit eine Ära zu Ende. Gerhard ist bereits seit 22 Jahren am Berg – auch sein Vater führte die Hütte schon. Helmut Pilz ist Hüttenwirt und hauptberuflich Bauer, ebenso wie Mathias Keinprecht. Die beiden sind schon lange Freunde, und sie verbindet der Umstand, dass beide eine Hütte führen und hier wie da die Söhne mithelfen. Mathias Keinprecht ist der Hüttenwirt der Ignaz-Mattis-Hütte oberhalb der beiden Giglachseen. Ihm zur Seite steht sein Sohn Christoph, der nach vielen Jahren in renommierten Restaurants nun auf der Hütte den Kochlöffel schwingt. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 24.10.2025 ServusTV 402. Der Millstätter See – Geschichten vom Bleiben
Folge 402 (47 Min.)Gabriel Oberluggauer auf PassagierschiffBild: Terra Mater Studios GmbH / Benjamin PayaEs ist ein besonderes Lebensgefühl, das die Menschen am Millstätter See in Kärnten verbindet. Es herrscht Aufbruchstimmung. Was aber nicht bedeutet, dass jemand seine Heimat verlässt, sondern ganz im Gegenteil: Es ist eine Aufbruchstimmung, in deren Kern das Bleiben steckt. Und dieses Lebensgefühl verbindet die Menschen am See, am Ufer und auf der Alm. Es wirkt ansteckend und motivierend und verbindet Jung und Alt. Der Überschneidungspunkt der Älteren aus der Region und jenen, die nie weggegangen sind, ist die Liebe zu diesem ganz bestimmten Fleckchen Heimat.Die junge Generation ist motiviert, das, was ihre Eltern geschaffen haben, weiterzuführen. Sie entwickeln Konzepte für die Höfe, die sie von ihren Eltern übernehmen, wie Franz Stefan und Simon Glabischnig oder Michael und Kathrin Obweger. Oder sie schaffen sich in jeder Minute ihrer Freizeit mit eigenen Händen ein Zuhause wie der junge Drechsler Martin Hofer und seine Lebensgefährtin Janet Kohlmayer. Sie bringen kreatives Handwerk in die Region wie Sandra Riebenbauer, die als Schmuckkünstlerin Schienen für verletzte Gelenke anfertigt. Alexander Mosers Reich ist der See selbst, er tritt im Familienbetrieb in die Fußstapfen der K&K Hoffischer. Andere wiederum sind nie weggegangen, wie die beiden Bergleute Andreas Foditsch und Günther Peternel, oder die Hafnerin Daniela Feistritzer. Und es gibt auch jene wie die Hirtin Karen Huber: Sie kehrt immer wieder auf die Litzlhofalm zurück, weil sie diese einzigartige Atmosphäre und die Schönheit der Natur rund um den Millstätter See nicht mehr loslassen. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 31.10.2025 ServusTV 403. Von Kärnten nach Friaul
Folge 403 (47 Min.)Bergdorf Dordolla.Bild: ServusTV / Querschuss Film / www.redbullmediahouse.comDie Karnischen Alpen sind ein über 100 km langer Höhenzug in den Südlichen Kalkalpen, entlang der österreichisch-italienischen Grenze. Hier begegnen sich südkärntnerische Herzlichkeit und italienische Lebensfreude. Wilde Gailtaler, die beim Kufenstechen ungesattelt im Galopp dahinreiten, um die jungen Frauen in ihren aufwändig restaurierten Trachten zu beeindrucken. Oder Burschen aus dem Friaul, die auf alten Schlitten Baumstämme durchs Dorf ziehen. Die raue Bergwelt birgt Zeugnisse wechselvoller Geschichte, wie auf dem Findenigkofel, wo Sammler und Schatzsucher Michael Skihar die Lager der Soldaten rekonstruiert.„Man denkt daran, dass es Privatsachen sind, von Soldaten. Und da hat man schon Respekt dafür.