zurückStaffel 2, Folge 1–5

    • Staffel 2, Folge 1 (43 Min.)

      Der Dschungel im Norden Vietnams ist dicht und kaum durchdringbar – manche Stellen wurden noch nie von Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder haben sich die wenigen noch wildlebenden Asiatischen Schwarzbären zurückgezogen. Tuan, Biologe und Experte für Bären und Affen im Pu-Mat-Nationalpark, macht sich auf zu einer Expedition in unberührte Täler und Berge des Parks, um den Schutz der Tiere intensivieren zu können. In den Regenwäldern am Truong-Son-Gebirge lebt auch eine kleine Volksgruppe, die Dan Lai. Die etwa 3.000 Dan Lai sprechen eine dem Vietnamesischen verwandte Sprache. Viele der Älteren können weder lesen noch schreiben. Aber Hoat, die betagte Heilerin eines Dorfes, kennt sich gut mit Pflanzen aus, vor allem mit denen, die Heilkräfte besitzen sollen. Die Menschen im Wald bauen fast alles aus Bambus, ihr einziges Werkzeug ist die Machete. Dennoch schaffen sie es, große Wasserräder zu errichten und ausgeklügelte Bewässerungssysteme anzulegen. Das am meisten gejagte Wildtier ist das Schuppentier. Es ist das einzige Säugetier, das einen Panzer trägt, kein Tier kann ihm wirklich gefährlich werden. Das Schuppentier frisst Ameisen, ist friedlich und nützlich. Trotzdem ist es gefährdet, denn seinen Schuppen werden Heilkräfte zugeschrieben, sein Fleisch gilt als Delikatesse. Eine kleine Tierschutzorganisation bringt Wilderern abgenommene Tiere zurück in den Wald, um das Überleben der Art zu sichern. Die Dokumentation führt auch in die Halong-Bucht, ein eindrucksvolles UNESCO-Weltnaturerbe mit schwimmenden Dörfern, Affeninseln und faszinierenden Menschen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 07.05.2018 arte
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    • Staffel 2, Folge 2 (43 Min.)
      Geheimnisse Asiens - Mongolei: Weite, Wüste, Wildnis Wilde Landschaft der Mongolei – Bild: SRF/Autentic
      Geheimnisse Asiens - Mongolei: Weite, Wüste, Wildnis Wilde Landschaft der Mongolei – Bild: SRF/Autentic

      Der Great Gobi National Park im Südwesten der Mongolei ist eine archaische Wüstenlandschaft und eines der letzten Rückzugsgebiete für Wildkamele. Nur noch rund 800 Tiere gibt es, die akut vom Aussterben bedroht und in keinem Zoo der Welt zu sehen sind. Adiya Yamasuran ist fasziniert von diesen Überlebenskünstlern, die sogar Salzwasser trinken können. Der Biologe erforscht ihre Lebensweise und arbeitet mit Nomaden zusammen. Kamele sichern der Familie Navandoorji das Überleben – deshalb machen sich Vater Dondiv und Sohn Gantulga auf den beschwerlichen Weg in die Gobi, um ein entlaufenes Kamelfohlen zu finden. Werden sie es schaffen, das Jungtier zur Herde zurückzubringen? Der Nomade Jangaa züchtet Kamele, findet aber im Gegensatz zu Dondiv keinen Nachfolger. Daher hat er sich auf Kamelpolo spezialisiert und trainiert eine ganze Mannschaft für das große Finale. Ganz anders ist der Alltag von Surendjav Oyunchimeg – sie erntet Salz in der Wüste. Ihr reines Naturprodukt muss sich gegen chinesische Billigimporte behaupten. Eine Lösung, so hofft sie, könnte das Pflanzen von Bäumen sein. Sie holt sich Rat bei Sonamsharav Erdene. Er hat eine Oase inmitten der Gobi geschaffen. Der Bauer und Goldschmied ringt der Wüste jeden Tropfen Wasser ab, um Hagebutten, Sanddorn und sogar Zwiebeln ernten zu können. Die Wüste Gobi ist rau und menschenfeindlich. Und dennoch kann sich kaum jemand ihrer Magie entziehen. Die Dokumentation erzählt spannende Geschichten von Menschen, deren Leben untrennbar mit dieser eindrucksvollen Natur verbunden ist. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 08.05.2018 arte
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      4. Sendetermine
    • Staffel 2, Folge 3 (43 Min.)

