bisher 50 Folgen, Folge 26⁠–⁠50

  • Folge 26
    Bild: ZDF und Alexandre Dereims
    Schon Homer hat es besungen: Kalabrien, das Land an der Stiefelspitze Italiens. Es ist eine sonnenverwöhnte Region, voller Kultur und mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Den Zeugnissen dieser Geschichte begegnet man in den Städten und Dörfern. Kalabrien liegt zwischen zwei Meeren. Umspült vom Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer, locken fast 800 Küstenkilometer mit feinen Sandstränden und einsamen Buchten zwischen Granitfelsen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.11.2021 3sat
  • Folge 27 (45 Min.)
    Die 1785 gegründete Arena von Ronda ist eine der ältesten in Spanien.
    Umgeben vom Atlantischen Ozean und dem Mittelmeer, bildet Andalusien mit dem Felsen von Gibraltar die südlichste Region der Iberischen Halbinsel und des europäischen Festlandes. Seine vielfältigen Landschaften, die reiche Kultur und die schönen Städte, in denen lebendige Geschichte und auch noch das alte Handwerk blühen, machen Andalusien zu einem der schönsten Reiseziele Europas. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.11.2021 3sat
  • Folge 28 (45 Min.)
    Paradies im Pontinischen Archipel: Die unbewohnte Insel Palmarola bietet wilde und ursprüngliche Natur.
    Die Inseln vor der Westküste Italiens sind weltbekannt und wahre Touristenmagnete. Neben Capri und Ischia sind auch die Pontinischen Inseln Palmarola, Ponza und Ventotene einen Besuch wert. Capri bietet kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle. Ischias feine Sandstrände locken nicht nur Sommerurlauber, sondern auch viele Tages- und Wochenendbesucher vom Festland an. Beschaulicher geht es auf den kleinen Pontinischen Inseln zu. Capri ist reich an Kunstschätzen und historischen Highlights, die von der bewegten Geschichte der Insel zeugen. Ein traumhafter Panoramablick bietet sich vom Gipfel des Monte Solaro, den man mit einem Sessellift erreicht. In Anacapri erkundet das Filmteam aufwendig dekorierte Kirchen und lauschige Plätze. Auf Ischia ist die erste Station der Reise das Castello Aragonese. Die Festung hat eine turbulente Vergangenheit und ist heute das Wahrzeichen der Insel. Auf Procida, der kleinsten Kampanischen Insel, besucht das Team den Fischerhafen Marina Corricella mit seinem pastellfarbenen Häusermeer. Weiter geht es auf die Pontinischen Inseln mit ihren zerklüfteten Steilküsten, die sich bis heute ihre wilde Schönheit bewahrt haben. Die nur drei Kilometer lange Insel Ventotene ist ein kleines, ursprüngliches Paradies. Einst dienten die Höhlen an der Küste als Piratenversteck. Ponza empfängt seine Besucher mit einer malerischen Häuserfassade, die das halbrunde Hafenbecken säumt. Schmale Treppengassen winden sich den Hügel hinauf. Das Filmteam stattet dem spektakulär gelegenen Friedhof einen Besuch ab und unternimmt eine Bootstour zu den Grotten des Pilatus. Die Reise endet auf der Insel Palmarola, deren weiße Steilküste einen reizvollen Kontrast zum tiefblauen Meer bildet. Die Doku-Reihe „Traumorte“ präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 01.07.2022 3sat
  • Folge 29 (43 Min.)
    Bellagio, die Perle des Comer Sees. Das Städtchen liegt an der Spitze einer grünen Halbinsel.
    Am Fuß der Alpen liegen die Oberitalienischen Seen. Geprägt wird die beliebte Urlaubsregion von malerischen Fischerdörfern, geschichtsträchtigen Städten und atemberaubender Natur. Während der Gardasee im Sommer fest in deutscher Hand ist, ist der Iseosee ein echter Geheimtipp. Die zahlreichen prunkvollen Villen bescheren dem Comer See ein mondänes Flair. Der Lago Maggiore wiederum bezauberte schon Schriftsteller wie Flaubert und Dumas. Das Filmteam startet die Reise am Lago Maggiore und seinen abwechslungsreichen Inseln. Am Ostufer klammert sich das Kloster Santa Caterina del Sasso wie ein Schwalbennest an den steilen Hang. Es hat eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte. Am Gardasee besichtigt das Team die Städte Malcesine, Garda und Limone, die Stadt der Zitronen. Natürlich darf auch ein Besuch in Sirmione mit seiner beeindruckenden Festung nicht fehlen. Beschaulicher geht es am Iseosee zu – er gilt noch immer als Geheimtipp. Am Comer See, wo sich die Reichen und Schönen tummeln, entdeckt das Filmteam die idyllischen Dörfchen Nesso und Varenna – und natürlich Bellagio, die Perle des Comer Sees. Die Doku-Reihe „Traumorte“ präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 01.07.2022 3sat
  • Folge 30 (45 Min.)
