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Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa: Die Rheinüberquerung (Crossing the Rhine)
Nach dem Scheitern der Ardennenoffensive rücken die alliierten Truppen im März 1945 weiter Richtung Rhein vor. Während der britische Feldmarschall Montgomery den Fluss im Norden überqueren will, fällt den Amerikanern die noch unzerstörte Brücke von Remagen in die Hände. Wahrscheinlich wurde der Krieg durch diesen Coup um mehrere Wochen verkürzt. „Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa“ lässt Zeitzeugen zu Wort kommen, die die entscheidenden Schlachten zur Befreiung Deutschlands erlebt haben. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 24.07.2021 ORF III Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa: Die Schlacht um Caen (The Battle of Caen)
1944 stecken die Alliierten in bitteren Kämpfen in der Normandie fest. Die Briten und die Kanadier haben ihr Ziel, Caen zu besetzen, noch nicht erreicht. Diese Episode erzählt von der blutigen Schlacht um die Stadt. David Willey berichtet von dem Panzer-Kommandanten Michael Wittmann, Taff Gillingham demonstriert das MG42-Maschinengewehr, und Matthias Strohn beschreibt den Jahrhundertsturm, der beinahe die Pläne der Alliierten zerstört hätte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 17.07.2021 ORF III Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa: Kampf um den Westwall (Battle for the Siegfried Line)
November 1944: Als die Alliierten nach Deutschland vorrücken, stoßen sie auf eindrucksvolle Betonbunker, Minenfelder und Panzerfallen. Die deutschen Soldaten kämpfen hartnäckig, um ihr Heimatland zu verteidigen. Veteranen beider Seiten berichten von der Schlacht im Hürtgenwald. Der Panzerexperte David Willey zeigt den als „Königstiger“ bekannten Panzer und die billige, aber tödliche Panzerfaust. Die Historiker David Silbey und Stephen Bull diskutieren die Auswirkungen von Kampfneurosen und -traumata. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 24.07.2021 ORF III Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa: Operation Cobra (Normandy Breakout)
Die amerikanischen Streitkräfte planen eine Großoffensive mit dem Codenamen Cobra. Sie greifen bei Saint-Lô an, erzielen einen Durchbruch und setzen dann General Patton und die Third Army darauf an, die Öffnung auszubauen. In dieser Episode erzählen Veteranen mehrerer Seiten die Geschichte der heimtückischen Kämpfe in der Normandie, Pattons blitzartigem Vorstoß in die Bretagne, der Befreiung von Paris und der vernichtenden deutschen Niederlage bei Falaise. Historiker diskutieren außerdem einen Anschlag, der Hitler fast getötet hätte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 17.07.2021 ORF III Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa: Operation Market Garden (Market Garden)
Die „Operation Market Garden“ im September 1944 gehört zu den blutigsten militärischen Unternehmungen der Alliierten während des Zweiten Weltkrieges. Eigentlich sollten ihre Truppen dabei von den Niederlanden aus den Rhein überqueren und bis ins Ruhrgebiet vorstoßen. Doch nicht zuletzt aufgrund grober Planungsfehler erleben sie eine schwere Niederlage. In „Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa“ erinnern sich Veteranen an die verheerende Schlacht um die Brücke von Arnheim. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 17.07.2021 ORF III Der Zweite Weltkrieg – Schlacht um Europa: Schlacht an der Scheldemündung (Battle of the Scheldt)
Im Oktober 1944 geraten die Alliierten in eine ernste Versorgungskrise. Dringend benötigter Treibstoff und Munition müssen erst noch an den Stränden des D-Day an Land gebracht werden. Als der belgische Hafen Antwerpen in die Hände der Alliierten fällt, scheint die Krise vorbei zu sein. Doch zunächst müssen die Alliierten die Mündung der Schelde erobern, die Antwerpen mit dem Meer verbindet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 24.07.2021 ORF III Zwischen den Fronten – Das Kriegsende 1945