“ – Michael Skihar Der berühmteste Grenzgänger ist wohl Braunbär Herwig, der sich in den Wäldern um die Dellacher Alm besonders wohl fühlt. „Wir nennen ihn liebevoll KTN03“ – Patricia Graf Vielleicht liegt es auch an der – vom Plöckenpass aus betrachtet – „ersten Metzgerei Italiens“, wo ein italienischer Bürgermeister gleich hinter der Grenze scharfe Salsiccia herstellt. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 07.11.2025 ServusTV 404. Fritz, was gibt’s? Heimatküche für Österreichs Nationalteam
Folge 404 (47 Min.)v.li.: Fritz Grampelhuber und Konrad Laimer kochenBild: ServusTV / Manuel SeegerZwei-Hauben-Koch Fritz Grampelhuber ist seit fast zehn Jahren die kulinarische Konstante des österreichischen Fußballnationalteams. Zwischen der Lehrgangsküche und seinem Familienwirtshaus „Steegwirt“ am Hallstättersee bringt er den Geschmack Österreichs auf die Teller der Nationalspieler. Das gelingt dem bestens vernetzten Fritz Grampelhuber nicht nur mit ausgewählten Produzenten, sondern auch beim Fischen auf der Traun und beim Entwickeln neuer Kreationen – vom Latscheneis aus Abersee bis zur berühmten Gamskäsekrainer aus Hallwang bei Salzburg.Auch die Spieler werden Teil der Küche: Konrad Laimer sammelt Latschen, Patrick Wimmer bereitet Krautsalat zu, Xaver Schlager kocht Suppe, und Michael Gregoritsch steht mit Fritz am Herd für Eiernockerl. Im Steegwirt herrscht reger Betrieb: Hinter Fritz steht ein perfekt eingespieltes Team, das den Erfolg des traditionsreichen Wirtshauses erst möglich macht. „Ohne meinen Bruder Tamino, meine verständnisvolle Partnerin und unsere Eltern wäre das alles nicht denkbar“, betont Fritz. „Ich bin ihnen für ihre Unterstützung unendlich dankbar.“ Währenddessen sorgt Marko Arnautović per Videoanruf für einen spontanen Lacher. Hier wird gekocht, gegrillt, improvisiert – und spürbar, dass Essen mehr ist als reine Nährstoffversorgung: Es ist Erinnerung, Zusammenhalt und Heimat auf einem Teller. „Fritz, was gibt’s? Heimatküche für Österreichs Nationalteam“ ist eine sinnliche, humorvolle Hommage an die Begegnung von Spitzensport, Spitzengastronomie und echter Regionalität – und eine Einladung, Österreichs Geschmack neu zu entdecken. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 14.11.2025 ServusTV 405. Stainz: Echte Grafen und falsche Berge – Mehr als Schilcher und Kastanien
Folge 405 (47 Min.)Johanna Schriebl mit Atemschutzmaske bei der Arbeit in Ihrer Pilzzucht während Servus TVs „HL Stainz“, Steiermark, 29.09.2025Bild: ServusTV / Terra Mater Studios GmbH / Daniela Bernhart / Terra Mater Studios für STVStainz – ein uralter Markt, seit über 800 Jahren Zentrum einer sanft hügeligen Landschaft in der Weststeiermark. Im Herbst dreht sich hier alles um Schilcher und Kastanien, dabei gibt es noch so viel mehr zu entdecken: eifrige Jukebox-Sammler, einen Schlossherrn ohne Höhenangst, ein Kartenspiel, bei dem es um Leben geht, eine Trachtenschneiderei, die mehr Institution als Geschäft ist und divenhafte Pilze. (Text: ServusTV)Original-TV-Premiere Fr. 28.11.2025 ServusTV 406. Advent im Salzkammergut – Mit Conny Bürgler
