591 Folgen erfasst seit 2020 (Seite 15)

  • 45 Min.
    Die Vogelkoop-Halbinsel in West Papua ist ein Gebiet, das schwer zugänglich ist und in dem es noch etliche weiße Flecken auf der Landkarte gibt. Ein Expeditionsteam des BR, geführt von einem einheimischen Jäger, macht sich auf den Weg. Sie finden einen spektakulären Rendezvousplatz von Walhaien und in den umgebenden Wäldern die Hütten des Laubenvogels. Dabei sind sie Zeuge seiner aufregenden Balzrituale. Zeth Wonggor, einer der besten Jäger der Arfak-Berge im Westen Neuguineas, hat erkannt, dass eine intakte Natur mithelfen kann, der Armut seines Dorfes mehr entgegenzusetzen als leer geschossene Wälder. Deshalb setzt er auf naturinteressierte Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Mit Unterstützung der indonesischen Vogelkundlerin Shita Prativi sorgt er für eine Infrastruktur, die auch ein Ökotourist oder eine Ökotouristin heute erwartet. An Paradiesvögeln, Laubenvögeln und anderer einzigartiger Fauna Neuguineas herrscht kein Mangel. Schließlich wagen es Zeth und Shita, eine für beide fremde Region Neuguineas aufzusuchen. Hierher kommen Touristen, um Einmaliges unter Wasser zu erleben. Wie an keinem anderen Fleck der Welt tummeln sich in der Cenderawasih Bay, der „Bucht der Paradiesvögel“, Tag für Tag Walhaie, die größten aller Fische. Auch an Land könnte Spektakuläres auf zukünftige Gäste warten, etwa die Balz des Kleinen Paradiesvogels. Aber hier herrscht noch die alte Jagdtradition. (Text: BR Fernsehen)
  • Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in das Schutzgebiet der Massai Mara den Mara-Fluss im Osten Afrikas überqueren. Der Mara-Fluss im Osten Afrikas ist weltberühmt, jedes Jahr spielt sich an seinen Ufern eines der gewaltigsten Dramen in der Tierwelt ab. Das Schicksal der größten Wildherden, die es heute noch auf unserem Planeten gibt, ist von ihm abhängig. Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in das Schutzgebiet der Massai Mara diese Barriere überqueren. In den schlammigen Wassern des Flusses lauert eine tödliche Gefahr: Krokodile. Tausende von Tieren fallen ihnen zum Opfer. Der Rest des Mara ist den meisten unbekannt, sein Quellgebiet in den Bergen Kenias etwa, die riesigen Masarua-Sümpfe in Tansania oder die Mündung in den Viktoria-See. Sie alle bieten einer Vielzahl von seltenen Tieren faszinierende Lebensräume. Doch der Fluss ist längst durch die geplanten Wasserprojekte am Oberlauf bedroht. Sie könnten das gesamte Ökosystem Ostafrikas beeinträchtigen. Der Lebensspender Mara benötigt heute dringend selbst Hilfe. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Auf einer kleinen Schlei-Insel ziehen alljährlich fast 500 Silbermöwen ihre Küken groß.
    Zwischen Schleswig und Ostsee liegt Deutschlands längste Förde: die Schlei. Die dünn besiedelte, von Landwirtschaft und Wasser geprägte Region im Norden Schleswig-Holsteins ist ein Rückzugsgebiet für viele Wildtiere. Über mehr als ein Jahr hat Tierfilmer Thomas Behrend die Region und ihre tierischen Bewohner porträtiert. Die Schlei zieht sich über 40 Kilometer von Schleswig bis zur Ostsee. Sie ist kein Fluss, sondern eine Förde, ausgeschwemmt vom Schmelzwasser gewaltiger eiszeitlicher Gletscher. Mehr als ein Jahr haben Tierfilmer Thomas Behrend und sein Team an der Schlei verbracht und die Region und ihre tierischen Bewohner porträtiert. In Schleimünde, wo die Schlei endet und die Ostsee beginnt, erwarten die Fischer während der kalten Wintermonate einen besonderen Fang: Heringsschwärme, die zu Abertausenden in ihre Laichgebiete ziehen. Doch die Fischer bekommen Konkurrenz. Auch Schweinswale haben es auf die Heringe abgesehen. Im Frühling beginnt für viele Vögel die Brutzeit. Hoch in den Bäumen wachen Seeadler über ihre Eier. Das Paar ist nur eines von vier Seeadlerpaaren, die an der Schlei brüten. Auch unter Wasser sind viele Lebewesen mit der Brutpflege beschäftigt. Während eines Tauchgangs entdeckt der Filmer das Gelege eines Seehasen. Im Herbst schließlich beginnt die Brunftzeit des Damwilds. Ungewöhnlich viele der kleinen Hirsche leben in der Schlei-Region, Rudel von über 100 Tieren sind keine Seltenheit. Mitte November setzt der erste Schnee ein und ein Jahr an der Schlei geht vorüber. Kaum eine norddeutsche Kulturlandschaft bietet so viele Reize, wie Tierfilmer Thomas Behrend mit seinem Film beweist. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Film begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen.
    Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Filmautor Bernd Strobel begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen. Das Bayerische Umweltministerium schätzt die Weltenburger Enge als „einmaliges Naturschauspiel von höchstem Rang“ ein. Die Sehenswürdigkeit im Landkreis Kelheim besticht durch „außergewöhnliche Schönheit und Einzigartigkeit“, heißt es. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, den führt dieser Film tief hinein ins malerische Gelände. Kurz bevor die breite, träge dahinfließende Donau sich durch die enge Kalksteinschlucht zwängt, macht der Strom eine erhabene Schleife. Wo früher eine keltische Kultstätte war, steht heute Kloster Weltenburg. Eine faszinierende Vielfalt an Lebensformen findet sich von hier an flussabwärts auf einer Länge von 5,5 Kilometern. Wenn im Sommer langsam die Dämmerung über den großen Strom hereinbricht, beginnen die Wasserfledermäuse mit der Jagd. Erst in Zeitlupe erkennt man die Jagdtechnik der nächtlichen Flugakrobaten. An den feuchten Hängen der Schluchtwälder lebt der geheimnisvolle Feuersalamander, im schnell strömenden Wasser der Donau gibt es Donauwaller und große Flussbarben. Eine artenreiche Vogelwelt lebt in den Wäldern rundum. In den Klüften der steilen Kalkfelsen ziehen Wanderfalken und Uhus ihre Jungen groß. Filmautor Bernd Strobel begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Von der Zählung „ihrer“ Uhus in eiskalten Januarnächten bis hin zur Planung umfangreicher Felsfreistellungen von inzwischen verbuschten Felsköpfen – Franziska Jäger engagiert sich mit ganzem Herzen für dieses Naturschutzgebiet, das zu den ältesten Bayerns gehört. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Geheimnisvolle Burgen an einsamen Seen, Männer im Schottenrock mit Dudelsack, Whiskey und das Ungeheuer von Loch Ness – doch Großbritanniens nördlichste Region hat mehr zu bieten als diese Klischees. Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse haben die faszinierende Natur und Tierwelt Schottlands auch aus der Luft mit hochstabilisierten Kameras gefilmt, so wird die ganze Schönheit der schottischen Natur sichtbar. Über ein Jahr haben die Naturfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse die schottischen Highlands mit ihren zahlreichen Inseln bereist und zeichnen ein liebevolles Porträt der urwüchsigen Landschaft und ihrer eigensinnigen Bewohner. Aus der Luft gefilmt, wird die ganze Schönheit der schottischen Natur sichtbar. Die spektakulären Flugaufnahmen wurden von wahren Insidern durchgeführt: Die Piloten waren zuvor unter anderem für „Harry Potter“ im Einsatz über den Highlands und mehr als 500 Inseln. Schottland besitzt einige der größten Seevogelkolonien Europas. Vom Fischreichtum profitieren auch Otter und Fischadler, die erst seit einigen Jahren wieder in den Lochs und Kyles, den Seen und Förden, auf die Jagd gehen. Die Adler waren in Schottland bereits ausgerottet und erleben jetzt dank engagierter Vogelschützer ein Comeback. Wahrzeichen der Highlands sind die majestätischen Rothirsche, die vielerorts frei über die Bergkämme ziehen. Im Herbst findet ihre lautstarke Brunft statt. Andere Geräusche dominieren den Frühling. Es sind die Balzrufe der Birkhuhnhähne. Erst in extremen Zeitlupenaufnahmen mit über 2.000 Bildern pro Sekunde wird die Kraft ihrer atemberaubenden Kämpfe sichtbar. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Der aufwendige Zweiteiler „Schottlands neue Wildnis“ präsentiert Schottlands neue Wildnis in spektakulären Bildern und dramatischen Geschichten, gedreht mit modernsten Zeitraffer-, Zeitlupen-, Drohnen- und Unterwasserkamerasystemen und produziert vom preisgekrönten Filmemacher Nigel Pope. In den Bergen Schottlands pfeifen eisige Schneestürme über Hochebenen, die an die Tundra erinnern. Im Westen lässt der warme Golfstrom dichten gemäßigten Regenwald wachsen, der eine erstaunliche Artenfülle aufweist. Vor der Küste erstrecken sich bunte Korallenriffe und im nährstoffreichen Meer fressen sich im Sommer riesige Haie satt. So wild, so grün und urwüchsig der Norden Schottlands erscheinen mag, seit Jahrhunderten wurden große Teile des Landes vom Menschen umgestaltet. Doch in Schottland hat ein Umdenken eingesetzt. Der erste Teil zeigt „Das Comeback der Highlands“: Schottland wie aus dem Bilderbuch, voller grüner Hügel und idyllischer Täler, dunkler Seen und einsamer Moore. Wer weiß schon, dass hier Großbritanniens einzige freilebende Rentierherde durch den Cairngorms Nationalpark zieht? Vor Jahrzehnten wurden diese nordischen Hirsche, die vor über 800 Jahren auf der Insel ausgerottet wurden, wieder angesiedelt. Auch der Fischadler jagt wieder in den Lochs, den schottischen Seen, nach Beute: Von Skandinavien aus ist der Greifvogel von selbst nach Schottland zurückgekehrt, obwohl die Art ausgerottet war. Das sind nur zwei Beispiele für erfolgreichen Naturschutz und die neue Wildnis, die in Schottland entsteht. Auch der Baummarder, der durch Jagd und Entwaldung selten geworden war, vermehrt sich wieder. Der erste Teil zeigt viele Zusammenhänge in der Natur: Wie Lachse Nährstoffe aus dem Ozean in die Wälder tragen, Moore das Klima schützen und saftige Moospolster nicht nur Wasser für trockene Zeiten speichern, sondern als saugfähiger Schwamm Überschwemmungen nach Starkregen verhindern. In den schottischen Bergen brüten die seltenen Mornellregenpfeifer. Das spektakuläre Balzgehabe der Birkhühner steht dem Protzen starker Schotten beim Baumstammwerfen bei den Highland Games in nichts nach. In den schottischen Highlands gibt es erfolgreiche Beispiele dafür, dass es sich lohnt, sich auf die Kräfte der Natur zu besinnen und mit ihr zu arbeiten. (Text: BR)
  • 45 Min.
