20. Nordmazedonien – Heldinnen des Alltags
Folge 20 (45 Min.)
Eine Frau und ein Mädchen sitzen nebeneinander und lächeln sich an.Bild: BergblickNordmazedonien liegt im Herzen des Balkans. In Skopje treffen europäische Perspektiven auf soziale Probleme. Viele Kinder leben in Armut. Pflegefamilien geben ihnen Halt, Chancen und damit Hoffnung für die Zukunft des Landes. Zwischen Bergen und Seen, im Herzen des Balkans, liegt Nord-Mazedonien. Ein Land, am Schnittpunkt zwischen Westen und Osten, geprägt von Jahrhunderten wechselvoller Geschichte. Byzantinisches Erbe, osmanische Einflüsse, allen voran Alexander der Große haben tiefe Spuren hinterlassen. Heute sind Mazedonier, Albaner und Roma die drei größten Volksgruppen. Entstanden nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens 1991 mit dem Namen Mazedonien, ist das Land seit 2019 weltweit als Nord-Mazedonien anerkannt. Europa ist nah – geografisch, politisch und gedanklich.Vor allem in der größten Stadt des Landes Skopje. Aber, genau hier werden auch die Probleme des Landes besonders sichtbar. Dazu gehört auch die Situation vieler Kinder. Verarmte Familien schicken ihre Kinder zum Betteln auf die Straße, wie so oft sind sie das schwächste Glied in der Gesellschaft. So wie einst Cece, einfach von den Eltern ausgesetzt, im SOS-Kinderdorf bei einer Pflegemutter groß geworden, heute landesweit bekannte Moderatorin im Fernsehen. Und sie ist nur ein Beispiel für die Mühen vieler Mütter in den Pflegefamilien, die sich in Nord-Mazedonien aufopferungsvoll um die Kinder in ihren Familien kümmern. Und damit, auch um die Zukunft des kleinen Landes mitten im Balkan. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 07.11.2026 Bergblick 21. Indien: Digitalbus – Hoffnung im Armenviertel
Folge 21 (15 Min.)Bild: BergblickEin Computerbus der SOS-Kinderdörfer bringt digitale Bildung in Delhis Slums. Kinder und Jugendliche lernen IT-Grundlagen und erhalten neue Zukunftschancen. Der Film zeigt, wie Bildung Perspektiven schafft und Leben verändern kann. Ein bunter Bus voller Computer rollt durch Indiens Hauptstadt Delhi und bringt Hoffnung dorthin, wo Bildung oft unerreichbar scheint. Für viele Kinder und Jugendliche aus armen Familien ist der Lernbus der SOS-Kinderdörfer die erste Begegnung mit der digitalen Welt. Hier lernen sie, einen Computer zu bedienen, Programme zu nutzen und Fähigkeiten zu erwerben, die über ihre Zukunft entscheiden können.Denn in der IT-Branche steht Indien international ganz weit oben – und hier gibt es Jobs für Millionen von Menschen. Die Sozialarbeiterin Pooja Gupta und ihr Team fahren täglich in Delhis Slums, wo Familien vom Müllsammeln leben und keinen Zugang zu moderner Bildung haben. Zwischen engen Gassen, einfachen Hütten und dem täglichen Kampf ums Auskommen eröffnet der Computerbus neue Perspektiven. Was für andere selbstverständlich ist, wird hier zum Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Der Film begleitet die Menschen hinter dem Projekt und die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit Neugier, Ehrgeiz und großen Träumen vor den Bildschirmen sitzen. Er zeigt, wie digitale Bildung Barrieren überwinden kann – und wie ein einziger Bus das Leben vieler Menschen verändern kann. Eine bewegende Geschichte über Chancen, Aufbruch und die Kraft von Bildung in einem Land voller Gegensätze. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 07.11.2026 Bergblick 22. Dominikanische Republik – Finanziell unabhängige Frauen