Folge 406 (47 Min.)Von li. nach re.: Sebastian Wallner, Heimatleuchten Moderatorin Conny Bürgler, Uschi Wallner, Roland Wallner in der Lebzelterei WallernBild: ServusTV / Degn Film / Lena MoikZwischen Bad Ischl und dem Wolfgangsee ist Matthäus Mayrhauser Holzbildhauer mit Leib und Seele. Sein Spezialgebiet sind lebensgroße Krippenfiguren. Die schnitzt er aber nicht nur mit herkömmlichem Schnitzwerkzeug, sondern auch spektakulär mit der Motorsäge aus ganzen Baumstämmen. Auf der Strecke einer der steilsten Straßenbahnen der Welt geht es für uns außerdem durch die Traunsee Stadt Gmunden. Ein einmaliges Erlebnis mit dem Jugendstiltriebwagen aus dem Jahr 1911. Den über 100 Jahre alten Wagen zu steuern benötigt Können, Muskelkraft und auch etwas Durchhaltevermögen.Am Ufer des Mondsees kehren wir beim Holzingerbauer ein. Der Hof wurde 1556 erbaut und ist seit vier Generationen im Besitz von Familie Hammerl. Altbauer und Wirt Georg „Schurli“ Hammerl erzählt uns davon, wie sich der Hof zum Einkehr-Geheimtipp der internationalen Prominenz entwickelt hat, welche Berühmtheiten bei ihm eingekehrt sind und welche skurrilen Situationen er miterlebt hat. Außerdem gibt er Einblicke in die entbehrliche, aber auch schöne Winter- und Vorweihnachtszeit, wie er sie als Kind am Mondsee erlebt hat. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 05.12.2025 ServusTV 407. Ein Jahr in Osttirol
Folge 407 (47 Min.)Michael Lang, Künstler und Bildhauer.Bild: ServusTV / Wick Media„Niemals an die Maske greifen, Niemals!“ Bildhauer Michael Lang ist kein Mann der vielen Worte. Und das Klaubaufen kann man nur vor Ort erleben. Auch wenn der Brauch kein Touristenspektakel ist. Schließlich ziehen die Klaubäufe fünf Tage von Hof zu Hof und der Besuch ist für jede Gastgeberin eine große Ehre. Obwohl es dabei schon mal zu Kollateralschäden wie einem zerstörten Küchentisch kommen kann. Aber wo das Land ein wenig rauer ist, da sind vielleicht auch die Bräuche etwas wilder. Und auch die Menschen ein bisschen weniger angepasst als anderswo. Wie am Weberhof in Assling, wo Robert und sein Sohn Jakob Schnaps aus eigenem Obst und selbst hergestelltem Honig machen.Schon die Ernte auf den steilen Streuobstwiesen ist ein Abenteuer. Wobei das Idyll von den Bergbauern jeden Tag aufs Neue verteidigt wird. Das beginnt beim Pflegen der Setzlinge auf den vom Borkenkäfer ruinierten Hängen, bis zur Gründung einer Initiative gegen die industrielle Nutzung der umliegenden Berge für den Bau von Windrädern. Ein Jahr in Osttirol hat in einer aufwändigen Dokumentation die Menschen in Osttirol über ein Jahr hinweg begleitet. Denn Osttirol ist mehr als nur die ein Urlaubsparadies im Sommer. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 12.12.2025 ServusTV 408. Weihnachten am Achensee und im Alpbachtal
Folge 408 (46 Min.)Richard Deutinger und Conny Bürgler am WeihnachtsmarktBild: ServusTV / Sebastian MarkoConny Bürgler und Richard Deutinger sind in Breitenbach am Inn dabei, wenn das gesellschaftliche Leben zwei Tage lang stillsteht, weil die Peaschtln durch den Ort ziehen. Sie hören Anklöpfler, entdecken einen Adventmarkt, der ohne künstliches Licht auskommt, treffen einen Christbaum-Bauern, dessen Bäume Roli, Klaus und Anton heißen, essen Kiachl und Prügeltorte und begeben sich in Brixlegg ins Epizentrum aller Engel. Und es gilt die Frage zu klären, warum das berühmteste Weihnachtslied der Welt – Stille Nacht, Heilige Nacht – seinen weltweiten Ruhm einem Mann verdankt, der am Achensee gewohnt hat. (Text: ServusTV)Original-TV-Premiere Fr. 19.12.2025 ServusTV 409. Wo mia san, is oben – In den Tauern
