• Folge 230 (30 Min.)
    Bild: Arte
    Scheitern die Männer am Ideal der Männlichkeit? Neue Fälle von sexualisierter Gewalt und Deepfakes in Deutschland und Frankreich erschüttern die Öffentlichkeit. Die Manosphere auf Social Media schürt frauenfeindliche Fantasien. Denken Männer selbst über ihre aktuelle Rolle nach? Was wollen sie verändern? In seinem Buch „Alpha Boys“ wirft Comedian und Podcaster Aurel Mertz einen satirischen Blick auf die neue Hypermaskulinität. Für seine Recherchen reiste er bis nach Asien in ein Männer-Camp. Warum tun sich Männer so schwer, sich sensibel und verletzlich zu zeigen? Künstler Norbert Bisky zeigt genau dies in seinen großformatigen Porträts, oft von Männern. Der deutsche Maler ist ein genauer Beobachter. Sind die jungen Männer abgehängt? Frauen holen in Bildung und Erwerbsarbeit auf. Typische Männerjobs sind rar geworden, besonders in der Arbeiterklasse. Prekäre Verhältnisse kennt auch Schriftsteller Michael Pedersen in Schottland. Er weiß um den Kampf der Working-Class-Boys, die sich nicht mehr an der Männlichkeit der Väter orientieren können. Studien zeigen, dass Männer der GenZ traditionelle Rollenmodelle bevorzugen. Wie bewahren wir Jungs davor, wütende und frauenverletzende Männer zu werden? Das beschäftigt Autor Fikri Anıl Altıntaş. In Workshops sucht er mit Schülern und Männern Vorbilder jenseits der Manosphere. In seinen Romanen „Im Morgen wächst ein Birnbaum“ (btb Verlag) verbindet er das Thema mit der eigenen Biografie. „Twist“ trifft Künstler, die sich bereits länger mit diesen Fragen beschäftigen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 27.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 29.03.2026 arte
  • Folge 231 (30 Min.)
    Wer über Unendlichkeit nachdenkt, merkt schnell, wie die eigene Wahrnehmung versagt. In einer großen Einzelausstellung im Kölner Museum Ludwig zeigt die japanische Künstlerin Yayoi Kusama ihre berühmten Spiegelräume und entführt so in ihre unendlichen Welten. Die Schweizer Künstlerin Isabelle Krieg fühlt sich sehr unwohl mit der Grenzenlosigkeit der Unendlichkeit. In einer riesigen Installation aus 400 Straußeneiern versucht sie das Thema zu fassen. Der Astrophysiker und Buchautor Heino Falcke befasst sich abstrakter mit Unendlichkeit und versucht sie wissenschaftlich zu erforschen. Für ihn zeigt sich Unendlichkeit aber auch in seinem tiefen religiösen Glauben. Wie sich ein unendlicher Moment in der Liebe anfühlt, darüber schreibt die französische Schriftstellerin Ghislaine Dunant in ihrem preisgekrönten Roman „L’amour infini“, auf Deutsch „Eine unendliche Liebe“. Aber wie lässt sich Unendlichkeit nicht als abstrakte Idee oder als Gefühl, sondern als körperliche Erfahrung darstellen? Die Humanhood Dance Company aus Barcelona und Birmingham versucht genau das in ihrem Stück „Infinite“. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 03.04.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 05.04.2026 arte

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