60 Folgen, Folge 1–20

    • Folge 1 (15 Min.)
      1949 – das war das Jahr, in dem die beiden deutschen Staaten gegründet wurden, in Berlin Blockade und Luftbrücke zu Ende gingen und in Köln erstmals wieder Karneval stattfand. Zeitzeugen erzählen. (Text: Bayerisches Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereMo 02.03.2009Das Erste
    • Folge 2 (15 Min.)
      1950 – das war das Jahr, in dem Susanne Erichsen zur ersten „Miss Germany“ gewählt wurde, eine Dresdener Fußballmannschaft um den späteren Bundestrainer Helmut Schön in den Westen floh und in Bad Cannstatt bei Stuttgart die „Charta der Heimatvertriebenen“ verabschiedet wurde. Der nach Bayern übergesiedelte Sudetendeutsche Helmut Irblich schildert den schwierigen Anfang in der neuen Heimat. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDi 03.03.2009Das Erste
    • Folge 3 (15 Min.)
      1951 – das war das Jahr, in dem Hildegard Knef als nackte „Sünderin“ einen Kinoskandal auslöste, Millionen Jugendliche zu den ersten „Weltfestspielen“ nach Ostberlin pilgerten und die DDR mit dem Aufbau des „Eisenhüttenkombinats Ost“ begann. Die Bauarbeiterin Erika Franke erzählt von der harten Arbeit dort und ihrer Überzeugung, an einem neuen „besseren“ Deutschland mitzubauen. Der damals elfjährige Antonio Moll aus Aachen schildert, wie er zusammen mit anderen Jugendlichen Kaffee aus dem Nachbarland Belgien schmuggelte. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMi 04.03.2009Das Erste
    • Folge 4 (15 Min.)
      1952 – das war das Jahr, in dem die Bundesrepublik die Wiederbewaffnung und den Beitritt zum westlichen Bündnissystem beschloss und die DDR den „Aufbau des Sozialismus“ proklamierte – und ihre Grenzen zum Westen abriegelte. Herta Jödicke aus Thüringen schildert, wie die DDR-Behörden sie im Rahmen der „Aktion Ungeziefer“ aus ihrem Haus im innerdeutschen Grenzgebiet vertrieben. Hermann Krüger aus Frankfurt am Main erzählt von den Demonstrationen gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDo 05.03.2009Das Erste
    • Folge 5 (15 Min.)
      1953 – das war das Jahr, in dem die Westdeutschen gebannt vor den Fernsehern saßen, um die Krönung Elizabeths II. zu erleben, in dem in Wolfsburg der 500.000. Käfer vom Band lief und in der DDR am 17. Juni der Aufstand ausbrach. Manfred Redmann aus dem brandenburgischen Rathenow erzählt von der Hoffnung auf mehr Freiheit und Selbstbestimmung, die die DDR landesweit erfasste. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereFr 06.03.2009Das Erste
    • Folge 6 (15 Min.)
      1954 – das war das Jahr, in dem Angst vor einem atomaren Krieg die Westdeutschen erfasste. Ein privater Erfinder nahm den ersten Atombunker in Betrieb. Im Osten Deutschlands wurden die letzten sowjetischen Betriebe an die DDR übergeben und das Ende der Reparationen verkündet. Vor allem aber war es das Jahr der Weltmeister. Egon Schmidt aus Hattingen bei Bochum schildert, wie er das legendäre Tor von Helmut Rahn im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft erlebte. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMo 09.03.2009Das Erste
    • Folge 7 (15 Min.)
      1955 – das war das Jahr, in dem die Lufthansa den Flugverkehr aufnahm, die BMW-Isetta auf den Markt kam und die letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion zurück nach Hause durften. Der Kriegsheimkehrer Heinz Oppermann erzählt von seiner bewegenden Ankunft im Lager Friedland in Niedersachsen und dem für ihn schwierigen Neuanfang. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDi 10.03.2009Das Erste
    • Folge 8 (15 Min.)