Folge 409 (47 Min.)Schneeschuhwandern bei Vollmond in WasenmoosBild: ServusTV BildredaktionJakob Hermann, Weltrekordhalter im Skibergsteigen, erfüllt sich mit einer winzigen Almhütte in Werfenweng seinen Lebenstraum: „Der Platz hier oben ist einfach magisch. Es ist intensiver, als ich es mir erträumt habe.“ Über Umwege findet auch Bernhard Maurer seinen persönlichen Kraftplatz: Nach einer Karriere im Finanzgeschäft verändert ein zufälliges Zusammentreffen mit Alpakas sein Leben. Heute führt er die Alpaka-Alm in Wagrain und baut sich damit eine völlig neue Existenz auf: „Mittlerweile ist mir diese ganze Finanzgeschichte so weit weggerückt.Mir ist es noch nie so gut gegangen – alles ist stimmig und rund.“ Handwerk und Innovation verbindet die Familie Flatscher in Kaprun: In ihrer Schlosserei entstehen Nudelmaschinen und Getreidemühlen, die in Österreich einzigartig sind. Ihre selbstgemachten Nudeln finden ihren Weg in die Region – bis hin zum Taxhof, wo Elisabeth und Katharina den fast 500 Jahre alten Erbhof in der 12. Generation auf ihre ganz eigene Art führen: „Man muss es sich so richten, damit man es gerne macht.“ Im Gasteinertal verwandeln Künstler beim „Snow on Art Festival“ 270 m³ Schnee und 2,5 Tonnen Eis in beeindruckende Skulpturen. Doch manche Werke entstehen unerwartet: Dekorweltmeister Manfred Höhenwarter lässt sich beim Modellieren mit Schokolade und Butter inspirieren. Und wenn auf den höchsten Gipfeln scheinbar Unmögliches zu bewältigen ist, beweist Josef Schweiger mit seinem Helikopter, dass auch in der rauesten Bergwelt Visionen abheben: „Der Lastentransport ist mein Handwerk!“ (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 09.01.2026 ServusTV 410. Kalt erwischt – Wo der Winter regiert
Folge 410 (47 Min.)Schnabelperchten Herstellung SchnabelBild: Terra Mater Studios GmbH / Roman MostofiIm Kühtai errichten Nico Ammann und sein Team große Iglus. Mit Bar, Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit. Zwischen glitzernden Schneewänden und Eiskunst leben Nico und sein Team ihren Kindheitstraum. Im Rauris wird ein Brauch gepflegt, der zu den skurrilsten des Alpenraums zählt: das Schnabelperchten-Gehen. Männer in Dirndln und Schnabelmasken ziehen von Haus zu Haus, um zu prüfen, ob wirklich gründlich geputzt wurde. Die Aufgabe von Marko Vasak aus Leogang ist es, auf schneebedeckten Almhütten die Kamine zu kehren. Wenn es stürmt und schneit, klettert Marko ungesichert auf die rutschigen Hüttendächer.Im Raurisertal kümmert sich Stefan Loitfellner um das Rotwild. Das Rauriser Tauernhaus ist ein Ort, den im Winter kaum jemand betritt. Wo früher Säumer Pferde wechselten, liefert Stefan Futter an hunderte „Wintergäste“. Am Hochkönig ist für Schneekünstler Rudi Geisler die Winterlandschaft so etwas wie eine Leinwand aus Schnee. Mit Schneeschuhen schafft er Kunstwerke, die nur aus der Vogelperspektive ihre ganze Schönheit zeigen. Im Alpbachtal pflegt Hannes Klingler nach einer