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Sambia – Im wilden Herzen Afrikas
Sambia im Herzen Afrikas mit dem Luangwa-Fluss, der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen ist und Bühne für die kleinen und großen Dramen der afrikanischen Tierwelt. Durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder in Sambia fließt der Luangwa-Fluss. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier treffen auch Könige zweier Reiche aufeinander: Löwen und Krokodile streiten um erlegte Beute. Die Hofnarren – eine Horde Steppenpaviane, die versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen, angeführt von einem kräftigen Männchen.Allerdings machen ihm aufmüpfige Rivalen das Leben schwer. Die weiblichen Paviane verbringen die meiste Zeit mit der Nahrungssuche und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Zwei Junge fallen besonders auf – es sind die Sprösslinge des Alphamännchens: der eine mit dunklem Fell, der andere mit weißem – eine seltene Mutation. Mit fortschreitender Trockenzeit sinkt der Wasserstand des Luangwa und die letzten Wasserstellen schrumpfen mit jedem Tag. Der Gang zur Tränke wird für die Tiere immer gefährlicher. (Text: BR Fernsehen) Sardinien – Arche aus Stein
45 Min.Filmautor Rolando Menardi unternimmt eine Reise quer durch das Landesinnere und schickt die Insel selbst auf Reisen, die wie eine Arche aus Stein seit Jahrmillionen von Europas Südrand in Richtung Afrikas Nordrand driftet. Dank extremen Schwankungen des Meeresspiegels war die heutige Insel mehrmals mit dem Festland verbunden, sodass Sardiniens Fauna oft wechselte, Arten kamen und verschwanden. Rund dreieinhalb Millionen Urlauber besuchen jedes Jahr Sardinien, Italiens zweitgrößte Insel mit einem Viertel der gesamten Küstenlinie des Landes.Von dieser abwechslungsreichen Küste – 1.800 Kilometer eindrucksvoller Klippen und malerischer Strände – fühlen sie sich angezogen. Wenige hingegen kennen das schroffe Bergland Sardiniens, die bewachsenen Hügel, die nur einheimischen Hirten vertraut sind und die lieblichen Täler dieser Insel. Zusammen bilden die durch einen schmalen Schelf verbundenen Schwesterinseln Korsika und Sardinien einen kleinen Kontinent: Ein Bruchstück des Mutterkontinents Europa, von dem sie sich lösten, als dessen Alpenküste und das westliche Mittelmeer entstanden. Sardinien: ein Stück der Alpen mitten im Mittelmeer. Der Filmautor Rolando Menardi präsentiert dem Publikum eine zweifache Reise: Einmal quer durch das Landesinnere, das dem Strandurlauber zumeist verborgen bleibt – und die Reise der Insel selbst, die nicht immer eine Insel war, und die wie eine Arche aus Stein seit Jahrmillionen von Europas Südrand in Richtung Afrikas Nordrand driftet. Dank extremen Schwankungen des Meeresspiegels war die heutige Insel mehrmals mit dem Festland verbunden, sodass Sardiniens Fauna oft wechselte, Arten kamen und verschwanden. Eine dieser Arten ist der Mensch. Seit der Steinzeit haben immer neue Wellen von Eroberern Sardinien erreicht, etliche in Begleitung sowohl von Haus- als auch von Wildtieren, die heute die Fauna der Insel dominieren und die ursprüngliche Flora und Landschaft grundlegend verändert haben. Trotzdem: In den unzugänglichen Bergen Sardiniens hat sich manches erhalten, was rund um das Mediterran, diesen seit Jahrtausenden kulturell geprägten Naturraum, längst verloren ist. Der renommierte italienische Regisseur, Kameramann, Alpinist und Segler Rolando Menardi hat das Urlaubsparadies seiner Kindheit immer wieder aufgesucht und dort etliche Jahre gedreht. „In der Mitte zwischen Europa, Afrika und Asien vermischen sich auf einer einzigen Insel Arten, Kulturen und Klimazonen von allen Rändern des Mittelmeers. Von Sardiniens Alpengipfeln bis hinab zu Sardiniens Sahara ist es nur ein Tagesmarsch.“ (Text: BR) Die Schätze der Papua
45 Min.Die Konstruktion eines Hüttengärtners – er gehört zu den Laubenvögeln, an der er rund 3 Monate gearbeitet hat. Zusammen mit der Dekoration dient die Laube dazu, Weibchen anzulocken. Die eindrucksvollen Gesänge dienen der Präsentation.Bild: BRDie Vogelkoop-Halbinsel in West Papua ist ein Gebiet, das schwer zugänglich ist und in dem es noch etliche weiße Flecken auf der Landkarte gibt. Ein Expeditionsteam des BR, geführt von einem einheimischen Jäger, macht sich auf den Weg. Sie finden einen spektakulären Rendezvousplatz von Walhaien und in den umgebenden Wäldern die Hütten des Laubenvogels. Dabei sind sie Zeuge seiner aufregenden Balzrituale. Zeth Wonggor, einer der besten Jäger der Arfak-Berge im Westen Neuguineas, hat erkannt, dass eine intakte Natur mithelfen kann, der Armut seines Dorfes mehr entgegenzusetzen als leer geschossene Wälder. Deshalb setzt er auf