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Festspiele im Mustergau
Eine Dokumentation über die Rolle der Salzburger Festspiele in der Zeit des Nationalsozialismus, zwischen Kulturinstitution und Propagandainstrument der Nationalsozialisten. Nach welchen Kriterien wurde der Spielplan ausgearbeitet, wie verhielten sich die Akteure? Eine Dokumentation von Andreas Novak (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 25.07.2020 ORF III Die Feuernacht – Österreich und die Südtirol-Bomben
Am 11. Juni 1961 – in der Herz-Jesu-Nacht – erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen Südtirol. In Abständen von wenigen Minuten explodierten mehr als sechzig Sprengkörper. Das Donnergrollen war die ganze Nacht über zu hören. Südtiroler versuchten mit diesen Gewaltakten auf die Unterdrückung der deutschsprachigen Tiroler in Südtirol durch die italienische Politik aufmerksam zu machen. „Freiheitskämpfer“ oder „Terroristen“? Ein halbes Jahrhundert nach dem Start einer Anschlagserie, die in Summe mehr als zwanzig Todesopfer fordern sollte, bei der Südtiroler Täter verhaftet und gefoltert wurden, sprechen Täter von damals über ihre Motive, erklären italienische Carabinieri-Offiziere und Politiker, welchen Schock die Sprengstoffanschläge für Italien bedeuteten, wird der Frage nachgegangen, was österreichische Politiker davon wussten und wie sie auf die Südtirol-„Kämpfer“ des „Befreiungsausschuss für Südtirol“ (BAS) Einfluss nahmen.Überliefert ist das Zitat des damaligen Außenministers Bruno Kreisky: „Auf ein paar Masten soll es mir nicht ankommen.“ (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 21.09.2019 ORF III Filme, Stars und Sternchen – 60 Jahre Lisa Film
In einer neuen Dokumentation wirft ORF III einen Blick zurück auf sechs Jahrzehnte fesselnden Filmschaffens. „Filme, Stars und Sternchen“ ist nicht nur ein Fest der Filmkunst, sondern auch ein tiefgreifendes Porträt von Karl Spiehs und seinen Weggefährten. „Filme, Stars und Sternchen“ ist eine Hommage an einen Filmtycoon, der mit seiner Lisa Film die Welt der Unterhaltung geprägt hat. Und das erst im zweiten Anlauf. 1964 von Volksschauspieler Paul Löwinger gegründet, der diese nach seiner Frau benannt hatte, übernahm Spiehs die Filmfirma, nachdem der allererste Streifen „Das Mädchen aus dem Böhmerwald“ gefloppt war.So vielen Menschen im Filmgeschäft gab er eine Chance, wie auch Peter Weck, der in der Doku erzählt: „Spiehs hat mir meine erste Filmregie angeboten.“ Nach dem Prinzip „Unterhaltung aus Leidenschaft“ schreibt Lisa Film heuer 60 Jahre Filmgeschichte. Die Dokumentation ist ein Fenster in die Welt der Unterhaltung, in der Karl Spiehs als Visionär galt, der die Bedürfnisse seines Publikums stets instinktiv verstand. Anknüpfend an den Trend der Heimatfilme und der Sehnsucht der Menschen präsentierte Lisa Film eine heile, unpolitische Welt. Diese Erkenntnis brachte die sehr erfolgreichen Filme der 1960er und 1970er hervor. Gekonnt beherrschte Spiehs diesen Mix aus lockerer Unterhaltung und Schlager. Spiehs hatte von Anfang an einen Riecher fürs Filmgeschäft: „Gerade die Österreicher eignen sich für die leichte Muse, weil sie beschwingter und fröhlicher sind.“ Als erfolgreichste deutsch-österreichische Filmproduktionsfirma der Zweiten Republik hat Lisa Film Leinwandstars wie Chris Roberts entdeckt, den Ruhm von Roy Black begründet und dem Wörthersee zu seinem schillernden Image verholfen, das bis heute viele nach Kärnten zieht. Mit Ausschnitten, die noch nie zuvor gezeigtes Material beinhalten, und Anekdoten von Filmsets, zeichnet die Doku „Filme, Stars und Sternchen“ ein lebendiges Bild des filmischen Schaffens. Größen wie Uschi Glas, Thomas Gottschalk und Anita Hegerland teilen persönliche Erinnerungen und unterstreichen die familiäre Atmosphäre, die Karl Spiehs am Set schuf. Die Doku beleuchtet auch, dass Lisa Film Hollywood-Größen wie Telly Savalas oder David Hasselhoff anzog und den Wörthersee zum Synonym für das glitzernde Filmgeschehen machte. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 15.06.2024 ORF III Filmlegenden – Romy Schneider