    Naturparadies im Mittelmeer: An der felsigen Küste der Île des Embiez laden kleine Strände und Badebuchten zum Schwimmen und Schnorcheln ein.
    Mit 300 Sonnentagen im Jahr gehört die Provence zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Die Mittelmeerregion zwischen Rhonetal und Italien ist der Inbegriff südländischer Lebensart. Eine Reise durch den südöstlichsten Zipfel Frankreichs ist ein Fest für die Sinne. Im Sommer sind die blühenden Lavendelfelder ein beliebtes Fotomotiv. Über die Märkte weht der Duft von Trüffeln und mediterranen Kräutern. Malerische Bergdörfer laden zum Erkunden ein. Die Reise durch die Provence startet auf der kleinen Île des Embiez mit ihrer reichen Flora und Fauna. Nach einem Abstecher in die Hafenstadt Marseille geht es nach Aix-en-Provence, wo sich die Besucher vom bunten Treiben mitziehen lassen. Das Bilderbuchdorf Gordes im Herzen des Luberon begeistert mit seiner spektakulären Lage. Dort begleitet das Filmteam einen Trüffeljäger bei der Suche nach dem „schwarzen Gold“ der Provence. Im Januar wird in der Gemeinde Richerenches sogar eine Trüffelmesse veranstaltet.Den imposanten Mont Ventoux stets im Blick geht es weiter nach Avignon. Die „Stadt der Päpste“ hat eine bewegte Geschichte – und eine Brücke, die durch ein Lied weltweit bekannt wurde: „Sur le pont d’Avignon“. Von Avignon ist es nur ein Katzensprung bis ins berühmte Weinbaugebiet Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhonetal. Das Dorf Les Baux de Provence wird von einer mächtigen Burgruine dominiert und gilt als schönstes Dorf Frankreichs. Auf 2000 Höhenmetern liegt das beliebte Skigebiet Isola in den französischen Seealpen – auch das ist Provence.Das letzte Ziel der Reise ist die Camargue, wo die historische Altstadt von Arles und das Vogelschutzreservat Pont de Gau auf dem Programm stehen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 12.08.2022 3sat
  • Folge 31 (45 Min.)
    Ruhige Buchten und malerische Hafenstädtchen machen Inseln wie Lanzarote zu einem beliebten Urlaubsziel.
    Die Kanarischen Inseln gelten als Inseln des ewigen Frühlings. Milde Temperaturen und lange Sommer machen die Inselgruppe vor der afrikanischen Küste zu einem beliebten Urlaubsziel. Vulkanische Aktivität hat die Kanaren geformt und prägt das Gesicht der Inseln. Schroffe Küsten, schwarze Strände und Kraterlandschaften treffen auf grüne Natur und das tiefe Blau des Atlantiks. Beim Inselhopping erkundet das Filmteam die Vielfalt der Inseln. Erste Station der Reise ist La Palma. Keine ihrer kanarischen Schwesterninseln ist vulkanisch aktiver als „La Isla Bonita“, wie La Palma von den Einheimischen genannt wird. 2021 kommt es zu einem verheerenden Ausbruch, der die Insel über Wochen in Atem hält und die Landschaft für immer verändert. Bevor das Filmteam weiterreist, erkundet es die Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma. Die Renaissance-Fassaden und Festungsanlagen in der historischen Altstadt zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Weiter geht es nach La Gomera. Die zweitkleinste Insel des Archipels ist vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben – und lockt mit unberührter Natur und einer vielfältigen Fauna und Flora. Auf Teneriffa besucht das Team die Gemeinde La Orotava. Gegründet im 14. Jahrhundert von spanischen Siedlern, ist sie eine der ältesten Ortschaften der Kanaren. Aufgrund ihres Wasserreichtums wurden hier zahlreiche Mühlen errichtet, von denen einige bis heute besichtigt werden können. Lanzarote ist die nördlichste der Kanarischen Inseln. Der historische Kern von Teguise, der ehemaligen Inselhauptstadt, ist geprägt von schmalen, gepflasterten Gassen und eindrucksvollen Stadtpalästen. Die Reise endet auf Fuerteventura. Fuerteventura liegt dem marokkanischen Festland näher als die anderen Kanarischen Inseln und gilt als Paradies für Wassersportler. Einer der historisch bedeutendsten Orte der Insel ist das Dorf Betancuria. Gegründet vom normannischen Adligen Jean de Béthencourt, war es einst sogar Hauptstadt der Insel. Die Doku-Reihe „Traumorte“ präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 31.10.2022 3sat
  • Folge 32 (45 Min.)