naturinteressierte Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Mit Unterstützung der indonesischen Vogelkundlerin Shita Prativi sorgt er für eine Infrastruktur, die auch ein Ökotourist oder eine Ökotouristin heute erwartet.An Paradiesvögeln, Laubenvögeln und anderer einzigartiger Fauna Neuguineas herrscht kein Mangel. Schließlich wagen es Zeth und Shita, eine für beide fremde Region Neuguineas aufzusuchen. Hierher kommen Touristen, um Einmaliges unter Wasser zu erleben. Wie an keinem anderen Fleck der Welt tummeln sich in der Cenderawasih Bay, der „Bucht der Paradiesvögel“, Tag für Tag Walhaie, die größten aller Fische. Auch an Land könnte Spektakuläres auf zukünftige Gäste warten, etwa die Balz des Kleinen Paradiesvogels. Aber hier herrscht noch die alte Jagdtradition. (Text: BR Fernsehen) Schicksalsfluss der Serengeti – Der Mara
Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in das Schutzgebiet der Massai Mara den Mara-Fluss im Osten Afrikas überqueren. Der Mara-Fluss im Osten Afrikas ist weltberühmt, jedes Jahr spielt sich an seinen Ufern eines der gewaltigsten Dramen in der Tierwelt ab. Das Schicksal der größten Wildherden, die es heute noch auf unserem Planeten gibt, ist von ihm abhängig. Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in das Schutzgebiet der Massai Mara diese Barriere überqueren. In den schlammigen Wassern des Flusses lauert eine tödliche Gefahr: Krokodile.Tausende von Tieren fallen ihnen zum Opfer. Der Rest des Mara ist den meisten unbekannt, sein Quellgebiet in den Bergen Kenias etwa, die riesigen Masarua-Sümpfe in Tansania oder die Mündung in den Viktoria-See. Sie alle bieten einer Vielzahl von seltenen Tieren faszinierende Lebensräume. Doch der Fluss ist längst durch die geplanten Wasserprojekte am Oberlauf bedroht. Sie könnten das gesamte Ökosystem Ostafrikas beeinträchtigen. Der Lebensspender Mara benötigt heute dringend selbst Hilfe. (Text: BR Fernsehen) Schleswig-Holsteins schönste Förde – Die Schlei
45 Min.Zwischen Schleswig und Ostsee liegt Deutschlands längste Förde: die Schlei. Die dünn besiedelte, von Landwirtschaft und Wasser geprägte Region im Norden Schleswig-Holsteins ist ein Rückzugsgebiet für viele Wildtiere. Über mehr als ein Jahr hat Tierfilmer Thomas Behrend die Region und ihre tierischen Bewohner porträtiert. Die Schlei zieht sich über 40 Kilometer von Schleswig bis zur Ostsee. Sie ist kein Fluss, sondern eine Förde, ausgeschwemmt vom Schmelzwasser gewaltiger eiszeitlicher Gletscher. Mehr als ein Jahr haben Tierfilmer Thomas Behrend und sein Team an der Schlei verbracht und die Region und ihre tierischen Bewohner porträtiert.In Schleimünde, wo die Schlei endet und die Ostsee beginnt, erwarten die Fischer während der kalten Wintermonate einen besonderen Fang: Heringsschwärme, die zu Abertausenden in ihre Laichgebiete ziehen. Doch die Fischer bekommen Konkurrenz. Auch Schweinswale haben es auf die Heringe abgesehen. Im Frühling beginnt für viele Vögel die Brutzeit. Hoch in den Bäumen wachen Seeadler über ihre Eier. Das Paar ist nur eines von vier Seeadlerpaaren, die an der Schlei brüten. Auch unter Wasser sind viele Lebewesen mit der Brutpflege beschäftigt. Während eines Tauchgangs entdeckt der Filmer das Gelege eines Seehasen. Im Herbst schließlich beginnt die Brunftzeit des Damwilds. Ungewöhnlich viele der kleinen Hirsche leben in der Schlei-Region, Rudel von über 100 Tieren sind keine Seltenheit. Mitte November setzt der erste Schnee ein und ein Jahr an der Schlei geht vorüber. Kaum eine norddeutsche Kulturlandschaft bietet so viele Reize, wie Tierfilmer Thomas Behrend mit seinem Film beweist. (Text: BR Fernsehen) Die Schlucht – Ein Jahr in der Weltenburger Enge
45 Min.Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Filmautor Bernd Strobel begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen. Das Bayerische Umweltministerium schätzt die Weltenburger Enge als „einmaliges Naturschauspiel von höchstem Rang“ ein. Die Sehenswürdigkeit im Landkreis Kelheim besticht durch „außergewöhnliche Schönheit und Einzigartigkeit“, heißt es. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, den führt dieser Film tief hinein ins malerische Gelände.Kurz bevor die breite, träge dahinfließende Donau sich durch die enge Kalksteinschlucht zwängt, macht der Strom eine erhabene Schleife. Wo früher eine keltische Kultstätte war, steht heute Kloster Weltenburg. Eine faszinierende Vielfalt an Lebensformen findet sich von hier an flussabwärts auf einer Länge von 5,5 Kilometern. Wenn im Sommer langsam die Dämmerung über den großen Strom hereinbricht, beginnen die Wasserfledermäuse mit der Jagd. Erst in Zeitlupe erkennt man die Jagdtechnik der nächtlichen Flugakrobaten. An den feuchten Hängen der Schluchtwälder lebt der geheimnisvolle Feuersalamander, im schnell strömenden Wasser der Donau gibt es Donauwaller und große Flussbarben. Eine artenreiche Vogelwelt lebt in den Wäldern rundum. In den Klüften der steilen Kalkfelsen ziehen Wanderfalken und Uhus ihre Jungen groß. Filmautor Bernd Strobel begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Von der Zählung „ihrer“ Uhus in eiskalten Januarnächten bis hin zur Planung umfangreicher Felsfreistellungen von inzwischen verbuschten Felsköpfen – Franziska Jäger engagiert sich mit ganzem Herzen für dieses Naturschutzgebiet, das zu den ältesten Bayerns gehört. (Text: BR Fernsehen) Schottland – Herbe Schönheit am Atlantik