beschwerlichen Skitour zur Steinbergalm mit großem Einsatz seine Käselaibe. Denn nur dort oben, bei Minusgraden, Dunkelheit und Stille reift sein Käse perfekt. Am Dobratsch kämpft Hüttenwirt Peter Fleißner-Rieger mit leerem Wasserreservoir und der Unberechenbarkeit der Natur. Bei Sturm und Schneefall ist er tagelang auf sich allein gestellt und muss improvisieren. In der Werkstatt von Ernst Ribisch aus dem Weinviertel entstehen Ratschen, jene hölzernen Lärminstrumente, die zu Ostern die Kirchenglocken ersetzen. Für manche nur ein Lärminstrument, sind sie für Ernst ein Zeichen dafür, dass Tradition dann am stärksten ist, wenn man sie hört. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 23.01.2026 ServusTV 411. Bella Cortina – Triumphe und Traditionen
Folge 411 (47 Min.)Werkzeug in Bobwerkstatt von Diego MenardiBild: ServusTV / Südkino / Rafael Loerwald„Ein Michelin-Stern ist wie Bronze, zwei wie Silber, drei wie Gold.“ So einfach fasst Riccardo Gaspari, aus dem Sternelokal „Sanbrite“ in Cortina d’Ampezzo seine Ansprüche zusammen. Denn auf ihre ganz eigene, stille, beharrliche Art schreiben die Menschen dieser Bergregion jeden Tag ihre eigene Erfolgsgeschichte. Mit den Olympischen Winterspielen steht die Region wieder einmal im Fokus der Weltöffentlichkeit, doch Cortina hat mehr zu bieten als Olympia. Gastronomen wie Riccardo Gaspari, zum Beispiel, der die Küche seiner Kindheit auf ein neues kulinarisches Level gehoben hat oder Schreiner wie Roger Alberti, der Möbel und Inneneinrichtungen fast ausschließlich aus Holz von alten Stadeln und Heuschobern neu erschafft.In Cortina und Umgebung sind die Menschen ambitioniert und eigenwillig zugleich. „Nichts tun“, das geht auch für das handwerkliche Multitalent Rudolf Bachmann aus dem Antholzer Tal nicht. Seine Woche ist gut gefüllt, er ist Kunst- und Messerschmied, Experte für Klanghölzer und hat nebenbei auch noch ein Biathlon-Gewehr aus Carbon erfunden. Wie sehr die Region mit dem Sport verbunden ist, spürt man auch in Cortina d’Ampezzo. Hier hat auch der Bobsport eine große Tradition, Diego Menardi ist einer der wenigen Könner weltweit, der heute noch mit Leidenschaft neue Bobs baut. Dass es ohne Begeisterung für die Arbeit hier nicht geht, das erfährt auch der Koch-Shooting-Star David Senfter jeden Tag. Der Osttiroler hat am Toblacher See das Restaurant „Hebbo“ mitbegründet und musste sich am Anfang wundern, als ihm seine Mitarbeiter „Gute Arbeit“ anstatt einem „Schönen Feierabend“ gewünscht haben. Und genau darin liegt das Geheimnis dieser Region: In der unermüdlichen Tatkraft, im Stolz auf das eigene Tun und im festen Willen, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 30.01.2026 ServusTV 412. Rund um den Großvenediger – Wahrzeichen des Winters