    Der zweite Teil „Schottlands neue Wildnis“ zeigt Schottland als Land der Kontraste: Vor den Küsten liegen über 800 Inseln. Auf den Monach Islands ruhen sich jeden Herbst Kegelrobben in zerfallenden Ruinen verlassener Siedlungen aus. An den Stränden gebären rund 10.000 von ihnen ihren Nachwuchs, eine der größten Kolonien von Kegelrobben weltweit. Die Vogelfelsen auf den Shiant Islands beherbergen eine der wichtigsten Seevogelkolonien Europas, in der neben Trottellummen und Tordalken Zehntausende der bunten Papageientaucher brüten. Das Seevogelparadies war durch eingeschleppte Ratten bedroht, doch es gelang, sie auszurotten. Vor den Shetlandinseln tummelt sich eine große Population von Fischottern im Meer. Und von den Hebriden aus konnte der einst in Großbritannien ausgerottete Seeadler sich wieder ausbreiten, denn hier wurden Adlerküken aus Norwegen ausgewildert. Heute sind die Adler eine wichtige Attraktion für Naturfreunde aus aller Welt und wirtschaftlich für die abgelegenen Inseln wichtig. Renaturierung bringt klare Vorteile, auch wirtschaftliche. Gleichzeitig profitiert die Natur vom Menschen: Auf der Inselgruppe Uist sind durch jahrhundertelange schonende Bewirtschaftung bunte blumenreiche Dünenweiden entstanden. Lebensraum für viele Vögel, darunter der seltene Wachtelkönig. Selbst in den bevölkerungsreichen Lowlands im Süden, die geprägt sind von fruchtbaren Ackerflächen und durchzogen von einer Vielzahl von Flüssen, gibt es positive Beispiele: Der Biber war wegen seines feinen Pelzes ausgerottet, jetzt leben wieder über 1.000 Tiere in Schottland. Als Landschaftsarchitekten schaffen die großen Nagetiere Lebensraum für viele andere Arten und sorgen für natürlichen Hochwasserschutz. An der Mündung des Flusses Tay erstreckt sich ein großer Schilfgürtel, ein von Menschen gemachter Lebensraum. Hier brütet die größte britische Population von Bartmeisen. Und an der Buchan Coast profitieren Basstölpel, die größten Vögel der Nordsee, von Trawlern, die ihre Fischabfälle wieder ins Meer kippen. Das alles sind Beispiele über das Miteinander von Mensch und Natur, die Mut machen. (Text: BR)
  • 45 Min.
    Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Sie wird in dieser spannend erzählten Naturgeschichte von einer ganz neuen Seite gezeigt. Vor allem die beeindruckenden Verhaltensweisen des Eichelhähers und die atemberaubenden Blickwinkel aus Hubschraubern, Drohnen und Segelfliegern mit Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen machen die Dokumentation zu einem faszinierenden Naturerlebnis. Einst erstreckte sich im Gebiet der Schwäbischen Alb ein kalkreiches Jura-Meer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzten, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Vor allem die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation „Die Schwäbische Alb“ zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs. (Text: BR Fernsehen)
  • Ihre Nähe zum Menschen hat den Schwänen zu einem bedeutenden Platz in Mythologie und Kunst verholfen. Was ist dran an Legenden und Mythen? Mit Einblicken in den Jahreslauf eines Schwanenpaares im Großstadtdschungel Berlins startet der Film. Närrische Artgenossen in Köln kreuzen waghalsig die Fahrbahn, um an gefüttertes Brot zu gelangen. Am Münsteraner Aasee folgt ein Schwarzer Schwan einsam einem großen weißen Tretboot in Schwanengestalt. Bis heute hält sich die Legende von den Schwanenkindern auf Rügen, die den Insulanern im Winter angeblich von Schwänen anstelle von Störchen gebracht werden. Und in der einzigen Schwanenmeisterei der Welt brüten Hunderte Schwäne an der englischen Küste friedlich dicht beieinander. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Die Ilz an der Halser Triftsperre.