    Das ausgeklügelt bewässerte Vale de Paúl auf der kapverdischen Insel Santo Antão zeigt sich in üppigem Grün.
    Im Atlantik, etwa 600 Kilometer von der Küste Nordwestafrikas entfernt, liegen die Kapverden. Sie beeindrucken mit vulkanischen Landschaften, grünen Oasen und einer reichen Kultur. Die Reise beginnt in Mindelo auf São Vincente. Die pastellfarbenen Gebäude der Altstadt und eine Nachbildung des Turms von Belem in Lissabon erinnern an die portugiesische Vergangenheit der Inseln. Heute gilt die Hafenstadt als Hochburg der kapverdischen Musik. Bekannt ist Mindelo auch für das rege Nachtleben. Zur Ruhe kommen kann man dagegen auf Santo Antão mit dem von üppigem Grün geprägten Inneren, während Boa Vista mit langen Stränden zum Sonnen und Kite-surfen einlädt. Ein wahrer Touristenmagnet sind die ehemaligen Salinen auf der Insel Sal und eine rasante Abfahrt mit der Zipline mit Blick auf das Meer. Auf Santiago, der Hauptinsel des Archipels, lässt sich schließlich die Geschichte der Kapverden von ihrer ersten Besiedlung bis zur Unabhängigkeit erkunden. Die Doku-Reihe „Traumorte“ präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 31.10.2022 3sat
  • Folge 33 (45 Min.)
    Thailands Südwesten besticht mit einer faszinierenden Inselwelt: Ausgedehnte Sandstrände, versteckte Buchten und kristallklares Wasser locken Urlauber aus dem In- und Ausland. Ausgangspunkt der Reise durch den Archipel in der Andamanensee ist die Insel Phuket mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Vom Altstadtviertel geht es zu einer Elefanten-Auffangstation und einer Farm, auf der der traditionelle Kautschukanbau gepflegt wird. Besuchermagneten sind die Inseln Khao Phing Kan, Drehort des Spielfilms „James Bond 007 – Der Mann mit dem goldenen Colt“, und die Insel Ko Phi Phi Leh, deren schneeweißer Strand aus dem Film „The Beach“ bekannt ist. Abseits der populären Orte finden sich aber immer noch Inseln und Buchten mit nahezu unberührter Natur und einsamen Stränden, an denen sich die heimische Tierwelt beobachten lässt. Wer beim ungestörten Blick auf den Ozean gern magische Sonnenuntergänge genießt, hat in Thailand einen wahren Traumort gefunden. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 31.10.2022 3sat
  • Folge 34 (40 Min.)
    Märchenschloss und architektonisches Wunderwerk: Schloss Chambord gilt als das prächtigste aller Loire-Schlösser.
    In dieser Folge geht es ins Loiretal. Es ist bekannt für märchenhafte Schlösser und exzellente Weine. Doch auch abseits der ausgetretenen Pfade hat die Weltkulturerbe-Region viel zu bieten. Zwischen Orléans und Saumur gibt es neben reizvollen Landschaften und imposanten Zeugen der Vergangenheit auch touristische Kabinettstückchen zu erleben. Man kann Ausflugsfahrten mit historischen Zügen, mit der legendären „Ente“ oder im Heißluftballon machen. Aber auch die klassischen Höhepunkte dürfen bei einer Reise durchs Loiretal nicht fehlen. In Orléans ist die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc allgegenwärtig. Im prachtvollen Schloss Chambord gibt eine Ausstellung Einblicke in die Geschichte des französischen Königshauses, das über einen langen Zeitraum nomadisch lebte und einzelne Schlösser nur sporadisch bewohnte. Chenonceau, das „Schloss der Damen“, ist nach Versailles das meistbesuchte Schloss Frankreichs. Bei einem Rundgang durch die ehrwürdigen Gemäuer wird klar, warum: In den liebevoll eingerichteten Räumen wird Geschichte lebendig. Bei Candes-Saint-Martin steht der größte Klosterkomplex Europas. Die Abtei Fontevraud war einst ein gemischtes Kloster für Frauen und Männer, gefördert vom Herrscherhaus Plantagenêt. Nach den Wirren der Französischen Revolution wird sie zum Staatsgefängnis umfunktioniert. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.11.2023 3sat
  • Folge 35 (45 Min.)
