Commissario Laurenti

    5 Folgen, Folge 1–5

    • Folge 1 (106 Min.)
      Bild: Das Erste
      Die Toten vom Karst (Folge 1) – © Das Erste

      Der Triester Commissario Laurenti (Henry Hübchen) steckt in einer privaten Krise: Seine Frau Laura (Barbara Rudnik), so vermutet er, hat einen Liebhaber, mit dem sie nun offenbar eine romantische Woche am Meer verlebt; und sein Sohn Marco (Sergej Moya) geht mit einer linken Gruppierung bei jeder Gelegenheit gegen den „brutalen Polizeistaat“ auf die Straße. In dieser schwierigen Situation wird Laurenti mit einem überaus vertrackten Mordfall konfrontiert: Bei einem nächtlichen Bombenanschlag auf ihr Haus kommen der Feinkosthändler Manlio Gubian und seine schwangere Ehefrau ums Leben. Ein Motiv für die genau geplante Bluttat scheint es nicht zu geben. Auch Antonio Gubian (Götz George), der Vater des Ermordeten, hat keine Erklärung für das Attentat. Commissario Laurenti steht vor einem Rätsel. Zur gleichen Zeit geht bei einer mysteriösen Nacht-und-Nebel-Aktion des alten Fischers Ugo Marasi (Hermann Beyer) und seiner Tochter Nicoletta (Anne Bennent) auf hoher See einer seiner Fischer über Bord und ertrinkt. Als kurz darauf der alte Marasi brutal ermordet aufgefunden wird, scheint es zunächst keinen Zusammenhang mit dem Fall Gubian zu geben. Nachdem jedoch Marasis Witwe Bruna (Hannelore Hoger) den alten Gubian öffentlich als Mörder ihres Mannes bezeichnet, setzen sich für Commissario Laurenti die Puzzle-Teile allmählich zusammen: Den Kroaten Gubian und die Marasi-Familie verbindet eine uralte Feindschaft, seit Gubian vor vielen Jahren angeblich für die Ermordung von Marasis Schwester verantwortlich war. Zugleich aber findet Laurenti heraus, dass die undurchsichtige Nicoletta Marasi mit dem in seiner Heimat lebenden Gubian trotz dieser Feindschaft über den Seeweg Kokain schmuggelt und ihren Vater dabei als Mittelsmann benutzte. Wusste sie womöglich von den Mordplänen? Fast scheint es, als käme hinter jeder Ecke ein neues, dunkles Geheimnis der beiden unheilvoll verbundenen Familien zum Vorschein. Nun ist es an Laurenti, die Fäden dieses Geflechts aus Drogenhandel und Familienbande, Liebe und Blutrache zu entwirren … (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 04.06.2006 Das Erste
    • Folge 2 (90 Min.)
      Bild: EinsFestival
      Gib jedem seinen eigenen Tod (Folge 2) – © EinsFestival

      Commissario Laurenti (Henry Hübchen), Chef der Triester Kriminalpolizei, ist gestresst: Seine eigenwillige Frau Laura (Barbara Rudnik) will unbedingt in eine neue, ruhigere Wohnung ziehen, seine 18-jährige Tochter Livia (Sophia Thomalla) möchte gegen den Willen des Papas an der Wahl zur „Miss Triest“ teilnehmen, und sein Sohn Marco (Sergej Moya) rast mit einer unversicherten Vespa durch die Stadt. Als wäre das nicht schon genug Ärger, wird an der Küste eine führerlose Luxusyacht gefunden – vom Besitzer, dem bekannten Unternehmer Bruno de Kopfersberg (Giorgio Basile), fehlt jede Spur. Kopfersberg ist ein „alter Bekannter“ des Commissario: Vor Jahren wollte Laurenti den gewieften Geschäftsmann des Mordes an seiner Frau überführen – ohne Erfolg. Nun scheint er selbst das Opfer eines Verbrechens geworden zu sein. Kurz darauf wird die nackte Leiche einer Frau gefunden wird, die einst für Kopfersberg arbeitete. Nun laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Und schon bald stellt sich heraus, dass in der Firma des Vermissten, der über beste Kontakte zu ranghohen Politikern aus aller Welt verfügt, nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Laurenti und sein Assistent Antonio (Florian Panzner) heften sich an die Fersen von Kopfersbergs ebenso schöner wie kühler Freundin Tatjana Drakic (Claudia Mehnert) und ihres zwielichtigen Bruders Viktor (Aleksandar Jovanovic), der die Firmengeschäfte leitet. Dabei kommt er einem perfiden System aus Menschenhandel, Erpressung und Korruption auf die Spur: Offenbar schleuste Kopfersberg, den man nun ebenfalls bald ermordet aus dem Meer fischt, mit Tatjanas und Viktors Hilfe junge Osteuropäerinnen illegal nach Italien, wo sie als Zwangsprostituierte ranghohen EU-Politikern zu „Diensten stehen“ mussten. Die ausschweifenden Liebesnächte wiederum ließ Kopfersberg heimlich fotografieren, um die Polit-Bonzen erpressen und für seine Zwecke einspannen zu können. Aber warum sollten Tatjana und Viktor ihren Boss ermorden und damit die Geschäfte gefährden? Und was hat Kopfersbergs wohlstandsverwöhnter Sohn Spartaco (David Rott) mit der Sache zu tun? Laurenti tappt im Dunklen – bis ihm ein unerwarteter Hinweis in die Hände fällt, mit dem er nicht nur den Fall Bruno de Kopfersberg, sondern auch einen lange zurückliegenden Mord aufklären kann … (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 29.06.2006 Das Erste
    • Folge 3 (89 Min.)
      Bild: EinsFestival
      Tod auf der Warteliste (Folge 3) – © EinsFestival