      Im Westen Indiens gibt es Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Asiatische Löwen waren fast schon ausgestorben, heute aber gibt es im Gir-Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder mehr als 500. Sie leben völlig frei in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist, den Maldhari. Sie züchten Büffel, von denen immer wieder auch einige gerissen werden. Dennoch bleiben die Bewohner gelassen. „Wir sind stolz, dass der König der Tiere bei uns lebt“, sagen sie. Ein weltweit einzigartiges Miteinander von Mensch und Raubtier. Im Gir-Nationalpark arbeiten sogenannte Lion Tracker, übersetzt etwa „Löwenaufspürer“. Ihre Aufgabe ist es, die Rudel im Blick zu behalten. Wenn Löwen verletzt sind, alarmieren sie eine Dschungelklinik, die mobile Einheiten mit dem Jeep losschickt. Allerdings leben in den Wäldern von Gir noch andere Raubkatzen, mit denen sich das Zusammenleben nicht so harmonisch gestaltet: Leoparden, erbarmungslose Killer, die als Einzeltiere herumstreifen. Sie dringen sogar nachts in die Hütten ein und attackieren Kinder. Aber auch die Leoparden stehen unter Naturschutz. In den weiter nördlich gelegenen Wüsten Gujarats gibt es Karai-Kamele. Sie können sogar schwimmen und lieben es, fast täglich ins Meer zu gehen, um dann bis zu drei Kilometer zurückzulegen. Der Kamelzüchter Ismail leitet die schwimmende Karawane zu den Mangroveninseln. Einmal im Jahr trifft er sich mit anderen Kamelzüchtern zum großen Wettscheren. Dann werden die Kamele kunstvoll frisiert, denn auch auf ihre Scherkünste sind die Maldhari stolz. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 09.05.2018 arte
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    • Staffel 2, Folge 4 (43 Min.)
      Geheimnisse Asiens - Borneo Borneos wilde Elefanten Herumtollende Jung-Elefanten – Bild: SRF/Autentic
      Geheimnisse Asiens - Borneo Borneos wilde Elefanten Herumtollende Jung-Elefanten – Bild: SRF/Autentic

      Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln – ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch „Wald“) fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen – denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.05.2018 arte
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    • Staffel 2, Folge 5 (43 Min.)

      Im Südwesten Chinas in der Provinz Yunnan, an der Grenze zu Tibet, liegt das Baima-Schneegebirge, ein Naturreservat in 3.000 Meter Höhe. Politisch gehört das Gebiet zu China, kulturell zu Tibet. Die Region ist eines der letzten Rückzugsgebiete der sehr seltenen Schwarzen Stumpfnasenaffen. Beschützt werden sie von Wildhütern, die laufend die Population kontrollieren. Währenddessen suchen Pilzsammler nach dem „Gold des Himalaja“, dem sagenumwobenen winzigen Raupenpilz namens Cordyceps. Er soll gegen Krebs helfen und eine stark aphrodisierende Wirkung haben. Ein Kilogramm Cordyceps bringt auf dem Weltmarkt etwa 20.000 Dollar. In den Bergdörfern Yunnans heiratet eine Frau nach alter tibetischer Tradition die Brüder ihres Mannes meistens gleich mit. Die Lebensgrundlage für alle sind die Yaks. Jedes Jahr treiben die Bauern ihre Rinderherden auf die hochgelegenen Sommerweiden. Vor allem für die Jungtiere ist der lange Treck anstrengend und gefährlich. Kulturell prägt der Buddhismus diese Hochgebirgsregion. Im tibetischen Kloster Dongzhulin lernen die Mönche die Kunst des Debattierens. Viele von ihnen engagieren sich für den Tierschutz und suchen im Naturreservat nach Tierfallen, die von Wilderern ausgelegt werden. Das Naturreservat im Baima-Schneegebirge ist eine der geheimnisvollsten Regionen der Erde, voll atemberaubender Schönheit und extremer Gegensätze. Der Alltag dort wird für die Menschen weiterhin eine ständige Herausforderung bleiben, erst recht für die seltenen Tierarten – denn ihr Kampf ums Überleben ist noch lange nicht gewonnen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.05.2018 arte
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      2. Crew
      3. Sendetermine

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