• Folge 1 (45 Min.)
    Über hundert historische Museumsbahnen lassen in Großbritannien das Zeitalter der Dampflokomotiven aufleben. Eine davon ist die „Lakeside & Haverthwaite“-Linie der Familie Maher. Für Touristen sind diese Dampflokfahrten entlang malerischer Strecken ein faszinierendes Erlebnis. Um den Betrieb aufrechtzuhalten, sind ehrenamtliche Helfer wie Heizer Tom Rotherham nötig, der nun Lokführer werden will. Doch dafür muss er eine Fahrprüfung bestehen. Auch im südenglischen Okehampton setzen sich Ehrenamtler wie Sue Baxton für die Erhaltung und Wiedereröffnung einer historischen Bahnstrecke ein. Bis der örtliche Bahnhof aber wieder an die Dartmoor-Linie angeschlossen wird, sind zahlreiche Sanierungsarbeiten an den Schienen notwendig. In Schottland haben Ingenieure und Ökologen in der Nähe von Perth derweil andere Probleme am Gleis: Während Biber mit dem Bau eines Damms einen Kanal unterhalb einer Bahnstrecke überfluten, macht eine Dachsfamilie mit ihren Höhlen das Gleisbett instabil. Nicht weit entfernt liegt bei Edinburgh ein wahres Meisterwerk der Baukunst: die Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth. Logistikmanager Jon MacDonald macht sich auf den Weg, um die Maßnahmen zur Instandhaltung der Brücke zu begutachten. Die Reihe „Großbritanniens schönste Bahnstrecken“ begleitet Züge auf spektakulären Strecken, von Küstenlinien bis zu Bergbahnen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Landschaften und die Menschen, die diese Bahnen betreiben oder erhalten. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 3sat
  • Folge 2 (45 Min.)
    Das britische Eisenbahnnetz ist das älteste der Welt. In Museumsbahnen wie der „Keighley & Worth Valley“-Linie lebt seine ruhmreiche Vergangenheit dank Helfern wie Heizer Tom weiter. Während Autor Nick sich auf die Spuren berühmter Schriftstellerinnen begibt, reist Künstler Leo mit seinem Skizzenbuch zum nördlichsten Bahnhof des Landes. Anderswo stehen die Inspektionen des Ribblehead-Viadukts und der Royal-Albert-Brücke an. Die „Far North“-Linie in den schottischen Highlands beeindruckt durch spektakuläre Landschaften. Früher beförderte dort der „Jellicoe Express“ Soldaten zu einem Marinestützpunkt. Künstler Leo Du Feu entdeckt auf der Strecke eine Stadt voller Wandgemälde, die diesen Truppen im Ersten und Zweiten Weltkrieg gedenken, und bekommt auf dem Bahnhof ein Ständchen von traditionellen Dudelsackspielern. Die Fahrt bis nach Thorso führt ihn zudem in eine für den Klimaschutz wichtige Moorlandschaft und weckt bei ihm Kindheitserinnerungen, denn an mehreren Orten entlang der Route war er bereits früher. Im Süden Englands begutachtet Streckeninspektor Craig Munday derweil die Royal-Albert-Brücke, die die Grafschaften Cornwall und Devon verbindet. Er erklärt, welchen besonderen Eindruck die Form der Brücke hinterlässt. Weiter nördlich passiert der „Staycation Express“ gerade das Ribblehead-Viadukt. Einer der Passagiere, der Ingenieur Tony Freschini, ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Bauwerk heute noch befahrbar ist. Die Reihe „Großbritanniens schönste Bahnstrecken“ begleitet Züge auf spektakulären Strecken, von Küstenlinien bis zu Bergbahnen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Landschaften und die Menschen, die diese Bahnen betreiben oder erhalten. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 3sat
  • Folge 3 (45 Min.)