Gertraud Jesserer im InterviewBild: ORF / Clever ContentsDie ORF-III-Produktion widmet sich dem Leben der wohl bekanntesten österreichischen Schauspielerinnen aller Zeiten: Romy Schneider. Schon früh steht die in Wien geborene Tochter der Schauspielerin Magda Schneider vor der Kamera: Mit 14 Jahren gibt sie in „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ ihr Leinwanddebüt, ihre Mutter spielt darin die Hauptrolle. 1955 dreht Ernst Marischka mit der 16-jährigen Romy Schneider und Karlheinz Böhm den Film „Sissi“ über Elisabeth von Österreich. „Sissi, die junge Kaiserin“ und „Sissi: Schicksalsjahre einer Kaiserin“ folgen in den beiden darauffolgenden Jahren.Die erfolgreichste Trilogie des österreichischen Films verschafft Romy Schneider nicht nur große Popularität, sondern auch das Image eines „süßen Mädels“, das nach ihren eigenen Worten „wie Grießbrei an ihr pappen“ bleibt. Doch Romy will anspruchsvollere Rollen spielen. Ihrem Partner Alain Delon zuliebe löst Romy Schneider sich aus den Familienfesseln und geht 1958 nach Paris. Auch dort bietet man Romy vor allem Rollen als junge Adlige an (zum Beispiel in Filmen wie: „Die schöne Lügnerin“ oder „Katia“). Sie wehrt sich gegen ihr Image, zum Ärger von Produzenten und Publikum. In Frankreich wendet sich Romy Schneider anspruchsvolleren Rollen zu und entwickelt sich zur „Femme fatale“ des französischen Kinos. Viel Lob von Kritikern und Publikum gab es vor allem für den Film „Boccaccio ’70“ von Federico Fellini und Luchino Visconti. Darin spielt Romy Schneider an der Seite von Sophia Loren eine junge Gräfin, die ihrem Mann zuliebe als Call-Girl arbeitet. 1963 schafft Romy Schneider den Sprung nach Hollywood. In „The Cardinal“ verführt sie einen katholischen Priester und in „Good Neighbour Sam“ zeigt sie neben Jack Lemmon ihr komödiantisches Talent. Doch die Filme kommen nicht so gut an, wie erwartet, neue Projekte mit Luchino Visconti finden nicht statt. Die Trennung von Alain Delon 1964 stürzt sie außerdem in eine Krise. Ein Selbstmordversuch folgt. 1965 lernt sie in Berlin den Regisseur Harry Meyen kennen, den sie im Jahr darauf heiratet. Im Dezember kommt ihr Sohn David Christopher zur Welt. Die Ankündigung, das Filmgeschäft zugunsten eines Lebens als Ehefrau und Mutter aufzugeben, widerruft sie bald. Ihr erster großer Erfolg nach einer kurzen Pause wird 1968 „Der Swimmingpool“, in dem sie an der Seite Delons viel Sexappeal zeigt. 1973 trennt sich Romy Schneider von Harry Meyen, 1975 folgt die Scheidung. Im Dezember 1975 heiratet sie ihren elf Jahre jüngeren Sekretär Daniel Biasini. Im Juli 1977 kommt die gemeinsame Tochter Sarah Magdalena auf die Welt. Ende der 1970er Jahre beginnt eine schwere Zeit für Romy Schneider: Ihr erster Ehemann Harry Meyen bringt sich 1979 um. 1981 wird ihre Ehe mit Biasini geschieden. Ebenfalls 1981 kommt ihr 14-jähriger Sohn bei einem tragischen Unfall ums Leben. Romy Schneider selbst stirbt ein Jahr später, sie wurde nur 43 Jahre alt. Im Totenschein steht Herzversagen als Ursache, für die Presse starb sie an einem „gebrochenen Herzen“. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 28.05.2022 ORF III Flucht in die Freiheit – Der Ungarnaufstand 1956
