• Folge 25 (30 Min.)
    In Zoos befinden sich vor allem Säugetiere – weil sie uns Menschen am meisten faszinieren? Harald Lesch im Gespräch mit Theo Pagel über Artenschutz und Erhaltungszuchtprogramme. – Bild: ZDF und Thorsten Eifler
    In Zoos befinden sich vor allem Säugetiere – weil sie uns Menschen am meisten faszinieren? Harald Lesch im Gespräch mit Theo Pagel über Artenschutz und Erhaltungszuchtprogramme.
    Wildnis mitten in der Stadt: Zoos stehen für Unterhaltung, gleichzeitig auch für Bildung und Artenschutz. Aber kann es Wildtieren in Gefangenschaft überhaupt gut gehen? Von Tierwohl bis Artenschutz erkundet Harald Lesch, was wissenschaftlich geführte Zoos leisten können und wo Kritik berechtigt ist. Eine Reise durch Forschung, Emotionen und unsere Verantwortung gegenüber Tieren. Millionen Menschen besuchen Zoos jedes Jahr, gleichzeitig werden sie zum Schauplatz hitziger Debatten – nicht zuletzt in den sozialen Medien. „Terra X Harald Lesch“ taucht ein in dieses Spannungsfeld mit dem Ziel, wissenschaftlich einzuordnen. Harald Lesch trifft Forschende und Experten, die sich täglich der Frage stellen, wie ein tiergerechtes Leben in menschlicher Obhut möglich ist und wie Zoos gleichzeitig ihrer Verantwortung für den Artenschutz gerecht werden können. Anhand eindrücklicher Beispiele – von der wissenschaftlichen Bewertung des Tierwohls bis zu schwierigen Entscheidungen im Populationsmanagement, etwa der Tötung von Guinea-Pavianen im Tiergarten Nürnberg – macht der Film deutlich, wie komplex moderne Zooarbeit ist und wie stark sie auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht. Prof. Lesch fragt, welche Erwartungen wir an Zoos richten und welche Verantwortung sie tragen können – zwischen dem Wohl der Tiere und dem Erhalt der Artenvielfalt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 ZDF
  • Folge 26 (30 Min.)
    Der Urknall soll aller Anfang sein: des Universums, unserer Erde, von uns Menschen. Doch noch ist längst nicht alles geklärt. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach dem wahren Big Bang. Wissenschaft und Kirche ringen seit Jahrhunderten um die Frage nach dem Ursprung des Universums. Trotz Widersprüche gibt es mehr Übereinstimmungen, als man denkt. Doch ein Rätsel bleibt: Welche Rolle spielt die geheimnisvolle dunkle Materie? Alles, was existiert, geht aus einem unvorstellbar dichten, heißen Anfangszustand hervor – dem Urknall. Diese Vorstellung revolutionierte vor weniger als 100 Jahren die Astrophysik und stellte zugleich alte religiöse Schöpfungsbilder infrage. Lassen sich Naturwissenschaft und Glaube heute wieder vereinbaren? Obwohl die Big-Bang-Theorie vieles erklärt, bleiben entscheidende Fragen unbeantwortet: Wenn die Wucht des Urknalls das Universum auseinandertreibt – was hält es dennoch zusammen? Es muss etwas geben, das eine anziehende Kraft ausübt und die Entstehung der großräumigen Struktur des Kosmos ermöglichte. Forschende vermuten: Es ist dunkle Materie, die einen Großteil der Masse im Universum ausmacht und deren Gravitation alles zusammenhält. Doch wie lässt sich etwas nachweisen, von dem man nichts weiß und das man nicht sehen kann? Im Laboratori Nazionali del Gran Sasso in Italien forscht man an der dunklen Materie. Das Versuchslabor liegt 1400 Meter tief im Fels, um es vor jeglicher Störung abzuschirmen. Harald Lesch erkundet diesen Ort nahezu perfekter „Stille“ und trifft Forscherinnen und Forscher, die hier nach Signalen suchen, die von dunkler Materie stammen könnten. Harald Lesch zeigt, wie sich unser kosmisches Weltbild im Laufe der Geschichte verändert hat und erlebt vor Ort, wie durch ungewöhnliche Experimente immer neue Kapitel in der Erforschung des Urknalls beginnen – des Ursprung unseres Seins. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 26.05.2026 ZDF

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