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  • Etwa sechs Monate nach Pearl Harbour kam es zu einer gigantischen Seeschlacht. „Die Schlacht von Midway“ zählt zu den größten Seeschlachten der Geschichte überhaupt. Am 7. Dezember 1941 griff die kaiserliche Marine Japans die amerikanische Flotte in Pearl Harbour auf Hawaii an. Der Schlag aus der Luft sollte die USA vernichtend treffen – danach hätten die Japaner den Pazifik beherrscht. Doch es kam anders, bei der „Schlacht von Midway“. Ziel der Japaner war es, die amerikanischen Träger zu versenken, die ihnen in Pearl Harbour entwischt waren. Admiral Yamamoto Isoroku wollte mit einem fingierten Angriff, die Flotte der USA zum Auslaufen bewegen und dabei die Träger überraschend angreifen. Doch die USA hatten den Code der japanischen Marine geknackt. Isorokus Gegenspieler, Admiral Chester W. Nimitz, kannte die japanischen Pläne genau. Die Japaner wollten die USA überraschen und liefen selbst in eine Falle. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 07.08.2021 ORF III
    • Alternativtitel: Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs: Die Belagerung Stalingrads
    Bis zum Sommer 1942 hat Hitler die Kontrolle über weite Teile Mittel- und Südeuropas erlangt und drängt nun seine Streitkräfte weiter in die Sowjetunion. Mit einem Sieg könnte er das Dritte Reich über die Wolga bis zum Ural ausweiten. Doch die Schlacht von Stalingrad wird zu einem entscheidenden Wendepunkt, denn das sowjetische Volk verteidigt sein Land eisern, außerdem sind die Deutschen der Kälte nicht gewachsen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 12.12.2020 ORF III
  • Es war ein Anblick, den er nie vergessen sollte – als General Dwight D. Eisenhower am 12. April 1945 persönlich ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald besucht, sieht man dem erfahrenen Soldaten den Schock und den Unglauben an, als er die dortigen Zustände betrachtet. Die Filmkameras der Alliierten waren immer dabei. Wer hätte sonst geglaubt was die unvorbereiteten Einheiten damals vorfanden? Berge an Leichen, bis aufs Skelett abgemagerte Häftlinge, Tote überall. Bis zur letzten Stunde hatten die Nationalsozialisten noch versucht, die Spuren ihrer eigenen Taten zu vertuschen. Was passierte wirklich in den Jahren bevor die ersten alliierten Kameras die Eindrücke von damals für die Nachwelt festhielten? So vieles wurde streng geheim gehalten, so viele Akten vernichtet, dass Historiker bis heute unbekannte Seiten des Holocaust aufzudecken imstande sind. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.02.2020 ORF III
  • Die ORF III-Zeitgeschichte widmet dem 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki einen umfassenden Schwerpunkt. 1945: Die US-Amerikaner haben soeben Hiroshima und Nagasaki mit dem Einsatz von Atombomben in Schutt und Asche gelegt und dabei mehr als 180.000 Menschen ermordet. Der Einsatz der neuartigen Waffen versetzt den ohnehin schon schwer angeschlagenen Japanern den letzten Stoß und trägt wesentlich zur japanischen Kapitulation am 2. September 1945 bei. Doch einige Hintergründe dieser Geschichte sind weniger bekannt – etwa die Ursprünge dieser todbringenden Waffe, die in Deutschland liegen. Die US-Amerikaner waren überzeugt, dass Hitlers Nazi-Deutschland kurz vor einem Durchbruch bei der militärischen Kernspaltung steht. Um den Nationalsozialisten zuvor zu kommen, lancierte Roosevelt das größte Geheimprogramm aller Zeiten: das Manhattan-Projekt Die Dokumentation folgt den intensiven Bemühungen der Wissenschafter, diese todbringende Waffe zu entwickeln – und ihr Zerstörungspotential, das die Welt für Jahrzehnte den Atem anhalten ließ. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.08.2020 ORF III