45 Min.Geheimnisvolle Burgen an einsamen Seen, Männer im Schottenrock mit Dudelsack, Whiskey und das Ungeheuer von Loch Ness – doch Großbritanniens nördlichste Region hat mehr zu bieten als diese Klischees. Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse haben die faszinierende Natur und Tierwelt Schottlands auch aus der Luft mit hochstabilisierten Kameras gefilmt, so wird die ganze Schönheit der schottischen Natur sichtbar. Über ein Jahr haben die Naturfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse die schottischen Highlands mit ihren zahlreichen Inseln bereist und zeichnen ein liebevolles Porträt der urwüchsigen Landschaft und ihrer eigensinnigen Bewohner.Aus der Luft gefilmt, wird die ganze Schönheit der schottischen Natur sichtbar. Die spektakulären Flugaufnahmen wurden von wahren Insidern durchgeführt: Die Piloten waren zuvor unter anderem für „Harry Potter“ im Einsatz über den Highlands und mehr als 500 Inseln. Schottland besitzt einige der größten Seevogelkolonien Europas. Vom Fischreichtum profitieren auch Otter und Fischadler, die erst seit einigen Jahren wieder in den Lochs und Kyles, den Seen und Förden, auf die Jagd gehen. Die Adler waren in Schottland bereits ausgerottet und erleben jetzt dank engagierter Vogelschützer ein Comeback. Wahrzeichen der Highlands sind die majestätischen Rothirsche, die vielerorts frei über die Bergkämme ziehen. Im Herbst findet ihre lautstarke Brunft statt. Andere Geräusche dominieren den Frühling. Es sind die Balzrufe der Birkhuhnhähne. Erst in extremen Zeitlupenaufnahmen mit über 2.000 Bildern pro Sekunde wird die Kraft ihrer atemberaubenden Kämpfe sichtbar. (Text: BR Fernsehen) Die Schwäbische Alb – Die Tricks des Eichelhähers
45 Min.Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Sie wird in dieser spannend erzählten Naturgeschichte von einer ganz neuen Seite gezeigt. Vor allem die beeindruckenden Verhaltensweisen des Eichelhähers und die atemberaubenden Blickwinkel aus Hubschraubern, Drohnen und Segelfliegern mit Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen machen die Dokumentation zu einem faszinierenden Naturerlebnis. Einst erstreckte sich im Gebiet der Schwäbischen Alb ein kalkreiches Jura-Meer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzten, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler.Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Vor allem die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation „Die Schwäbische Alb“ zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs. (Text: BR Fernsehen) Schwäne – Halbgötter in Weiß?
Ihre Nähe zum Menschen hat den Schwänen zu einem bedeutenden Platz in Mythologie und Kunst verholfen. Was ist dran an Legenden und Mythen? Mit Einblicken in den Jahreslauf eines Schwanenpaares im Großstadtdschungel Berlins startet der Film. Närrische Artgenossen in Köln kreuzen waghalsig die Fahrbahn, um an gefüttertes Brot zu gelangen. Am Münsteraner Aasee folgt ein Schwarzer Schwan einsam einem großen weißen Tretboot in Schwanengestalt. Bis heute hält sich die Legende von den Schwanenkindern auf Rügen, die den Insulanern im Winter angeblich von Schwänen anstelle von Störchen gebracht werden. Und in der einzigen Schwanenmeisterei der Welt brüten Hunderte Schwäne an der englischen Küste friedlich dicht beieinander. (Text: BR Fernsehen)Die schwarze Perle des Bayerischen Waldes – Eine Reise zur Quelle der Ilz … damals und heute
45 Min.Die Ilz an der Halser Triftsperre.Bild: BR/Angelika VogelDie Ilz, ein kleiner Wildfluss im Osten Bayerns, gilt als einer der schönsten und naturnahsten Flüsse Deutschlands. Filmautor Jürgen Eichinger zeigt, was sich in den vergangenen 20 Jahren an der Ilz verändert hat. Ein kleiner Wildfluss im Osten Bayerns gilt als einer der schönsten Flüsse Deutschlands: die Ilz. Ihr Ursprung liegt im Nationalpark Bayerischer Wald. Von der rauen abgelegenen Welt des Grenzgebirges aus fließt sie gut 60 Kilometer durch naturnahe abwechslungsreiche Landschaften, bis sie in Passau in die Donau mündet. Der Naturfilmer Jürgen Eichinger hat vor 20 Jahren schon einmal einen viel beachteten Film über die heimische Tier- und Pflanzenwelt dieser immer noch weitgehend unbekannten Flusslandschaft produziert.Nun ist er, gemeinsam mit seinem Team, erneut den Fluss entlang gereist, um zu dokumentieren, was sich in den letzten 20 Jahren dort verändert hat. Er besucht dieselben Orte wie damals und trifft Menschen, die mit der dortigen Tier- und Pflanzenwelt verbunden sind. Ausschnitte aus dem alten Film in Verbindung mit den neuen Aufnahmen zeigen, was sich in über 20 Jahren an der Ilz verändert hat. (Text: BR Fernsehen) Der Schwarzwald in Kanada