    Einzigartige Landschaften, eine reiche Geschichte und griechische Lebensart: Ein Besuch auf Kreta ist eine Reise durch eine bewegte Vergangenheit, die bis heute geheimnisvoll ist. Die Nordküste Kretas ist vollständig touristisch erschlossen. Dort liegen die lebendigen Städtchen Chania und Rethymno sowie die Inselhauptstadt Heraklion. Der Süden ist vergleichsweise dünn besiedelt und lockt mit einsamen Traumstränden und unberührter Natur. Erste Station der Reise ist die Hafenstadt Chania, in deren Architektur sich venezianische Einflüsse widerspiegeln. Das bis heute bewirtschaftete Kloster Agia Triada ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Der bepflanzte Innenhof inmitten der Klostermauern ist eine wahre Oase der Ruhe. Nach einem Abstecher an den Kournas-See geht es weiter in die Küstenstadt Rethymno mit ihrer abwechslungsreichen Architektur. Einige Kilometer südlich der Stadt liegt das Kloster Arkadi, in dem sich 1866 während des Kretischen Aufstands eine Tragödie abspielt: Mehrere Hundert Dorfbewohner verschanzen sich dort und wählen den Freitod, um nicht den Osmanen in die Hände zu fallen. Der Hafen der Hauptstadt Heraklion wird von einer venezianischen Festung aus dem 16. Jahrhundert dominiert. Das Archäologische Museum gehört zu den bedeutendsten Museen zur griechischen Geschichte und gibt unter anderem spannende Einblicke in die Zivilisation der Minoer. Die Ausgrabungsstätte des minoischen Palasts von Knossos liegt auf einem Hügel südlich der Hauptstadt. Zahlreiche Funde zeugen von der fortschrittlichen Lebensweise der Menschen in dieser Epoche. Ein eher tragisches Kapitel der neueren Geschichte erzählt die heute verlassene Insel Spinalonga: Sie ist bis 1957 eine der letzten Leprakolonien Europas. An der Südküste liegt das Dörfchen Matala – in den 1960er-Jahren eine beliebte Zwischenstation für Aussteiger auf dem Hippie-Trail nach Südasien. Am Strand von Preveli darf man sich wie am Nil fühlen, denn dort mündet ein palmengesäumtes Flüsschen ins Meer. Mit einer Wanderung durch die wildromantische Imbros-Schlucht endet die Rundreise über die größte griechische Insel. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.11.2023 3sat
  • Folge 36 (50 Min.)
    Historische Stätten und malerische Natur: Kroatien bietet auf kleinem Raum eine beeindruckende landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Nicht umsonst erlebt das Land einen Tourismusboom. Bei der Reise entlang der Adriaküste erfahren die Autoren mehr über die Geschichte Kroatiens und treffen auf spannende Charaktere: vom Angestellten einer Meerwassersaline über eine Weinbäuerin von der Insel Hvar bis hin zu Lehrern der Steinmetzschule in Pučišća. Erste Station ist Dubrovnik, die „Perle der Adria“. Als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen ist die Stadt groß im Geschäft. Das hat Folgen: Vor allem in den Sommermonaten ist Dubrovnik völlig überlaufen. Aber abseits der Touristenpfade laden kleine Seitengassen zum Verschnaufen ein. Danach geht es weiter nach Mali Ston. Die Salzproduktion hat dort eine lange Tradition. Auch eine andere Spezialität findet in der Bucht optimale Bedingungen: Austern aus Mali Ston gelten als besondere Delikatesse. Auf Hvar fühlt sich der Jetset wie zu Hause. Die Insel ist eine der sonnenverwöhntesten in Europa. Der Film erkundet historische Baudenkmäler und erlebt mediterrane Gelassenheit. In der Ebene von Stari Grad stoßen die Autoren auf Spuren griechischer Besiedelung. Wie in der Antike ist die Ebene durch Steinmauern in rechteckige Flächen unterteilt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.11.2023 3sat
  • Folge 37 (45 Min.)
    Das südindische Kerala ist bekannt für endlose Sandstrände, üppige Tee- und Reisplantagen und sein tropisches Klima. Auch bei Touristen wird das „Land der Kokospalmen“ immer beliebter. Auf fast 600 Kilometern Länge schmiegt sich Kerala an die Malabarküste. Dort kann man auf relativ kleinem Raum in Indiens buntes Leben eintauchen und spektakuläre Feste, rituelles Theater und die jahrhundertealte Ayurveda-Medizin kennenlernen. Die Reise beginnt in Thrissur, Schauplatz des über 200-jährigen Elefanten-Festivals Thrissur Puram. Höhepunkt des Events ist die Prozession der prachtvoll geschmückten Dickhäuter – ein bei Tierschützern nicht unumstrittenes Spektakel. Nächste Station ist Palakkad, Heimat des roten Navara-Reises, der hier noch von Hand geerntet und verlesen wird. Eine Spezialität der Region sind Idli – gedämpfte Reiskuchen, die vor allem zum Frühstück verzehrt werden. Im Tempel Koyyodan Korothu nahe der Stadt Mahé werden die Autoren Zeugen des farbenfrohen Theyyam-Rituals. Geschminkte Darsteller schlüpfen in die Rolle verschiedener Gottheiten und tanzen traditionelle Tänze. Der Distrikt Wayanad ist geprägt von leuchtend grünen Urwäldern und weitläufigen Tee- und Gewürzfeldern. Das Pflücken des Tees ist harte Arbeit – und in dem steilen Gelände nicht ganz ungefährlich. Letzte Station ist das Fischerdorf Chowara mit seinem malerischen Strand. In den Morgenstunden fahren die örtlichen Fischer den Fang des Tages ein und ziehen ihre riesigen Netze an den Strand. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.11.2023 3sat
  • Folge 38 (45 Min.)