Folge 412 (47 Min.)Siegfried Karl Hüttenwirt der Kürsinger HütteBild: Eduardo Gellner / ServusTVEiner von ihnen ist Wilfried Studer. Mit seiner Frau und Tochter bestieg er 2010 als erste österreichische Familie den Mount Everest. Über zwölf Jahre lang bewirtschafteten sie die Neue Prager Hütte – nun beginnt ihre letzte Saison, denn Wilfried feiert bald seinen 70. Geburtstag. Auf die „wirklich hohen“ Berge geht er trotzdem noch, und auf lächerlichen 3000 Metern trägt er nur ein T-Shirt, selbst wenn die ganze Schneefräsenmannschaft in Wintermontur arbeitet. Wenige Kilometer Luftlinie entfernt nutzt Schnitzer Manuel Egger-Budemair den Blick ins Virgental für seine Werkstücke.„Wer etwas sucht, bei dem man nach drei Stunden nicht weiß, was es ist, ist bei mir falsch.“ Er sieht sich nicht als Künstler, sondern als bodenständiger Kunsthandwerker. Zwölf-Stunden-Tage taugen dem 30-Jährigen – am liebsten allein in seiner Werkstatt. Thomas Ludwig hingegen mag es belebt. Jeden Februar feiert er mit seiner Belegschaft Geburtstag. „Burning Birthday“ nennen sie die Party und bauen dazu, angelehnt an den Burning Man in den USA, vor der Essener-Rostock-Hütte ein Holzmännchen auf. Auf der anderen Seite des Großvenedigers liegt die Kürsingerhütte. Heute steht für Wirt Siegfried „Sigi“ Karl der Helikopter-Belieferungstag an. Freiwillige helfen, denn der Föhn mit 60 bis 90 km/h bringt alles durcheinander. Der Pilot arbeitet am Limit, die Materialseilbahn hat einen Seilüberwurf, der Strom fehlt auch. „Hier oben brauchst du jeden“, meint Sigi. In Neukirchen schnitzt Thomas Feldbacher traditionelles Holzspielzeug. Bestseller bleibt „Fuchs und Henne“, einst um hohe Einsätze gespielt – oft um ein ganzes Schwein. Mit noch höherem Einsatz schleppen zwei nostalgische Paragleiter ihre fast 40 Jahre alten Schirme am Wildkogel hinauf – und versuchen es trotzdem. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 06.02.2026 ServusTV 413. Über den Wolken – Winter auf der Turrach
Folge 413 (47 Min.)Kärntner Brillenschafe auf dem Hof der Schafzüchter HintereggerBild: Terra Mater Studios GmbH + Monika Roidmayr / ServusTV / Carolin DarschinEs ist eine eigene, kleine Welt auf 1.763 m Seehöhe an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark: die Turracher Höhe. Das Hochplateau in den Gurktaler Alpen, umringt von den sanften Nockbergen, zählt zu den größten geschlossenen Zirbenwald-Flächen in Österreich. Nadeln, Zapfen und Holz des bekanntesten Baums der Region werden hier seit jeher genutzt. Familie Weißensteiner räuchert mit Zirbenspänen einen selbst hergestellten Camembert und verleiht ihm so eine einzigartige Note. Tochter Marie-Christin zaubert mit den Nadeln ein zartes Waldaroma in ihre Pralinen-Kreationen. Die Landesgrenze zwischen Steiermark und Kärnten verläuft mitten durch den Turracher See. Er steht im Zentrum der Region. Auf den Pisten und den Loipen, die auch über den See führen, tummeln sich die Wintersportler.Die britischen Besatzer haben hier 1946 den ersten Lift, den sogenanntem Engländerlift, gebaut. Die Idee des „Pistenbutlers“ ist eine Anspielung auf diese Anfänge des Skifahrens hier heroben. Die Butler versorgen die Wintersportler mit Snacks oder Getränken. Etwas abseits ist von dem Trubel nichts mehr zu spüren. Hier finden sich urige Hütten wie die Wugganighütte von Nicole Huber oder die Lärchenhütte von Heide-Marie Hinteregger, außerdem das höchste Haubenrestaurant der Steiermark, der letzte Hutmacher Kärntens oder ein junger Tischler, der hunderte Kilo schwere Baumstämme aushöhlt, bis sie zu durchscheinenden Lampenschirmen werden. (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 13.02.2026 ServusTV 414. Kärntens wilder Süden – sauguat!
