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    bisher 14 Folgen, Folge 1–14

    • Folge 2 (30 Min.)
      Abraham gilt als Urvater des Glaubens für alle drei Weltreligionen, denn nicht nur Christen beziehen sich auf ihn, sondern auch Juden und Muslime. Seine Lebensgeschichte steht für Gottvertrauen. Er gilt auch als Wegbereiter des Monotheismus. Er war einer, der aufbrach und sein gesamtes Leben auf einen Gott ausrichtete und einer Stimme vertraute, die nicht die von einer bisher bekannten Gottheit sein konnte. Das Neue an diesem Glauben: Abraham bleibt dem Bestehenden nicht verhaftet, sondern lässt sich auf das Wagnis ein, diesem Gott zu folgen, seine Heimat hinter sich zu lassen und auch seine Ängste, als es darum ging, auf Gottes Geheiß seinen Sohn Isaak zu opfern. Juden, Christen und der Islam verehren bis heute den Gott, dessen Ruf Abraham gehört hat. Bis in die Gegenwart wächst die Lebensgeschichte dieses Mannes.
      Denn Abraham hatte zwei Söhne: Ismael und Isaak. Während die Juden sich als Nachfahren des Isaak verstehen, sehen sich Araber und nicht zuletzt die Palästinenser als Nachkommen des Ismael. Aus der gemeinsamen Glaubenstradition eines gottesfürchtigen Mannes ist deshalb heute auch ein Zankapfel der Religionen und politischer Interessen geworden. Denn der Ort, an dem diese Geschichte stattgefunden haben soll, ist nach jüdisch-christlicher Tradition ein Felsen unter der Al Aqsa Moschee auf dem Tempelberg im heutigen Jerusalem. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen fundamentalistischen Israelis und Palästinensern. Die Geschichte Abrahams und die Rückbesinnung auf gemeinsame Wurzeln ist eine Herausforderung für den Trialog der Religionen, im Vertrauen gemeinsam den Weg ins Ungewisse zu gehen. (Text: ZDFneo)
      Deutsche TV-PremiereMi 25.12.2013ZDFneo
    • Folge 3 (30 Min.)
      Christen müssen an der Seite der Armen stehen. Das fordert Papst Franziskus. Verbunden mit seiner Kritik am aktuellen Weltwirtschaftssystem erntet er weit über die katholische Kirche hinaus weltweit Beifall. Doch geht es dabei nur darum, Almosen zu geben? Der Film beleuchtet die Tradition der christlichen Nächstenliebe, angefangen vom Handeln Jesu über die Entwicklung der kirchlichen Sozialwerke Caritas und Diakonie bis hin zur Befreiungstheologie. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 26.09.2014ZDFinfo
    • Folge 4 (28 Min.)
      Unter dem Stichwort „Nächstenliebe“ werden fünf Clips von God’s Cloud zusammengefasst. Sie beleuchten das soziale Engagement der Christen, von Mutter Teresa bis Adolf Kolping. Das Engagement für die Armen und die Solidarität mit den Nächsten sind für das Christentum wesentlich, hat Jesus doch geboten: „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Die Sendung zeigt auf, welche Konsequenzen das haben muss. (Text: ZDF)
      ursprünglich für den 27.02.2015 angekündigt
    • Folge 5 (28 Min.)
      Jesus Christus: Ein Mann, ein Name und eine Geschichte. Keiner weiß, wie er aussah, wie er lebte und wer er wirklich war. Kein Zeitgenosse hat je etwas über ihn berichtet. Erst Jahre später wurde die Geschichte des jüdischen Wanderpredigers und Messias aufgeschrieben. Und dennoch ist er im kulturellen Gedächtnis geblieben. Viele kennen sie bereits aus ihren Kindertagen: Die Geschichte von Maria, Josef und dem Jesuskind aus dem Lukasevangelium. Bis heute glauben Menschen an den Wundertäter Jesus. Sie erhoffen von ihm Heilung von ihren Krankheiten und suchen dazu spirituelle und religiöse Orte auf. Über 2 Milliarden Christen beziehen sich auf ihn und leben, bekennen und feiern ihren Glauben auf ihre Weise. Weihnachten, Karfreitag und auch Ostern sind bis heute Feiertage, die sich auf ihn und seine Lebensgeschichte beziehen.
      Die Geschichte von Jesus ist eine blutige Geschichte. Sie handelt von Demütigung, Folter und Verrat. Am Ende führt sie zum gewaltsamen Tod. Er hatte eine Passion, eine Leidenschaft, für die er mit aller Konsequenz lebte. Er war zeitlebens für die Armen und Ausgegrenzten da. Auf einem Berg in Galiläa entwarf er die Utopie von einem neuen, gerechten Leben. Er preist die, die Frieden schaffen. Und spricht die Armen selig. Eine provokante Position und feste Überzeugung, die er kompromisslos bis zum Schluss lebte. Nach neutestamentlichen und historischen Quellen hatte er den Opfertod freiwillig gewählt.