    In Kambodschas Wassergräben hat sich die Wasserhyazinthe ausgebreitet. Eine invasive Pflanzenart, die anderen Lebewesen Licht und Sauerstoff entzieht.
    Auf der indochinesischen Halbinsel, eingebettet zwischen Thailand, Laos und Vietnam, liegt das Königreich Kambodscha – ein geheimnisvolles Land voller Schönheit, Kultur und Religion. Nirgends treffen Unterschiede harmonischer aufeinander. Das Land und seine weitläufigen Tempelanlagen sind nicht nur geprägt vom Hinduismus und dessen Gottheiten und Legenden, sondern auch vom Buddhismus, der tief in der Kultur der Kambodschaner verwurzelt ist. Die uralten und beeindruckenden Zeugnisse der Khmer-Kultur sind über alle Landesgrenzen hinaus bekannt. Allen voran Angkor Wat, die als die größte Tempelanlage der Welt gilt. Viele der Khmer-Bauwerke ziehen Anwohner und Reisende noch heute in ihren Bann. An ihnen allen nagt der Zahn der Zeit. Manche fallen langsam der Natur anheim. Andere existieren nur noch als Ruinen oder mussten aufwendig restauriert werden, nachdem sie durch Kriege zerstört wurden. Kambodscha litt nicht nur unter den Kampfhandlungen im Vietnamkrieg. Auch der Genozid unter Pol Pot und den Roten Khmer gegen Ende der 1970er-Jahre hinterließ tiefe Narben in diesem Land, das seine Geschichte und seine Kultur dennoch nie vergessen hat. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.11.2023 3sat
  • Folge 39 (45 Min.)
    Wer dem Fluss Chao Phraya folgt, entdeckt ein weit gefächertes Netzwerk an Kanälen, das ganz Bangkok durchzieht.
    Thailand ist ein vielseitiges Reiseland und hat auch abseits der Hotspots viel zu bieten: Zwischen wildem Norden und paradiesischem Süden finden sich faszinierende Tempel und spektakuläre Natur. Bei einer Reise über das thailändische Festland offenbaren sich eine reiche Kultur, bewegte Geschichte und bunte Traditionen. So zeigt sich das facettenreiche „Land des Lächelns“ von einer ganz neuen Seite. Erste Station ist Sop Ruak im Goldenen Dreieck. Dort treffen Thailand, Laos und Myanmar an den Ufern des Mekong zusammen. Das Grenzgebiet war einst das Zentrum der weltweiten Opiumproduktion. Auf thailändischer Seite prägen heute Teeplantagen das Landschaftsbild. In Sop Ruak informiert ein interaktives Museum, die „Hall of Opium“, über die lange Geschichte der Droge und Auswirkungen der Opiumsucht. Weiter südlich im Goldenen Dreieck lädt ein buddhistischer Höhlentempel, der Wat Tham Chiang Dao, zur stillen Einkehr ein. Auch in Chiang Rai, der nördlichsten Provinzhauptstadt Thailands, warten spektakuläre Tempelanlagen auf interessierte Besucher. Hauptattraktion ist der Wat Rong Khun, auch als „weißer Tempel“ bekannt. Das noch im Bau befindliche Kunstprojekt verbindet Pop-Art-Elemente und traditionelle buddhistische Tempelarchitektur. Nächste Station ist Chiang Mai mit seiner historischen Stadtbefestigung. Die zweitgrößte Stadt des Landes gilt als Hochburg für Kunsthandwerk. Ob Papiersonnenschirm oder kunstvolle Schnitzereien – dort findet jeder ein passendes Souvenir. Weiter geht’s nach Sukhothai. Im Geschichtspark der Stadt zeugen 21 Tempelruinen vom Glanz vergangener Zeiten. Denn einst ist Sukhothai die Hauptstadt des ersten unabhängigen Thai-Königreichs. Das westthailändische Kanchanaburi hat eine düstere Geschichte: Zwischen 1942 und 1943 werden alliierte Kriegsgefangene zum Bau der „Thailand-Burma-Eisenbahn“, besser bekannt als „Death Railway“, gezwungen. Tausende kommen dabei ums Leben. Im Süden des Landes liegt der Nationalpark Khao Sam Roi Yot mit der spektakulären Phraya-Nakhon-Höhle. Doch vor der Besichtigung liegt ein steiler Aufstieg. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.11.2023 3sat
  • Folge 40 (45 Min.)
