bisher 26 Folgen, Folge 14–26
14. … und unser täglich Wasser
Folge 14 (30 Min.)Fast eine ganze Wanne voll Trinkwasser verbraucht jeder von uns am Tag. Um diesen Luxus zu bewahren, ist ein enormer Aufwand nötig. Das hat Folgen: Unser täglich Wasser ist in Gefahr. Von den 120 Litern Trinkwasser nutzen wir nur fünf Liter zum Trinken, wie Wasser für Kaffee, Tee und zum Kochen. Wie hoch ist der Preis, den wir für die augenscheinliche Verschwendung zahlen? Forschende warnen, dass unsere Quellen langsam versiegen. Der Bodensee gehört zu den größten oberirdischen Trinkwasserspeichern Europas. Vier Millionen Haushalte werden allein in Deutschland von ihm mit Leitungswasser versorgt.Aufwendig wird das Wasser des Sees Schritt für Schritt gereinigt, bis es schließlich den strengen Vorgaben der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht und aus unserem Hahn sprudelt. Ein Problem bei der Trinkwasseraufbereitung sind die PFAS. Diese sogenannten Ewigkeits-Chemikalien sind in vielen Produkten – von Zahnseide über Kleidung bis zum Löschschaum der Feuerwehr – enthalten. Und sie sind extrem gefährlich für unsere Gesundheit. Sie gelangen über verschiedenste Wege in die Umwelt und unsere Gewässer. Die PFAS müssen aus dem Trinkwasser gefiltert werden und gehören dann zum Sondermüll. Und dann, wohin damit? Sauberes Trinkwasser ist für uns eine Selbstverständlichkeit wie Strom oder Wärme. Noch. Denn Experten mahnen seit Jahren: Deutschlands Wasserreserven gehen langsam aber sicher zur Neige. Der Klimawandel hinterlässt bereits tiefe Spuren in unserer Trinkwasserversorgung: Oberflächengewässer wie Flüsse und Seen führen zeitweise extremes Niedrigwasser, aber auch die Grundwasserspiegel sinken. In den letzten 20 Jahren lag der durchschnittliche Verlust beim Grundwasser bei 760.000.000 Litern pro Jahr. Deutschland erlebt seit 2018 ein Dürrejahr nach dem anderen. Und das ist erst der Anfang. Denn mit jedem Grad Celsius, die sich unsere Erde in Zukunft erwärmt, spitzt sich das Grundwasserproblem weiter zu. Die Erwärmung des Bodens macht auch unseren kleinen Helfern zu schaffen: Schnecken, Muscheln, Krebstiere, die den Weg des Regenwassers in die Tiefe des Bodens zum Grundwasser offen halten. Höhere Temperaturen können diese Tiere nicht überleben. Welche weiteren Konsequenzen hat das für unser Grundwasser? Harald Lesch trifft Wasserversorger sowie globale Wasserexperten und -expertinnen und erklärt, mit mit welchen Ideen die Forschung an der Lösung des drohenden Trinkwasser-Dilemmas arbeitet. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 24.06.2025 ZDF 15. Wütendes Wetter – Warum tun wir nichts?