Folge 22 (11 Min.)Bild: BergblickIn Santo Domingo hilft Nora Severino alleinerziehenden Müttern. Das SOS-Projekt „Finanziell unabhängige Frauen“ stärkt ihr Selbstvertrauen und hilft ihnen, Einkommen zu sichern und ihren Kindern eine bessere Zukunft zu geben. In Santo Domingo prägen alleinerziehende Mütter das Bild der Familien – und sie tragen die größte Last. Sozialarbeiterin Nora Severino von den SOS-Kinderdörfern stärkt sie mit Projekten wie „Finanziell unabhängige Frauen“. Sie hilft den Müttern, Selbstvertrauen zu entwickeln, Einkommen zu sichern und ihren Kindern eine Perspektive jenseits von Armut und Unsicherheit zu eröffnen.In Santo Domingos Armenvierteln kennt Sozialarbeiterin Nora Severino von den SOS-Kinderdörfern fast jedes Gesicht. Tag für Tag besucht sie Familien in engen Gassen, vermittelt Hilfe, tröstet, erklärt – und bringt ein Stück Zuversicht dorthin, wo Hoffnung oft Mangelware ist. In Los Minas, einem der ärmsten Viertel der Dominikanischen Republik, wachsen Kinder in Unsicherheit und Armut auf. Viele Frauen kämpfen ums Überleben, verdienen im Schnitt kaum 450 Euro im Monat und sind vom Klimawandel besonders betroffen – Hurrikans, Starkregen und Hitze zerstören mühsam Geschaffenes. Doch Veränderung ist möglich. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 07.11.2026 Bergblick 23. Kolumbien – Im Schatten der Gewalt: Kinder stärken, Zukunft sichern
Folge 23 (46 Min.)Eine Frau und ein Junge stehen nebeneinander und lächeln.Bild: BergblickKolumbien ist von Gewalt und Armut geprägt, besonders für Kinder und Geflüchtete aus Venezuela. SOS-Kinderdörfer bieten Schutz, Pflegefamilien und Unterstützung. Geschichten einzelner Menschen zeigen Hoffnung und neue Perspektiven. Kolumbien ist geprägt von Kriminalität, Drogen, Gewalt und den Folgen eines langjährigen Bürgerkriegs. Der Film zeigt die schwierigen Lebensbedingungen vieler Frauen, Kinder und Jugendlicher, erzählt aber auch Geschichten voller Hoffnung. In Chocó sorgt sich Nulys Caicedo um die Sicherheit ihres Sohnes Juan, da Drogenbanden Kinder häufig als Kuriere einsetzen. Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Nulys beim Aufbau einer eigenen Existenz, damit sie ihre Familie versorgen und schützen kann.Auch Leiner erhält Unterstützung: Der Student finanzierte sein Studium durch einen eigenen Friseursalon. Die schwierige Lage im Nachbarland Venezuela hat die Situation in Kolumbien zusätzlich verschärft. Rund drei Millionen Geflüchtete leben im Land. In der Grenzsiedlung La Pista leisten die SOS-Kinderdörfer Nothilfe und schaffen sichere Orte für Kinder. Unbegleitete Minderjährige werden in Pflegefamilien aufgenommen, um ihnen Schutz und Stabilität zu geben. Auch Juan konnte so seine traumatischen Fluchterfahrungen in einem liebevollen Umfeld verarbeiten. Deisy Muñoz floh mit ihren drei Kindern aus Venezuela und lebt heute in Soacha bei Bogotá. Während sie als Straßenhändlerin arbeitet, besucht ihre Tochter eine Tagesstätte der SOS-Kinderdörfer. In Cartagena zeigen ehemalige betreute Kinder, dass ein Neuanfang möglich ist. Luisa Fernanda Piñeda Manco studiert Schifffahrts- und Hafenmanagement, Francisco Javier Cerpa Angarita arbeitet erfolgreich als Möbeldesigner. Andrea Benavides, die früher selbst Gewalt erlebte und in einer Pflegefamilie aufwuchs, setzt sich heute als Kinder- und Jugendschutzbeauftragte für andere ein. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 14.11.2026 Bergblick 24. Indien – Mit der Rikscha unterwegs für den Kinderschutz