„Mein Vater hat mich mit einer Schnur an sich gebunden, damit ich nicht verloren gehe.“ Das sagt Bela Koreny, der vor über 60 Jahren mit seinen Eltern aus Ungarn nach Österreich geflohen ist. Eine Demonstration von Studierenden in Budapest löst am 23. Oktober 1956 eine dramatische Revolte gegen ein kommunistisches System der Unterdrückung und Bevormundung aus. Es kommt zu einer frühen Machtprobe im Kalten Krieg. Als die Sowjetarmee den Aufstand am 4. November niederschlägt, verlassen 180.000 bis 200.000 Menschen ihre Heimat in Richtung Westen. Das Nachbarland Österreich, das erst im Jahr zuvor mit dem Staatsvertrag und dem Abzug der russischen Soldaten seine Souveränität gefestigt hat, wird von einer großen Fluchtbewegung erreicht und muss zwischen humanitären und politischen Herausforderungen eine Willkommenskultur entwickeln und bewahren.In der Dokumentation kommen Menschen zu Wort, die 1956 die Flucht ergriffen und sich in Österreich beheimatet haben. Der Pianist und Komponist Béla Koreny wird als Gründer der Broadway-Bar zu einem Initiator des Wiener Musiklebens. Vilmos Vécsei, der mit seinen drei Geschwistern aus Sopron flieht, studiert Medizin und wird zum Chef der Unfallchirurgie am Wiener AKH. Der Journalist Paul Lendvai, der in Ungarn mit Berufsverbot belegt ist, startet in Österreich eine Karriere als Außenpolitikexperte mit einem stets kritisch-wachsamen Auge für ungarische Entwicklungen. Aber auch die Helfenden steuern Erfahrungswerte bei: Eleonore Trentini, die mit Ungarnflüchtlingen ihre Kindheit und ihre Wohnung teilt oder Altbundespräsident Heinz Fischer, der im Flüchtlingslager Traiskirchen als Tellerwäscher gearbeitet hat. Sie alle berichten von ihren Erfahrungen aus dieser bewegten Zeit. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 24.08.2019 ORF III Flucht ins Ungewisse
Über Nacht waren sie vogelfrei, befanden sich plötzlich in Lebensgefahr, wurden ihres Vermögens beraubt. 130.000 jüdische Bürger und politische Gegner überlebten Terror und Verfolgung nur, weil ihnen nach dem „Anschluss“ die Flucht gelang. Der Rassenwahn zerriss viele Familien. Während die einen nach Südafrika, Venezuela, Amerika und Israel flüchteten, hofften Verwandte auf Beruhigung der Lage und fielen dem Holocaust zum Opfer. Jene, die sich ins Ausland retten konnten, flüchteten ins Ungewisse, erlebten eine Odyssee, eine gefährliche Flucht von Land zu Land, in Europa oft verfolgt von einer Wehrmacht, die unbesiegbar schien.Dort wo sie letztlich strandeten, präsentierte sich meist kein gelobtes Land, sondern eine fremde Welt, in der es vorerst galt, fremde Sprachen zu lernen, sich an völlig ungewohnte Klimabedingungen zu gewöhnen. Der Überlebenskampf im erzwungenen Exil, der Aufbau einer neuen Existenz gelang nur durch enorme Anstrengung, Entbehrung, doppelten Fleiß und Improvisationstalent. Viele scheiterten. Meist die ältere Generation. Was ihr nicht gelang, schafften Kinder und Enkel. Doch ob erfolgreicher Neubeginn oder nicht: Für die Meisten blieben Entwurzelung, Heimat- und Kulturverlust ein lebenslanges Trauma. Doris Ehrenstein, Harry Weil, Liselotte Laub und Erich Sensel. Vier Lebensgeschichten auf vier Kontinenten verstreut. Am Beispiel dieser Menschen beschreiben Robert Gokl und Tom Matzek den gefährlichen, schwierigen und abenteuerlichen Lebensweg vertriebener Österreicher und Österreicherinnen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 08.09.2012 ORF III Die Flucht vor Hitler – Die Wiener in China
Bild: ORFRund 5.000 österreichische Jüdinnen und Juden flohen zu Beginn des 2. Weltkrieges vor dem NS-Terror nach China, in die Stadt Shanghai. Die Menschen brachten Hoffnung und Optimismus mit in die fremdartige Metropole und ließen eine blühende Exil-Kultur entstehen. In „Little Vienna“ traf man sich in Wiener Kaffeehäusern, man lauschte Konzerten, besuchte Theater- und Kabarettvorstellungen. Ein durchaus angenehmes Leben – bis der Krieg auch Shanghai erreichte und die Emigranten in einer Art Ghetto zusammendrängte. Armut, Hunger und Not prägten diese Jahre. Nach Kriegsende kamen nur wenige „Shanghaier“ nach Österreich zurück.Die neue Fernsehdokumentation von Regisseurin Uli Jürgens zeichnet ihre Fluchtwege nach. Und sie erzählt anhand von berührenden persönlichen Details aus den Lebensgeschichten der Familie Landau, des Impresarios Hans Jabloner, des Regiepaares Louise und Jakob Fleck und des Shanghaier Puppentheaterdirektors Arthur Gottlein, wie es den Menschen in der chinesischen Metropole erging. Zwei Zeitzeuginnen, die sich nach 70 Jahren wiedertreffen, lassen gemeinsame Erinnerungen aufleben. Präsentiert wird „Flucht vor Hitler – Die Wiener in China“ von Danielle Spera, Direktorin Jüdisches Museum Wien. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Do. 25.08.2022 3sat Original-TV-Premiere Sa. 30.01.2021 ORF III Der Fotograf im Rückspiegel
Er hat mit seiner Kamera die Weltgeschichte festgehalten. Vom berühmten Foto Leopold Figls der vom Balkon des Belvederes aus den jubelnden Österreichern ihren Staatsvertrag präsentiert bis zu erschreckenden Bildern des Ungarischen Volksaufstandes, er schaffte es wie kaum jemand anderer die Geschehnisse seiner Zeit festzuhalten. Er hatte großes Interesse daran, die Situation der Bevölkerung in Zeiten von Krieg und Revolution zu dokumentieren, um dadurch die Menschheit zu sensibilisieren. Aber auch seine eigene Biografie ist bewegt. Der 1923 in Wien geborene Sohn einer jüdischen Familie musste 1939 nach Palästina auswandern.Seine Familie blieb zurück und starb im Holocaust. 1947 kam er, eher zufällig nach Wien zurück, eigentlich wollte er nach Paris um Film zu studieren bekam aber zunächst kein Visum. Hier lernte er seine Frau Traudl kennen, mit der er bis zu ihrem Tod verheiratet war. Der Ehe entstammen drei Kinder. Sie arbeitete damals bei der Associated Press als Journalistin. Über sie wurde er Associated-Press-Fotoreporter, eine Tätigkeit, die er bis 1949 ausübte. 1951 stieß Lessing zur Magnum Agentur, die vier Jahre zuvor von Robert Capa, George Rodger, David Seymour und Henri Cartier-Bresson in Paris gegründet worden war. Das Kollektiv wollte mit seinen Arbeiten die Ereignisse auf der Welt dokumentieren und damit das Bewusstsein der Menschen schärfen. Lessings Werk ist so wechselhaft wie die Zeit in der er wirkte. Von Porträts der Staatsspitzen wie Adenauer oder de Gaulle bis zu seinen „Erzählfotos“ von Künstlern der 1960er Jahre – Lessings Fotos sind Denkmäler und Ikonen, manchmal privat und manchmal erschütternd. Es bleiben Fotografien die wie kaum ein anderes Zeugnis ihre Zeit einfingen, sie aber auch überdauerten. (Text: ORF) Fotoikonen Österreichs – Die Wahrheit hinter den Bildern
45 Min.Ungarnflüchtlingen 1956.Bild: ORF/PATRICE FUCHS/ONBDie neue ORF-III-Dokumentation „Fotoikonen Österreich – Die Wahrheit hinter den Bildern“ beschäftigt sich anhand von 15 Foto-Ikonen mit der Bebilderung der österreichischen Geschichte und deren weniger offenbaren Wahrheiten. Bildbearbeitung und Bildmanipulation spielten auch im vergangenen Jahrhundert eine wesentliche Rolle. Auch in Österreich wurden Bilder gezielt verändert, um die österreichische Identität zu stiften, politische Meinung zu bilden und die Berichterstattung zu verfälschen. Viele der bedeutenden Foto-Ikonen Österreichs erzählen mehr als nur eine – offensichtliche – Geschichte.Bilder wie die des brennenden Stephansdoms, welcher ein Sinnbild für das Leid und die Zerstörung durch den Nationalsozialismus darstellen sollte, ersetzen die Wahrheit mit einem dramatischeren Narrativ und förderten so den Aufbau der nationalen Identität. Auch die Gründungsfotos der ÖVP und der SPÖ gehören zu den Foto-Ikonen der Nachkriegszeit. Doch beide sind „fake“. Sie wurden erst Monate nach der Gründung der Großparteien angefertigt – also bewusst inszeniert – als sich herausstellte, dass die Volkspartei das konservative Lager vertreten würde. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 10.06.2023 ORF III Franco – Der spanische Diktator – Folge 1 (FRANCO: The LAST INQUISITOR (1/2))