  • Konstrukteur der V2, Wernher von Braun. Er wird zum Leiter des amerikanischen Raketenprogramms. Die UdSSR greifen auf einen Raketen-Spezialisten zurück, der in Stalins Gulag sitzt: Sergei Koroljow. Der geniale Ingenieur wird zum Vater des sowjetischen Weltraum-Programms. Schon seit Jahren träumen beide Männer davon, dass Menschen ins All fliegen. Der „Aufbruch zum Mond“ ist der Kampf zweier Männer, die nicht nur für ihre politischen Systeme kämpfen, sondern auch für ihre persönlichen Ziele. 1949 baut die UdSSR ihre erste Rakete, während in den USA Wernher von Braun um Mittel für die Eroberung des Weltraums werben muss. Im nun beginnenden „Kalten Krieg“ scheint die UdSSR das Rennen um die Raketen zu gewinnen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.07.2019 ORF III
  • 1960: Wem wird es zuerst gelingen, einen Menschen ins All zu schießen? Dem sowjetischen Raketenkonstrukteur Sergei Koroljow oder Wernher von Braun, dem Projektleiter der NASA? Nach einer Reihe von Misserfolgen muss Koroljow den geplanten Flug des Kosmonauten Juri Gagarin verschieben. Auch die Raketen der Amerikaner sind nicht einsatzbereit. Am 11. April 1961 startet Juri Gagarin erneut einen Versuch mit einer R7-Rakete. Der Versuch gelingt: Juri Gagarin ist der erste Mensch im All. Die UdSSR triumphiert, wieder sind sie den USA einen Schritt voraus. Doch die geben sich nicht geschlagen. Präsident John F. Kennedy verkündet 1961, dass ein Amerikaner innerhalb eines Jahrzehnts als erster Mensch auf dem Mond landen wird. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.07.2019 ORF III
  • 1949: Der Kalte Krieg hat begonnen. Sowohl Sergei Koroljow als auch Wernher von Braun haben den Traum, in den Weltraum vorzustoßen, nicht aufgegeben. Zuerst soll ein Satellit die Erde umkreisen. In der Sowjetunion arbeitet Koroljov mit Hochdruck an diesem Ziel. Am 4. Oktober 1957 gelingt es den Russen: Der Satellit „Sputnik“ fliegt ins All. Die Amerikaner sind unter Zugzwang. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.07.2019 ORF III
  • 1961: US-Präsident Kennedy verkündet das ehrgeizigste technische Programm des 20. Jahrhunderts: Noch vor Ende des Jahrzehnts soll ein Amerikaner als erster Mensch auf dem Mond landen. Die Sowjets müssen einen Rückschlag hinnehmen: Überraschend stirbt der geniale Chef-Konstrukteur Sergei Koroljow. Damit gerät das Weltraumprogramm Moskaus ins Stocken. Ihre N1-Rakete hat zahlreiche Konstruktionsmängel und ist noch nicht für den Flug in den Weltraum einsatzbereit. Immer wieder misslingt ihr Start. Die Amerikaner haben damit die Nase vorn, auch hinsichtlich der finanziellen Mittel. Im Juli 1969 können sie triumphieren: Astronaut Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond. Endlich geht der Lebenstraum von NASA-Projektleiter Wernher von Braun in Erfüllung. Er hat mit seinem Team den „Wettlauf zum Mond“ gewonnen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.07.2019 ORF III
  • Mehr als 20 Milliarden Dollar wurden von den Amerikanern in ihr Weltraumprojekt gesteckt. Es gab inzwischen auch einige Erfolge zu vermelden, so zum Beispiel die dreifache Erdumrundung von John Glenn in einer Mercury-Raumkapsel. Doch gab es auch erste Opfer und Fehlschläge zu beklagen: Die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee starben 1967 bei einem Test am Boden und die Mondkapsel Apollo 1 brannte aus. Doch schließlich gelang der Durchbruch, als im Juli 1969 die Apollo 11 mit den Astronauten Edwin Aldrin, Neil Armstrong und Michael Collins an Bord gestartet wurde. Am 21. Juli 1969 landete die erste Mondlandefähre „Eagle“ auf dem Erdtrabanten und Armstrong betrat den Mond mit den Worten: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit.“ (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 21.07.2019 ORF III