      1956 – das war das Jahr, in dem in beiden deutschen Staaten reguläre Armeen aufgestellt wurden, der Petticoat die weibliche und männliche Jugend begeisterte, und der steigende Wohlstand in der Bundesrepublik in die „Fresswelle“ mündete. Die Abrechnung mit Stalin in der Sowjetunion weckte Hoffnungen auf Reformen auch in der DDR. Gustav Just, Chefredakteur einer ostdeutschen Wochenzeitung, erzählt, wie mit der Niederschlagung des Ungarnaufstandes durch die Sowjetarmee am Ende des Jahres diese Hoffnung beendet wurde. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMi 11.03.2009Das Erste
    • Folge 9 (15 Min.)
      1957 – das war das Jahr, in dem das Saarland Teil der Bundesrepublik wurde und der Westen auf die Nachricht vom erfolgreichen Start des sowjetischen Satelliten „Sputnik“ mit einem Schock reagierte. In der DDR brach Weltraumbegeisterung aus. Der Ingenieur Winfried Sonntag aus Zwickau erzählt, wie sich die Autobauer des VEB-Sachsenrings nach einem Namenswettbewerb auf die Bezeichnung „Trabant“ für den neuen Kleinwagen einigten. Karl-Otto Dummer aus Geesthacht bei Hamburg, einer der wenigen Überlebenden, schildert den dramatischen Untergang des Segelschulschiffes „Pamir“. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDo 12.03.2009Das Erste
    • Folge 10 (15 Min.)
      1958 – das war das Jahr, in dem Hunderttausende in der Bundesrepublik gegen die geplante Atombewaffnung der Bundeswehr demonstrierten, der Osten die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft vorantrieb, die Reisewelle viele Westdeutschen nach Italien führte und Elvis als Soldat nach Deutschland kam. Angelika Springauf erinnert sich, wie die Teenager im hessischen Bad Nauheim tagelang das Haus ihres Idols Elvis belagerten und sie selbst vom „King“ über die Wange gestreichelt wurde. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereFr 13.03.2009Das Erste
    • Folge 11 (15 Min.)
      1959 – das war das Jahr, in dem in Düsseldorf die erste Radarfalle der Bundesrepublik in Betrieb genommen wurde, die DDR sich Hoffnung auf eine eigene Flugzeugindustrie machte und einen neuen Tanzschritt einführte. Der Tanzlehrer Gerd Jörgens aus Leipzig erzählt von den vergeblichen Bemühungen der DDR-Partei- und Staatsführung, den Lipsi-Schritt als „sozialistischen“ Tanz populär zu machen. Klaus Dieter Köstel aus Freiburg schildert, wie die westdeutsche Jugend dem deutschen Rock’n Roller Peter Kraus zu Füßen lag. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMo 16.03.2009Das Erste
    • Folge 12 (15 Min.)
      1960 – das war das Jahr, in dem zwei unterschiedliche Sandmännchen in Ost und West das Fernsehprogramm bereicherten und Marlene Dietrich für ein Konzert erstmals nach Deutschland zurückkehrte. Der Journalist Alexander Kulpok erzählt davon, wie sie bei ihrer Ankunft als „Verräterin“ beschimpft wurde, aber auch versöhnliche Gesten erfuhr. Dieter Diller aus Thüringen schildert seine Begeisterung bei der ersten Fahrt mit der „Völkerfreundschaft“, dem ersten Urlauberschiff der DDR. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDi 17.03.2009Das Erste
    • Folge 13 (15 Min.)
      1961 – das war das Jahr, in dem Juri Gagarin ins All flog und Adolf Eichmann in Jerusalem vor Gericht gestellt wurde. Im August wurde in Berlin die Mauer gebaut. Die Schülerin Elke Rosin erzählt, wie ihr und ihrer Familie im letzten Moment die Flucht in den Westen gelang. Karin Berg aus Baden-Württemberg schildert die Geburt ihres Kindes, das mit verstümmelten Armen zur Welt kam – eine Missbildung, hervorgerufen durch das Schlafmittel „Contergan“ . (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDo 19.03.2009Das Erste
    • Folge 14 (15 Min.)