Folge 15 (30 Min.)Prof. Harald LeschBild: Johanna Brinckman / ZDFDas Wetter spielt verrückt. Ist das das neue Normal? Dürren, Überschwemmungen, Bergrutsche. Was muss noch passieren, bis wir endlich das tun, was nötig ist? Wir rutschen von einem Klimaextrem ins nächste. Am deutlichsten zeigt sich das in den Wetterkatastrophen. Was wir derzeit erleben, ist Klimawandel in Echtzeit. Und doch scheint das Thema keine Rolle mehr in unseren Köpfen zu spielen. Wie kommt das? Wir leben im Hotspot der Klimaerwärmung. Kein anderer Kontinent erwärmt sich schneller als Europa. Mit zwei Grad sind die Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren in den Alpen doppelt so stark gestiegen wie im Rest der Welt. Der Mittelmeerraum erwärmt sich rasant, viel schneller als der weltweite Durchschnitt.Was macht Europa zum traurigen Spitzenreiter? Dass der Klimawandel fatale Folgen für uns hat, ist schon lange bekannt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde der Treibhauseffekt entdeckt. Doch trotz zahlreicher Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte passiert zu wenig. Die Erkenntnis verhärtet sich, dass wir die Erwärmung nicht stoppen, geschweige denn umdrehen werden. „Sollen sich doch andere kümmern, ich habe genug eigene Sorgen.“ In den heutigen Zeiten mit all ihren Unsicherheiten ist diese Haltung nur allzu verständlich. Wir scheinen uns mit dem Klimawandel abzufinden, die Wahrnehmung einer akuten Krise verschwindet, obwohl sich die Katastrophen in Serie ereignen. Extreme werden zur neuen Normalität. Ein Teufelskreis. Denn wenn wir die Notwendigkeit des Handelns nicht mehr erkennen, ist unser Schicksal schon besiegelt. Prof. Harald Lesch macht sich auf die Reise, herauszufinden, warum es uns als Menschheit so schwerfällt, den Klimawandel zu bekämpfen. Zusammen mit der Psychologin Lea Dohm geht er dieser Frage nach. Die Gründe dafür, dass wir nicht genug tun, zeigen sich im Blick in die menschliche Natur und in unseren eigenen Kopf. Was muss passieren, damit wir endlich ins Handeln kommen? Wie können wir das Klima noch retten? (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 28.07.2025 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 29.07.2025 ZDF 16. Freundliches Klima – so kriegen wir’s hin
Folge 16 (30 Min.)Harald Lesch (r.) im Gespräch mit Prof. Volker Quaschning (l.), Hochschule für Technik und Wissenschaft Berlin, Professor für Regenerative Energiesysteme im Solarpark Berlin zum Thema Batteriespeicher und Klimaschutz.Bild: ZDF und Thorsten EiflerKlimakrise. Das Wort, das niemand mehr hören will. Und doch müssen wir etwas tun angesichts der sich häufenden Wetterkatastrophen. Doch wie? Was muss passieren, damit wir endlich ins Handeln kommen und die fatalen Folgen noch abwenden? Harald Lesch macht den Check. Welche Maßnahmen lohnen sich wirklich? „Die Technik wird uns retten!“ Gerne verlassen wir uns auf die menschliche Innovationskraft. Es braucht ja nur pfiffige Erfinder, die eine Maschine entwickeln, mit der sich die Atmosphäre wieder kühlen lässt.Oder wenn wir es vielleicht doch nicht rückgängig machen können, könnten wir die Erwärmung wenigstens stoppen? Hierzu gibt es schon Technologien. Ist die Hoffnung auf Rettung durch Technik berechtigt oder nur ein frommer Wunsch? Wir können uns auch direkt mit der Natur verbünden. Moore, Wälder, Ozeane sind sehr effektive Kohlendioxidsenker. Indem wir uns um diese Naturräume kümmern und sie wiederherstellen, ließe sich die Katastrophe bestimmt noch abwenden. Die Hoffnung ist berechtigt, aber wie lässt sie sich umsetzen? Der Elefant im Raum bleibt die Energiefrage. Solange wir fossile Energieträger weiter verbrennen, bringen auch die besten Ideen keine Linderung. Ohne einen Umstieg auf eine andere Energiegewinnung wird das Klima nicht zu retten sein. Viele andere Länder haben das längst begriffen. Selbst in China gibt es einen Schwenk hin zu erneuerbaren Energieträgern. Wo steht Deutschland? Ein Umdenken hat auch hier schon seit langem stattgefunden. Aber wie wirkt sich das aus? In einer Zeit, in