45 Min.Im kanadischen British Columbia hat der Deutsche Herzog Carl von Württemberg vor über 40 Jahren ein 55.000 Hektar großes Gebiet gekauft, nach seinem Heimatgebirge „Darkwoods“, Schwarzwald, getauft und die einsame Region nachhaltig bewirtschaftet. Im kanadischen British Columbia gibt es ein 55.000 Hektar großes Gebiet, das „Darkwoods“ getauft wurde, nach seinem Heimatgebirge Schwarzwald. Der Deutsche Herzog Carl von Württemberg hat es vor über 40 Jahren gekauft. Bis heute leben hier die extrem seltenen Waldkaribus, Grizzlys und Wölfe, aber auch besondere Vögel. Vor wenigen Jahren ist das Gebiet wieder an einen kanadischen Besitzer zurückgegangen, an die Umweltschutzorganisation Nature Conservancy Canada (NCC).Sie möchte Darkwoods mit seiner besonderen Flora und Fauna nicht nur erhalten, sondern zu einer Vorzeigeregion Kanadas machen. Hilfe bekommt die Organisation durch Garry, den Stream Keeper, Cory, die Fledermausforscherin, Adrian, den Botaniker, und Leo, den Karibuforscher. Angelika Sigl und Karl Teuschl nehmen in ihrem Film die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in den unwegsamen, ursprünglichen Schwarzwald Kanadas und zeigen seine unvergleichliche Natur zu allen Jahreszeiten – Kanada, wie es heute kaum noch existiert. (Text: BR Fernsehen) Schwedens Bären – geliebt und gehasst
Braunbären sind selten geworden in den Wäldern Europas. Kaum jemand bekommt die extrem scheuen Tiere in freier Wildbahn zu Gesicht – geschweige denn vor die Kamera. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelangen in monatelanger Fleißarbeit und mit viel Geduld sensationelle Bilder der frei lebenden Bären Skandinaviens. Als „blutrünstige Bestie“ verschrien, wurde der Braunbär in Mitteleuropa gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit Meister Petz. Wagt sich beispielsweise ein Bär über unsere Grenzen, wird er schnell zum „Problembär“ und abgeschossen.In Schweden ist die Situation anders: Im Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlybären. Darüber hinaus sind sie in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner. Neben Elchen, Rentieren, Sterntauchern oder Singschwänen geben sie spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären. Von nur wenige Tage alten Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten und den nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen … (Text: BR Fernsehen) Schweinswale – zwischen Sylt und Kanada
Über das Leben der auch bei uns heimischen Schweinswale ist nur wenig bekannt. In ihrem Film gewähren Phil Coles und Florian Graner einen spannenden Einblick in das Familienleben der intelligenten Tiere, berichten aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen die kleinen Tümmler tagtäglich zu kämpfen haben. Die eleganten Tiere leben fast direkt vor unserer Haustür, in Nord- und Ostsee, aber auch in den Ozeanen der gesamten Nordhalbkugel. Doch dies ist die erste umfassende Dokumentation über die Kleinen Tümmler, wie Schweinswale auch genannt werden.Die Filmemacher Phil Coles und Florian Graner dokumentieren das risikoreiche Leben der kleinen Vettern von Orca und Grauwal, Pottwal und Beluga. Es ist die Geschichte der Schweinswalbabys Fundy und Nisa. An weit voneinander entfernten Orten der Welt leben sie: das eine in den Küstengewässern Kanadas, das andere in denen Norwegens. Überall sind die kleinen Zahnwale bedroht durch Stell- und Schleppnetze, vom Lärm der Schifffahrt, von Haien und sogar ihren Verwandten, den Delfinen und Schwertwalen. In beeindruckenden Bildern zeigen die Filmautoren die Geburt von Nisa und ihre ersten Ausflüge in die Unterwasserwelt, während Fundy – auf der anderen Seite des Atlantiks – mit ihrer Mutter in ein Fischernetz gerät. Phil Coles und Florian Graner gewähren in ihrem Film einen spannenden Einblick in das Familienleben der intelligenten Tiere, berichten aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen sie tagtäglich zu kämpfen haben. Außerdem haben die Filmemacher an der deutschen Nordseeküste Wissenschaftler getroffen, die sich für den Schutz der bedrohten Kleinen Tümmler einsetzen. (Text: BR Fernsehen) The secret Crown – Geheimprojekt Korallenriff: Wunder der Karibik
