• Folge 1 (45 Min.)
    Tasmanien – die Insel südlich von Australien – ist ein Traumziel für Abenteuerlustige. Hier gibt es auf einer Fläche so groß wie Irland eine Mischung spektakulärer Landschaften: Hochalpine Gebirge wie in der Schweiz, liebliche Hügel wie in England, und kilometerlange, menschenleere Sandstrände. Europäische Einflüsse prägen das Leben in der bunten und weltoffenen Hauptstadt Hobart. Lieblingssatz der Tasmanier: „No worries“ – wozu sich Sorgen machen. Auch Carleeta Thomas stellt sich mit großem Optimismus ihren Herausforderungen. Die junge Frau ist Nachkomme der Palawa, der Ureinwohner, die Tasmanien vor Ankunft der englischen Eroberer vor rund 200 Jahren besiedelten. Sie will die Tradition ihrer Vorfahren bewahren, aber gleichzeitig das Leben in der Großstadt auskosten – ein Balanceakt. Der Film begleitet Carleeta und ihre Nichte Kasey auf einer Wanderung zum Wukalina, dem heiligen Berg der Palawa, und begibt sich mit ihr auf eine Spurensuche nach ihren Wurzeln. Brett Brady ist einer der letzten Einwohner einer Geisterstadt mitten im Tasmanischen Regenwald. Strathgordon war vor 50 Jahren urbaner Mittelpunkt einer Megabaustelle. Bis zu 2000 Menschen errichteten die 140 Meter hohe Staumauer – eine der höchsten Talsperren Australiens. Heute ist die ehemalige Stadt zu weiten Teilen wieder vom Urwald überwuchert. Doch manchmal hört Brett, der als Mechaniker den Staudamm wartet, noch die Stimmen ehemaliger Einwohner. Kate Mooney zieht auf ihrer Farm auf Flinders Island die Babys überfahrener Wombats auf. Die kleinen Beuteltiere brauchen viermal am Tag die Flasche – eine Sisyphusarbeit. 300 hat sie schon großgezogen, und sich damit den Ehrentitel „Wombat-Lady“ verdient. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 02.10.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Fr. 02.10.2026 arte.tv
  • Folge 2 (45 Min.)
    Tasmanien – Australiens grüne Insel – ist für Menschen, die Natur und Einsamkeit suchen, ein Traumziel. Auf einer Fläche so groß wie Irland leben etwas mehr als eine halbe Million Menschen, die meisten von ihnen in der quirligen Hauptstadt Hobart und in der Hafenstadt Launceston. Der Westen Tasmaniens ist fast unbewohnt. Hier wächst ein undurchdringlicher Regenwald – ein Naturparadies voller Farne und bis zu 100 Meter hohen Baumriesen. Die Dokumentation begleitet eine Reihe von Menschen, die sich dem Leben mit der – zum Teil ungezähmten – Natur stellen. Yoav Bar-Ness erforscht die Baumkronen von Urwaldriesen. Die zum Teil mehrere hundert Jahre alten Eukalyptusbäume bergen eine Vielzahl von noch unerforschten Insekten. Yoav hangelt sich an einem Kletterseil in die Baumkronen und sammelt auf einem Ast in 30 Metern Höhe Bodenproben. Sarah Woodruff lenkt einen schweren Viehtransporter über die kurvigen Straßen des Tasmanischen Hinterlands. Ihre Ladung: Bis zu 400 Schafe. Die junge Frau wurde vom Fleck weg für diesen schwierigen Job engagiert. Ihre Qualifikation: Sie verliert nie die Ruhe, wenn es darum geht, die störrischen Tiere von der Weide auf ihren Lkw zu treiben. Giftschlangen in Häusern und Gärten sind in Tasmanien ein verbreitetes Problem. Freiwillige fangen die Reptilien ein und setzen sie in der Natur wieder aus. Sally Wilson war eine von ihnen – bis sie selbst von einer Tigerotter gebissen wurde. Der Film begleitet Wilson dabei, wie sie ihre Angst überwindet – indem sie erneut versucht, eine Giftschlange zu fangen. (Text: arte)
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