    Die Ilz, ein kleiner Wildfluss im Osten Bayerns, gilt als einer der schönsten und naturnahsten Flüsse Deutschlands. Filmautor Jürgen Eichinger zeigt, was sich in den vergangenen 20 Jahren an der Ilz verändert hat. Ein kleiner Wildfluss im Osten Bayerns gilt als einer der schönsten Flüsse Deutschlands: die Ilz. Ihr Ursprung liegt im Nationalpark Bayerischer Wald. Von der rauen abgelegenen Welt des Grenzgebirges aus fließt sie gut 60 Kilometer durch naturnahe abwechslungsreiche Landschaften, bis sie in Passau in die Donau mündet. Der Naturfilmer Jürgen Eichinger hat vor 20 Jahren schon einmal einen viel beachteten Film über die heimische Tier- und Pflanzenwelt dieser immer noch weitgehend unbekannten Flusslandschaft produziert. Nun ist er, gemeinsam mit seinem Team, erneut den Fluss entlang gereist, um zu dokumentieren, was sich in den letzten 20 Jahren dort verändert hat. Er besucht dieselben Orte wie damals und trifft Menschen, die mit der dortigen Tier- und Pflanzenwelt verbunden sind. Ausschnitte aus dem alten Film in Verbindung mit den neuen Aufnahmen zeigen, was sich in über 20 Jahren an der Ilz verändert hat. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Im kanadischen British Columbia hat der Deutsche Herzog Carl von Württemberg vor über 40 Jahren ein 55.000 Hektar großes Gebiet gekauft, nach seinem Heimatgebirge „Darkwoods“, Schwarzwald, getauft und die einsame Region nachhaltig bewirtschaftet. Im kanadischen British Columbia gibt es ein 55.000 Hektar großes Gebiet, das „Darkwoods“ getauft wurde, nach seinem Heimatgebirge Schwarzwald. Der Deutsche Herzog Carl von Württemberg hat es vor über 40 Jahren gekauft. Bis heute leben hier die extrem seltenen Waldkaribus, Grizzlys und Wölfe, aber auch besondere Vögel. Vor wenigen Jahren ist das Gebiet wieder an einen kanadischen Besitzer zurückgegangen, an die Umweltschutzorganisation Nature Conservancy Canada (NCC). Sie möchte Darkwoods mit seiner besonderen Flora und Fauna nicht nur erhalten, sondern zu einer Vorzeigeregion Kanadas machen. Hilfe bekommt die Organisation durch Garry, den Stream Keeper, Cory, die Fledermausforscherin, Adrian, den Botaniker, und Leo, den Karibuforscher. Angelika Sigl und Karl Teuschl nehmen in ihrem Film die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in den unwegsamen, ursprünglichen Schwarzwald Kanadas und zeigen seine unvergleichliche Natur zu allen Jahreszeiten – Kanada, wie es heute kaum noch existiert. (Text: BR Fernsehen)
  • Braunbären sind selten geworden in den Wäldern Europas. Kaum jemand bekommt die extrem scheuen Tiere in freier Wildbahn zu Gesicht – geschweige denn vor die Kamera. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelangen in monatelanger Fleißarbeit und mit viel Geduld sensationelle Bilder der frei lebenden Bären Skandinaviens. Als „blutrünstige Bestie“ verschrien, wurde der Braunbär in Mitteleuropa gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit Meister Petz. Wagt sich beispielsweise ein Bär über unsere Grenzen, wird er schnell zum „Problembär“ und abgeschossen. In Schweden ist die Situation anders: Im Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlybären. Darüber hinaus sind sie in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner. Neben Elchen, Rentieren, Sterntauchern oder Singschwänen geben sie spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären. Von nur wenige Tage alten Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten und den nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen … (Text: BR Fernsehen)
  • Über das Leben der auch bei uns heimischen Schweinswale ist nur wenig bekannt. In ihrem Film gewähren Phil Coles und Florian Graner einen spannenden Einblick in das Familienleben der intelligenten Tiere, berichten aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen die kleinen Tümmler tagtäglich zu kämpfen haben. Die eleganten Tiere leben fast direkt vor unserer Haustür, in Nord- und Ostsee, aber auch in den Ozeanen der gesamten Nordhalbkugel. Doch dies ist die erste umfassende Dokumentation über die Kleinen Tümmler, wie Schweinswale auch genannt werden. Die Filmemacher Phil Coles und Florian Graner dokumentieren das risikoreiche Leben der kleinen Vettern von Orca und Grauwal, Pottwal und Beluga. Es ist die Geschichte der Schweinswalbabys Fundy und Nisa. An weit voneinander entfernten Orten der Welt leben sie: das eine in den Küstengewässern Kanadas, das andere in denen Norwegens. Überall sind die kleinen Zahnwale bedroht durch Stell- und Schleppnetze, vom Lärm der Schifffahrt, von Haien und sogar ihren Verwandten, den Delfinen und Schwertwalen. In beeindruckenden Bildern zeigen die Filmautoren die Geburt von Nisa und ihre ersten Ausflüge in die Unterwasserwelt, während Fundy – auf der anderen Seite des Atlantiks – mit ihrer Mutter in ein Fischernetz gerät. Phil Coles und Florian Graner gewähren in ihrem Film einen spannenden Einblick in das Familienleben der intelligenten Tiere, berichten aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen sie tagtäglich zu kämpfen haben. Außerdem haben die Filmemacher an der deutschen Nordseeküste Wissenschaftler getroffen, die sich für den Schutz der bedrohten Kleinen Tümmler einsetzen. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Meeresbiologin Michelle Schärer lauscht mit einem Unterwasser-Mikrofon den Klängen des Mangrovenwalds an der Küste von Belize.