Im November 2025 jährt sich der Todestag des letzten Diktators Westeuropas zum 50. Mal. Francisco Franco, bekannt als „El Caudillo“ (der Kriegsherr), regierte fast 40 Jahre lang unangefochten. Eine unglaubliche Langlebigkeit, ein Albtraum, von dem das inzwischen demokratische Spanien noch immer die Narben trägt. Franco wurde lange Zeit unterschätzt, aber er regierte länger als jeder seiner faschistischen Mitstreiter. Und – anders als Hitler oder Mussolini – wurde er schließlich von den Demokratien akzeptiert. Nach vier Jahrzehnten der Tyrannei starb er im November 1975 in seinem eigenen Bett. Wie war das möglich? Wie hat er manövriert, um an der Macht zu bleiben? Nach der Machtergreifung mit dem Militärputsch von 1936 startete Franco mit Hilfe der katholischen Kirche einen Kreuzzug gegen die Republik – und zögerte nicht, seine Gegner zu Zehntausenden zu vernichten. Für viele ist er ein Monster. Doch trotz seiner Verbrechen ehren ihn viele Aktivisten auch heute noch. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 27.09.2025 ORF III Franco – Der spanische Diktator – Folge 2 (FRANCO: The LAST INQUISITOR (2/2))
Nachdem General Franco durch einen Putsch an die Macht gekommen war, manövrierte er von 1939 bis zu seinem Tod im Jahr 1975, um die Kontrolle zu behalten. Während seine einstigen Verbündeten Hitler und Mussolini mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwanden, bleibt seine politische Langlebigkeit überraschend. Wie gelang es diesem gerissenen, geduldigen, berechnenden und machthungrigen Mann, einen großen Teil der spanischen Bevölkerung davon zu überzeugen, dass er der Retter des Landes war? (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 27.09.2025 ORF III Franco – Spaniens ewiger Diktator
Kein Diktator in Europa hat sich so lange an der Macht gehalten wie Spaniens Francisco Franco. Nach einem blutigen Bürgerkrieg 1939 an die Herrschaft gelangt, hat der General alle anderen autoritären Regime in Europa überdauert. Erst nach seinem Tod 1975 wurde Spanien demokratisch. Doch bis heute ist das Land von den Spuren seiner Herrschaft gezeichnet. Der „Caudillo“, wie Franco von seinen Anhängern genannt wurde, kam einst mit massiver Schützenhilfe der Diktatoren Hitler und Mussolini an die Macht. Und doch verstand er es, sein Land aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten und seine Macht in der Zeit des Kalten Krieges zu bewahren.Vier Jahrzehnte lang erstickte Franco alle oppositionellen Regungen und umwarb sein Volk zugleich mit den Früchten des Wirtschaftsaufschwungs und des Tourismus. Wie konnte sich ein rückwärtsgewandter Militärführer so lange im Amt halten – während das übrige Westeuropa nach Demokratie und Fortschritt strebte? Auf welche Weise hat er sein Land bleibend geprägt? Mithilfe von Zeitzeugen und Historikern, bebildert durch eine Fülle teils unbekannter Archivaufnahmen, ergründet die Dokumentation das Geheimnis des langjährigen Diktators. (Text: ORF) Franz Fuchs – Ein Patriot
Karl Markovics im preisgekrönten Dokudrama von Elisabeth Scharang. Der Briefbomber Franz Fuchs sah seine Verbrechen als Dienst an der Gemeinschaft. Das faszinierende Psychogramm eines Menschen, der vor allem eines sein wollte – ein Patriot. Karl Markovics wurde für seine Darstellung der Hauptrolle von einer internationalen Jury für den Emmy nominiert. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 10.06.2017 ORF III Franz Klammer – Der „Abfahrts-Kaiser“
Der Kärntner Franz Klammer ist mit 25 Siegen in der Abfahrt und dem fünfmaligen Gewinn des Abfahrtsweltcups der erfolgreichste Rennläufer in dieser Disziplin in der Weltcupgeschichte. 1976 wurde er in Innsbruck unter frenetischem Jubel seiner Landsleute auch Olympiasieger in der Abfahrt. Das filmische ORF-Porträt erzählt die unglaubliche Erfolgsgeschichte des „Abfahrtskaisers“, im Interview zum großen Teil von Franz Klammer selbst erzählt, der die wichtigsten Stationen seiner Laufbahn Revue passieren lässt. Nicht fehlen dürfen dabei, neben den vielen sportlichen Highlight – auch seine Auftritte in mehreren Fernseh-Unterhaltungssendungen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 20.01.2018 ORF III Franz Klammer – Der Skikaiser wird 70