Folge 24 (15 Min.)Bild: BergblickSimi ist 11 Jahre alt und verlor beide Eltern. Ihr Großvater nahm sie auf, kann sie aber kaum versorgen. Die SOS-Kinderdörfer unterstützen solche Familien in Indien mit Bildung, Ernährung, Gesundheit und Schutz. Simi ist erst 11 Jahre alt und hat schon einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Beide Eltern starben, sie hat keine Geschwister, stand plötzlich ganz allein da. In ihrer Heimat Indien hält der Staat kaum ein soziales Netz bereit. Ein Kind in einer solchen Situation kann schnell völlig schutzlos werden. Simis Großvater holte das Mädchen zu sich, doch er ist alt und hat selbst kaum genug Geld zum Überleben. Die SOS-Kinderdörfer sorgen sich um den Kinderschutz.Sie wollen sicherstellen, dass die Kinderrechte eingehalten werden und fördern aktiv Familien, die elternlose Kinder bei sich aufgenommen haben. Bildung, Ernährung, Gesundheit und Hygiene stehen beim „Kinship Care Programm“ ganz oben. Die Sozialarbeiterin Shivali Pathania fährt zur Betreuung von Familien täglich stundenlang durch die armen und ländlichen Gebiete nahe der Hauptstadt Delhi. Das dreirädrige Vehikel, die Rikscha, ist ihr mobiles Büro, und wenn auch staubig und unbequem: der persönliche Kontakt zu den Familien steht für sie an erster Stelle. Der Film begleitet die Sozialarbeiterin auf ihrer Tour. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 14.11.2026 Bergblick 25. Marokko – Eine Kindheit im SOS-Kinderdorf
Folge 25 (11 Min.)Bild: BergblickAufgewachsen im SOS-Kinderdorf in Ait Ourir, Marokko, lernten sich Meriem und Hicham Jabbar dort kennen. Später heirateten sie und gründeten eine Familie. Heute lebt die Familie in einer eigenen Wohnung. Meriem und Hicham Jabbar wuchsen beide ohne Eltern im SOS-Kinderdorf in Ait Ourir, Marokko, auf. Die beiden lernten sich kennen, heirateten und haben heute selbst eine kleine Familie. Meriem arbeitet im Personalmanagement und besucht regelmäßig die SOS-Kinderdörfer und unterstützt Kinder und Jugendliche als Mentorin. Die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ist Meriem sehr wichtig. Ihr Mann Hichem arbeitet als Anlagentechniker im Tourismusbereich und hält Ferienvillen in Stand. Gemeinsam hat sich das Ehepaar eine kleine Wohnung in einer Anlage gekauft, wo die kleine Familie nun lebt. (Text: Bergblick)Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 14.11.2026 Bergblick 26. Marokko – Hoffnung zwischen Ruinen
Folge 26 (45 Min.)Eine Frau und ein Junge sitzen nebeneinander und lächeln glücklich.Bild: One TERRAAm 8. September 2023 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,8 Marokko in der Region um Marrakesch. Die SOS-Kinderdörfer leisteten sofort Nothilfe und unterstützen die Menschen bis heute. Am 8. September 2023 erschüttert ein Erdbeben der Stärke 6,8 Marokko mit Epizentrum nahe Marrakesch. Rund 3000 Menschen sterben, etwa 500.000 verlieren ihr Zuhause, viele werden verletzt. Besonders Kinder leiden bis heute unter den psychischen Folgen. Die SOS-Kinderdörfer leisten sofort Nothilfe und setzen ihre Unterstützung langfristig fort. Im Fokus steht die mentale Gesundheit: Kinder und Jugendliche zeigen noch lange danach Traumata, Angstzustände und Panikreaktionen.In der Region Al Haouz besuchen Helfer Containerschulen, in denen Lehrkräfte und Sozialarbeiter über die anhaltenden Belastungen berichten. Viele Familien haben Angehörige verloren oder ihre Häuser eingebüßt. Psychologische Betreuung erfolgt auch in entlegenen Gebieten durch mobile Teams. Betroffene wie eine Witwe erhalten Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Existenz, etwa durch Arbeitsmittel wie Nähmaschinen. Gleichzeitig werden neue Strategien entwickelt, um Kindern durch Bildung, Workshops und digitale Angebote zu helfen. Auch ehemalige Bewohner der SOS-Kinderdörfer bleiben verbunden und engagieren sich heute selbst für soziale Unterstützung. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 14.11.2026 Bergblick 27. Armenien – Eine Frau findet ihren Weg
