2026, Folge 18–34
Warum braucht es Menschen auf dem Mond, Alexander Gerst?
Folge 18 (61 Min.)
Bild: SF1Alexander Gerst, Astronaut und Geophysiker, war zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS und verbrachte so knapp ein Jahr im All. Nun ist der 50-jährige Deutsche auf der Shortlist für die Mission «Artemis IV», die ab 2028 Menschen zum Mond schicken möchte. Und diesmal sollen sie länger bleiben. Was genau will sein Arbeitgeber, die Europäische Raumfahrtagentur ESA, zu der auch die Schweiz gehört, auf dem Mond? Und warum will sie gar mit einer eigenen Mission, genannt «Argonaut», zusätzlich dorthin? Und was bedeutet es, wenn das All zunehmend militarisiert und von privaten Akteuren wie Elon Musks Space-X mitkontrolliert wird?Ein Gespräch unter der Leitung von Olivia Röllin über die Faszination für das Unfassbare, die Grenzen des Machbaren – und die Frage, ob wir uns bemannte Raumfahrt in Zeiten von Klimakrise, Kriegen und knappen Budgets noch leisten wollen. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 31.05.2026 3sat Original-TV-Premiere So. 26.04.2026 SRF 1 Älterwerden – mehr Gewinn als Verlust?
Folge 19v.li.: Nadine Mooren, Philosophin, und Pasqualina Perrig-Chiello, Entwicklungspsychologin und PsychotherapeutinBild: SRFUnsere Gesellschaft wird immer älter. Manche sprechen gar von «Überalterung». Das sei Altersdiskriminierung, findet die Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello. Sie befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Älterwerden und den negativen Vorurteilen des Alters. Älterwerden kann und muss gestaltet werden, meint sie: Wer gut alt werden will, sollte bereits heute damit anfangen. Das findet auch die Philosophin Nadine Mooren. Wir sollten das Alter nicht bekämpfen, sondern Akzeptanz lernen. Denn das Alter hat mehr zu bieten als nur Verlust. Es kann auch ein Gewinn sein, an Lebensweisheit, Gelassenheit und Genügsamkeit. Nur, wie geht das? Welche Gesellschaft braucht es dazu? Und: Altern Frauen anders als Männer? (Text: SRF)Original-TV-Premiere So. 03.05.2026 SRF 1 Vom ersten Mal und dem ungelebten Leben
Folge 20 (60 Min.)Fritz Breithaupt, Literatur- und KognitionswissenschaftlerBild: SRFWarum werden manche Momente zu Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe entwerfen?Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen» eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der «Sternstunde Philosophie» spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 06.09.2026 3sat Original-TV-Premiere So. 10.05.2026 SRF 1 Ivan Krastev: Wie zukunftsfähig ist Europa?
Folge 21 (60 Min.)Ivan Krastev, PolitikwissenschaftlerBild: SRFUnsere Träume sind europäisch, aber unsere Albträume sind national, sagt der in Wien lehrende bulgarische Politikwissenschaftler Ivan Krastev. Einst als Friedensprojekt gestartet, ist die EU mittlerweile vor allem ein Bündnis alter Ängste und neuer Traumata. Europas liberale Demokratien stehen auf der Kippe, seine wirtschaftliche Kraft scheint zu schwinden, seine Verteidigungsfähigkeit wirkt mehr als fraglich. Wie lässt sich ein europäischer Neustart denken? Könnte es sein, dass dieser Impuls aus dem Osten kommt? Bedeutet die Abwahl Viktor Orbáns gar den entscheidenden Wendepunkt?Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger analysiert Krastev die Zukunftsaussichten eines Kontinents, der im Angesicht von Krieg und Krise neu um seine Freiheit zu kämpfen hat. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 3sat Original-TV-Premiere Do. 14.05.2026 SRF 1 Jetzt! – Die Zeit als Schlüssel zum guten Leben
Folge 22Udo Marquardt, Philosoph und AutorBild: SRFTeilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen?Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 17.05.2026 SRF 1 Geburtenrückgang – Gibt es bald zu wenige Menschen?
Folge 23 (60 Min.)Paul Morland, DemografBild: SRFBereits leben über acht Milliarden Menschen auf der Welt. Auch wenn diese Zahl derzeit weiter wächst, die Überbevölkerung ist langfristig nicht das Problem. Denn ab dem Jahr 2080 soll die Menschheit laut Berechnungen der UNO wieder schrumpfen. Mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, warnen führende Demografen, darunter Paul Morland. Der Brite ist ein Experte auf diesem Gebiet und warnt vor einem «demografischen Armageddon», das auch Länder wie die Schweiz langfristig nicht mit Zuwanderung werden lösen können.Ist das reine Panikmache oder eine grössere Gefahr als die Klimakrise, wie Paul Morland sagt? Barbara Bleisch ist zu Gast am St. Gallen Symposium und fragt bei ihm nach. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 26.07.2026 3sat Original-TV-Premiere So. 24.05.2026 SRF 1 Extremismus auf dem Vormarsch – Droht ein neuer Faschismus?
Folge 24Bild: SF1Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts.Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 31.05.2026 SRF 1 American Fussball – Wie politisch wird Trumps WM?