      Wer war dieser Jesus? Wie ist seine Persönlichkeit zu beschreiben? Was hat ihn veranlasst sich für seinen Glauben sogar an Kreuz schlagen zu lassen? Die Spurensuche versucht auf Grund der Quellenlage sich der Person Jesus anzunähern und die Botschaft des jüdischen Wanderpredigers, aber auch die historischen Hintergründe nachzuzeichnen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 27.02.2015ZDFinfo
    • Folge 6 (30 Min.)
      Ist Mission im 21. Jahrhundert noch zeitgemäß? Der Film beleuchtet die Mission im Christentum und klammert dabei die dunklen Kapitel der Missionsgeschichte nicht aus. Jesus hat seinen Jüngern den Auftrag gegeben, seine Botschaft in die ganze Welt zu tragen. Das Christentum ist damit auf Mission ausgerichtet. Der Film stellt große Missionare vor wie den „Völkerapostel“ Paulus und Bonifatius, den Missionar der Deutschen. In einer Gesellschaft kultureller Vielfalt stößt Missionierung oft auf Vorbehalte. Zu belastet ist die Missionsgeschichte. Der Film beschäftigt sich daher sowohl mit der Verquickung von Mission und Macht und den Kreuzzügen, als auch mit der Frage, wie heute die christlichen Kirchen missionieren. Denn, so ist der Leiter des Evangelischen Missionswerks in Deutschland, Christoph Anders, überzeugt, „Deutschland ist ein Missionsland“.
      Wie Mission heute aussieht, erläutern Anders und Kai Funkschmidt von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin. Die Mainzer Kirchenhistorikerin Heike Grieser analysiert die Missionsgeschichte. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 04.06.2015ZDFneo
    • Folge 7
      Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht von Gewalt, Konflikten und gar Kriegen berichtet wird, in die „Religion“ in irgendeiner Weise involviert ist. Konkurrierende Wahrheitsansprüche, rivalisierende Glaubensgemeinschaften, fanatische Religionsvertreter und fundamentalistische Überzeugungen: Sie prägen das Bild der Religionen bis heute. Religionen sind ambivalent und neigen dazu, zum Guten gebraucht, aber auch zum Schlechten missbraucht zu werden. Sie scheinen in der Gefahr zu stehen, einen Wahrheitsanspruch für sich zu erheben, den sie unter bestimmten Bedingungen im Kampf und Krieg für Gottes heilige Zwecke durchzusetzen bereit sind. Wie sind die Ursprünge von Gewalt aus Sicht der drei Weltreligionen zu erklären? Welches sind die Ursachen und Formen religiös motivierter Gewalt? Welche religiösen Beweggründe führen dazu, Gewalt zu rechtfertigen? Wo setzen sie Impulse für einen Gewaltverzicht? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 10.07.2015ZDFinfo
    • Folge 8 (30 Min.)
      Ist mit dem Tod alles aus? Diese Frage stellen sich die Menschen seit Anbeginn. Viele Religionen gehen wie das Christentum davon aus, dass es nach dem Tod noch etwas gibt. Doch was ist das? Die Suche nach einer Antwort hat Literatur und Kunst über die Jahrhunderte beschäftigt. Das Jüngste Gericht Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle ist wohl das berühmteste Werk zu diesem Thema. Himmel, Hölle, Fegefeuer und Auferstehung sind Begriffe, mit denen das Christentum die Ereignisse nach dem Tod ins Wort zu bringen versucht. Der Film geht der Frage nach, wie diese Vorstellungen der „endzeitlichen Dinge“ verstanden werden können. Dabei geht es zunächst um die Frage, was denn der Tod für das Leben bedeutet. Denn, so der Theologe und Soziologe Michael N.
      Ebertz, die Vorstellung dessen, was nach dem Tod ist, beeinflusst das Leben der Menschen auf Erden. Die Christen glauben an eine Auferstehung nach dem Tod. Der Film geht daher der Frage nach, wie dieser Vorgang zu verstehen ist, um schließlich zu klären, wohin der Mensch denn nach dieser Idee aufersteht: in den Himmel oder die Hölle. Gibt es diese beiden Zustände überhaupt, und wenn ja, wo sind sie? Darauf sucht der Film Antworten zu geben wie auch auf die Frage, wie sich entscheidet, ob jemand nach christlichem Verständnis in den Himmel oder in die Hölle kommt, sprich, wann und wie Gott in diesem Verstehensmodell über den Menschen richtet. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 04.12.2015ZDFinfo
    • Folge 9 (28 Min.)
      In Zeiten von Fanatismus und Terrorismus ist die Frage nach gemeinsamen Normen und Werten in den Vordergrund gerückt und wird zur Herausforderung bei der Integration von Flüchtlingen. Die Zehn Gebote gehören zu den ältesten sozialen Regelwerken. Die Werteordnung der westlichen Gesellschaft wurzelt in ihnen. Sie finden sich auch in der UN- Menschenrechtscharta. Auch heute können sie zur globalen Verständigung und einem friedlichen Miteinander beitragen. Die Dokumentation ist Teil eines bimedialen Angebotes des ZDF. Unter www. godscloud.zdf.de finden sich weitere Videoclips, die die Welt der Bibel, des Glaubens und der Religion beleuchten. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 09.09.2016ZDFinfo
    • Folge 10 (28 Min.)