Folge 27 (14 Min.)Bild: BergblickArmenuhi Allaghyan arbeitet als Sozialarbeiterin in Jerewan. Als Kind entkam sie Gewalt und Armut und fand im SOS-Kinderdorf ein Zuhause. Heute unterstützt sie Familien in armen Vierteln mit medizinischer Versorgung und Hilfe im Alltag. Mit nur elf Jahren entkam sie einer Kindheit aus Gewalt und Armut. Heute kehrt sie genau dorthin zurück, wo der Schmerz am größten ist. Armenuhi Allaghyan ist 26 Jahre alt und arbeitet als Sozialarbeiterin in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Sie betreut Familien in prekären Lebenslagen – eine Situation, die sie aus ihrer eigenen Kindheit nur zu gut kennt.Nach Jahren geprägt von Vernachlässigung fand Armenuhi mit elf Jahren ein neues Zuhause in einem SOS-Kinderdorf. Diese Erfahrung motivierte sie dazu, selbst Sozialarbeit zu studieren und heute Menschen in Not eine Perspektive zu bieten. Der Film begleitet sie bei Hausbesuchen in den ärmeren Vierteln, wo sie engagiert ganz praktische Hilfe organisiert – von medizinischer Versorgung bis hin zum Bau von Wasserleitungen. Die Reise führt auch zurück zu ihren Wurzeln: Ein Besuch bei ihrer ehemaligen Kinderdorfmutter zeigt die tiefe Verbundenheit zu dem Ort, der ihr Studium und ihren Weg erst ermöglichte. Vor der Kulisse des Sewansees und armenischer Traditionen wie dem Gata-Gebäck wird deutlich, wie wichtig stabile Bezugspersonen für die Entwicklung eines Kindes sind. Armenuhis Geschichte ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aus einer schweren Vergangenheit eine hoffnungsvolle Zukunft für viele andere entstehen kann. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 21.11.2026 Bergblick 28. Kolumbien – Die Muschelsammlerinnen von El Morrito
Folge 28 (13 Min.)Bild: BergblickBeatriz Mesa sammelt Muscheln in El Morrito unter gefährlichen Bedingungen. Zuhause sind ihre Kinder oft allein, Gewalt ist verbreitet. Mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer lernen Frauen, ihre Kinder gewaltfrei zu erziehen und Familien zu stärken Beatriz Mesa ist Muschelsammlerin in El Morrito, im Grenzgebiet von Kolumbien und Ecuador. Täglich fährt die alleinerziehende Mutter und Großmutter mit den anderen Muschelsammlerinnen in die Mangrovenwälder und geht dort ihrer gefährlichen Arbeit nach. Im Schlick lauern giftige Tiere und die Verletzungsgefahr für die Frauen ist hoch. Während Beatriz Mesa Muscheln sammelt, lässt sie ihre Kinder allein zuhause. Das birgt Gefahren, denn El Morrito ist eine der ärmsten Gegenden in Kolumbien und die Kriminalitätsrate ist hoch.Das Thema häusliche Gewalt ist in den Familien von El Morrito präsent. Beatriz Mesa war früher ihren Kindern gegenüber gewalttätig, doch die Sozialarbeiterin der SOS-Kinderdörfer Kolumbien Karen Lara und der Psychologe Pedro Orobio klären die Frauen über seelische Gesundheit auf, stärken die Familien und sorgen so dafür, dass die Kinder gewaltfrei aufwachsen. Die Lotterieverkäuferin Anna Isabel Sinisterra nimmt ebenfalls an dem Programm der SOS-Kinderdörfer teil. Sie hatte selbst als Kind körperliche und psychische Gewalt erlebt und möchte ihre Kinder gewaltfrei erziehen. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 21.11.2026 Bergblick 29. Armenien – Hilfe im unsicheren Land
Folge 29 (45 Min.)Das Mädchen sitzt am Tisch und zeichnet mit Filzstiften.Bild: Carolin Reiter / HIGH VIEWDiana Ibranyan arbeitet in Armeniens Grenzregion Tavush, wo Gewalt und Unsicherheit zum Alltag gehören. Nach der Flucht von 120.000 Menschen aus Bergkarabach unterstützt SOS-Kinderdörfer Familien mit Hilfe, Bildung und Perspektiven. Jede Fahrt kann die letzte sein: Diana Ibranyans Weg zur Arbeit führt durch Armeniens umkämpfte Grenzregion Tavush. Hinter den Hügeln liegt Aserbaidschan, immer wieder fallen Schüsse. Dennoch besucht die Sozialarbeiterin der SOS-Kinderdörfer Familien, die zwischen Angst, Armut und Abwanderung ausharren. Nach der Flucht von fast 120.000 Menschen aus Bergkarabach im Herbst 2023 verschärft sich die Lage zusätzlich. Der Film zeigt ein Land im permanenten Ausnahmezustand – und Menschen, die trotz Kriegstrauma und wirtschaftlicher Not nicht aufgeben. Die SOS-Kinderdörfer unterstützen sie mit psychologischer Hilfe, Ausbildung und konkreter Existenzsicherung. (Text: Bergblick)Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 28.11.2026 Bergblick 30. Marokko – Unterwegs mit dem mobilen Therapiebus