45 Min.Der Film erzählt einen wahren Wissenschaftskrimi, in dem Zuversicht für die Zukunft steckt. Es wird davon berichtet, wie das Cayman Crown-Riff der Erwärmung der Ozeane besser trotzt als viele andere Riffe, und wie Forschung dazu beiträgt, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Doch es gibt auch Tiefschläge, denn auf Dauer kann die Entdeckung nicht geheim gehalten werden. Und die Plünderung durch kommerzielle Fischer beginnt – ein Schock für die Forscher. 2013, in den karibischen Gewässern vor Guatemala: Ein Fischer fährt wie so oft mit seinem Boot aufs Meer hinaus. Als weit von der Küste entfernt der Motor ausfällt, staunt der Fischer nicht schlecht: Das Meer ist an dieser Stelle unerwartet seicht.Er hat eine spektakuläre Entdeckung gemacht: ein bis dahin unbekanntes Korallenriff, das Cayman Crown. Im Gegensatz zu vielen anderen Riffen der Karibik ist es unberührt, völlig intakt und voller Fische. Erstaunlich, dass ein gigantisches Riff, 150-mal so groß wie Helgoland, so lange verborgen bleiben konnte. Die Naturdokumentation begleitet ein Team von Meeresforschern. Die Wissenschaftler erkunden das bislang unbekannte Riff und finden heraus, weshalb die faszinierende Unterwasserlandschaft am Rand eines Tiefseegrabens so besonders ist. Ihr Ziel ist es, das einzigartige Riff unter Schutz zu stellen. Über Jahre halten sie die unglaubliche Entdeckung geheim und arbeiten nur mit lokalen Fischern zusammen, um das Riff vor kommerziellen Plünderern zu schützen. Doch es gibt auch Tiefschläge, denn auf Dauer kann die Entdeckung nicht geheim gehalten werden. Und die Plünderung durch kommerzielle Fischer beginnt. Zugleich zeigt der Film, dass der bunte Kosmos unter Wasser keine stille Welt ist und Fische nicht stumm sind, ganz im Gegenteil. Das Forscherteam startet ein ungewöhnliches Experiment, die großen Fischschwärme in das Riff Cayman Crown zurückzuholen. (Text: BR) Seeadler – der Vogel Phönix
45 Min.Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen – der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden Seeadler alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch in Deutschlands sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes.Gezeigt werden die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist. Der Film bietet spektakuläre Bilder, etwa von den norwegischen Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren. Oder Bilder aus den Mooren Finnlands, wo die Seeadler die Nähe zu Wolf und Bär suchen, denn auch hier profitiert der Seeadler von dem Jagdglück anderer. In Deutschland leben die meisten Seeadler im gewässerreichen Nordosten der Republik. Das TV-Team begleitet unter anderem die Adler, die zu Fuß auf einer von hunderten Kormoranen besiedelten Insel unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Kormoran-Küken abzustauben. Wie so oft profitiert der Adler vom Erfolg seiner Nachbarn. Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger brüten in unseren Wäldern so viele Seeadler wie noch nie. Die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Damit ist die Rückkehr des Seeadlers ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes. (Text: BR Fernsehen) Seefeld – Ein Tierparadies der Alpen
45 Min.Seefeld – eine imposante Bergwelt in Österreich. Hier gibt es Landstriche, die durch steile Berghänge und wilde Flüsse vom Rest Seefelds so getrennt sind, dass sich Menschen dort so gut wie nie niederließen. So konnte sich in diesen abgelegenen Winkeln ein einzigartiges Tierparadies erhalten. Schafe, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere sind hier zu Hause – und Vögel, darunter auch der schnellste Vogel der Welt: der Wanderfalke. Seefeld in Tirol ist schon seit fast 100 Jahren eine der beliebtesten Urlaubsgegenden Österreichs und war bereits mehrmals Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Aber erstaunlicherweise gibt es in Seefeld auch höher gelegene Landschaften, die durch steile Berghänge und wilde Flüsse so abgeteilt sind, dass sich Menschen dort so gut wie nie niederließen.Stattdessen ist ein einzigartiges Tierparadies entstanden. Schafe, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere sind hier zu Hause – und Vögel, darunter die schnellsten der Welt: Wanderfalken. Mit einer Fluggeschwindigkeit von über 300 Kilometern pro Stunde jagen vor allem die Männchen kleinere Vögel. Aber nicht nur, um sich selbst zu ernähren. Ausschließlich durch Lieferung von Futter gewinnen sie ein Weibchen als Partnerin. Und müssen dann wenig später den ganzen Tag ihren zur Welt gekommenen Nachwuchs ernähren. Anstrengend, aber trotzdem gut zu regeln, denn Seefeld bietet viel Futter. (Text: BR Fernsehen) Seehund ahoi!