    Der Film erzählt einen wahren Wissenschaftskrimi, in dem Zuversicht für die Zukunft steckt. Es wird davon berichtet, wie das Cayman Crown-Riff der Erwärmung der Ozeane besser trotzt als viele andere Riffe, und wie Forschung dazu beiträgt, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Doch es gibt auch Tiefschläge, denn auf Dauer kann die Entdeckung nicht geheim gehalten werden. Und die Plünderung durch kommerzielle Fischer beginnt – ein Schock für die Forscher. 2013, in den karibischen Gewässern vor Guatemala: Ein Fischer fährt wie so oft mit seinem Boot aufs Meer hinaus. Als weit von der Küste entfernt der Motor ausfällt, staunt der Fischer nicht schlecht: Das Meer ist an dieser Stelle unerwartet seicht. Er hat eine spektakuläre Entdeckung gemacht: ein bis dahin unbekanntes Korallenriff, das Cayman Crown. Im Gegensatz zu vielen anderen Riffen der Karibik ist es unberührt, völlig intakt und voller Fische. Erstaunlich, dass ein gigantisches Riff, 150-mal so groß wie Helgoland, so lange verborgen bleiben konnte. Die Naturdokumentation begleitet ein Team von Meeresforschern. Die Wissenschaftler erkunden das bislang unbekannte Riff und finden heraus, weshalb die faszinierende Unterwasserlandschaft am Rand eines Tiefseegrabens so besonders ist. Ihr Ziel ist es, das einzigartige Riff unter Schutz zu stellen. Über Jahre halten sie die unglaubliche Entdeckung geheim und arbeiten nur mit lokalen Fischern zusammen, um das Riff vor kommerziellen Plünderern zu schützen. Doch es gibt auch Tiefschläge, denn auf Dauer kann die Entdeckung nicht geheim gehalten werden. Und die Plünderung durch kommerzielle Fischer beginnt. Zugleich zeigt der Film, dass der bunte Kosmos unter Wasser keine stille Welt ist und Fische nicht stumm sind, ganz im Gegenteil. Das Forscherteam startet ein ungewöhnliches Experiment, die großen Fischschwärme in das Riff Cayman Crown zurückzuholen. (Text: BR)
  • 45 Min.
    Die Kormoraninsel in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Ort, an dem viel für die Seeadler zu holen ist.
    Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen – der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden Seeadler alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch in Deutschlands sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Gezeigt werden die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist. Der Film bietet spektakuläre Bilder, etwa von den norwegischen Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren. Oder Bilder aus den Mooren Finnlands, wo die Seeadler die Nähe zu Wolf und Bär suchen, denn auch hier profitiert der Seeadler von dem Jagdglück anderer. In Deutschland leben die meisten Seeadler im gewässerreichen Nordosten der Republik. Das TV-Team begleitet unter anderem die Adler, die zu Fuß auf einer von hunderten Kormoranen besiedelten Insel unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Kormoran-Küken abzustauben. Wie so oft profitiert der Adler vom Erfolg seiner Nachbarn. Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger brüten in unseren Wäldern so viele Seeadler wie noch nie. Die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Damit ist die Rückkehr des Seeadlers ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Seefeld – eine imposante Bergwelt in Österreich. Hier gibt es Landstriche, die durch steile Berghänge und wilde Flüsse vom Rest Seefelds so getrennt sind, dass sich Menschen dort so gut wie nie niederließen. So konnte sich in diesen abgelegenen Winkeln ein einzigartiges Tierparadies erhalten. Schafe, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere sind hier zu Hause – und Vögel, darunter auch der schnellste Vogel der Welt: der Wanderfalke. Seefeld in Tirol ist schon seit fast 100 Jahren eine der beliebtesten Urlaubsgegenden Österreichs und war bereits mehrmals Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Aber erstaunlicherweise gibt es in Seefeld auch höher gelegene Landschaften, die durch steile Berghänge und wilde Flüsse so abgeteilt sind, dass sich Menschen dort so gut wie nie niederließen. Stattdessen ist ein einzigartiges Tierparadies entstanden. Schafe, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere sind hier zu Hause – und Vögel, darunter die schnellsten der Welt: Wanderfalken. Mit einer Fluggeschwindigkeit von über 300 Kilometern pro Stunde jagen vor allem die Männchen kleinere Vögel. Aber nicht nur, um sich selbst zu ernähren. Ausschließlich durch Lieferung von Futter gewinnen sie ein Weibchen als Partnerin. Und müssen dann wenig später den ganzen Tag ihren zur Welt gekommenen Nachwuchs ernähren. Anstrengend, aber trotzdem gut zu regeln, denn Seefeld bietet viel Futter. (Text: BR Fernsehen)