Folge 414 (47 Min.)Detailaufnahme von Luka Kravanja beim Töpfern während Servus TV’s „Heimatleuchten-Kärntens wilder Süden“ in LjubljanaBild: ServusTV / Südkino / Samuel KauffmannNachdem dem Lesachtaler Metzgermeister der Kopf seiner gerade geschlachteten Sau Rosi gestohlen wird, macht er sich entschlossen auf die Suche nach dem Dieb. Nicht weit entfernt suchen zwei Verliebte nach dem perfekten Symbol für ihre Liebe. Fündig werden sie Hirschhornschnitzer Nosti. Auf dem Ankogel sucht man den Schnee: Hüttenwirt Nik wartet mit seinem Team sehnsüchtig auf ein paar Zentimeter mehr davon, damit endlich die Skiabfahrt eröffnet werden kann und die Wintersportler im Hannoverhaus einkehren. Kommt zuerst der Hütenkoller oder der rettende Schnee? In Gundersheim findet Robert Buchacher Frieden im Röhren seiner Motorsägen. Spurensuche nach einer alten Tradition in Bad Eisenkappel. Zu Mariä Lichtmess werden jährlich hunderte Kirchlein gebastelt, die dann in die Vellach gesetzt werden. Was steckt wirklich hinter dem beliebten Ante Pante Brauch? (Text: ServusTV)Original-TV-Premiere Fr. 20.02.2026 ServusTV 415. Einfach königlich – Mit Conny Bürgler am Hochkönig
Folge 415 (47 Min.)Conny Bürgler im Schnee während der Dreharbeiten zu ServusTVs „Heimatleuchten – Zum Ursprung der Salzach mit Conny Bürgler“ Krimmler Achental, Pinzgau, Salzburg, Österreich am 20. Jänner 2020.Bild: ServusTV / Max Steinbauer / www.redbullmediahouse.comZu Besuch bei „Freunden“: In ihrer Heimat Maria Alm besucht Conny Bürgler alte Bekannte, Weggefährten und spannende neue Menschen, die in der Region Hochkönig ihre Träume und Ideen erfolgreich verwirklicht haben. Ausgangspunkt: Der Winterzauber am Steinerden Meer mit majestätischen Schneelandschaften, sechs Gipfeln und einer atemberaubenden Alpenkulisse. Conny Bürgler startet ihre „bunte“ Winterreise beim angesagtesten Floristen der Region Johannes Laimgruber. Zusammen mit ihm und seinen Blumenkreationen besucht Sie die Gastro „Sternchen“ Herzog in Maria Alm. Taucht in das Mühlbacher Hotel Stieg’nhaus und deren Silent Luxury Gefühl ein und erlebt auf der modernsten Event- und Skihütte in Dienten, den einzigartigen Service von Pächter Mirko Verdorfer und seinem Team. (Text: ServusTV)Original-TV-Premiere Fr. 27.02.2026 ServusTV 416. Bergfrühling in Südtirol – Rund um Meran
Folge 416 (47 Min.)„Was soll da schiefgehen? Trau dich nur!“ Mit dem Zuspruch ihres Mannes hat sich Edith Breitenberger vom Baschtelehof an immer neue Ziegenkäsekreationen gewagt. Etwas Neues ausprobieren – wann, wenn nicht jetzt und genau hier? Der Bergfrühling rund um Meran zeigt sich kraftvoll, vielversprechend und inspirierend. Es ist eine besondere Zeit. Die Natur hat sich in Schale geworfen und regt ebenso zu neuen Bier-Kreationen aus dem Braukessel von Andrea Armellini oder der Wollwerkstatt von Franziska Haller an und inspiriert zu eindrucksvollen lebensgroßen Kunstwerken aus Edelstahl im Atelier von Friedrich Moosmair.Bei den Schafen im Passeiertal ist es Zeit für eine neue Frisur. Verwöhnte Gaumen erfreuen sich am ersten frischen Grün und die Kräuter der erwachenden Natur stärken Tier und Mensch. Die berühmten Haflingerpferde messen zu Ostern ihre Kräfte auf der Rennbahn von Meran und junge Köche zeigen beim Wettbewerb „Mountain Chef Unplugged“, was sie aus den kulinarischen Schätzen der Region zaubern können, auch wenn sie weder Strom noch Gas zur Verfügung haben. Der Bergfrühling in Südtirol rund um Meran ist ein Fest der Sinne und eine Reise wert! (Text: ServusTV) Original-TV-Premiere Fr. 20.03.2026 ServusTV
zurück
Erhalte Neuigkeiten zu Heimatleuchten direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Heimatleuchten und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