Seehund Timmy hat Glück: Der „Seehundjäger“ Delf Wille findet das Waisenkind und bringt es in die Heuler-Aufzuchtstation nach Friedrichskoog. Die nächsten Monate werden sich Tierpfleger dort liebevoll um Timmy und die anderen mutterlosen Seehunde bis zu ihrer Auswilderung zurück in die Nordsee kümmern. Jens Westphalen und Thoralf Grospitz ist ein sensibles wie beeindruckendes Porträt der liebenswerten Robben gelungen. Sie zeigen seltene und eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Leben der Seehunde in der freien Natur, auf den Sandbänken in der Nordsee oder in der Helgoländer Düne.Die Dokumentation gibt Einblicke in die Geschichte der Robbenjagd und folgt der aktuellen Forschungsarbeit von Biologen. Mit Sendern markierte Tiere liefern wertvolle Daten über ihr Verhalten und ihren Lebensraum – wichtige Grundlagen für den Schutz der Robben. Außerdem gewährt der Film intime Einblicke in das Leben der Kegelrobben. Einst vom Aussterben bedroht, sind die großen Verwandten der Seehunde seit einigen Jahren wieder auf der Helgoländer Düne heimisch. (Text: BR Fernsehen) Seekühe auf Reisen
45 Min.Nur im wasserreichsten Strom der Erde, dem Amazonas, leben Seekühe im Süßwasser.Bild: BRNur im wasserreichsten Strom der Erde, dem Amazonas, leben Seekühe im Süßwasser. Ihr Lebensraum steht in weiten Teilen allerdings vor dem ökologischen Kollaps. Der Biologe Diogo Alexandre de Souza führt einen verzweifelten Kampf um die Amazonas-Seekuh und hat ein einzigartiges Auswilderungsprogramm auf die Beine gestellt. Nur im wasserreichsten Strom der Erde, dem Amazonas, leben Seekühe im Süßwasser. Niemand weiß, wie viele der sanften, fast blinden Riesen es noch gibt – für ihr Fleisch werden sie gnadenlos gejagt. Ihr Lebensraum steht in weiten Teilen vor dem ökologischen Kollaps. Sie werden beim Luftholen von Schiffsschrauben getötet und durch Abwassereinleitungen der boomenden Großstädte vergiftet.Der Biologe Diogo Alexandre de Souza führt einen verzweifelten Kampf um die Amazonas-Seekuh – nicht nur mit Rettungsstationen für Seekuh-Waisen, die ihre Mütter verloren haben. Er hat auch ein einzigartiges Auswilderungsprogramm auf die Beine gestellt. Doch es ist ein riskantes Unternehmen, denn die Waisen konnten nicht von ihren Müttern lernen, und der Amazonas ist ein schwieriger Lebensraum. Der Wasserstand sinkt und steigt zwischen Trocken- und Regenzeit bis über 15 Meter. Die in künstlichen Becken aufgewachsenen Tiere kennen die Gefahren nicht und riskieren, in austrocknenden Nebenarmen zu verenden. Auch der Transport ist ein Abenteuer. Auf einem Schiff, untergebracht in kleinen Wasserbecken und rund um die Uhr von Diogo bewacht, gehen zehn Seekühe auf eine tagelange Reise in ein Naturschutzgebiet im Amazonas. Das größte Männchen der Aufzuchtstation, Aboré, wurde hier geboren. Hier wurde vor seinen Augen seine Mutter getötet. Jetzt soll er nach Hause zurückkehren. Doch Aboré macht unerwartete Schwierigkeiten. Werden Diogo und sein Team es schaffen, Aboré und den anderen Seekühen eine neue Heimat zu geben? (Text: BR Fernsehen) Seewiesen – Ein Biotop für die Wissenschaft
45 Min.Im Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen wurde Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Jetzt fusionierte es mit den Neurobiologen in Martinsried. Zeit für einen spannenden Einblick in die Forschung des neuen Instituts für Biologische Intelligenz. Eines der größten Rätsel der Biologie, der Schlaf, soll im Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz in Seewiesen gelöst werden. Langfristig soll sogar das Phänomen des Schlafwandelns, das für betroffene Menschen lebensgefährlich sein kann, entschlüsselt werden. Kommen Kohlmeisen mit dem Klimawandel zurecht? Wenn ja, wie? Wie und von wem lernen junge Singvögel das Singen? Wie koordinieren Vögel sich im Schwarm, damit sie nicht zusammenstoßen? Winzige, nur 0,6 Gramm schwere, Mini-Mikrofonsender und ein Windkanal helfen dabei, diese Fragen zu beantworten.„Was wir an Tieren verstehen, ist fast immer auch für das menschliche Gehirn relevant“, sagen die Forschenden. Das Gehirn der Zebrafische ist ähnlich aufgebaut wie das eines Menschen. Anhand von Zebrafischen wird im Campus Martinsried das Schwarmverhalten dieser sozialen Fische erforscht. Welche Faktoren sind dafür ausschlaggebend? Welche Gehirnregionen sind für das Schwarmverhalten zuständig? Proteine, die leuchten, wenn die Gehirnzellen der Fische aktiv sind, helfen dabei. Mit dieser und anderen Forschungsarbeiten können zukünftig psychische und kognitive Phänomene beim Menschen besser verstanden werden. Filmautor Markus Schmidbauer folgt den charismatischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und gibt so einen spannenden und faszinierenden Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten des Max-Planck-Instituts für Biologische Intelligenz. (Text: BR) Die Sennerin