  • Seehund Timmy hat Glück: Der „Seehundjäger“ Delf Wille findet das Waisenkind und bringt es in die Heuler-Aufzuchtstation nach Friedrichskoog. Die nächsten Monate werden sich Tierpfleger dort liebevoll um Timmy und die anderen mutterlosen Seehunde bis zu ihrer Auswilderung zurück in die Nordsee kümmern. Jens Westphalen und Thoralf Grospitz ist ein sensibles wie beeindruckendes Porträt der liebenswerten Robben gelungen. Sie zeigen seltene und eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Leben der Seehunde in der freien Natur, auf den Sandbänken in der Nordsee oder in der Helgoländer Düne. Die Dokumentation gibt Einblicke in die Geschichte der Robbenjagd und folgt der aktuellen Forschungsarbeit von Biologen. Mit Sendern markierte Tiere liefern wertvolle Daten über ihr Verhalten und ihren Lebensraum – wichtige Grundlagen für den Schutz der Robben. Außerdem gewährt der Film intime Einblicke in das Leben der Kegelrobben. Einst vom Aussterben bedroht, sind die großen Verwandten der Seehunde seit einigen Jahren wieder auf der Helgoländer Düne heimisch. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Seekühe sind nach dem Glauben der Amazonas-Indianer verzauberte Frauen.
    Nur im wasserreichsten Strom der Erde, dem Amazonas, leben Seekühe im Süßwasser. Ihr Lebensraum steht in weiten Teilen allerdings vor dem ökologischen Kollaps. Der Biologe Diogo Alexandre de Souza führt einen verzweifelten Kampf um die Amazonas-Seekuh und hat ein einzigartiges Auswilderungsprogramm auf die Beine gestellt. Nur im wasserreichsten Strom der Erde, dem Amazonas, leben Seekühe im Süßwasser. Niemand weiß, wie viele der sanften, fast blinden Riesen es noch gibt – für ihr Fleisch werden sie gnadenlos gejagt. Ihr Lebensraum steht in weiten Teilen vor dem ökologischen Kollaps. Sie werden beim Luftholen von Schiffsschrauben getötet und durch Abwassereinleitungen der boomenden Großstädte vergiftet. Der Biologe Diogo Alexandre de Souza führt einen verzweifelten Kampf um die Amazonas-Seekuh – nicht nur mit Rettungsstationen für Seekuh-Waisen, die ihre Mütter verloren haben. Er hat auch ein einzigartiges Auswilderungsprogramm auf die Beine gestellt. Doch es ist ein riskantes Unternehmen, denn die Waisen konnten nicht von ihren Müttern lernen, und der Amazonas ist ein schwieriger Lebensraum. Der Wasserstand sinkt und steigt zwischen Trocken- und Regenzeit bis über 15 Meter. Die in künstlichen Becken aufgewachsenen Tiere kennen die Gefahren nicht und riskieren, in austrocknenden Nebenarmen zu verenden. Auch der Transport ist ein Abenteuer. Auf einem Schiff, untergebracht in kleinen Wasserbecken und rund um die Uhr von Diogo bewacht, gehen zehn Seekühe auf eine tagelange Reise in ein Naturschutzgebiet im Amazonas. Das größte Männchen der Aufzuchtstation, Aboré, wurde hier geboren. Hier wurde vor seinen Augen seine Mutter getötet. Jetzt soll er nach Hause zurückkehren. Doch Aboré macht unerwartete Schwierigkeiten. Werden Diogo und sein Team es schaffen, Aboré und den anderen Seekühen eine neue Heimat zu geben? (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Seeadler ziehen an den Ufern der großen und kleinen Seen ihren Nachwuchs auf.
    Tierfilmer Christoph Hauschild ist im größten zusammenhängenden Seengebiet Deutschlands unterwegs, er stellt die Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte vor. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten, wie Fischadler und Eisvögel, spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Scharen von Kranichen, die über Mecklenburg ziehen, verheißen den nahen Frühling. Jetzt ziehen auch die Schausteller los. Ihnen begegnen Tiere einer längst vergessenen Zeit – Wisente. Der Müritz-Nationalpark ist ein Paradies der Adler. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen die saubersten Seen Norddeutschlands. Die „Perle“ unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt. Die Gaukler indes stellen im Herbst ein letztes Mal ihre Bühne auf und spielen das Märchen vom Froschkönig vor der Kulisse des Rheinsberger Schlosses, bevor sie an die Müritz zurückkehren. (Text: BR)
  • 45 Min.