  • Das Wettrennen auf den Mond markierte den Höhepunkt des Kalten Kriegs. Anfang der 1960er Jahre suchten die Weltraumexperten der beiden Supermächte nach Männern, die für einen Flug ins Weltall in Frage kommen würden. Diese wurden von den Amerikanern als „Astronauten“ und von den Sowjets als „Kosmonauten“ bezeichnet. Zunächst scheiterten die sowjetischen Versuche daran, dass die Testraketen immer wieder explodierten. Als Juri Gagarin seine Wostok-Kapsel für den ersten bemannten Flug bestieg, ging er also ein sehr hohes Risiko ein, da er nur eine 50-prozentige Überlebenschance hatte. Doch der Abschuss der Rakete am 12. April 1961 verlief erfolgreich. Die Sowjets hatten den ersten Mann im Weltall. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 21.07.2019 ORF III
  • Von wenigen Konzentrationslagern sind so viele Fotos aus der aktiven Zeit erhalten wie von Mauthausen. Zu verdanken ist das einer Gruppe von spanischen Inhaftierten, die unter Lebensgefahr rund 20.000 Beweisfotos vor den SS-Verbrechen versteckt haben. Der junge Francisco Boix versteckte Negative und schmuggelte sie aus dem Lager – später wurde er im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher als Zeuge aufgerufen. Boix fotografierte für den sogenannten „Erkennungsdienst“ alle Neuankömmlinge, dokumentierte aber heimlich die unmenschlichen Lager- und Arbeitsbedingungen. In der Mühlviertlerin Anna Pointnerin fand er eine Komplizin – auch sie riskierte ihr Leben und versteckte die aus dem KZ geschmuggelten Fotos bis nach dem Kriegsende. Als die US-Amerikaner 1945 Mauthausen erreichten, wurden sie vom jungen Fotografen Francisco Boix erwartet und mit einer Leica-Kamera gefilmt, die der junge Katalane der SS entwendet hatte. Im Mauthausen-Hauptprozess wurde er als Zeuge geladen. Es ist eine Geschichte von Widerstand und Mut – faszinierende und erschütternde Archivfotos und Dokumente, Interviews mit spanischen WiderstandskämpferInnen, ZeitzeugInnen und internationalen HistorikerInnen zeichnen ein realistisches Bild des grausamen Lagerlebens – aber auch ein Bild von Lebensmut und Optimismus. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 27.01.2024 ORF III
  • Während in Wien Ende April 1945 bereits die provisorische Regierung Renner amtiert, wird im Konzentrationslager Mauthausen noch immer gemordet. Erst am 5.Mai 1945 wird das Lager von amerikanischen Truppen befreit. Mehr als 100.000 Häftlinge unterschiedlichster Nationen wurden dort ermordet. Jene, die Überlebten werden nun von Nummern wieder zu Menschen mit Namen. Wie ist man nach dem Krieg mit dem Gedenken an diese „Todeszone“ umgegangen? Vor allem in der unmittelbaren Umgebung des KZ? Mit eigenen Beobachtungen und eventueller Mitschuld? Denn nicht nur die SS hatte durch Zwangsarbeit und Ausbeutung vom Lager profitiert, auch viele Bewohner der Umgebung, die Lebensmittel oder andere Gebrauchsgüter lieferten, ebenso der an der Donau gelegene Ort Mauthausen. Der Oberösterreicher und ORF-Innenpolitikspezialist Fritz Dittlbacher geht dieser Frage in einer sehr persönlichen, sensiblen Weise nach. Ein neuer bisher wenig beachteter Zugang, den Dittlbacher in dieser „Menschen und Mächte“-Dokumentation gewählt hat. (Text: ORF)
  • Mit Gitarren bewaffnete Jugendliche und Rock ‚n‘ Roll: Das alles war dem Kreml nicht geheuer. So erklärte Regierungschef Chruschtschow in den frühen 60er Jahren die elektrische Gitarre gar zum „Feind des sowjetischen Volkes“ – fest entschlossen, die „Verderbnis“ der Jugend zu verhindern. Doch der Kreml hatte die Rechnung ohne die Beatles gemacht. – Eine Dokumentation über das kulturelle Phänomen der „Beatlemania“, das auch die Sowjetunion erfasste und vielleicht mit dazu beitrug, den Kommunismus zu Fall zu bringen. Musik in der Sowjetunion – das war ein Politikum. Auch die Musik der Beatles war