Seit vier Monaten ist die 20-jährige Josefa Leitner als Sennerin auf der Ochsenalm allein für die Tiere, die Wiesen und die alte Almhütte verantwortlich. Sie wollte vom Trubel unten im Tal ablassen und über sich nachdenken. Filmautor Ralph-Jürgen Schoenheinz gibt Einblicke in das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau. Über zwei Jahre hat er sie mit der Kamera begleitet. Wie haben sie die Erfahrungen als Sennerin verändert? Weit weg vom Elternhaus, als 20-jähriges Mädchen allein in den Bergen, ohne Internet, als Selbstversorgerin, verantwortlich für das Wohlergehen Dutzender junger Rinder – und das Ganze monatelang nur für ein Taschengeld: Josefa Leitner sucht bewusst nach dieser Erfahrung, als Sennerin auf der uralten Ochsenalm bei Rottach-Egern.Bevor sich die junge Frau, raus aus dem Elternhaus, an einen Lebenspartner bindet, vielleicht eine eigene Familie gründet, will sie wissen, wie sie mit sich selbst auskommt. Sie will sich selbst besser kennenlernen. Allein und in Ruhe ohne den Trubel unten im Tal. Ein kleines Stück Heimat freilich nimmt sie mit hoch: zwei eigene Pferde, mit denen sie täglich rund um die Alm galoppiert. Pferde sind ihre große Leidenschaft, die sie Kraft und Lebendigkeit spüren lassen. Aber bald werden ihr auch die sanften Rinder immer vertrauter und sie denkt nach, warum überhaupt Tiere, selbst die kleine Spinne auf der Hand, für sie so wichtig sind: „Tiere zwingen mich, präsent zu sein, im Moment zu leben, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.“ Tiere seien ihr eine große Hilfe, denn es zähle das „Jetzt“, der Augenblick: Sind wirklich alle Rinder da nach dem Wolkenbruch? Hat sich keines verlaufen oder wurde vom Blitz erschlagen? Was tun mit der verletzten Kuh? Filmmacher Ralph-Jürgen Schoenheinz begleitet Josefa mit einer kleinen Kamera und schafft es, die junge Frau natürlich und authentisch zu zeigen. (Text: BR Fernsehen) Serengeti – Das Abenteuer
„Serengeti – Das Abenteuer“ erzählt die Geschichte der aufregenden Dreharbeiten zum Kinofilm und lässt auch nicht Pleiten, Pech und Pannen aus. Trotz aller Probleme entstanden faszinierende Bilder, die die Zuschauenden in ihren Bann ziehen. Jagende Geparde und Löwen, wandernde Gnus oder gefährliche Flusspferde: Die Serengeti bietet die prächtige Bühne für die großen und kleinen Dramen des Tierreichs – ein Naturspektakel, das man so nur in den Savannen Ostafrikas beobachten kann. Mit einem extra für ihn angefertigten Geländewagen konnte Naturfilmer Reinhard Radke durch das schwierige Terrain zwischen Tansania und Kenia fahren. Ein angebauter Filmbalkon erlaubte besonders niedrige Kameraperspektiven.So konnten die atemberaubenden Aufnahmen der Jagdszenen entstehen. Auf Augenhöhe mit dem Gepard sieht man genau, wie er zum Sprint ansetzt und seine Beute über die weiten Ebenen jagt. Stören lässt sich die große Raubkatze dabei nicht – an Menschen ist sie durch den Tourismus gewöhnt. Reinhard Radke war mehr als zwei Jahre im Land der Massai unterwegs und brachte einmalige Aufnahmen mit. Unterstützung bekam er von den beiden Kameramännern Ivo Nörenberg und Oliver Goethl, die modernste HD-Zeitlupenkameras im Gepäck hatten. Mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde zeigen sie Verhaltensweisen, die man mit bloßem Auge niemals wahrnehmen könnte. Sekundenschnelle Krokodilangriffe werden so zu visuellen Erlebnissen. (Text: BR Fernsehen) Serengeti – Der große Aufbruch
Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia.Im ersten Teil „Der große Aufbruch“ wird gezeigt, wie sich die fruchtbaren Grasländer der südlichen Serengeti in der Trockenzeit in eine staubige Landschaft verwandeln. In faszinierenden Bildern und mit atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre das Leben der Bewohner des einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes Serengeti eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch diese herausragende Dokumentation. Im ersten Teil „Der große Aufbruch“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer, wie sich die fruchtbaren Grasländer der südlichen Serengeti mit ihrer Tiervielfalt und riesigen Gnuherden in der Trockenzeit in eine staubige trostlose Landschaft verwandeln. Um zu überleben, müssen die großen Herden der Gnus, Zebras und Antilopen gen Norden wandern. Vor ihnen liegt ein mühevoller Weg voller Strapazen und Gefahren. Kaum anderswo auf der Welt bietet der Kampf ums Überleben ein so grandioses Schauspiel wie im Massenzug der Tiere in der Serengeti. (Text: BR Fernsehen) Serengeti – Wettlauf ums Leben
Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft, erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia.Der zweite Teil „Wettlauf ums Leben“ folgt den Herden auf ihrem Weg in den Norden und zeigt, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. Bildgewaltig und berührend – der Mehrteiler „Serengeti“ bietet ein spektakuläres Naturerlebnis. In faszinierenden Bildern und mit atemberaubenden Zeitlupen mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde haben der erfahrene Tierfilmer Reinhard Radke und seine Kollegen über zwei Jahre das Leben der Bewohner dieses einzigartigen UNESCO-Weltnaturerbes eingefangen. Hardy Krüger jr. führt als Sprecher durch dieses herausragende TV-Ereignis. Im zweiten Teil „Wettlauf ums Leben“ folgt das Filmteam den Herden auf ihrem Weg in den Norden und zeigt, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. An den Ufern des Grumeti lauern nicht nur Löwen, sondern auch Krokodile, die in blitzschnellen Überraschungsangriffen ihre Beute ins Wasser zerren. Kurz bevor die Gnus das gelobte Land in Kenia erreichen, müssen die Tiere noch den Mara überqueren. Die Steilufer fordern jedes Mal zahllose Opfer. (Text: BR Fernsehen) Servale – Afrikas unbekannte Katzen
