zurückFilme, Folge 1–1

    • 80 Min.
      Blinky Bills Weiße Weihnacht – Bild: KI.KA
      Blinky Bills Weiße Weihnacht – Bild: KI.KA

      Weihnachten steht vor der Tür. Die Greenpatcher stecken in den Vorbereitungen für das Fest. Nur Blinky Bill macht Unsinn. Prompt geht eine alte Schneekugel mit integriertem Tannenbaum zu Bruch, die Wombo an ein Weihnachtfest in Europa erinnert. Blinky will den Schaden wieder gut machen. Er macht sich mit Flap auf den Weg ins ferne Wollemi-Tal, wo prächtige Tannen stehen sollen. Die Höchste mit Namen „King Billy“ will Blinky fällen und Wombo mitbringen. Die Freunde überqueren tiefe Schluchten und reißende Flüsse. Doch dann stoppen zwei böse Menschen ihre Reise. Chopper und Sly fällen jeden Baum, der ihnen in die Quere kommt. Und sie verkaufen seltene Tiere und Pflanzen und werden damit reich. Auch mit Blinky und Flap wollen sie Geld verdienen. Doch die beiden können in eine Höhle flüchten und finden von dort den Weg ins Wollemi-Tal. Schon wähnt Blinky sich am Ziel seiner Reise. Aber die Tannen sind bewohnt von freundlichen kleinen Tieren, und Blinky Bill bringt es nicht übers Herz, sie zu fällen. Da tauchen Chopper und Sly im Wollemi-Tal auf. Nur mit Hilfe einer Bärenfamilie können Blinky und Flap die Menschen in die Flucht schlagen. Zum Dank erhalten sie eine Minitanne im Blumentopf. So hat Blinky doch noch einen Weihnachtsbaum für Wombo gefunden! Schnell machen sie sich auf den Rückweg nach Greenpatch, wo sie bereits sehnsüchtig erwartet werden. (Text: KiKA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 24.12.2006 KI.KA
      Original-Erstausstrahlung: Sa 24.12.2005 Seven Network
    • Original-Alternativtitel: Blinky Bill: The Movie
      90 Min.

      Ein sanfter Nebel liegt über den Eukalyptuswäldern Australiens. Alles ist ruhig und friedlich an diesem Morgen. Doch plötzlich wird die Idylle zerstört. Schwere Lastwagen und Bagger donnern durch den Busch. Es sind Waldarbeiter, die sich unerlaubt Zutritt zum Naturschutzgebiet verschaffen. Das Geräusch ihrer Motorsägen lässt jedes Känguru erzittern. Die Tiere werden von den Menschen bedroht. Greenpatch, das kleine Buschdorf der Koalas, Wombats und Schnabeltiere walzen die Bagger ganz einfach nieder. Die Baumhäuser fallen den Äxten zum Opfer, und ihre Bewohner fliehen in alle Himmelsrichtungen. Am nächsten Morgen sucht ein kleiner, verlassener Koala namens Blinky Bill seine Freunde und seine Mutter. Mutig und selbstsicher besteht er zahlreiche Abenteuer.

      Bereits 1933 von der Kinderbuchautorin Dorothy Wall erfunden, ist der kleine vorlaute Blinky Bill „ganz unten“ in Australien bereits seit Generationen ein Kinderklassiker. Doch erst in den 90er Jahren kam er auf die Leinwand. Nach sieben Jahren zäher Verhandlungen wurden die Filmrechte an den renommierten australischen Trickfilmer Yoram Gross verkauft, obwohl inzwischen amerikanische Produktionsfirmen ihr starkes Interesse an dem Stoff angemeldet hatten. „’Blinky Bill’ bringt den Zauber Australiens in die Kinos der Welt“, meint Sarah Gross, Produzentin und Ehefrau des Filmmachers Yoram. „Kinder haben heutzutage wenige Helden. Ständig werden sie mit gewalttätigen Spielsachen und böswilligen Monstermaschinen konfrontiert. Unsere Figuren dagegen sind freundlich. Sie zeigen eine Qualität des Lebens, dass die Kinder sie einfach umarmen wollen.“ Große Authentizität und seinen besonderen Charme gewinnt der Spielfilm „Blinky Bill“ durch eine filmische Kombination aus Trick- und Realfilmelementen. Die gezeichneten Figuren agieren vor realen Hintergründen. Dazu verschafften sich auch Yoram Gross und sein Filmteam Zutritt zu einem Naturschutzgebiet – natürlich mit Drehgenehmigung. Die gezeichneten Figuren wurden später auf das, auf 35 mm produzierte Filmmaterial angelegt. Der Spielfilm wurde also über weite Strecken praktisch zweimal gedreht. Kameramann Frank Hammond erklärt: „Wenn die Bulldozer kommen und das Bühnenbild niederwalzen, müssen wir uns beim Dreh im Busch all die kleinen fliehenden Tiere vorstellen, die ja de facto gar nicht da sind.“ Fast zwei Jahre arbeiteten rund 70 Zeichner und Techniker daran, Blinky Bill im Spielfilm lebendig werden zu lassen. Dann endlich war es so weit: Im September 1992 lief der bisher aufwändigste australische Zeichentrickfilm in 80 australischen Kinos an. Mit großem Erfolg! „’Blinky Bill’ ist wahrscheinlich der beste Spielfilm, den ich bisher gemacht habe“, urteilt Yoram Gross auch selbst. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 02.09.1994 Das Erste
      Australische Kinopremiere: 17.09.1992

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    Staffel 0 auf DVD und Blu-ray