verboten, die Gruppe erhielt nie die Erlaubnis, in der Sowjetunion aufzutreten. Dennoch wuchs ihre Popularität unaufhörlich. Unzählige Bands entstanden, die sich wie die Beatles kleideten und ihre Musik spielten. Im ganzen Land kursierten Radiomitschnitte von Radio Luxemburg, die auf dem Schwarzmarkt gehandelt wurden. Trotz oder gerade wegen des harten Vorgehens der Obrigkeit übten die Beatles einen großen Einfluss auf die Gesellschaft und die Haltung der Menschen aus: Millionen junger Leute wurden durch sie zu glühenden Befürwortern der westlichen Kultur und gingen emotional auf Distanz zum Sowjetsystem. So bereiteten die Beatles vielleicht sogar den kulturellen Weg für den Fall der Berliner Mauer. „Die Beatles und ihre Lieder haben die Herzen Millionen junger Menschen berührt und sie auf das, was später passieren sollte, vorbereitet. Es gibt kein anderes westliches Phänomen mit einem solch tiefgreifenden Einfluss auf die inneren Angelegenheiten der Sowjetunion, die den Jugendlichen nichts Vergleichbares zu bieten hatte“, resümiert Art Troitzki, Russlands führender Rockjournalist. Die lange russische Liebesaffäre mit den Beatles fand im Sommer 2003 ihre Erfüllung: Paul McCartney spielte auf dem Roten Platz in Moskau vor 100.000 Menschen, viele von ihnen waren in Tränen aufgelöst. Die Dokumentation ist eine persönliche Reise des renommierten britischen Filmemachers Leslie Woodhead durch mehrere Länder der ehemaligen Sowjetunion. Über die Auswirkungen der Beatles auf ihr Leben erzählen unter anderem „Russlands ultimativer Beatles Fan“ Kolja Vasin, die gefeierten Rockmusiker Boris Grebenschikow und Sascha Lipnitzki, der „Beatlemania“-Buchautor Juri Peljuschonok und Russlands stellvertretender Ministerpräsident Sergej Iwanow. Letzterer meint sich zu erinnern, er habe anhand der Beatles-Songs Englisch gelernt. (Text: ORF)
  • Gestern war noch Monarchie, heute ist Republik. Für die Menschen in Wien – seit Jahrhunderten kaiserliche Residenzstadt – Erleichterung und Schock zugleich. Alle Gewissheiten sind dahin, alte Hierarchien haben sich umgedreht. Der Krieg ist aus und mit ihm viel Frontpersonal arbeits- und orientierungslos. Regisseur Peter Beringer fängt mit noch nie gezeigtem Archivmaterial und aus der Perspektive zahlreicher Zeitgenossen die Atmosphäre dieser Zeit ein. Aus historischen Zeugnissen lässt er die Menschen von damals selbst zu Wort kommen und gibt so ein bestechendes Bild dieses Umbruchs. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 21.10.2018 ORF III
  • Die Verfahrensweisen der besten Forensiker und Profiler aus den USA, Kanada und Europa gehen auf das Jahrhundertwende-Wien zurück. Diese Doku setzt sich mit der Geschichte der Kriminologie auseinander. Ein Mensch wird brutal getötet, es gibt keine Spuren und kein Motiv. Mit verblüffenden Methoden rekonstruieren Profiler und Forensiker anhand psychologischer Auffälligkeiten und mikroskopisch kleiner Hinweise auch die mysteriösesten Tötungsdelikte. Wie ticken Mörder? Wodurch verraten sie sich? Wie könnte man sie überführen und der Gerichtsbarkeit zuführen? Kann es in Zusammenhang mit bizarren Fällen von Gewaltverbrechen so etwas wie Gerechtigkeit überhaupt geben? Und warum sind fiktionale Nacherzählungen diverser Mordtaten zu literarischen Bestsellern und medialen Quoten-Hits geworden? Diesen Fragen geht diese Doku nach. Angeregt durch die von ORF und ZDF koproduzierte und international erfolgreiche TV-Serie „Vienna Blood“, stellt sie den ersten Profiler der Kriminalgeschichte in den Mittelpunkt: Dr. Max Liebermann, einen Schüler von Sigmund Freud. Der Autor der Krimi-Reihe, auf der die Serie basiert, ist der britische Psychiater Frank Tallis. Er ist ein Kenner des Jahrhundertwende-Wiens, dem Schauplatz seiner Kriminalromane. Tallis rückt einen fiktiven