    Forschung in Deutschland. Besucht wird das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen. Wie wird hier das Verhalten von Vögeln untersucht?
    Im Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen wurde Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Jetzt fusionierte es mit den Neurobiologen in Martinsried. Zeit für einen spannenden Einblick in die Forschung des neuen Instituts für Biologische Intelligenz. Eines der größten Rätsel der Biologie, der Schlaf, soll im Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz in Seewiesen gelöst werden. Langfristig soll sogar das Phänomen des Schlafwandelns, das für betroffene Menschen lebensgefährlich sein kann, entschlüsselt werden. Kommen Kohlmeisen mit dem Klimawandel zurecht? Wenn ja, wie? Wie und von wem lernen junge Singvögel das Singen? Wie koordinieren Vögel sich im Schwarm, damit sie nicht zusammenstoßen? Winzige, nur 0,6 Gramm schwere, Mini-Mikrofonsender und ein Windkanal helfen dabei, diese Fragen zu beantworten. „Was wir an Tieren verstehen, ist fast immer auch für das menschliche Gehirn relevant“, sagen die Forschenden. Das Gehirn der Zebrafische ist ähnlich aufgebaut wie das eines Menschen. Anhand von Zebrafischen wird im Campus Martinsried das Schwarmverhalten dieser sozialen Fische erforscht. Welche Faktoren sind dafür ausschlaggebend? Welche Gehirnregionen sind für das Schwarmverhalten zuständig? Proteine, die leuchten, wenn die Gehirnzellen der Fische aktiv sind, helfen dabei. Mit dieser und anderen Forschungsarbeiten können zukünftig psychische und kognitive Phänomene beim Menschen besser verstanden werden. Filmautor Markus Schmidbauer folgt den charismatischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und gibt so einen spannenden und faszinierenden Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten des Max-Planck-Instituts für Biologische Intelligenz. (Text: BR)
  • Seit vier Monaten ist die 20-jährige Josefa Leitner als Sennerin auf der Ochsenalm allein für die Tiere, die Wiesen und die alte Almhütte verantwortlich. Sie wollte vom Trubel unten im Tal ablassen und über sich nachdenken. Filmautor Ralph-Jürgen Schoenheinz gibt Einblicke in das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau. Über zwei Jahre hat er sie mit der Kamera begleitet. Wie haben sie die Erfahrungen als Sennerin verändert? Weit weg vom Elternhaus, als 20-jähriges Mädchen allein in den Bergen, ohne Internet, als Selbstversorgerin, verantwortlich für das Wohlergehen Dutzender junger Rinder – und das Ganze monatelang nur für ein Taschengeld: Josefa Leitner sucht bewusst nach dieser Erfahrung, als Sennerin auf der uralten Ochsenalm bei Rottach-Egern. Bevor sich die junge Frau, raus aus dem Elternhaus, an einen Lebenspartner bindet, vielleicht eine eigene Familie gründet, will sie wissen, wie sie mit sich selbst auskommt. Sie will sich selbst besser kennenlernen. Allein und in Ruhe ohne den Trubel unten im Tal. Ein kleines Stück Heimat freilich nimmt sie mit hoch: zwei eigene Pferde, mit denen sie täglich rund um die Alm galoppiert. Pferde sind ihre große Leidenschaft, die sie Kraft und Lebendigkeit spüren lassen. Aber bald werden ihr auch die sanften Rinder immer vertrauter und sie denkt nach, warum überhaupt Tiere, selbst die kleine Spinne auf der Hand, für sie so wichtig sind: „Tiere zwingen mich, präsent zu sein, im Moment zu leben, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.“ Tiere seien ihr eine große Hilfe, denn es zähle das „Jetzt“, der Augenblick: Sind wirklich alle Rinder da nach dem Wolkenbruch? Hat sich keines verlaufen oder wurde vom Blitz erschlagen? Was tun mit der verletzten Kuh? Filmmacher Ralph-Jürgen Schoenheinz begleitet Josefa mit einer kleinen Kamera und schafft es, die junge Frau natürlich und authentisch zu zeigen. (Text: BR Fernsehen)
  • „Serengeti – Das Abenteuer“ erzählt die Geschichte der aufregenden Dreharbeiten zum Kinofilm und lässt auch nicht Pleiten, Pech und Pannen aus. Trotz aller Probleme entstanden faszinierende Bilder, die die Zuschauenden in ihren Bann ziehen. Jagende Geparde und Löwen, wandernde Gnus oder gefährliche Flusspferde: Die Serengeti bietet die prächtige Bühne für die großen und kleinen Dramen des Tierreichs – ein Naturspektakel, das man so nur in den Savannen Ostafrikas beobachten kann. Mit einem extra für ihn angefertigten Geländewagen konnte Naturfilmer Reinhard Radke durch das schwierige Terrain zwischen Tansania und Kenia fahren. Ein angebauter Filmbalkon erlaubte besonders niedrige Kameraperspektiven. So konnten die atemberaubenden Aufnahmen der Jagdszenen entstehen. Auf Augenhöhe mit dem Gepard sieht man genau, wie er zum Sprint ansetzt und seine Beute über die weiten Ebenen jagt. Stören lässt sich die große Raubkatze dabei nicht – an Menschen ist sie durch den Tourismus gewöhnt. Reinhard Radke war mehr als zwei Jahre im Land der Massai unterwegs und brachte einmalige Aufnahmen mit. Unterstützung bekam er von den beiden Kameramännern Ivo Nörenberg und Oliver Goethl, die modernste HD-Zeitlupenkameras im Gepäck hatten. Mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde zeigen sie Verhaltensweisen, die man mit bloßem Auge niemals wahrnehmen könnte. Sekundenschnelle Krokodilangriffe werden so zu visuellen Erlebnissen. (Text: BR Fernsehen)
  • Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Im ersten Teil „Der große Aufbruch“ wird gezeigt, wie sich die fruchtbaren Grasländer der südlichen Serengeti in der Trockenzeit in eine staubige Landschaft verwandeln. In faszinierenden Bildern und mit atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre das Leben der Bewohner des einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes Serengeti eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch diese herausragende Dokumentation. Im ersten Teil „Der große Aufbruch“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer, wie sich die fruchtbaren Grasländer der südlichen Serengeti mit ihrer Tiervielfalt und riesigen Gnuherden in der Trockenzeit in eine staubige trostlose Landschaft verwandeln. Um zu überleben, müssen die großen Herden der Gnus, Zebras und Antilopen gen Norden wandern. Vor ihnen liegt ein mühevoller Weg voller Strapazen und Gefahren. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein so grandioses Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti. (Text: BR Fernsehen)
  • Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft, erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Der zweite Teil „Wettlauf ums Leben“ folgt den Herden auf ihrem Weg in den Norden und zeigt, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. Bildgewaltig und berührend – der Mehrteiler „Serengeti“ bietet ein spektakuläres Naturerlebnis. In faszinierenden Bildern und mit atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre das Leben der Bewohner dieses einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch dieses herausragende TV-Ereignis. Im zweiten Teil „Wettlauf ums Leben“ folgt das Filmteam den Herden auf ihrem Weg in den Norden und zeigt, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. An den Ufern des Grumeti lauern nicht nur Löwen, sondern auch Krokodile, die in blitzschnellen Überraschungsangriffen ihre Beute ins Wasser zerren. Kurz bevor die Gnus das gelobte Land in Kenia erreichen, müssen die Tiere noch den Mara überqueren. Die Steilufer fordern jedes Mal zahllose Opfer. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    In der Masai Mara, einem Naturschutzgebiet in Kenia, leben Servale in der Savanne. Die mittelgroßen, scheuen Katzen leben im Grasland und ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren. Das Leben der Raubtiere ist nicht leicht, da sie viele Feinde haben und ihr Nahrungsangebot jahreszeitlich schwankend ist. In einigen afrikanischen Nationalparks wie der Serengeti existiert noch heute ein Ökosystem mit all seinen natürlichen Bewohnern – von den ganz Großen bis zu den ganz Kleinen. Kaum größer als eine heimische Hauskatze gehört der Serval zu den erfolgreichsten Raubtieren der afrikanischen Savannen. Sein Fell ähnelt in Farbe und Muster dem von Geparden. Mit seinem kleinen Kopf, den großen, runden Ohren und ungewöhnlich langen Beinen wirkt Afrikas eher unbekannte Katze wie eine grazile Miniaturausgabe der Sprintweltmeister. Das Dasein des Servals ist bestimmt von einem immerwährenden Jagen und gejagt werden. Denn er führt während seiner Suche nach der nächsten Beute ein gefährliches Leben im Schatten der großen Raubtiere. Die großen Ohren der schlanken Raubkatze sind ihr wichtigstes Werkzeug: Sie helfen beim Aufspüren von Beute und Feind zugleich. Servale sind Einzelgänger und leben unauffällig. Sie verharren geräuschlos im hohen Gras der Savanne, um mithilfe ihres exzellenten Gehörs die Beute zu lokalisieren und sich dann mit einem langen Satz darauf zu stürzen. Doch ständig begleitet von aufgeregten Vögeln, kann er sich bei der Jagd auf Buschhasen, Gazellenkitze und Frankoline kaum unbemerkt bewegen. Hat die hungrige Katze keinen Erfolg bei größeren Tieren, muss sie auf Nager und Insekten ausweichen. In Naturfilmen spielen unbekannte Tiere wie der Serval meist nur eine Nebenrolle. Diese Dokumentation rückt die Savannenbewohner am unteren Ende der Nahrungskette in den Fokus. Afrikaspezialist Reinhard Radke setzt die Servale mit neuester Kameratechnik und in spektakulären Zeitlupen in Szene. (Text: BR Fernsehen)

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