der sich Deutschland wirtschaftlich erholen muss, ist der Hunger nach preiswerter Energie riesengroß. Können die Erneuerbaren da mithalten? Am Ende sind die Einzigen, die uns retten können, wir selbst. Wir müssen als Gesellschaft umdenken. Es braucht neue Wege, um Menschen zu motivieren, neue Werte und Einstellungen und eine gemeinsame Form des Anpackens. Denn diese außergewöhnliche Zeit verlangt nach außergewöhnlichen Lösungen – und nach Mut, gemeinsam zu handeln. Harald Lesch öffnet die Tür zu einer Zukunft, in der wir uns der Klimakrise entgegenstemmen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 28.07.2025 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 05.08.2025 ZDF 17. … und die Superkraft des Allerkleinsten
Folge 17 (30 Min.)Bild: Bojan Ritan / ZDFDie Welt des Allerkleinsten ist die Welt der Quanten. Die heutige Technik ist ohne unser Wissen darüber nicht denkbar. In der Zukunft könnte sie unser aller Leben sogar revolutionieren. Dieses Jahr feiern wir 100 Jahre Quantenphysik. Harald Lesch erforscht ihre damalige und jetzige Bedeutung. Mit dem Nobelpreisträger Ferenc Krausz erkundet er, wohin uns die Quantenforschung noch führen wird – jenseits unserer Vorstellungskraft. Anfang der 1920er Jahre stießen sehr junge und begabte Physiker zu den bekannten Professoren dieser Zeit. Viele berühmte Wissenschaftler – wie Niels Bohr und Albert Einstein – hatten sich bereits mit der rätselhaften Welt der Quanten befasst.Sie scheiterten aber daran, den Durchbruch mithilfe der bis dahin bekannten Gesetze der Physik zu erzielen. Im Juli 1925 veröffentlichte der junge Werner Heisenberg schließlich seine Quantentheorie. Er zeigte, dass Objekte der atomaren Welt eine „Doppelnatur“ haben: Mal verhalten sie sich als Teilchen, mal wie eine Welle. Dazwischen gibt es einen Zustand der „Unschärfe“, in dem sie beides sein können – es sind Quanten. Das sprengt unsere Alltagserfahrung und Vorstellungskraft. Nur mittels rein abstrakter Mathematik lassen sich die seltsamen Phänomene im Allerkleinsten erklären. Dank dieses Wissens konnte man Lasertechnologie, Mikrochips und auch Smartphones entwickeln. Am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching trifft Harald Lesch den Nobelpreisträger Ferenc Krausz. 2023 wurde er mit dem Preis für Physik ausgezeichnet. Er und sein Team nutzen eine spezielle Lasertechnologie, um hochpräzise Blutanalysen zu entwickeln, die Krankheiten möglichst früh erkennen sollen. Das Ziel ist, möglichst die komplette molekulare Zusammensetzung einer Blutprobe erfassen zu können. So will man viel früher und viel genauer Hinweise auf krankhafte Veränderungen finden. Wie weit ist diese Forschung bereits? Und was hat die seltsame Welt der Quanten damit zu tun? Mithilfe der Quantenphysik forscht man auch an der Herstellung neuer Materialien, die immer kleinere und leistungsstärkere Rechner ermöglichen: Quantencomputer. Sie übertreffen die Leistung selbst der stärksten herkömmlichen Superrechner um ein Millionenfaches. Das birgt auch Gefahren. Was wenn die Superrechner zum Knacken von Passwörtern eingesetzt werden? In Sekundenbruchteilen ließen sich selbst die sichersten Passwörter entschlüsseln. Kein Computer wäre mehr vor einem Angriff sicher. Und dann? Harald Lesch zeigt, dass die Welt der Quanten nicht nur etwas für Spezialistinnen und Spezialisten ist. Selbst wenn wir sie nicht komplett verstehen, spüren wir ihre Wirkung. Damit wir auch in Zukunft die technischen Entwicklungen kritisch begleiten können, müssen wir in der Lage sein, Chancen und Risiken einzuschätzen. Wir sind auf dem Weg in neue Sphären, die nicht nur die Medizin und Kommunikation revolutionieren, sondern auch in viele weitere Bereiche unseres Lebens eingreifen werden. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 02.09.2025 ZDF 18. … und der Kampf gegen Depressionen