Schüler von Sigmund Freud in den Mittelpunkt und lässt diesen, quasi als ersten „Profiler“, rätselhafte Kriminalfälle lösen. Liebermann basiert auf einem realen Vorbild: Theodor Reik. Er war der einzige Schüler Freuds, der sich konkret mit Kriminologie auseinandersetzte. Auf seinen Erkenntnissen über Morde und die dahinterliegenden Motive basiert bis heute die Wissenschaft des Profilings. Zu den erfolgreichen Kriminalpsychologen der neueren Zeit gehören die Österreicher Reinhard Haller und Thomas Müller. Müller „träumt davon“, wie er es in seinem Buch „Bestie Mensch“ formuliert, „den Code des Bösen zu entschlüsseln“. Sein Fachgebiet ist die Tatortanalyse, die Kunst also, aus den Entscheidungen, die ein Täter am Ort des Verbrechens trifft, auf seine Persönlichkeit zu schließen. Sein Job besteht darin, sich anzuschauen, was Menschen anderen Menschen antun und das „Warum?“ zu klären. In den vergangenen zehn Jahren ist Müller zu einem der besten Kriminalpsychologen der Welt geworden, er hat Tausende Tatortfotos analysiert. Neben Müller kommt auch der Psychiater Reinhard Haller zu Wort. Er hat rund 500 Schwerverbrecher untersucht – Serienmörder, Sadisten, Psychopathen. Weitere Interviewpartner sind u.a. Robert Dornhelm, der Regisseur der neuen drei Teile „Vienna Blood“-Serie, die Hauptdarsteller Juergen Maurer und Matthew Beard. Die Dokumentation von Gabriele Flossmann, taucht ein in das Wien der Jahrhundertwende und beschreibt, wie die Stadt und deren damalige kulturelle Verfasstheit dazu beigetragen haben, in der Kriminologie neue Richtungen einzuschlagen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 15.04.2023 ORF III
  • Vieles, was das moderne Wien ausmachte, entstand in der Amtszeit des Wiener Bürgermeisters Cajetan Felder: die erste Hochquellleitung, das neue Rathaus an der Ringstraße, die Regulierung der Donau und die Gründung des Zentralfriedhofs. Der Liberale Felder zeichnete für all diese bahnbrechenden Neuerungen verantwortlich, ohne die Wien niemals zu einer der lebenswertesten Städte der Welt aufgestiegen wäre. Die Widerstände, gegen die er sich durchsetzen musste, waren bei all diesen Vorhaben gigantisch. Felders Verdienste um die Stadt Wien verloren sich zu seinen Lebzeiten im politischen Hickhack der politischen Fraktionen. Bei der Eröffnung des neuen Rathauses fiel nicht einmal sein Name. Erst spätere Generationen konnten sein Wirken für die Stadt treffend einordnen. Die Dokumentation über Cajetan Felder bildet den Auftakt einer neuen dreiteiligen Serie auf ORF III Erbe Österreich, die sich anlässlich „100 Jahre Wien als eigenes Bundesland“ mit besonders geschichtswirksamen Persönlichkeiten dieses Amtes beschäftigt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 26.09.2020 ORF III
  • Das „rote Wien“ trug maßgeblich seinen Stempel: Als erster sozialdemokratischer Wiener Bürgermeister nach der Ausrufung der Ersten Republik setzte sich Reumann nicht nur für das Los der Arbeiterklasse ein, sondern führte Wien auch in den Trennungsverhandlungen mit Niederösterreich in seine neue Souveränität als eigenes Bundesland. Damals waren die roten Visionen noch jung und Reumann glaubte wie viele andere, dass aus den Trümmern des Weltkriegs eine neue Gesellschaft und ein moderner Typ Mensch erwachsen würde. Seinen Einsatz für den sozialen Wohnbau und für die Bildungsmöglichkeiten der arbeitenden Klasse nahmen sich viele seiner Amtsnachfolger zum Vorbild. Nach seinem Tod widmete ihm die Gemeinde den nach ihm benannten Reumannplatz im Arbeiterbezirk Favoriten. In der letzten Folge dieser Erbe Österreich Serie geht es um diese zentrale sozialdemokratische Persönlichkeit, die auch im Republiksdenkmal vor dem Parlament verewigt ist. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 26.09.2020 ORF III