    Mehr als Koalas und Kängurus: Eine Reise ins australische Queensland verspricht faszinierende Tierbegegnungen.
    Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens. Bei einer Reise von Süden nach Norden erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer die vielen Facetten des australischen Bundesstaates und treffen auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surfer-Stadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum. Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrausches blühte die Stadt auf und zählte über 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 3sat
  • Folge 41 (45 Min.)
    Urige Klänge: Die australischen Didgeridoos gehören zu den ältesten Instrumenten der Welt.
    Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch Regenwald, vorbei an malerischen Stränden und Küstenorten. Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel? Bei der Reise durch den Südosten des Kontinents begegnen die Zuschauer beeindruckenden Charakteren und exotischen Tieren. Und sie erfahren mehr über die Geschichte dieses besonderen Fleckchens Erde. Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den „Australischen Alpen“ im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Und beendet seine Reise schließlich in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 3sat
  • Folge 42 (45 Min.)
    Ruhmeshalle für Napoleon I.: Der Sarkophag des französischen Kaisers ist in den Boden des Invalidendoms eingelassen.
    Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum – und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt. Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt – mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen. Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut. Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden. Der Film stellt aber auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 3sat
  • Folge 43 (45 Min.)
    Mitten in Italiens Norden liegt die Emilia-Romagna – eine Region reich an Geschichte und Kultur. Sie bietet kulinarische Köstlichkeiten, interessante Traditionen und vielfältige Landschaft. Die Architektur und Baukunst der Region reicht von antiken Baudenkmälern über frühchristliche Kirchen, mittelalterliche Kreuzritter-Burgen bis hin zu Opernhäusern aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch Weinkenner und Ferrari-Fans kommen auf ihre Kosten. Im Übergang von der Po-Ebene zum Apennin reihen sich die Städte der Emilia-Romagna wie an einer Perlenschnur auf: Piacenza, Parma, Modena, Bologna, Ravenna und Rimini locken Besucher mit zahlreichen Museen, lokalen Spezialitäten, Weltkulturerbestätten und Naturparks. Burgen und alte Dörfer mit malerischen Marktplätzen liegen zwischen Olivenhainen, Weinbergen und Lorbeerbäumen. Und von Cervia bis Rimini finden sich die ausgedehnten Sandstrände der adriatischen Riviera. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 3sat
  • Folge 44 (45 Min.)
    Das Dorf Bosa mit seinen pastellfarbenen Häusern gilt als eines der schönsten in Italien.
    Ob Wanderwege entlang felsiger Klippen, historische Orte oder azurblaues Meer – Sardinien hat seinen Besuchern viel zu bieten. Nicht zuletzt die sardische Kultur mit ihren uralten Traditionen. Je nach Ortschaft und Region variieren in Sardinien die religiösen Bräuche, kulinarischen Spezialitäten, Musik und sogar die Sprache der Menschen stark – bis heute geprägt von einer meist einfachen und typisch mediterranen Lebensweise zwischen Meer und Bergen. Nahe der Ostküste Sardiniens liegt eine der sogenannten blauen Zonen der Erde. Dort werden ungewöhnlich viele Menschen sehr alt, nicht selten über hundert Jahre. Das Geheimnis der alten Sarden liegt in einer Kombination aus einer einfachen Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft sowie der Ernährung mit vielen Hülsenfrüchten, Gemüse, Kräutern, Fisch und dem typisch sardischen Pecorino – Hartkäse aus Schafsmilch. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 3sat
  • Folge 45 (45 Min.)
    Die zerklüftete Küste Alentejos zeigt Portugal von seiner ursprünglichen Seite. Entlang der Rota Vicentina, eröffnen sich spektakuläre Ausblicke.
