Geschichte Mitteldeutschlands

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    • Katharina von Bora – Nonne, Geschäftsfrau, Luthers Weib

      Folge 58

      Keuschheit könne man ebenso wenig geloben, wie die Nase auf dem Rücken zu tragen, lautet eine der Thesen des Reformators Martin Luther. Als der aufrührerische Mönch die entlaufene Nonne Katharina von Bora heiratet, löst das einen Skandal aus. „Mönchshure“ nennt die katholische Kirche Katharina – und macht sie damit berühmt. Für die junge sächsische Adlige ist das Mittelalter am Karsamstag 1523 vorbei, als sie aus dem Kloster Marienthron in Nimbschen bei Grimma flieht. Seit 1515 mit Gott verheiratet und kahlgeschoren, ist Katharina selbstbewusst, gebildet und eigensinnig. Sie deutet die Zeichen der neuen Zeit auf ihre Weise: Mit elf anderen Nonnen flieht sie unter Todesgefahr aus dem Kloster nach Wittenberg. Die meisten der ehemaligen Nonnen werden sehr schnell verheiratet. Nur Katharina nicht. Sie verliebt sich in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgärtner. Doch dieser wird nach Hause zurückbeordert und standesgemäß verheiratet. Und auch Luther hatte zunächst ein Auge auf eine andere geworfen. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 20.09.2009 MDR
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       Mo 31.10.2011
      10:05–10:50
      10:05–MDR
       So 20.09.2009
      20:15–21:00
      20:15–MDR NEU

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