  • Sein Name ist heute untrennbar mit dem verhängnisvollen Beginn des politischen Antisemitismus der Jahrhundertwende verbunden: Karl Lueger. Lange galt er in Wien als ambivalente Figur, aber spätestens seit der Umbenennung des „Dr. Karl Lueger-Rings“ in „Universitätsring“ ist er endgültig aus der Reihe der verdienten Stadtväter heraus gefallen. Mit seiner Instrumentalisierung des weitverbreiteten Judenhasses für politische Zwecke brach er ein Tabu. Kaiser Franz-Joseph wies deshalb seine Ernennung für das Bürgermeisteramt mehrfach zurück, ließ sich dann allerdings durch eine Intervention des Papstes dazu breit schlagen. In Luegers Amtszeit fielen der Bau der zweiten Hochquellleitung und von Steinhof und infrastrukturelle Weichenstellungen wie die kommunale Straßenbahn oder die Elektrizitätsversorgung. Folge zwei des Erbe Österreich Dreiteilers beschäftigt sich mit dieser umstrittenen Figur, der die nazideutsche Filmindustrie den Verherrlichungsfilm „Wien 1910“ widmete. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 26.09.2020 ORF III
  • Original-TV-Premiere Fr. 02.05.2025 ORF III
  • Ballsaal.
    Lisbeth Bischoff führt uns auf eine dokumentarische Reise durch die letzten 90 Jahre der Geschichte des Wiener Opernballs. Historische Aufnahmen sowie Interviews zeigen Aufreger, Impressionen, Anekdoten, G’schichterln und Staatstragendes rund um den Opernball. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 03.02.2018 ORF III
  • Mehr als 850 Jahre Geschichte von Tränen und Freude, stillem Gebet und lauten Glaubensbekundungen verbergen sich hinter den Mauern eines der imposantesten Gebäude Wiens. Aber nicht nur das, der Stephansdom ist gleichzeitig Symbol für ein wiedererblühtes Österreich. 1945, vor 71 Jahren, brannte er genau am selben Tag, als die Sowjets den Kampf um Wien beendet hatten, lichterloh. Es galt also, ein ganzes Land neu aufzubauen – die Wiederauferstehung des Doms wurde zum Zeichen dafür. Heute können Millionen von Besuchern jedes Jahr ein Meisterwerk aus Romanik und Gotik bestaunen, das von unbekannten Baumeistern erschaffen wurde, um den Menschen Raum für ihre Gespräche mit Gott zu geben. Regisseur Robert Neumüller erzählt in dieser Hochglanz-Dokumentation, die ORF III erstausstrahlt, in imposanten Bildern die ganze Geschichte des Doms von seiner Gründung bis in die jüngere Gegenwart. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mi. 08.05.2019 ORF III
  • Wien hat Hitler geprägt. Die Dokumentation beschreibt die gewaltigen Ausbaupläne, die Adolf Hitler mit Wien vorhatte – jener Stadt, mit der ihm aus seiner Zeit als Künstler eine starke Hassliebe verband. In seinen Wiener Künstlerjahren zwischen 1907⁠–⁠1913 gewann er Eindrücke, die sein Weltbild prägten. Er bewunderte die historistischen Bauten der Ringstraße, während er die Metropole mit ihrem Vielvölkergemisch der Habsburgermonarchie zutiefst verachtete. „Die Stadt ist in meinen Augen eine Perle! Ich werde sie in jene Fassung bringen, die dieser Perle würdig ist!“, verkündete Hitler nach dem Anschluss Österreichs im März 1938. Die Kulturstadt Wien – nach der Eingliederung von 97 niederösterreichischen Gemeinden im November 1938 – flächenmäßig zweitgrößte Stadt des Deutschen Reichs sollte das Tor zum Südosten werden, eine gigantische „Drehscheibe Ost“, ein „Hamburg des Ostens“. Errichtet werden sollte unter anderem auch eine Gauhalle für 100.000 Menschen. Es sind Wiens Jahre als NS-Hochburg der Kultur unter den Rivalen Propagandaminister Goebbels und Gauleiter Baldur von Schirach. So gut wie alle der ambitionierten architektonischen Projekte blieben allerdings nur NS-Visionen. 1945 endeten Hitlers Träume sowie die Jahre des schrecklichen NS-Regimes. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 30.12.2016 ORF III