    Der Alentejo gilt als Portugals letzter Geheimtipp. Dort zeigt sich das Land von seiner ursprünglichsten Seite – mit mittelalterlichen Städten, zerklüfteten Küsten und uralten Korkeichenwäldern. Der Alentejo ist Portugals größte und bevölkerungsärmste Region. Seine landschaftliche und architektonische Vielfalt machen ihn zu einem der schönsten Reiseziele Südeuropas. Dafür sorgen auch Städte wie Elvas und Évora, die in jedem Winkel Geschichte atmen. Die Reise durch den Alentejo beginnt auf der Halbinsel Tróia. Mit ihren spektakulären Stränden lockt sie vor allem erholungsbedürftige Großstädter aus der nahe gelegenen Hauptstadt Lissabon. Entlang des Rio Sado geht es weiter ins „Reserva Natural do Estuário do Sado“. Im salzigen Mündungsgebiet des Flusses finden die berühmten Flamingos reichlich Nahrung. Auch der Ferienort Comporta grenzt an das Naturschutzgebiet. Er gilt als neuer Hotspot an Portugals Küste. Was viele nicht wissen: Die Gegend um Comporta ist bekannt für den Reisanbau, und weite Reisfelder prägen das Landschaftsbild. Über den Fischerpfad geht es weiter nach Süden. Er ist Teil der Rota Vicentina, einem weitläufigen Netz aus Fernwanderwegen. Ein beliebtes Etappenziel: Vila Nova de Milfontes, ein charmanter Küstenort an der Mündung des Rio Mira. Die weiß getünchten Häuser mit den roten Ziegeldächern sind ein beliebtes Fotomotiv. Urbaner wird es in Évora. Die Universitätsstadt blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Nicht ohne Grund ist sie seit 1986 Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Gut erhaltene Monumente aus verschiedenen Epochen machen die Stadt zu einem wahren Freilichtmuseum. Èvora ist Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Bekannt unter anderem auch für den Cromlech von Almendres, einen steinzeitlichen Steinkreis, der 1000 bis 2000 Jahre älter als Stonehenge ist. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.12.2025 3sat
  • Folge 46 (40 Min.)
    Bunte Fischerboote schaukeln im Hafen von Vernazza – eingerahmt von pastellfarbenen Häusern, steilen Weinterrassen und der markanten Kirche Santa Margherita d’Antiochia.
    Ligurien in Norditalien offenbart ein einzigartiges Mosaik aus Natur, Kultur und Geschichte – von den steilen Berghängen der malerischen Cinque Terre bis zum Golf von La Spezia. Uralte Pfade führen entlang der Steilküste. Sie verbinden die farbenfrohen Dörfer der Cinque Terre und führen tief in die kulinarische Seele Italiens. Jahrhundertealte Traditionen zeugen von der Geschichte der Region, in der Meer und Berge miteinander verschmelzen. Ob Winzer in schwindelerregender Hanglage, Kunsthandwerker mit über Generationen überliefertem Wissen oder Fischerfamilien am Golf von La Spezia: Ihre Geschichten machen die Schönheit Liguriens lebendig. Zwischen steinernen Terrassen, duftenden Olivenhainen und malerischen Kirchenfassaden zeigt sich eine Welt, in der Mensch und Natur noch im Gleichgewicht leben. La Spezia, mit seinem Golf und den grünen Bergen, bildet das pulsierende Herz der Region und das Tor zu dieser faszinierenden Landschaft. Pastellfarbene Häuser, alte Kirchen und Palazzi erzählen von einer jahrhundertealten Kultur. Die Küstenorte und das bergige Hinterland spiegeln die tiefe Verbindung der Menschen zur Natur wider. Der Nationalpark Cinque Terre erstreckt sich über 15 Kilometer und umfasst die Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Einst nur über Fußwege verbunden, ziehen sie heute Besucher aus aller Welt an – auf der Suche nach einem Ort, an dem Mensch und Natur im Einklang leben. Grüne Hügel und das blaue Meer verschmelzen dort zu einer Landschaft, die Künstler, Dichter und Träumer seit jeher inspiriert. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.12.2025 3sat
  • Folge 47 (45 Min.)
    Mittags liegen die Boote im Fischerort Van Gia vor Anker, denn jetzt ist es zum Fischen zu heiß.
    Der Süden Vietnams bietet Reisenden eine Mischung aus Stadtleben, Kultur und Natur. Die Reise führt von Saigon ins Mekong-Delta und an die von Kalksteinklippen geprägten Buchten der Südküste. Viel von der bewegten Geschichte des Landes zeigt sich in Vietnams Süden, ob traditionelle Buddha-Tempel, französische Kolonialarchitektur oder Prachtbauten der sozialistischen Ära. Abseits der Städte locken sowohl malerische Küsten als auch das kühlere Hochland. Die große kulturelle Vielfalt Vietnams spiegelt sich in den kulinarischen Angeboten der Garküchen auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt wider, wie Saigon offiziell heißt. Diese moderne Metropole bildet einen starken Kontrast zum einfachen Leben der Bauern und Fischer auf dem Land. Auf schwimmenden Märkten werden die landwirtschaftlichen Produkte des Mekong-Deltas angeboten, der Kornkammer des Landes. Und im Hochland bei Da Lat wächst seit der französischen Kolonialzeit ein hervorragender Kaffee. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 3sat
  • Folge 48 (45 Min.)