Folge 18 (30 Min.)Harald Lesch trifft Forschende im Labor, die den Ursachen von Depressionen im Gehirn mittels modernster wissenschaftlicher Methoden auf den Grund gehen.Bild: ZDF und Ives ItzekDepressionen betreffen Millionen, darunter immer mehr junge Menschen. Forschende entschlüsseln, wie die Krankheit das Gehirn verändert und finden neue Therapieansätze. Was bringt die Psyche aus dem Gleichgewicht? Wie entstehen Depressionen? Und was kann man dagegen tun? Harald Lesch trifft Experten aus den unterschiedlichsten Forschungsfeldern. Die vielen Rätsel um diese schwere Krankheit lassen sich nur im Zusammenspiel lösen. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. Allein in Deutschland sind knapp 9,5 Millionen Menschen davon betroffen.Besonders alarmierend: Auch bei Kindern und Jugendlichen steigen die Zahlen rasant. Trotzdem weiß man noch nicht genug darüber, was bei einer Depression genau im Gehirn passiert. Eine deutsche Forscherin geht jetzt den Ursachen dieser Erkrankung auf den Grund. Sie beobachtet die Vorgänge im Gehirn von Mäusen – live. Vor allem die Prozesse, in denen das sogenannte Glückshormon Serotonin beteiligt ist, stehen im Mittelpunkt. Serotonin galt lange Zeit als zentraler Schlüssel im Kampf gegen Depressionen. Heute weiß man: Die Sache ist viel komplexer. Psychedelische Wirkstoffe wie Psilocybin – bekannt von Magic Mushrooms – werden inzwischen therapeutisch erforscht. Die Idee: Das Gehirn soll angeregt und aus seiner Starre geholt werden. Denn man vermutet als eine Ursache von Depressionen eine mangelnde Plastizität des Gehirns, also dessen Fähigkeit, seine Struktur und Funktion zu verändern. Besonders bei schweren und therapieresistenten Verläufen könnte der Ansatz ein Hoffnungsschimmer sein. Welche neuen Erkenntnisse liefert die größte Psilocybin-Studie Deutschlands? Was ist mit den Jüngsten? Für sie ist in Deutschland bislang nur ein Medikament gegen Depressionen zugelassen. Das Problem: Man weiß zu wenig über die Natur und die Ursachen der Krankheit. Sicher ist: Je mehr sie entschlüsselt wird, umso besser kann gerade den Kindern und Jugendlichen geholfen und gezielt eingegriffen werden. „Terra X Harald Lesch … und der Kampf gegen Depressionen“ zeigt, wie Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft der Krankheit ihren Schrecken nehmen wollen. Es braucht gemeinsame Anstrengungen, denn es gibt viele Wege, die Besserung versprechen. Depressionen kann man behandeln. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 21.10.2025 ZDF 19. … und die Wahrheit über UFOs
Folge 19 (30 Min.)Das All wird immer voller. Versperren uns Satelliten und Weltraummüll womöglich die Sicht auf außerirdisches Leben?Bild: ZDFRekord-UFO-Sichtungen und neue Hinweise auf außerirdisches Leben: Werden wir bald echten Aliens begegnen? Harald Lesch zeigt die Fakten hinter dem Hype. Nie zuvor wurden so viele UFOs gesichtet wie in den letzten Jahren. Und 2025 geht eine Nachricht um die Welt: erst-mals soll es gelungen sein, Leben auf einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Was steckt dahinter? Was sind Mythen, was Fakten? In „Terra X Harald Lesch …und die Wahrheit über UFOs“ geht Harald Lesch auf Spurensuche vom UFO-Hype bis zur neuesten Weltraumforschung.Das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) arbeitet rund um die Uhr an der Aufklärung von UFO-Sichtungen über Deutschland und deckt verblüffende Ursachen hinter den mysteriösen Beobachtungen auf. Doch nicht jede Sichtung lässt sich einfach entzaubern. Gleichzeitig steht die Planetenforschung vor einem historischen Sprung: Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops haben Astronomen auf dem 124 Lichtjahre entfernten Exoplaneten K2–18b Gase gefunden, die eigentlich nur von Lebewesen produziert werden können. Gewissheit erhofft sich die Wissenschaft von der neuesten Teleskopgeneration: In der Atacama-Wüste entsteht das Extremely Large Telescope (ELT), das ferne Exoplaneten mit nie dagewesener Präzision nach Lebensspuren durchsuchen soll. Und auch der Mars bleibt im Fokus der Forschung – mit erstaunlichen Hinweisen auf Wasser tief unter der Oberfläche. Noch nie waren wir dem Nachweis außerirdischen Lebens so nahe wie heute. Doch wahrscheinlich wird es sich dabei um einfaches