      Ausgerechnet während eines Staatsbesuchs der deutschen Bundeskanzlerin in der italienischen Hafenstadt Triest kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall: Ein Mann, bekleidet nur mit einem OP-Kittel, springt in panischer Angst auf die Küstenstraße und wird von einem Begleitfahrzeug überrollt. Commissario Laurenti (Henry Hübchen) nimmt die Ermittlungen in dem rätselhaften Fall auf – wer ist der unbekannte Tote, der laut gerichtsmedizinischem Befund aus Osteuropa stammt, den jedoch niemand kennen will und den niemand zu vermissen scheint? Und wovor war er auf der Flucht? Als kurz darauf der renommierte Chirurg einer luxuriösen Schönheitsklinik grausam ermordet wird, stoßen der Commissario und sein Assistent Antonio (Florian Panzner) auf eine heiße Spur: Mit Hilfe des pensionierten Gerichtsmediziners Galvano (Rolf Hoppe) finden sie heraus, dass der ermordete Arzt auf Organtransplantationen spezialisiert war. Hatte er möglicherweise mit illegalem Organhandel zu tun? Sollte der Tote von der Straße sein nächstes Opfer werden? Und welche Rolle spielt Laurentis neuer Nachbar, der geheimnisvolle Autor Lorenzo Ramses Frei (Stefan Kurt), der Laurentis Gattin Laura (Barbara Rudnik) umgarnt und dessen eigene Frau vor Jahren ums Leben kam?

      Unterdessen lässt sich der Zwillingsbruder (Robert Gallinowski) des mysteriösen Unfallopfers als Organspender in die Schönheitsklinik einweisen, um die Todesumstände seines Bruders auf eigene Faust zu recherchieren. Doch obwohl auch Laurenti sicher ist, dass der Schlüssel zur Aufklärung des vertrackten Falls in der Klinik zu finden ist, sind ihm die Hände gebunden. Denn die Betreiber des exklusiven Refugiums verfügen nicht nur über Kontakte zu dem berüchtigten osteuropäischen Menschenhändler und Unterweltkönig Drakic (Christopher Buchholz), sondern haben auch einflussreiche Freunde in höchsten Polit-Kreisen – plötzlich sieht der ahnungslose Commissario sich mit schweren Korruptionsvorwürfen konfrontiert. So leicht aber lässt Laurenti sich nicht einschüchtern … (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 20.12.2007 Das Erste
    • Folge 4 (87 Min.)
      Bild: EinsFestival
      Der Tod wirft lange Schatten (Folge 4) – © EinsFestival

