Start der Kampagne für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympische und Paralympische Spiele in der Lanxess-Arena, Köln. V.l.n.r.: Britta Heidemann (ehemalige Fechterin), Isabell Werth (Dressurreiterin), Sebastian Schulte (ehemaliger deutscher Ruderer und Vorstandsvorsitzender der Deutz AG), Hendrik Wüst (Ministerpräsident von NRW, CDU), Markus Rehm (paralympischer Sportler), Peer Steinbrück (ehemaliger Ministerpräsident von NRW) und Torsten Burmester (Oberbürgermeister von Köln, SPD).
Bild: WDR/Rolf Vennenbernd/dpa
Die Olympischen Spiele in NRW sollen die „kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele“ werden, verkündet Ministerpräsident Hendrik Wüst, ‚mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen‘. Doch bevor das Bündnis KölnRheinRuhr seine Bewerbung auf den Weg bringen kann, entscheiden die Menschen in den beteiligten 17 Kommunen per Briefwahl, ob sich ihre Stadt an den Spielen beteiligen soll. Am 19 April wird das Ergebnis dieser „Ratsbürgerentscheide“ ausgezählt. Für die WDR Story hat sich ein Team von Journalistinnen und Journalisten aufgemacht in
die potentiellen Wettkampfstädte.
Wie realistisch sind die Pläne, die dortigen Sportstätten fit für Olympia zu machen, wer würde profitieren von den Spielen an Rhein und Ruhr und was sagen die Menschen vor Ort? Befürworter und Kritiker der Pläne kommen zu Wort – unter anderem Dressurreiterin Isabell Werth und der paralympischen Athlet Markus Rehm, die als Botschafter die Kampagne unterstützen; aber auch Ministerpräsident Hendrik Wüst, der in den Spielen eine große Chance für die Wirtschaft und Sportlandschaft in NRW sieht. (Text: tagesschau24)