Leben wie Bakterien oder andere Mikroben handeln. Wissenschaftlich wäre allein das eine Sensation – jedoch keine Erklärung für die steigende Zahl an UFO-Sichtungen. Dafür gibt es andere Gründe. Über unseren Köpfen ist tatsächlich immer mehr los. Satelliten wie Starlink und Weltraumschrott verändern unseren Blick auf den Nachthimmel. Leuchtende Satellitenketten werden leicht für UFOs gehalten – und werden zum Problem für Forschung und sogar Klima. Zwischen neuester Wissenschaft und außergewöhnlichen Bildern taucht Harald Lesch tief in das Thema ein – und versucht Klarheit in den Kosmos der erklärlichen und unerklärlichen Phänomene zu bringen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 31.10.2025 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 04.11.2025 ZDF 20. … und sein persönlicher Jahresrückblick 2025
Folge 20 (30 Min.)2025 stellte die Forschung vor große Herausforderungen: Erdbeben und Naturkatastrophen, Probleme in der Raumfahrt oder wachsende Wissenschaftsfeindlichkeit. Wie lassen sie sich meistern? Beeinflusst die Klimaerwärmung die Häufigkeit von Erdbeben? Wie werden Kriege und Konflikte auch im Weltraum ausgefochten? Und was kann die Wissenschaft dagegen bewirken – oder ist sie selbst durch Trump & Co.in ernster Gefahr? Die Antworten dazu hat Harald Lesch. Gleich zu Jahresbeginn erschütterten starke Beben Regionen in Tibet, Griechenland und Myanmar, Tausende starben. Und so setzte sich das Jahr auch fort: Erdbeben sorgten 2025 immer wieder für Schlagzeilen.Aber war es deshalb ein ausgesprochenes „Erdbeben-Jahr“? Forschende warnen bereits, dass der Klimawandel auch Einfluss auf die seismischen Aktivitäten nehmen könnte. In der internationalen Raumfahrt lief ebenfalls nicht alles reibungslos. Am 18. März 2025 endete die ISS-Mission von Suni Williams und Butch Wilmore – fast zehn Monate dauerte ihr Aufenthalt im All, geplant waren nur acht Tage. Grund ihres nicht vorhersehbaren Langzeitaufenthalts waren technische Probleme. Aber es war noch mehr im Weltall los: Konflikte und Kriege werden nicht nur auf der Erde ausgefochten. Zudem gelangte die Wissenschaft ins Fadenkreuz der neuen US-Politik: Forschungsmittel wurden gekürzt, Fachkräfte mussten gehen, und ideologische Eingriffe verunsichern die Forschenden. Was bedeutet das für die USA? Und was sind die Folgen für Deutschland und den Rest der Welt? Harald Lesch blickt zurück und nach vorne: 2025 war herausfordernd und turbulent. Doch darin verbergen sich auch Chancen. Wir müssen sie nur erkennen und nutzen. Dieses Jahr macht neugierig auf die Zukunft, für die wir alle zusammen verantwortlich sind. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 09.12.2025 ZDF 21. … sucht das Glück
Folge 21 (30 Min.)Was ist eigentlich Glück? Harald Lesch tritt eine spannende Reise an – er trifft Menschen und erlebt Situationen, die glücklich machen.Bild: ZDF und Manfred Brem„Viel Glück im neuen Jahr“ – wer wünscht sich das nicht? Doch was ist das eigentlich: Glück? Und kann ich es selbst beeinflussen? Harald Lesch macht sich auf die Suche. Was Philosophen schon seit Jahrtausenden beschäftigt, ist auch in der Forschung angekommen: das Glück. Was passiert bei diesem Gefühl in unserem Körper? Forschende haben herausgefunden, dass Glück nicht nur etwas ist, was uns passiert. Wir können es mitgestalten. Soziologen, Mediziner – und Regierungen haben das Glück in ihren Fokus gesetzt. Eine glückliche Bevölkerung gilt heute als Maßeinheit.Für Glückserhebungen wie den „World Happiness Report“ werden Teilnehmer befragt, wie zufrieden diese auf einer Skala von null bis zehn mit ihrem Leben sind. Doch lässt sich Glück so tatsächlich messen? Was macht uns glücklich? Ist es das Geld? Oder spielt die Gesundheit die entscheidende Rolle? Repräsentative Umfragen zeigen: Tatsächlich hängt unser Glück nicht in dem Ausmaß von Geld und Gesundheit ab, wie wir vermuten. Harald Lesch begibt sich auf die Suche der verborgenen Faktoren, die uns wirklich glücklich machen. Was passiert in unserem Körper in einem Glücksmoment? Forschende berichten von einem regelrechten Feuerwerk, das im Gehirn stattfindet. Daran sind maßgeblich drei Hirnbotenstoffe beteiligt: Serotonin, Dopamin und Oxytocin. Lässt sich dieses großartige Gefühl auch künstlich erzeugen? Mediziner haben den Vagusnerv im Visier: eine Stimulation dieses Nervs verspricht schnelle Hilfe bei Stress, Müdigkeit – und soll einen Glücksmoment im Gehirn auslösen. Doch ist das wissenschaftlich erwiesen? Harald Lesch spielt das Spiel zum Glück und erfährt, warum es viele Wege zum Glück gibt und jeder seinen eigenen finden muss. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 13.01.2026 ZDF 22. … und wie die Welt mit dem Klima ringt
Folge 22 (30 Min.)Der Klimawandel ist längst Realität: Extremwetter verwüsten Länder, zerreißen Gemeinschaften und treiben unzählige Menschen in die Flucht. Harald Lesch beleuchtet die Herausforderungen, die zwischen Anpassung, Verantwortung und technologischer Innovation liegen, und stellt die entscheidende Frage unserer Zeit: Wie lange wollen wir noch diskutieren, während andere schon ums Überleben kämpfen? Der Klimawandel schreitet Jahr für Jahr immer weiter voran. Bereits jetzt hat sich die Temperatur im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um rund 1,5 Grad erhöht.Die Auswirkungen der globalen Erwärmung sind zum einen schleichende Veränderungen wie schmelzende Gletscher, der Anstieg des Meeresspiegels oder die langsame Verschiebung von Klimazonen. Zum anderen verursacht die Erderwärmung Wetterextreme: Hitzewellen, Stürme oder Überschwemmungen. In Bangladesch, einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, sind Überflutungen und der steigende Meeresspiegel längst Teil des Alltags. Millionen Menschen sind innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht – Klimaflüchtlinge ohne Alternative. Besonders bedroht sind marginalisierte Gruppen wie die „Manta People“, nomadische Fischer ohne Rechte und ohne sichere Zuflucht. Ähnliche Probleme, aber andere finanzielle Möglichkeiten: Die Niederländer leben seit jeher mit dem Wasser. Das Meer ist Teil ihrer Identität und ihr größter Gegner zugleich. Knapp ein Drittel des Landes liegt unter dem Meeresspiegel, fast zwei Drittel sind überflutungsgefährdet. Der Klimawandel verstärkt das Problem. Unsere Nachbarn setzen auf Wasserschutzprogramme. Über 18.000 km Deiche und Anlagen sichern das Land. Um sicherzugehen, dass die Deiche dem Druck der Meere standhalten, werden sie einem Stresstest ausgesetzt. In einer speziellen Testanlage können die höchsten künstlichen Wellen der Welt erzeugt werden. Harald Lesch nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise rund um die Welt. Wie stemmen sich die einzelnen Regionen gegen die drohenden Katastrophen und was können wir alle gemeinsam tun? (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere So. 01.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 03.03.2026 ZDF 23. … und die Welt in Angst
Folge 23 (30 Min.)Harald Lesch zeigt auf, weshalb unser Gehirn auf die Bedrohungen unserer Zeit nur begrenzt vorbereitet ist – und wie wir uns dennoch nicht von der Angst überwältigen lassen.Bild: ZDF/Brand New MediaKriege, Klima, Inflation – wir leben im Zeitalter der Angst. Was macht das mit uns, und wer nutzt sie aus? Harald Lesch zeigt, wie wir die Angstspirale durchbrechen können. Angst scheint zum Grundgefühl unserer Zeit geworden zu sein. Medien und Politik verstärken sie – teils bewusst, denn Angst ist ein Machtinstrument. Doch es gibt Wege, die Kontrolle zurückzugewinnen und der ständigen Verunsicherung etwas entgegenzusetzen. Angst ist ein starkes Gefühl, das sich instinktiv einstellt, sobald wir Bedrohung wahrnehmen. Früher sicherte das unser Überleben, ließ uns vor Raubtieren fliehen oder vor Abgründen zurückweichen.Heute richten sich unsere Ängste jedoch oft auf diffuse Gefahren in einer ungewissen Zukunft. Sie werden zu einer Dauerbelastung, die unser Denken, Handeln und sogar politische Entscheidungen prägt. Warum hat Angst so viel Macht über uns – und wie verhindern wir, dass sie zur Waffe