Geschichten der SOS Kinderdörfer weltweit Folge 28: Kolumbien – Die Muschelsammlerinnen von El Morrito
Folge 28
28. Kolumbien – Die Muschelsammlerinnen von El Morrito
Folge 28 (13 Min.)
Bild: Bergblick
Beatriz Mesa sammelt Muscheln in El Morrito unter gefährlichen Bedingungen. Zuhause sind ihre Kinder oft allein, Gewalt ist verbreitet. Mit Hilfe der SOS-Kinderdörfer lernen Frauen, ihre Kinder gewaltfrei zu erziehen und Familien zu stärken Beatriz Mesa ist Muschelsammlerin in El Morrito, im Grenzgebiet von Kolumbien und Ecuador. Täglich fährt die alleinerziehende Mutter und Großmutter mit den anderen Muschelsammlerinnen in die Mangrovenwälder und geht dort ihrer gefährlichen Arbeit nach. Im Schlick lauern giftige Tiere und die Verletzungsgefahr für die Frauen ist hoch. Während Beatriz Mesa Muscheln sammelt, lässt sie ihre Kinder allein zuhause. Das birgt Gefahren, denn El Morrito ist
eine der ärmsten Gegenden in Kolumbien und die Kriminalitätsrate ist hoch.
Das Thema häusliche Gewalt ist in den Familien von El Morrito präsent. Beatriz Mesa war früher ihren Kindern gegenüber gewalttätig, doch die Sozialarbeiterin der SOS-Kinderdörfer Kolumbien Karen Lara und der Psychologe Pedro Orobio klären die Frauen über seelische Gesundheit auf, stärken die Familien und sorgen so dafür, dass die Kinder gewaltfrei aufwachsen. Die Lotterieverkäuferin Anna Isabel Sinisterra nimmt ebenfalls an dem Programm der SOS-Kinderdörfer teil. Sie hatte selbst als Kind körperliche und psychische Gewalt erlebt und möchte ihre Kinder gewaltfrei erziehen. (Text: Bergblick)
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