      Früher Morgen in Triest. Irina (Luise Berndt), eine gehörlose Bettlerin, die sich mit dem Verkauf von Schlüsselanhängern über Wasser hält, wird Zeugin einer blutigen Schießerei. In dem Trubel stiehlt sie kurz entschlossen eine Mappe mit Dokumenten vom Tatort – und bringt sich damit in höchste Lebensgefahr. Die Unterlagen nämlich können beweisen, dass der ebenso einflussreiche wie skrupellose Salvio Giustina (Hanns Zischler) im Zweiten Weltkrieg ein Nazi-Kollaborateur war. Giustina ist entschlossen, die Veröffentlichung der Dokumente um jeden Preis zu verhindern. Während der Unterweltkönig Drakic (Christopher Buchholz), der Giustina mit den Akten erpressen will, die junge Gangsterin Branka (Inga Busch) beauftragt, Irina und die Mappe zu finden, bekommt Commissario Laurenti (Henry Hübchen) die Macht des alten Patriarchen zu spüren: Obwohl er sehr schnell herausfindet, dass Giustinas Enkel Michele (Ludwig Trepte) mit der Schießerei zu tun haben muss, erhält er von seinen Vorgesetzten den Befehl, sich bei seinen Ermittlungen zurückzuhalten. Stattdessen soll er sich um einen banalen Fall von Graffiti-Parolen kümmern, mit der eine Tierschutzgruppe für ihre Ziele wirbt – wobei weder Laurenti noch seine Frau Laura (Barbara Rudnik) ahnen, dass auch ihr Sohn Marco (Sergej Moya) zu dieser Gruppe gehört, die von der exzentrischen Kunsthändlerin Graziella (Katharina Thalbach) unterstützt wird. Unterdessen gewährt ausgerechnet Laurentis alter Freund, der pensionierte Gerichtsmediziner Galvano (Rolf Hoppe), der völlig verängstigten Irina heimlich Unterschlupf. Galvano versucht schon lange, Giustinas dunkle Vergangenheit ans Licht zu bringen; die belastenden Akten kommen ihm wie gerufen. Als dann Branka Irina in ihre Gewalt bringt, überschlagen sich die Ereignisse: Laurenti und Galvano versuchen, das Mädchen gegen die Akten auszutauschen. Bei der Übergabe taucht völlig überraschend der schwer bewaffnete Michele mit seinen Männern auf – die Situation droht zu eskalieren … (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.01.2008 Das Erste
    • Folge 5 (89 Min.)
      Bild: Das Erste
      Totentanz (Folge 5) – © Das Erste

      Commissario Laurenti (Henry Hübchen) schwebt in höchster Gefahr: Nachdem er in seinem Wagen beinahe von der Straße abgedrängt wurde, erfährt er bei einem Treffen mit einer befreundeten kroatischen Staatsanwältin, Ziva Ravno (Carolina Vera), dass sein Erzfeind, der kroatische Mafiaboss Viktor Drakic (Christopher Buchholz), einen Killer auf ihn angesetzt hat. Zunächst versucht Laurenti, die Bedrohlichkeit der Situation zu verdrängen. Denn der knorrige Commissario und sein Assistent Antonio (Florian Panzner) haben ohnehin alle Hände voll mit den Ermittlungen zu einem mysteriösen Doppelmord zu tun: Das harmlose Hausmeisterehepaar des Triester Wissenschaftsparks wurde umgebracht – offenbar hat der Täter die beiden in ihrem Kleinwagen von der Straße abgedrängt … Als man wenig später die Leiche der jungen Journalistin Alba Guerra (Natalia Avelon) findet, scheint es zunächst keine Verbindung zwischen den beiden Fällen zu geben – bis Laurenti erfährt, dass die Sensationsreporterin einem Fall von groß angelegter Industriespionage im Wissenschaftspark auf der Spur war. Zudem gerät eine zwielichtige Konsulin aus Numenistan, in deren Hausflur die Tote gefunden wurde, durch ihr seltsames Verhalten zunehmend ins Visier der Ermittler. Was Laurenti nicht ahnt: Bei der Konsulin handelt es sich in Wahrheit um Tatjana Drakic (Ann-Kathrin Kramer), die gewissenlose Schwester des Mafiabosses. Sie hat sich einer Gesichtsoperation unterzogen, um ungehindert die Geschäfte ihres Bruders in Triest weiterführen zu können. Laurentis Sekretärin Marietta (Catherine Flemming) kann die Maskerade zwar aufdecken, doch Tatjana ist durch ihre diplomatische Immunität vor der italienischen Justiz geschützt. Keine Frage, dass ein Mann wie Laurenti sich von solchen Feinheiten kaum abschrecken lässt. Aber je näher er der ganzen Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für ihn und seine Familie – denn die Drakic-Geschwister haben es nicht nur auf den verhassten Commissario abgesehen. Sie wollen ihn treffen, indem sie seine Kinder Livia (Sophia Thomalla) und Marco (Sergej Moya) angreifen. Als Livia Opfer eines brutalen Überfalls wird, geht Laurenti aufs Ganze. Mit aller Härte setzt er die Schläger unter Druck. Dann aber wird er selbst Opfer eines Mordanschlags. Von einer Kugel getroffen, nutzt Laurenti das Attentat, um seinen Tod vorzutäuschen. Doch anstatt in Sicherheit auszuharren, schmiedet der verletzte Commissario gemeinsam mit Marietta und Antonio einen riskanten Plan, um Drakic aus seinem Versteck zu locken. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 08.01.2009 Das Erste

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