wird? In dieser Folge zeigt Harald Lesch, wie unser Gehirn auf Bedrohungen reagiert: von evolutionären Reflexen der Urzeit bis zu den Herausforderungen der digitalen Gegenwart. Wissenschaftliche Experimente machen sichtbar, warum Unsicherheit oft belastender ist als eine klare Gefahr – und wie politische Akteure diese Mechanismen gezielt nutzen, um Ängste zu schüren und Gesellschaften zu spalten. Zuspitzung, Übertreibung und einfache Antworten dienen ihnen als Werkzeuge, um Aufmerksamkeit und Einfluss zu gewinnen. Gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Liya Yu blickt Harald Lesch ins Gehirn: Warum fällt uns der Umgang mit Unsicherheit so schwer? Weshalb reagieren manche Menschen stärker auf Bedrohungen als andere? Und wie hängt das mit politischen Einstellungen zusammen? Das Forschungsfeld der Neuropolitik liefert faszinierende Einblicke – und zeigt, wie biologische Faktoren Polarisierung begünstigen. Doch wie können wir uns gegen die Macht der Angst wappnen? Diese Folge präsentiert Wege aus der Angstspirale: von praktischer Vorsorge und Zivilschutz bis zu einer zentralen Fähigkeit für unsere Demokratie – Ambiguitätstoleranz, also dem Aushalten von Mehrdeutigkeit. Im Gespräch mit der politischen Theoretikerin Maike Weißpflug, inspiriert von Philosophin Hannah Arendt, wird deutlich: Nur gemeinsames Handeln und offene Debatten können verhindern, dass Angst unsere Gesellschaft spaltet. „Terra X Harald Lesch“ geht einer der drängendsten Fragen unserer Zeit nach – wie wir lernen können, die Angst zu beherrschen, statt von ihr beherrscht zu werden. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 09.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 ZDF 24. Blackout
Folge 24 (30 Min.)Können wir unseren Strombedarf in Zukunft allein mit erneuerbaren Energien decken? Oder brauchen wir wieder Kernkraftwerke? Harald Lesch erörtert zusammen mit Forschenden verschiedene Szenarien, wie sich Deutschland in Zukunft aufstellen müsste, um einen Blackout zu verhindern.Bild: ZDFKein Strom, keine Heizung, ein massiver Blackout legte Anfang 2026 Teile Berlins für Tage lahm. Wie sicher ist Deutschlands Stromnetz? Harald Lesch analysiert drei Blackout-Szenarien. Auch der große Stromausfall in Spanien und Portugal im April 2025 sorgt noch immer für Diskussionen. Binnen Sekunden brach die Stromversorgung zusammen. Welche Rolle spielten dabei die erneuerbaren Energien? Könnte auch uns solch ein Szenario drohen? Die Liste der großen Stromausfälle weltweit zeigt zwischen 1965 und 2000 – also in 35 Jahren – ereigneten sich weltweit „nur“ 5 große Stromausfälle.Anders sieht es ab 2000 bis heute aus: Innerhalb der letzten 25 Jahre ereigneten sich 28 Blackouts. Das sind fast sechsmal so viele. Welche Gründe gibt es dafür? Am 28. April 2025 geht nicht nur in Bezirken einer Hauptstadt, sondern in weiten Teilen Spaniens, Portugals, Südfrankreichs und sogar Marokkos das Licht aus. Mehrere Stunden dauert der Blackout: Ampeln funktionieren nicht mehr, Züge stehen still, das Mobilfunknetz ist lahmgelegt, Notstand in Krankenhäusern. Was war die Ursache des massiven Stromausfalls? Ein Cyberangriff konnte ausgeschlossen werden. Schließlich fand man heraus: Eine Kettenreaktion durch Überlastungen, ausgelöst von zu viel eingespeistem Strom aus erneuerbaren Energien und dadurch erzeugten Spannungsschwankungen im iberischen Stromnetz, führte zu dem Blackout. Mega-Blackouts durch Solar- und Windenergie? Bedeutet das eine Gefahr auch für unsere Stromversorgung in Deutschland? Wie kann unser Netz stabil bleiben, wenn wir bis 2045 komplett auf Solarstrom und Windenergie umstellen? In der Folge kommt es erneut zu heftigen Diskussionen über Deutschlands Energiepolitik. Ist die Rückkehr zu Kernkraftwerken und Strom aus fossilen Brennstoffen vielleicht doch die bessere Lösung? Wie sicher ist unser Stromnetz? Wie gut der Schutz auch vor Anschlägen und Cyberangriffen? Harald Lesch trifft Forschende, die an unserer zukünftigen Stromversorgung arbeiten, und lässt sich aus erster Hand zeigen, wie man Blackouts verhindern will. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 07.04.2026 ZDF 25. Der Streit um Zoos