45 Min.Sohn des KZ Überlebenden Jack Hersch in Gusen.Bild: ORF/Hackl/HechenbergerÖsterreich im Frühjahr 1945. Trotz der herannahenden Befreiung durch die Alliierten aus Ost und West finden in den letzten Kriegstagen in Ober- und Niederösterreich noch vereinzelt heftige Abwehrkämpfe statt, obwohl der Großteil der Bevölkerung sich nach Frieden sehnt. Im Zentralraum Linz – Amstetten – Steyr leben die Menschen mit den Zerstörungen der Bombenangriffe, die auf Infrastruktur und Rüstungsindustrie der Region abzielten. KZ-Häftlinge werden auf kilometerlange Todesmärsche getrieben, während noch junge Burschen und alte Männer für den Kriegsdienst rekrutiert werden. Gleichzeitig erschießen oder erhängen noch immer vom Endsieg überzeugte Nazis, Deserteure der Deutschen Armee.Während des Vormarsches der Alliierten aus Ost und West retten sich zahlreiche Soldaten über die Enns oder die Donau in die amerikanische Zone, in der Hoffnung, der russischen Gefangenschaft zu entgehen. Amerikanische Soldaten befreiten die Gefangenen der Konzentrationslager. Am 8. Mai wird die Demarkationslinie zwischen russischer und amerikanischer Armee vorwiegend an Enns und Donau die Grenze zwischen Ost und West. Steyr und das Mühlviertel waren vorläufig geteilt. Das vorherrschende Chaos stellte die Besatzungsmächte und die ernannten österreichischen Politiker vor große Herausforderungen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 26.04.2025 ORF III Zwischen Lüge und Wahrheit – Desinformation in Österreichs Geschichte
Die neue ORF-III-Dokumentation wirft einen Blick auf die Geschichte der österreichischen „Fake News“. Spätestens seit der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ist die Bezeichnung „Fake News“ den meisten Menschen ein Begriff. Unter diesem Schlagwort stellte und stellt er die Glaubwürdigkeit der Medien selbst in Frage, womit die Unsicherheit der Bevölkerung geschürt wird. Absichtlich gestreute Desinformation wurde aber schon lange vor Trump von Menschen in Machtpositionen für sich genutzt. Ein Blick in das vergangene Jahrhundert zeigt, dass es bereits zahlreiche und gezielte Versuche gab, die ahnungslose Bevölkerung zu täuschen.Um die Jahrhundertwende erwiesen sich schon die Berater des Kaiserhauses kreativ im Umgang mit der Verschleierung des Selbstmordes von Kronprinzen Rudolf und dessen Mord an seiner Geliebten – es war eine der größten Fake-News-Kampagnen der österreichischen Geschichte. Als 1933 Dollfuß das Parlament ausschaltete und die Pressefreiheit einschränkte, sahen sich die österreichischen Nationalsozialisten ihrer Möglichkeit beraubt durch Neuwahlen an die Macht zu kommen. Im Zuge eines Putschversuchs wird der Radiosender Ravag gestürmt und die Presse wurde abermals zur Zielscheibe. Auch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gab es unterschiedliche Möglichkeiten die Presse für „fremde Mächte“ zu benutzen. Um eine Zeitung herauszubringen, mussten die Besatzungsmächte um Erlaubnis gefragt werden, Papier gab es ohne Zustimmung der Alliierten keines und die Journalistenszene wurde nach emporstrebenden kooperationswilligen Personen ausgesiebt. Anhand von historischen Ereignissen und eindrücklichen Fällen analysiert die neue ORF-III-Dokumentation „Zwischen Wahrheit und Lüge“ die grundlegenden Mechanismen der Meinungsmanipulation und zeigt, dass „Fake News“ ein schon langes bestehendes Phänomen darstellen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 10.06.2023 ORF III Zwischen Sowjets und Amerikanern – Besatzungszeit in Österreich
Bild: ORF/Thomas Hackl Film & MinaPicturesWie lebt es sich im eigenen Land unter neuen Mächten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten – Amerikanern und Sowjets. Die Weltmächte stehen sich an der Demarkationslinie an Donau und Enns direkt gegenüber. Zeitzeugen und Historiker geben einen Einblick über das Leben nach dem Krieg und unter neuen Bedingungen. Der Wiederaufbau, die Besatzung und die Neuentstehung des Staates Österreich gestalten sich schwierig und doch hoffnungsvoll. Durch die erste Grenzziehung der Besatzungsmächte sind Regionen, Städte und Gebiete geteilt. Dies macht das alltägliche Leben im beschädigten Nachkriegsösterreich mancherorts besonders schwierig.Erst nach drei Monaten werden die endgültigen Besatzungszonen festgelegt. Die Demarkationslinie zwischen amerikanischen und russischen Besatzungszonen ist streng bewacht und kontrolliert worden. Die Stadt Steyr und das Mühlviertel sind bis Ende Juli 1945 geteilt gewesen. Danach ist Steyr-Ost den Amerikanern zugefallen, das Mühlviertel den Sowjets, wodurch die Grenze an der Donau verlief und Linz teilte. Die Soldaten der Besatzungsmächte wohnen in beschlagnahmten Schlössern, genauso wie in privaten Häusern und Bauernhöfen. Die Bewohner werden in Nebenräume zurückgedrängt. Zusätzlich zur schwierigen Versorgungslage leben hunderttausende gestrandete Menschen in Lagern – befreite Zwangsarbeiter, überlebende KZ-Häftlinge, Flüchtlinge und deutschsprachige Vertriebene. Seitens der Alliierten werden sofort Untersuchungen zu NS-Verbrechen begonnen. Tausende Gerichtsverfahren werden abgehalten, zahlreiche Verurteilungen folgen. Die westlichen Alliierten unterstützen den Wiederaufbau Österreichs mit Hilfsprogrammen, Marshall Plan und Care Paket. In sowjetisch besetzten Gebieten erfolgen Plünderungen durch die Besatzer, später errichten diese USIA-Betriebe und Geschäfte. Während jahrelanger Besatzung findet auch ein kultureller Austausch statt. Es entstehen auch Beziehungen auf privater Ebene, Eheschließungen sind nur schwer möglich gewesen – das Leben gemeinsamer Kinder ist nicht einfach. Nach und nach kehren die Männer aus der Kriegsgefangenschaft zurück, die Verhandlungen zum Österreichischen Staatsvertrag beginnen und die Kontrollen an den Zonengrenzen werden ab 1953 eingestellt. 