  • Wer sind wir? ….und vor allem: Wie sind wir geworden was wir heute sind? Was macht uns Österreicherinnen und Österreicher eigentlich aus? Was hat uns geprägt, welche Ereignisse, welche Meilensteine in unserer Geschichte haben uns beeinflußt? Siege, Niederlagen, Freudentage und Katastrophen haben uns bewegt, haben kollektive Emotionen wie Euphorie, Trauer, Zorn, Stolz und Scham entstehen lassen, und damit ein Zusammengehörigkeitsgefühl, eine gemeinsame, eine österreichische Identität geschaffen. „Wie wir wurden, was wir sind“ widmet sich der Entstehung dieser österreichischen Identität, dieses „Wir Gefühls“ das uns als Österreicherinnen und Österreicher verbindet. Die Dokumentation führt uns in die Zeit der unglücklichen Ersten Republik. Es werden Schlaglichter auf Menschen und Ereignisse geworfen, die die Fundamente für die Republik Österreich gelegt haben. Einzigartige, hoch betage Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich in Archivinterviews an die Abtrennung Südtirols, die Kärntner Volksabstimmung, die Entstehung des Burgenlands, und an prägende Ereignisse von der Julirevolte über den Bürgerkrieg bis hin zum Juliputsch. Die Dokumentation spannt einen Bogen vom Ersten Weltkrieg bis hin zur Auslöschung Österreichs durch den „Anschluss“ und erinnert damit an die Anfänge Österreichs, einem „Staat, den keiner wollte“. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 06.07.2024 ORF III
  • „Wie wir wurden. Was wir sind. (1945⁠–⁠1960)“ zeigt den Beginn eines neuen Österreichs und die prägenden Momente, die zur Entstehung eines neuen Österreichgefühls beigetragen haben. Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe der prägenden und identitätsstiftenden Ereignisse der Nachkriegsjahre. Hans Magenschab erzählt, wie die legendäre Weihnachtsansprache von Bundeskanzler Leopold Figl zustande kam. Ein neuer Staat braucht auch eine eigene Hymne: Fritz Molden erinnert sich, wie seine Mutter den Text der Bundeshymne dichtete. Eines der wichtigsten Nationalsymbole hält wieder Einzug in Wien: Prälat Josef Weismayer erzählt vom Triumphzug der Pummerin von St. Florian zum Wiener Stephansdom. Mit dem Staatsvertrag erhält Österreich endgültig seine Freiheit: Der Diplomat Franz Matscher erinnert sich, wie die endgültige Fassung diktiert wurde. Mehrere Zeitzeugen erzählen von gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Höhepunkten: vom Opernball über die Sissi-Filme bis zu den Siegen von Toni Sailer werden die bewegendsten Ereignisse und ihre Auswirkungen geschildert. (Text: ORF)
  • Diese Folge zeigt den Beginn eines neuen Österreichs und die prägenden Momente, die zur Entstehung eines neuen Österreichgefühls beigetragen haben. Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe der prägenden und identitätsstiftenden Ereignisse der Nachkriegsjahre. Hans Magenschab erzählt, wie die legendäre Weihnachtsansprache von Bundeskanzler Leopold Figl zustande kam. („Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich!“) Ein neuer Staat braucht auch eine eigene Hymne: Fritz Molden erinnert sich, wie seine Mutter den Text der Bundeshymne dichtete. Eines der wichtigsten Nationalsymbole hält wieder Einzug in Wien: Prälat Josef Weismayer erzählt von dem Triumphzug der Pummerin von St. Florian zum Wiener Stephansdom. Mit dem Staatsvertrag erhält Österreich endgültig seine Freiheit: Der Diplomat Franz Matscher erinnert sich, wie die endgültige Fassung diktiert wurde. Mehrere Zeitzeugen erzählen von gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Höhepunkten: vom Opernball über die Sissi-Filme bis zu den Siegen von Toni Sailer werden die bewegendsten Ereignisse und ihre Auswirkungen geschildert. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 14.10.2017 ORF III

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