    Die Provinz Sumatra Barat liegt abseits der üblichen Touristenziele Indonesiens auf der faszinierenden Vulkaninsel Sumatra. Meist ländlich geprägt, überrascht sie mit kulturellen Eigenheiten. Von der Provinzhauptstadt Padang führt die Reise ins Herz des einstigen Königreichs der Minangkabau und in die Stadt Bukittinggi. Dort lassen sich historische Holzbauten ebenso bewundern wie unterirdische Bunkeranlagen der Japaner aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. In den Dörfern West-Sumatras werden einzigartige Traditionen gepflegt, die abseits der Region kaum bekannt sind. Dazu zählen ein islamisch geprägter Volkstanz namens Indang, der Kampfsport Silek Lanyah, bei dem die Gegner in tiefem Morast miteinander ringen, und das nicht minder schlammige Bullen-Rennen Pacu Jawi. Auch andere einzigartige Brauchtümer der Provinz, wie das Nationalgericht Rendang und die Herstellung prächtiger Songket-Brokatstoffe im Ort Koto Gadang, werden in der Dokumentation gezeigt. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 3sat
  • Folge 49 (45 Min.)
    Die sogenannte Gallarija ist ein typisches Element der maltesischen Architektur. Diese Balkons sollen die Bewohner früher vor Hitze schützen – und ihnen einen diskreten Blick auf die Straße erlauben.
    Im Herzen des Mittelmeers entfaltet der maltesische Archipel sein einzigartiges Erbe: spektakuläre Natur, beeindruckende Geschichte und uralte Traditionen, die bis heute gepflegt werden. Zwischen eindrucksvollen Festungen, beschaulichen Gassen und filigranem Handwerk zeigen die maltesischen Inseln ihr mannigfaltiges Gesicht – genau wie die Einwohner, die ihre Traditionen mit Hingabe und Leidenschaft lebendig halten. An kaum einem anderen Ort treffen Einflüsse verschiedener Kulturen und Sprachen so deutlich aufeinander wie auf den maltesischen Inseln. Sie wurden geprägt von den Arabern, den Phöniziern, den Spaniern, den Römern, den Briten und den Ordensrittern der Johanniter. So extrem dieser Kontrast auch erscheinen mag: Auf dem maltesischen Archipel scheinen all diese Einflüsse miteinander zu harmonieren. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 3sat
  • Folge 50 (40 Min.)
    Das Treibeis des Ochotskischen Meers. Bei einer Eisbrecher-Tour kann man das Naturphänomen aus nächster Nähe beobachten.
    Hokkaidō ist Japans nördlichste Hauptinsel und ein Paradies für Naturfreunde. Dichter Schnee und eine von Treibeis bedeckte Küste verwandeln sie in in ein Winterwunderland. Die Landschaft ist wild und oft noch unberührt – mit Vulkanen, Caldera-Seen und heißen Quellen. Zahlreiche Naturschutzgebiete und Nationalparks sollen die empfindlichen Ökosysteme und ihre Bewohner schützen, wie Sikahirsche, Ezo-Rotfüchse oder Mandschurenkraniche. Auf Hokkaidō zeigt sich Japan von seiner rauen Seite. Die Winter hier sind kalt und schneereich. Dafür sorgen sibirische Winde, die über das Japanische Meer ziehen. Aktivitäten wie Skifahren, Eisangeln oder Sightseeing-Touren mit dem Eisbrecher locken Touristen aus dem In- und Ausland. Die Insel ist das Kerngebiet des indigenen Volkes der Ainu. Ihre Vorfahren siedeln hier seit über 15.000 Jahren. Der animistische Glaube der Ainu sieht göttliche Kräfte in Tieren und Pflanzen, aber auch in Bergen, Seen und anderen Naturphänomenen. Das Kulturzentrum Upopoy in Shiaroi soll ihre Bräuche, Sprache und Traditionen lebendig halten. Einen urbaneren Eindruck vermittelt Sapporo, die Hauptstadt Hokkaidōs. Wahrzeichen wie der Uhrenturm oder Statue von William Smith Clark erinnern an die bewegte Vergangenheit der Insel. In den engen Gassen der Stadt können sich Besucher mit dampfenden Schüsseln Ramen-Suppe aufwärmen. Die Dokumentation zeichnet das Portrait einer Insel, die im Kontrast zu gängigen Japan-Klischees steht: geprägt von Weite, Ruhe und schroffer Wildnis. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 3sat

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