Wohnen wie in einer Garage – Renés Industrie-Loft
15 Min.

Bild: SWR
Renés Zuhause sieht aus wie eine alte Garage, ist aber ein neu gebauter und selbstentworfener Bungalow, den er sich ganz nach seinen Vorstellungen gestaltet und eingerichtet hat. Ein Seecontainer als Kleiderschrank, Wohnzimmermöbel aus Munitionskisten, Maschinenteile in der Küchenzeile und ein altes Motorrad im Schlafzimmer – René hat sich ein Traumhaus im Stil eines alten Industrie-Lofts gebaut. „Garagen-Loft“ nennt René sein Zuhause gerne, denn mitten in seinem Wohnraum stehen auch seine beiden Motorräder und zwei historische Tanksäulen. Zusammen mit einem Architekten aus Moorbach hat er sein Garagen-Loft entwickelt.
Seine Vorgaben: Es sollte ein Bungalow werden ohne Treppen, im Industrie-Stil mit dem Charme einer alten Halle oder Garage. Ein Loft, möglichst offen gestaltet, die Leitungen auf Putz, der Boden reiner Estrich, die Stahlträger mit Rostspuren und das Dach innen mit Trapezblech verkleidet – eben wie in einer Werkstatt oder einer Garage. Auf dem Dach Solar und im Haus eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Er hat den perfekten Ort für sein Haus gefunden, als er eines Abends hier entlangfuhr und ein starkes Gefühl der Verbundenheit verspürte.
Schließlich ist er ganz in der Nähe aufgewachsen. Im Januar 2023 kaufte er das Grundstück im Hunsrück und im Juni 2024 zog er in sein Garagen-Loft ein. In seinem Loft gibt es keine Möbel oder Einrichtungsgegenstände, die man einfach kaufen könnte. Alles ist recycelt und nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltet. Die meisten Stücke hat er nicht nur selbst entworfen, sondern auch gemeinsam mit befreundeten Handwerkern gebaut. Seine Zeit beim Militär hat René stark geprägt und deshalb sind in seinem Haus auch einige Möbel aus alten Munitions- und Raketenkisten zu finden.
Heute arbeitet René in der Logistikbranche und besaß früher ein eigenes Transportunternehmen sowie eine große Lagerhalle. Als er in sein Garagen-Loft umzog, zog er einen klaren Schnitt zu seinem früheren Leben. Alle seine Sachen, die er in Kisten verpackt hatte und länger als ein Jahr nicht benutzt hatte, warf er ohne nochmaliges Durchsehen weg. Eines seiner ersten neue Einrichtungsgegenstände für das Garagen-Loft war eine alte Holzkiste, die er eingewachsen auf einem Lagerplatz gefunden hat.
Ihm Gefallen die Gebrauchsspuren an Gegenständen, die von ihrer Vorgeschichte erzählen. Auch ein alter Spind, den ein Kollegen zum Schrott geben wollten, hat es ihm angetan. Nach und nach hat René sich auch über das Internet mit besonderen Einzelstücken im Industrie-Stil ausgestattet. Besondern Spaß hat ihm die individuelle Gestaltung der Küche gemacht. Aus Gussfüßen von alten Maschinen hat er zusammen mit seinem Schreiner seine Ideen umgesetzt. Bei allen Materialien achtet er darauf, dass sie aus der Region kommen. Er möchte keine Geräte aus China und zahlt lieber mehr für „made in Germany“ – auch um die heimische Wirtschaft zu stärken.
Auch bei seiner Kleidung hat er sich auf das Nötigste reduziert: Weißes Langarmshirt, Jeans aus Deutschland und militärische Boots. Davon hat er sich gleich 23 Paar gekauft, da gab es sie günstiger und er braucht nie mehr Schuhe zu kaufen. René hat sich mit seinem „Garagen-Loft“ ein einzigartiges Zuhause geschaffen, das seine Persönlichkeit, seine Werte und seine Leidenschaft für den Industrie-Stil widerspiegelt – nachhaltig, individuell und mit einer ganz besonderen Verbindung zu seiner Geschichte und Umgebung. (Text: SWR)
Seine Vorgaben: Es sollte ein Bungalow werden ohne Treppen, im Industrie-Stil mit dem Charme einer alten Halle oder Garage. Ein Loft, möglichst offen gestaltet, die Leitungen auf Putz, der Boden reiner Estrich, die Stahlträger mit Rostspuren und das Dach innen mit Trapezblech verkleidet – eben wie in einer Werkstatt oder einer Garage. Auf dem Dach Solar und im Haus eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Er hat den perfekten Ort für sein Haus gefunden, als er eines Abends hier entlangfuhr und ein starkes Gefühl der Verbundenheit verspürte.
Schließlich ist er ganz in der Nähe aufgewachsen. Im Januar 2023 kaufte er das Grundstück im Hunsrück und im Juni 2024 zog er in sein Garagen-Loft ein. In seinem Loft gibt es keine Möbel oder Einrichtungsgegenstände, die man einfach kaufen könnte. Alles ist recycelt und nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltet. Die meisten Stücke hat er nicht nur selbst entworfen, sondern auch gemeinsam mit befreundeten Handwerkern gebaut. Seine Zeit beim Militär hat René stark geprägt und deshalb sind in seinem Haus auch einige Möbel aus alten Munitions- und Raketenkisten zu finden.
Heute arbeitet René in der Logistikbranche und besaß früher ein eigenes Transportunternehmen sowie eine große Lagerhalle. Als er in sein Garagen-Loft umzog, zog er einen klaren Schnitt zu seinem früheren Leben. Alle seine Sachen, die er in Kisten verpackt hatte und länger als ein Jahr nicht benutzt hatte, warf er ohne nochmaliges Durchsehen weg. Eines seiner ersten neue Einrichtungsgegenstände für das Garagen-Loft war eine alte Holzkiste, die er eingewachsen auf einem Lagerplatz gefunden hat.
Ihm Gefallen die Gebrauchsspuren an Gegenständen, die von ihrer Vorgeschichte erzählen. Auch ein alter Spind, den ein Kollegen zum Schrott geben wollten, hat es ihm angetan. Nach und nach hat René sich auch über das Internet mit besonderen Einzelstücken im Industrie-Stil ausgestattet. Besondern Spaß hat ihm die individuelle Gestaltung der Küche gemacht. Aus Gussfüßen von alten Maschinen hat er zusammen mit seinem Schreiner seine Ideen umgesetzt. Bei allen Materialien achtet er darauf, dass sie aus der Region kommen. Er möchte keine Geräte aus China und zahlt lieber mehr für „made in Germany“ – auch um die heimische Wirtschaft zu stärken.
Auch bei seiner Kleidung hat er sich auf das Nötigste reduziert: Weißes Langarmshirt, Jeans aus Deutschland und militärische Boots. Davon hat er sich gleich 23 Paar gekauft, da gab es sie günstiger und er braucht nie mehr Schuhe zu kaufen. René hat sich mit seinem „Garagen-Loft“ ein einzigartiges Zuhause geschaffen, das seine Persönlichkeit, seine Werte und seine Leidenschaft für den Industrie-Stil widerspiegelt – nachhaltig, individuell und mit einer ganz besonderen Verbindung zu seiner Geschichte und Umgebung. (Text: SWR)
Cast & Crew
Drehbuch: Uta Meyer
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