Folge 30 (15 Min.)Bild: BergblickNach dem Erdbeben in 2023 der Stärke 6,8 südlich von Marrakesch unterstützt SOS-Kinderdörfer Betroffene: Khadifa baut mit Nähmaschine neue Existenz auf, Kinder erhalten Therapie im mobilen Bus, Waisenjunge Ali wird beim Studium begleitet. Im September 2023 erschütterte ein Erbeben der Stärke 6,8 die Bergregion südlich von Marrakesch. Der Film begleitet Menschen, die unmittelbar vom Erdbeben betroffen waren. Mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer können sie ihr Trauma verarbeiten und sich eine neue Existenz aufbauen.Khadifa und ihr zwölfjähriger Sohn haben Unterstützung durch Chayma Rokaya El Fenane, einer Sozialarbeiterin der SOS-Kinderdörfer Marokko erhalten. Khadifas Mann starb bei dem Erdbeben. Seitdem muss die alleinerziehende Mutter für die Familie sorgen. Dank der Hilfe der SOS-Kinderdörfer und Spenden aus Deutschland erhielt Khadifa eine Nähmaschine und kann nun selbständig arbeiten und ihre Familie ernähren. Der Psychologe Mustapha Siali fährt mit einem mobilen Therapiebus der SOS-Kinderdörfer in die entlegenen Regionen des Atlasgebirges, um Kindern und Jugendlichen Verhaltens- und Gesprächstherapien anzubieten. Eine seiner Patientinnen ist Fatima , deren Vater bei dem Erdbeben starb. Seitdem leidet die 12-jährige unter Panikattacken. Ali verlor seine gesamte Familie bei dem Erdbeben und lebt nun in der Jugendeinrichtung der SOS-Kinderdörfer in Marrakesch. Sein Mentor und Betreuer Otman unterstützt ihn bei seinem Studium zum Arabischlehrer, damit Ali bald sein Leben allein meistern kann. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 28.11.2026 Bergblick 31. Kolumbien – Die Geflüchteten von La Pista
Folge 31 (12 Min.)Bild: BergblickEine Familie aus Venezuela ist nach Kolumbien geflohen und lebt in der informellen Siedlung La Pista nahe der Grenze. SOS-Kinderdörfer Kolumbien unterstützt die Familie bei Behördengängen und zeigt neue Bildungsperspektiven auf. Rosa Virginia Montiel Atenico ist aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation in Venezuela mit ihren Eltern und Geschwistern nach Kolumbien geflüchtet. Die Abiturientin lebt in La Pista, in einer inoffiziellen Siedlung nahe der Grenze zu Venezuela. Ihre provisorische Hütte hat weder Strom noch fließendes Wasser. Die Sozialpädagogin Gina Carell Zambrano Jiménez, die für die SOS-Kinderdörfer Kolumbien arbeitet, unterstützt Rosa und ihre Familie. Sie hilft bei Behördengängen und ermutigt Rosa, ihr Abitur in Kolumbien nachzuholen, damit sie eine bessere Arbeit findet.Die junge Mutter Naibelys Carruyo lebt mit ihren Kindern in einer provisorischen Hütte in La Pista. Gina Carell Zambrano Jiménez, eine Sozialpädagogin der SOS-Kinderdörfer Kolumbien, schaut regelmäßig bei der Familie vorbei. Sie klärt die Geflüchteten über die Gefahren des Viertels auf, denn Drogen, Diebstähle und Gewalt gegen Frauen und Kinder sind trauriger Alltag im Grenzgebiet zu Venezuela. Franchelis Pana arbeitet als Community Leader und veranstaltet Workshops für Frauen, damit sie sich gegen häusliche Gewalt wehren und sich gegenseitig unterstützen können. Franchelis kennt sexualisierte Gewalt aus eigener Erfahrung. Sie wurde mit 13 Jahren zwangsverheiratet. (Text: Bergblick) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.11.2026 Joyn Deutsche TV-Premiere Sa. 28.11.2026 Bergblick