45 Min.Ein aufgeregter Rotkehlpieper warnt vor einer Gefahr im Gras. Servale jagen häufig kleine Vögel im hohen Gras und sind deshalb oft von warnenden Vögeln umgeben.Bild: NDR/NDR Naturfilm/doclights/Reinhard RadkeIn der Masai Mara, einem Naturschutzgebiet in Kenia, leben Servale in der Savanne. Die mittelgroßen, scheuen Katzen leben im Grasland und ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren. Das Leben der Raubtiere ist nicht leicht, da sie viele Feinde haben und ihr Nahrungsangebot jahreszeitlich schwankend ist. In einigen afrikanischen Nationalparks wie der Serengeti existiert noch heute ein Ökosystem mit all seinen natürlichen Bewohnern – von den ganz Großen bis zu den ganz Kleinen. Kaum größer als eine heimische Hauskatze gehört der Serval zu den erfolgreichsten Raubtieren der afrikanischen Savannen. Sein Fell ähnelt in Farbe und Muster dem von Geparden.Mit seinem kleinen Kopf, den großen, runden Ohren und ungewöhnlich langen Beinen wirkt Afrikas eher unbekannte Katze wie eine grazile Miniaturausgabe der Sprintweltmeister. Das Dasein des Servals ist bestimmt von einem immerwährenden Jagen und gejagt werden. Denn er führt während seiner Suche nach der nächsten Beute ein gefährliches Leben im Schatten der großen Raubtiere. Die großen Ohren der schlanken Raubkatze sind ihr wichtigstes Werkzeug: Sie helfen beim Aufspüren von Beute und Feind zugleich. Servale sind Einzelgänger und leben unauffällig. Sie verharren geräuschlos im hohen Gras der Savanne, um mithilfe ihres exzellenten Gehörs die Beute zu lokalisieren und sich dann mit einem langen Satz darauf zu stürzen. Doch ständig begleitet von aufgeregten Vögeln, kann er sich bei der Jagd auf Buschhasen, Gazellenkitze und Frankoline kaum unbemerkt bewegen. Hat die hungrige Katze keinen Erfolg bei größeren Tieren, muss sie auf Nager und Insekten ausweichen. In Naturfilmen spielen unbekannte Tiere wie der Serval meist nur eine Nebenrolle. Diese Dokumentation rückt die Savannenbewohner am unteren Ende der Nahrungskette in den Fokus. Afrikaspezialist Reinhard Radke setzt die Servale mit neuester Kameratechnik und in spektakulären Zeitlupen in Szene. (Text: BR Fernsehen) Der Sibirische Tiger – Seele der russischen Wildnis
45 Min.Mächtig, gefährlich und charismatisch: Der Sibirische Tiger ist die größte Wildkatze der Welt. Er lebt im Sichote-Alin, einem Waldgebirge zwischen Japanischem Meer und der Grenze zu China. Sibirische Tiger durchstreifen bis zu Hunderttausend Hektar große Territorien. Sibirische Tiger sind die „Schlüsselart“ des Waldökosystems. Schützt man sie, schützt man die gesamte Lebensgemeinschaft. Der Sibirische Tiger im Fernen Osten Russlands hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Um 1940 vom Aussterben bedroht, haben strenge Schutzmaßnahmen seither ihre Wirkung nicht verfehlt.Damals gab es etwa 30 wilde Tiger; derzeit ist der Bestand auf rund 600 angewachsen. Im Gegensatz zu Tigern in Indien leben Sibirische Tiger meist im weglosen Urwald, verborgen im dichten Unterholz. Sibirische Tiger durchstreifen riesige, bis zu Hunderttausend Hektar große Territorien. Sie zu finden, war eine Herausforderung für das Kamera-Team. Die Sinne der Tiger sind außerordentlich; will ein Tiger verborgen bleiben, bekommt man ihn nicht zu Gesicht. Nachdem das Film-Team wochenlang vergeblich gewartet hatte, waren Filmfallen der letzte Ausweg: Es gab erste Einblicke in das Verhalten der scheuen Großkatzen. Die Dreharbeiten des Teams rund um Franz Hafner dauerten schließlich eineinhalb Jahre – im Winter bei bis zu minus 40 Grad, im Sommer bei Monsunregen, gequält von Mückenschwärmen. Wie kam Regisseur Franz Hafner auf die Idee zu diesem Film? „Als ich das erste Mal im Fernen Osten Russlands war, traf ich im Winterwald auf die frische Spur eines Tigers. Sie war unglaublich groß, so groß wie ein Suppenteller. Meine russischen Freunde erzählten mir dann von ihren Erlebnissen mit Tigern, vom einzigartigen Lebensraum, von der Kälte, dem Jagdgeschick. Für sie war der Tiger die Seele der russischen Wildnis, der Inbegriff von Wildheit und Kraft der Natur. Seit damals bin ich von den großen Katzen fasziniert, und es entstand der Wunsch, eine Dokumentation über sie zu machen.“ Sibirische Tiger sind die Schlüsselart des Waldökosystems im Fernen Osten Russlands. Ihre Streifgebiete sind riesig; schützt man Tiger, schützt man die gesamte Lebensgemeinschaft. (Text: BR)
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