Michael Kögler trifft sich 30 Jahre nach seiner preisgekrönten Dokumentation „Die Franz Klammer Story“ nochmals mit dem erfolgreichsten Abfahrer aller Zeiten. In dem Porträt wird nicht nur auf die Skikarriere mit der Krönung durch den Olympiasieg in der Abfahrt 1976 in Innsbruck zurückgeblickt, sondern auch auf das Phänomen Franz Klammer und sein familiäres Umfeld, gepaart mit allen Höhen und Tiefen seines Lebens. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 20.01.2024 ORF III Frauen der NS-Zeit
In der Geschichte des Zweiten Weltkriegs wurde die Rolle von Frauen häufig nur am Rande wahrgenommen. Dabei waren rund 500.000 von ihnen ab 1939 in den von der Wehrmacht besetzen Gebieten aktiv – dort, wo der Holocaust in die Tat umgesetzt wurde. Sie waren nicht etwa passive Zeuginnen eines von Männern verübten Völkermords, sondern unentbehrliche Mittäterinnen. Das Engagement und die Brutalität der Sekretärinnen, Krankenschwestern, KZ-Wächterinnen und Ehefrauen von SS-Männern wirft Fragen auf: Wie sind sie zu Komplizinnen, mitunter zu Mörderinnen geworden? Warum hat die deutsche Nachkriegsjustiz in Teilen die Augen vor ihren Verbrechen mindestens genauso verschlossen wie vor denen ihrer männlichen Mitstreiter? Welche Tabus führen auch heute noch dazu, ihre Taten nicht zu benennen? Die Dokumentation geht beispielhaft den Geschichten einiger dieser Frauen nach: von ihrer Indoktrination – vor allem innerhalb des Bunds Deutscher Mädel (BDM) – bis in die Nachkriegszeit, in der nur wenige von ihnen von ihrer Vergangenheit eingeholt wurden.Aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet der Dokumentarfilm die Einbindung von Frauen in der Todesmaschinerie der Nazis und ihre aktive Mittäterinnenschaft, von der Einzeltat bis zur Beteiligung am Massenmord. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 29.04.2023 ORF III Frei und ungeteilt – 100 Jahre Kärntner Abwehrkampf und Volksabstimmung
Die ORF-III-Neuproduktion wirft einen Blick auf die bewegte Geschichte Kärntens. Als im November 1918, der Erste Weltkrieg zu Ende geht, ist die Habsburgermonarchie, der Vielvölkerstaat mit seinen über fünfzig Millionen Menschen, bereits im Untergang begriffen. Österreich-Ungarn ist nicht mehr – neue Staaten mit neuen Grenzen entstehen. So auch im Süden der einstigen Monarchie. Hier, an den Karawanken, gehen die Kampfhandlungen nahezu nahtlos weiter. Südlich des Wörthersees rücken Truppen des neu gegründeten Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen in Kärnten ein – es beginnt der Kärtner Abwehrkampf Auch hier geht es um einen Konflikt um Grenzen.Wie sollen sie gezogen werden: nach historischen, nach geografischen oder gar nach ethnischen Grundsätzen? Denn über Jahrhunderte lebten deutschsprachige wie slowenischsprachige Kärntnerinnen und Kärntner neben- und miteinander. Nach dem Ersten Weltkrieg treten diese lang schwelenden Konflikte offen zu Tage. Innerhalb kürzester Zeit können slawische Truppen weite Teile Südkärntens besetzen. Erst nachdem die provisorische Landesregierung den bewaffneten Widerstand beschließt, können diese wieder zurückgedrängt werden. Dies verschafft Zeit und auch ein Umdenken bei den Alliierten Siegermächten. Der Alliierte Rat in St. Germain beschließt die Kärntner Bevölkerung selbst über ihre Zugehörigkeit entscheiden zu lassen. Es wird eine Volksabstimmung für den 10. Oktober 1920 festgesetzt. Es beginnt eine Propagandaschlacht. Plakate und Flugzettel überschwemmen das