1955 endet mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages auch die Besatzung – Österreich ist frei und geeint. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 18.10.2025 ORF III Zwischen Wiederaufbau und Naturdenkmal – Geschichte der Tauernregion
Die ORF-III-Neuproduktion erzählt von einer der spektakulärsten Regionen Österreichs, die in den letzten 100 Jahren Schauplatz einer Reihe bedeutender Errungenschaften wurde – die Tauernregion. Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die Bundesländer Salzburg und Kärnten und ist die höchstgelegene Passstraße Österreichs. Zwischen 1930 und 1935 wurde dieses architektonische Meisterwerk von rund 3000 Arbeitern errichtet. Bis heute ist die Straße Touristen-Attraktion und Symbol für die Eroberung der Alpen. ORF Ikone Sepp Forcher ist einer der Zeitzeugen, die in der Dokumentation über die Tauernregion zu Wort kommen. Forcher arbeitete bis 1955 als sogenannter „Baraber“ oder Tagelöhner am Kraftwerksbau Kaprun, das am Fuße der Hohen Tauern liegt.Das Kraftwerk Kaprun wird immer wieder als Symbol des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg bezeichnet. Auch andere alpine Projekte, wie der Bau der Schmittenhöhe-Bahn in den späten 1920er Jahren ermöglichten die Erschließung ländlicher Regionen und brachten den Tourismus – im Sommer wie im Winter. Die Dokumentation „Zwischen Wiederaufbau und Naturdenkmal – Geschichte der Tauernregion“ erzählt aus zeithistorischer Sicht die Geschichte dieser beeindruckenden Gegend und stellt dabei die Menschen in den Mittelpunkt. Es sind jene Menschen, die den Wandel ihrer Heimat erlebt oder mit beeinflusst haben. Ihre Geschichten sollen österreichische Geschichte nachvollziehbar machen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 16.10.2021 ORF III Zwölf Tage im Dezember – Die Revolution in Rumänien
Jedes Jahr kurz vor dem Weihnachtsfest wird in Rumänien der Revolution des Jahres 1989 gedacht. Gedenkgottesdienste werden veranstaltet, Kränze niedergelegt und in Erinnerung an die Opfer der Revolution Kerzen angezündet. Die Ereignisse, die von Temeswar ihren Ausgang nahmen, sind mittlerweile 30 Jahre her und lösten damals eine Welle der Hilfsbereitschaft aus – auch in Österreich. Die ORF-III-Neuproduktion wirft einen genauen Blick auf die Ereignisse und Hintergründe die die „Ära Ceausescu“ beendeten. Denn die Proteste galten einem Mann – Nicolae Ceausescu.In den Nachwehen des Ersten Weltkriegs geboren, schließt er sich schon als Jugendlicher der damals verbotenen Rumänischen Kommunistischen Partei an. Nach deren Machtergreifung wird er 1965 ihr Vorsitzender. Er ist vorerst im In- und Ausland sehr populär da er – allerdings in geheimer Absprache mit der Sowjetunion – eine Politik der vorsichtigen Abgrenzung vom sowjetischen Stalinismus umzusetzen scheint. An der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 nimmt Rumänien als einziges Land des Warschauer Paktes nicht teil. Die Situation ändert sich jedoch, nachdem Ceausescu 1971 China und Nordkorea besuchte und vom Personenkult um Kim Il Sung und Mao Zedong tief beeindruckt zurückkehrt. Er beginnt, dieses System auf sich und seine Frau Elena zu übertragen. Mit Hilfe der Geheimpolizei „Securitate“ verwandelt er Rumänien in einen Polizeistaat und sichert seine Macht durch das regelmäßige Auswechseln der kommunistischen Kader ab. Während seines Regimes wirtschaftet er das Land systematisch zugrunde. 1982 ist der Arbeiter- und Bauernstaat schließlich bankrott. Lebensmittel, Strom und Benzin werden rationiert, pro Haushalt darf nur eine einzige 25 Watt Glühbirne betrieben und die Wohnungen im Winter höchstens bis 12 Grad beheizt werden. Als sich 1989 die Lage so zugespitzt hat, dass die Rumänen demonstrierend auf die Straße gehen, lässt Ceausescus Ehefrau Elena, die in seiner Abwesenheit das Ruder übernimmt, in die Menge schießen. Etliche Menschen sterben. Sinnlose Tode – denn die Revolution ist nicht aufzuhalten. Am 25. Dezember wird das Ehepaar nach einem 90 Minütigen Schauprozess hingerichtet. Ein neues Rumänien ist entstanden. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 09.11.2019 ORF III
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