• Folge 30
    Prediger Anselm Urban, in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilt, fordert die Todesstrafe für sogenannte Todsünden. Er lebt mittlerweile in den USA und sagt, er sehe sich von den deutschen Behörden in seiner Religionsfreiheit eingeschränkt. – Bild: SWR
    Prediger Anselm Urban, in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilt, fordert die Todesstrafe für sogenannte Todsünden. Er lebt mittlerweile in den USA und sagt, er sehe sich von den deutschen Behörden in seiner Religionsfreiheit eingeschränkt.
    Sie stellen die Bibel über das Grundgesetz: Christlich-fundamentalistische Gruppen kämpfen gegen demokratische Institutionen, queere Menschen und Frauenrechte. Der Verfassungsschutz ordnet einzelne Freikirchen als verfassungsfeindlich ein, wegen „Delegitimierung des Staates“. Reporterin Kyra Funk folgt den Netzwerken vom Südwesten Deutschlands bis in die USA. Dort trifft sie Anselm Urban: Er steuert aus Phoenix weiter seine Anhänger:innen in Pforzheim, obwohl er in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. In Kalifornien berichten Aussteiger:innen von der Trump-nahen Megakirche Bethel Church, die auch in Europa expandiert. In Deutschland trifft die Autorin die AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Sie gilt als Bindeglied zwischen religiösen Gruppen und der extremen Rechten. Beim zehnjährigen Treffen der „Christen in der AfD“ fordert ein Freikirchen-Pastor, Gottes Wort über das Grundgesetz zu stellen. Die religiöse Rechte wächst offenbar auch in Deutschland nach US-Vorbild. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Do. 23.07.2026 SWR

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