Land. Am 10. Oktober 1920 stimmen schließlich 59% für den Verbleib bei Österreich. Auch eine Vielzahl der Kärntner Sloweninnen und Slowenen spricht sich für die „alte“ Heimat aus. Kärnten bleibt „frei und ungeteilt“, wie die politische Losung seit nunmehr hundert Jahren lautet. Heute, hundert Jahre nach der Abstimmung und der Annäherung der beiden Staaten Österreich und Slowenien durch den beiderseitigen EU-Beitritt, scheinen die einst tiefen Gräben nahezu überwunden, und wirken dennoch stark in die Gegenwart hinein. ORF-III-Zeitgeschichte „Frei und ungeteilt – 100 Jahre Kärntner Abwehrkampf und Volksabstimmung“ erzählt von einem Kärntner Jahrhundert voller Konflikte und Zerwürfnisse, in das Gemeinsame dem Trennenden vorgezogen wurde. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 03.10.2020 ORF III Freier als frei – Trumps radikale Freiheitsapostel
Bild: ORF/AmpersandDie Dokumentation „Freier als frei – Trumps radikale Freiheitsapostel“ taucht tief in die Welt moderner libertärer Bewegungen ein und zeigt, wie sich deren Ideen in Politik, Technologie und Gesellschaft ausbreiten. Der Film begleitet Aktivistinnen und Aktivisten aus allen sozialen Schichten der USA bei ihrem Kampf für ein radikales, neues Freiheitsverständnis. Sie sehen den Staat als Feind und möchten ihn entweder abschaffen, oder seine Eingriffe auf ein absolutes Minimum reduzieren. Dabei schrecken sie auch nicht vor der Gründung sezessionistischer Bewegungen, der Verbreitung von unregistrierten Schusswaffen, oder neuen technologischen, wirtschaftlichen und medizinischen Dystopien zurück.Donald Trump hatte die wachsende Wählergruppe früh erkannt und bezeichnet sich 2024 selbst als einen Libertärer und brachte den libertären Tech-Milliardär Elon Musk im gleichen Jahr in seine Regierung, obwohl seine Politik nicht alle libertären Ideale erfüllt. Anhand von Recherchen in einschlägigen libertären Communities, Thinktanks und digitalen Foren zeichnet die Doku nach, wie libertäre Strategien in Wahlkämpfe einsickern, welche Rolle Tech Unternehmen und Kryptowährungen spielen und warum die Ideologie zunehmend junge Menschen anzieht. Durch Interviews mit politischen Entscheidungsträgern, kritischen Wissenschaftlern sowie prominenten Vertreterinnen und Vertretern der libertären Szene entsteht ein vielschichtiges Bild einer Bewegung, die zwischen Vision und Provokation pendelt. Die Doku beleuchtet auch Risiken: die sozialen Folgen radikaler Deregulierung, die Auswirkungen auf Demokratie und Zusammenhalt sowie die Frage, wohin sich Gesellschaften entwickeln, wenn Marktlogik und Individualismus über allem stehen. „Freier als frei – Trumps radikale Freiheitsapostel“ bietet einen spannenden, umfassenden Blick auf eine Strömung, die weltweit an Einfluss gewinnt – und die politischen Debatten der kommenden Jahre entscheidend prägen könnte. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 10.01.2026 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Anzio
22. Januar 1944: Zwei Divisionen der Alliierten landen im Hafen von Anzio in Italien. Kaum ein amphibischer Angriff verläuft so reibungslos, und doch lassen sie den Deutschen Zeit zur Truppenverstärkung. Was folgt, ist ein grausames Artillerieduell. Schließlich bricht General Alexander aus dieser Pattsituation aus – mit Erfolg. Doch statt die abziehenden Truppen zu zerschlagen, befreit US-General Clark zunächst Rom. So entkommen zwei deutsche Armeen, was den Krieg in Italien um ein Jahr verlängert. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 20.08.2023 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Bastogne