      1962 – das war das Jahr, in dem die große Sturmflut Hamburg verwüstete, Peter Fechter an der Berliner Mauer von DDR-Grenzsoldaten erschossen wurde und die „Spiegel-Affäre“ Deutschland erschütterte. Lore Wachsmuth aus der Nähe von Hamburg schildert, wie sie in der großen Sturmflut ihre Mutter verlor. Redakteur Leo Brawandt erzählt, wie er während der Durchsuchung der Spiegel-Redaktion der Verhaftung entging durch die Flucht in einen Wandschrank. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDo 19.03.2009Das Erste
    • Folge 15 (15 Min.)
      1963 – das war das Jahr, in dem die dänische Sängerin Gitte mit ihrem Wunsch nach einem Cowboy als Mann die deutschen Schlagerfestspiele gewann, US-Präsident Kennedy Deutschland besuchte und die besten bundesdeutschen Fußballvereine erstmals in der Bundesliga an den Start gingen. Der frühere Fußballstürmer Timo Konietzka aus Dortmund erzählt von seinem Treffer in der Begegnung Borussia Dortmund gegen Werder Bremen, dem ersten Bundesliga-Tor überhaupt. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereFr 20.03.2009Das Erste
    • Folge 16 (15 Min.)
      1964 – das war das Jahr, in dem der millionste Gastarbeiter mit einem Mofa beschenkt wurde, in der DDR das Jugendradioprogramm DT64 gegründet und ganz Deutschland vom Beatles-Fieber erfasst wurde. Manfred Friedrich aus Moers bei Krefeld erzählt von seiner ersten Beatles-Single, gekauft von seinem Taschengeld: „Twist and Shout“. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDi 24.03.2009Das Erste
    • Folge 17 (15 Min.)
      1965 – das war das Jahr, in dem Anhänger der Rolling Stones die Berliner Waldbühne in Trümmer legten, die SED-Führung die Filmproduktion eines ganzen Jahres verbot und in Frankfurt am Main der Auschwitz-Prozess zu Ende ging. Den Journalisten Peter Jochen Winters haben die dort gehörten Aussagen der Überlebenden bis heute nicht losgelassen. Henry Kotowski aus Berlin erzählt von seiner Band „Sputniks“, den Beatles des Ostens, die im Dezember 1965 aufgelöst wurde. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMi 25.03.2009Das Erste
    • Folge 18 (15 Min.)
      1966 – das war das Jahr, in dem Udo Jürgens sich mit „Merci, Cherie“ in die Herzen der Fans schmachtete, der Wartburg 353 die ostdeutschen Straßen bereicherte, bei der Fußballweltmeisterschaft in England das umstrittene „Wembley-Tor“ fiel und die Bundesrepublik von der Starfighter-Affäre erschüttert wurde. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereDo 26.03.2009Das Erste
    • Folge 19 (15 Min.)
      1967 – das war das Jahr, in dem die „Kommune 1“ in Berlin gegründet wurde, die ersten Wohnungen in der Retortenstadt Halle-Neustadt bezogen wurden und das schwere Zugunglück in Langenweddingen die Deutschen in Ost und West berührte. Der Besuch des Schahs von Persien in der Bundesrepublik trieb die Studenten auf die Straße. Siegward Lönnendonker aus Berlin erinnert sich, wie der gewaltsame Tod des Studenten Benno Ohnesorg zur Geburtsstunde der 68er-Bewegung wurde. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereFr 27.03.2009Das Erste
    • Folge 20 (15 Min.)
      1968 – das war das Jahr, in dem Oswalt Kolles Film „Das Wunder der Liebe“ Millionen Deutsche ins Kino lockte, die Studentenbewegung das Bürgertum schockte und das Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke die Spaltung der bundesdeutschen Gesellschaft vertiefte. In der DDR weckte der „Prager Frühling““ Hoffnungen, die am 21. August blutig erstickt wurden. Die damalige Studentin Barbara Köster aus Frankfurt am Main schildert ihre Begeisterung über den Aufbruch der Studentenbewegung. Der NVA-Soldat Manfred Bodemann erzählt über die Befürchtung, dass seine Einheit in der CSSR „eingesetzt“ wird. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereFr 27.03.2009Das Erste

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