Folge 25 (30 Min.)In Zoos befinden sich vor allem Säugetiere – weil sie uns Menschen am meisten faszinieren? Harald Lesch im Gespräch mit Theo Pagel über Artenschutz und Erhaltungszuchtprogramme.Bild: ZDF und Thorsten EiflerWildnis mitten in der Stadt: Zoos stehen für Unterhaltung, gleichzeitig auch für Bildung und Artenschutz. Aber kann es Wildtieren in Gefangenschaft überhaupt gut gehen? Von Tierwohl bis Artenschutz erkundet Harald Lesch, was wissenschaftlich geführte Zoos leisten können und wo Kritik berechtigt ist. Eine Reise durch Forschung, Emotionen und unsere Verantwortung gegenüber Tieren. Millionen Menschen besuchen Zoos jedes Jahr, gleichzeitig werden sie zum Schauplatz hitziger Debatten – nicht zuletzt in den sozialen Medien. „Terra X Harald Lesch“ taucht ein in dieses Spannungsfeld mit dem Ziel, wissenschaftlich einzuordnen. Harald Lesch trifft Forschende und Experten, die sich täglich der Frage stellen, wie ein tiergerechtes Leben in menschlicher Obhut möglich ist und wie Zoos gleichzeitig ihrer Verantwortung für den Artenschutz gerecht werden können.Anhand eindrücklicher Beispiele – von der wissenschaftlichen Bewertung des Tierwohls bis zu schwierigen Entscheidungen im Populationsmanagement, etwa der Tötung von Guinea-Pavianen im Tiergarten Nürnberg – macht der Film deutlich, wie komplex moderne Zooarbeit ist und wie stark sie auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht. Prof. Lesch fragt, welche Erwartungen wir an Zoos richten und welche Verantwortung sie tragen können – zwischen dem Wohl der Tiere und dem Erhalt der Artenvielfalt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 ZDF 26. … und das Rätsel des Urknalls
Folge 26 (30 Min.)Der Urknall soll aller Anfang sein: des Universums, unserer Erde, von uns Menschen. Doch noch ist längst nicht alles geklärt. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach dem wahren Big Bang. Wissenschaft und Kirche ringen seit Jahrhunderten um die Frage nach dem Ursprung des Universums. Trotz Widersprüche gibt es mehr Übereinstimmungen, als man denkt. Doch ein Rätsel bleibt: Welche Rolle spielt die geheimnisvolle dunkle Materie? Alles, was existiert, geht aus einem unvorstellbar dichten, heißen Anfangszustand hervor – dem Urknall. Diese Vorstellung revolutionierte vor weniger als 100 Jahren die Astrophysik und stellte zugleich alte religiöse Schöpfungsbilder infrage.Lassen sich Naturwissenschaft und Glaube heute wieder vereinbaren? Obwohl die Big-Bang-Theorie vieles erklärt, bleiben entscheidende Fragen unbeantwortet: Wenn die Wucht des Urknalls das Universum auseinandertreibt – was hält es dennoch zusammen? Es muss etwas geben, das eine anziehende Kraft ausübt und die Entstehung der großräumigen Struktur des Kosmos ermöglichte. Forschende vermuten: Es ist dunkle Materie, die einen Großteil der Masse im Universum ausmacht und deren Gravitation alles zusammenhält. Doch wie lässt sich etwas nachweisen, von dem man nichts weiß und das man nicht sehen kann? Im Laboratori Nazionali del Gran Sasso in Italien forscht man an der dunklen Materie. Das Versuchslabor liegt 1400 Meter tief im Fels, um es vor jeglicher Störung abzuschirmen. Harald Lesch erkundet diesen Ort nahezu perfekter „Stille“ und trifft Forscherinnen und Forscher, die hier nach Signalen suchen, die von dunkler Materie stammen könnten. Harald Lesch zeigt, wie sich unser kosmisches Weltbild im Laufe der Geschichte verändert hat und erlebt vor Ort, wie durch ungewöhnliche Experimente immer neue Kapitel in der Erforschung des Urknalls beginnen – des Ursprung unseres Seins. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 26.05.2026 ZDF
zurück
Erhalte Neuigkeiten zu Terra X Harald Lesch direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Terra X Harald Lesch und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Terra X Harald Lesch online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.Erinnerungs-Service per
E-Mail