20. Dezember 1944. Im härtesten Winter, den Westeuropa seit einer Generation erlebt hat, starten die Deutschen einen massiven Angriff auf die schwach verteidigte Front der Alliierten in den Ardennen. Ihre Mission: Durchbrechen der Front und Rückeroberung des Hafens von Antwerpen. Die 101. US-Luftlandedivision hat gerade noch Zeit, rund um Bastogne Schützenlöcher auszuheben. So wird der Vormarsch der Wehrmacht aufgehalten, bis eine Woche später Pattons 3. Armee der Belagerung ein Ende bereitet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 20.08.2023 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Berlin
Berlin, April 1945: Stalins Generäle wetteifern um die Ehre, den deutschen Ostfeldzug zu vergelten und die Rote Fahne auf dem Reichstag zu hissen. Eine Panzerarmee, zwei Heeresgruppen verstärkt durch fanatische SS-Divisionen sowie der Volkssturm leisten der Roten Armee, die Berlin einkesselt, 16 Tage lang erbittert Gegenwehr. Die sowjetischen Truppen erleiden enorme Verluste, Hitler begeht Selbstmord, und die Zivilbevölkerung Berlins zahlt einen schrecklichen Preis. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 19.08.2023 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Höhe 112
Feldmarschall Rommel hält die Höhe 112 für kriegsentscheidend. Drei Wochen nach der Landung in der Normandie kommt der alliierte Vormarsch zum Erliegen, die britischen Soldaten können die deutsche Frontlinie nicht durchbrechen. Die Schlachtfelder rund um Höhe 112 bedeuten für viele von ihnen den Tod, während die Wehrmacht sich an der Verteidigung aufreibt. Es ist eines der heftigsten Gefechte in der Normandie, dessen Opferzahl die vieler Schlachten an der Ostfront und im Ersten Weltkrieg übersteigt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 20.08.2023 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Iwo Jima
Auf Iwo Jima stirbt im Februar 1945 ein Viertel aller im Zweiten Weltkrieg gefallenen US-Marinesoldaten, in der gewaltigen Schlacht selbst, jeder dritte Mann – ein Taktikwechsel ist unumgänglich. Im Nachgang werden 27 Ehrenmedaillen verliehen, und das Foto der Marines, die auf dem Berg Suribachi die amerikanische Flagge hissen, erlangt weltweite Berühmtheit. Doch zum Zeitpunkt der Aufnahme stehen ihnen noch 30 Tage intensiver Gefechte bevor. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 19.08.2023 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Midway
Zeitzeugen berichten von ihren erschütternden Erlebnissen. Zusammen mit Aufnahmen von Originalschauplätzen, Analysen renommierter Experten sowie Computeranimationen zeichnen sie ein realistisches Bild der brutalen Kämpfe. Die Reihe zeigt somit eindringlich aus verschiedenen Blickwinkeln die Erlebnisse derer, die an den entscheidenden und blutigsten Schlachten der größten Tragödie des 20. Jahrhunderts teilnahmen. Vor den Midwayinseln beginnt die Entscheidungsschlacht im Pazifik als Falle der japanischen Streitkräfte und endet mit einem Hinterhalt der US-Flotte. Der Ausgang ist offen, Etappensiege beruhen auf Glück, geknackten Codes, Instinkt und hoher Risikobereitschaft. Die US-Marine wagt planlose und mitunter fatale Manöver, die Gegenseite verspielt durch Pech und starre Taktik ihren Vorteil. Der Sieg der US-Streitkräfte steht lange Zeit auf Messers Schneide. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 19.08.2023 ORF III Frontlines – Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs: Monte Cassino
Im Januar 1944 sammeln sich tausende Mann starke Alliiertenverbände bei einem steilen Berg an der Straße nach Rom, auf dem sich die Benediktinerabtei Monte Cassino befindet. Die Alliierten vermuten dort einen Artillerie-Wachtposten, doch in Wahrheit hat der deutsche Oberbefehlshaber, Albert Kesselring, die militärische Nutzung der Abtei untersagt. Dennoch wird die jahrhundertealte Abtei über vier Monate hinweg in insgesamt vier Schlachten mit über 200.000 Toten bis auf die Grundmauern zerstört. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 19.08.2023 ORF III
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