      In der Bibel steht: „Macht euch die Erde untertan“. Ist das ein Freibrief für eine grenzenlose Ausbeutung der Ressourcen oder eine Aufforderung zu einem nachhaltigen Lebensstil? Der Film beleuchtet das Verhältnis von Mensch, Schöpfung und Evolution. Dabei gehen Experten unter anderem der Frage nach, welches Potenzial der Umweltschutz für den interreligiösen Dialog bietet. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 20.01.2017ZDFinfo
    • Folge 11 (28 Min.)
      Martin Luther ist ein Mann, der Geschichte schrieb. Seine Rede auf dem Wormser Reichstag 1521 zeichnet ihn als einen Menschen aus, der sich allein seinem Gewissen verpflichtet sah. Er stand dafür ein, dass auf den Glauben keine politische oder kirchliche Gewalt ausgeübt werden soll. Es gelang ihm, sich von den mittelalterlichen Denkstrukturen zu befreien und als freier Mann zu seinen Thesen zu stehen. Damit hat er den Weg freigemacht zu einem modernen Denken und kann als Wegbereiter der deutschen Aufklärung verstanden werden, indem er schon 200 Jahre zuvor einen wesentlichen Anstoß zur Befreiung des individuellen Gewissens gab. Bis heute stehen das Individuum und die Freiheit des Gewissens im Mittelpunkt der säkularen Gesellschaft. Jeder kann sich auf sein Gewissen berufen, sei es in politischer oder religiöser Hinsicht.
      Der Film veranschaulicht den Entwicklungsprozess Martin Luthers und geht der Frage nach, welche Erkenntnisse ausschlaggebend für ihn waren, solch einen entscheidenden historischen Schritt zu gehen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 14.07.2017ZDFinfo
    • Folge 12 (28 Min.)
      Die Religion als Weg zum Glück kann das funktionieren? Bringen die Religionen nicht eher Streit, Gewalt und Krieg? Die Menschen suchen Glück und ein erfülltes Leben. Aber hilft ihnen dabei die Religion? Der Film blickt auf die fünf großen Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Er zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und geht der Frage nach, wie alltagstauglich die Religionen sind in einer Zeit kultureller Vielfalt. Können sie zu einem friedlichen Miteinander beitragen oder müssen sie komplett ins Private verbannt werden? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 17.11.2017ZDFinfo
    • Folge 13 (30 Min.)
      Tue Gutes, zeige Mitgefühl, kümmere dich um deine Mitmenschen – für Christen sind das zentrale Elemente ihres Glaubens. Macht sie das zu besseren Menschen? Die Dokumentation geht der Frage nach, ob dies tatsächlich zutrifft – oder auch nicht. Es wird geklärt, inwieweit das Gewissen für das mitmenschliche Handeln eine ausschlaggebende Rolle spielt. Ausgehend von der allgemeinen Fähigkeit des Menschen, Mitgefühl zu entwickeln, wird gefragt, was darüber hinaus christlich motiviertes Handeln bewirken kann. Die Dokumentation schaut in die Geschichte und analysiert, ob Christen sich an ihre Glaubensregeln halten und wie sie damit umgehen, wenn sie scheitern. Anhand von Fakten und Analysen dokumentiert der Film, wie soziales Handeln durch den Staat übernommen wurde und was für eine Rolle christliches Engagement heute noch spielt. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDi 30.10.2018ZDF
    • Folge 14
      Der Papst ist Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken und Chef des ältesten Global Players der Welt. Früher richteten die Päpste über Könige und Kaiser. Welchen Einfluss haben sie heute? Noch Papst Johannes Paul II. hatte in den 1980er Jahren entscheidenden Anteil am Niedergang des Ostblocks. Die Mächtigen der Welt suchen bis heute die Nähe zum Papst. Der Film erklärt, wie im kleinsten Staat der Welt Politik gemacht wird, die Einfluss auf die ganze Welt hat. Es geht dabei um die Frage, wie der Verwaltungsapparat des Papstes, die Römische Kurie, funktioniert und warum es aus kirchlicher Sicht hilfreich ist, dass das Oberhaupt der Katholischen Kirche zugleich auch Chef eines Zwergstaats ist. Verständlich wird die Rolle des Papstes nur aus der Binnenperspektive der Kirche.
      Denn nach dem Verständnis der Katholiken hat Jesus den Apostel Petrus und dessen Nachfolger mit einer besonderen Autorität ausgestattet. Kritiker des Papsttums, wie die Jenaer evangelische Theologieprofessorin Miriam Rose, sehen diese Begründung der päpstlichen Autorität und Machtfülle kritisch. Und auch der katholische Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf fordert eine grundlegende Reform des Papstamts und der Römischen Kurie als Verwaltungszentrale der römisch-katholischen Kirche. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 07.12.2018ZDFinfo

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