    Die Black-Five gehören zu den legendärsten Dampflokomotiven Großbritanniens. Nach Restaurierung kehrt eine Maschine in den Dienst der schottischen Strathspey-Museumsbahn zurück. Im Norden der Highlands fliegt Sean Leahy per Hubschrauber die Bahnstrecken ab. Durch den Klimawandel kommt es dort häufiger zu Extremwetter. Erdrutsche und Überschwemmungen gefährden daher die Gleise. Heizerin Jayne ist derweil mit dem „Hogwarts Express“ unterwegs. Den dampfbetriebenen Museumszug „The Jacobite“ kennen Filmfans aus der „Harry Potter“-Reihe. Das bogenförmige Glenfinnan-Viadukt, über das der Zug im Film fährt, ist seither bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv. Kurz danach legt der Jacobite im kleinen Ort Glenfinnan einen Stopp ein. Dort finden unter der Leitung von Sammler Neil regelmäßig Auktionen für seltene Eisenbahn-Devotionalien statt. Heute präsentiert ihm Eisenbahner Lachie einen besonderen Fund: ein in den 1970er-Jahren ausgemustertes Bahnhofsschild von Fort William. Auktionator Neil nimmt das Stück unter die Lupe und hat eine Überraschung für Lachie parat. Derweil setzt die ehrenamtliche Heizerin Jayne ihre Reise mit dem Jacobite fort – heute allerdings nicht Kohle schippend im Führerstand, sondern privat als Fahrgast im eleganten Personenwagen. Sie ist unterwegs zum Lokschuppen von Aviemore, wo die Rückkehr der 1934 erbauten und in den 1990er-Jahren ausgemusterten Lok Nummer 5025 auf die Schienen bevorsteht. Dort lernt sie das Team kennen, das die Zugmaschine seit zehn Jahren aufwendig wieder in Schuss bringt. Dann ist der große Tag endlich gekommen. Vorarbeiter Nathan ist nervös – läuft alles glatt? Die Reihe „Großbritanniens schönste Bahnstrecken“ begleitet Züge auf spektakulären Strecken, von Küstenlinien bis zu Bergbahnen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Landschaften und die Menschen, die diese Bahnen betreiben oder erhalten. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 3sat
  • Folge 4 (45 Min.)
    Bei der „Keigley & Worth Valley“-Museumslinie steht ein großes Jubiläum an: 1970 wurde dort der britische Klassiker „The Railway Children“ gedreht. Star des Films: eine ganze bestimmte Lok. An der Küste von Devon laufen derweil die Arbeiten am neuen Schutzwall, der die Gleise nach schweren Überschwemmungen 2014 vor Wellen abschirmen soll, während Umweltberater James in Wales unter Artenschutz stehende Tiere in den Bögen einer Eisenbahnbrücke entdeckt. Bei der Brücke handelt es sich um die Britanniabrücke, die das walisische Festland mit der Insel Anglesey verbindet. Geplante Restaurierungsarbeiten müssen verschoben werden, da sich Wanderfalken im Bauwerk eingenistet haben. Im kleinen Hampton Loade, einem der Bahnhöfe entlang der Linie von Lokführer Bob, arbeitet Steinmetz Philip unterdessen daran, den Bahnsteig um ein historisches Detail zu ergänzen. Die Traditionen von einst stillgelegten und durch die Unterstützung Freiwilliger wiederbelebter Bahnlinien zu bewahren, ist für ihn und viele andere eine Herzensangelegenheit. Die letzte Folge der Reihe führt noch einmal in die verschiedensten Landschaften, die Zugreisende in Großbritannien erkunden können. Dabei erzählen ehrenamtliche Helfer von Museumsbahnen wie der „Severn Valley Railway“ von ihrem abwechslungsreichen Alltag und der Kameradschaft unter den Freiwilligen, Streckeninspektoren geben spannende Einblicke in die Herausforderungen ihrer Arbeit bei Wind und Wetter, und nostalgische Passagiere berichten, wie die aufregende Welt der Züge sie seit Kindheitstagen begeistert. Die Reihe „Großbritanniens schönste Bahnstrecken“ begleitet Züge auf spektakulären Strecken, von Küstenlinien bis zu Bergbahnen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Landschaften und die Menschen, die diese Bahnen betreiben oder erhalten. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 3sat

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