Folge 25Wolfram Eilenberger – Moderator Sternstunde PhilosophieBild: SRF/Miriam Künzli/BildmontageAm 11. Juni ist Anpfiff der Fussball-WM 2026. Neben der sportlichen Vorfreude gibt das Ereignis auch Anlass zur Sorge und Unzufriedenheit. Fans beklagen überteuerte Ticketpreise und Überkommerzialisierung. Viele bleiben fern, sofern sie überhaupt einreisen dürften. Der Unmut über Gianni Infantinos Fifa ist bereits jetzt riesig. Wie auch die Sorge vor einer politischen Instrumentalisierung des Ereignisses: Wie sicher sind die Fans südamerikanischer Mannschaften vor dem Zugriff von Trumps ICE-Truppen? Wird der amerikanische Präsident das Turnier zu Selbstdarstellungszwecken missbrauchen? Wie steht es um die Teilnahme Irans?Droht das auf 104 Partien aufgeblasene Turnier zu einem kommerziellen wie atmosphärischen Fiasko zu werden? Oder wird Fussball, als beliebtestes Ballspiel dieses Planeten, einmal mehr Milliarden in den Bann seiner ganz eigenen Schönheit, seines ganz eigenen Wahnsinns ziehen? All das bespricht Wolfram Eilenberger mit der Schweizer Kommentatoren-Legende Marcel Reif sowie der in St. Gallen lehrenden Amerikanistin und Staatswissenschaftlerin Claudia Brühwiler. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 07.06.2026 SRF 1 Warum lohnt sich ein sokratisches Leben, Agnes Callard?
Folge 26 (60 Min.)Agnes Callard, PhilosophinBild: SRFAgnes Callard, Professorin für Philosophie in Chicago, verteidigt Sokrates als Vorbild für die Gegenwart: Ein gutes Leben, so ihre These, setzt voraus, dass wir es unablässig prüfen und uns unbequemen, «unzeitgemässen» Fragen stellen. Stattdessen organisieren die meisten ihren Alltag im Viertelstundentakt und dringen nie zum tieferen Sinn des Lebens vor. Für Callard besteht dieser in der Idee der Aspiration: dem beständigen Streben nach intellektueller Reife, die nichts mit Selbstoptimierung, aber viel mit der Einsicht in die eigene Unwissenheit und der Sehnsucht nach Wissen zu tun hat. Die gute Nachricht: Wir sind in diesem Streben nicht allein. Ganz wie Sokrates ist sie der Ansicht, dass wir nur dank des Dialogs mit anderen zu Wissen vordringen. Das menschliche Streben denkt sie bis in die intimsten Bereiche weiter: in einer «aufstrebenden Ehe» wachsen die Liebenden gemeinsam als Personen.Barbara Bleisch fragt Agnes Callard, wie ein sokratisches Leben gelingt, warum Sokrates offen war für Polyamorie und weshalb er bereit war, den Schierlingsbecher zu trinken. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 23.08.2026 3sat Original-TV-Premiere So. 14.06.2026 SRF 1 Tsitsi Dangarembga – Feministische Stimme Afrikas
Folge 27 (60 Min.)Tsitsi Dangarembga, Schriftstellerin und FilmemacherinBild: SRFDie Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten. (Text: SRF)Deutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 3sat Original-TV-Premiere So. 21.06.2026 SRF 1 Wie sieht die Zukunft des Sterbens aus?
Folge 28 (60 Min.)Palliativmediziner Gian Domenico BorasioBild: SRFMit „Interviews mit Sterbenden“ leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben – eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin. Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter – häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem „Tsunami von hochaltrigen Sterbenden“, der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft.Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen. Braucht es neue Formen der Solidarität, „Caring Communities“, und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann Palliative Care als Modell für ein menschlicheres System spielen – und was heisst das für uns alle? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 3sat Original-TV-Premiere So. 28.06.2026 SRF 1 Dicke Körper, dünne Moral: Kate Manne über Fettfeindlichkeit
Folge 29Kate Manne, PhilosophinBild: SRG SSRMehrgewichtige Personen gelten vielen als unbeherrscht, faul oder sogar dumm. Dabei ist das Körpergewicht weniger einfacher zu beeinflussen als viele denken und das moralische Urteil deshalb fehl am Platz. Mit dem Aufkommen von Medikamenten wie Ozempic und Wegovy könnte das Körpergewicht aber mehr und mehr zu einer Entscheidung werden, selbst für Diätresistente.Kate Manne, Philosophieprofessorin an der Cornell University in den USA, sieht diese Entwicklung kritisch: Zu gross sei die Gefahr, dass ein sozialer Druck entstehe, von den Medikamenten Gebrauch zu machen. Starkes Übergewicht könne zwar gesundheitliche Folgen haben, doch die Abwertung dicker Körper weist die Philosophin als eigenständiges Unrecht aus, das nicht mit einer Spritze oder Pille, sondern mit dem Kampf gegen die Unterdrückung dicker Menschen angegangen werden müsse. Ausgehend von eigener Erfahrung analysiert sie in ihrem Buch «Grösse zeigen» die strukturelle Diskriminierung in Schule, Job und Medizin – und plädiert für «Body Reflexivity»: den eigenen Körper nicht als Objekt fremder Moralstandards zu begreifen. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 23.08.2026 SRF 1 Wie Tiere den Tod verstehen – und was das über uns verrät
Folge 30Susana Monsò, Philosophin und TierethikerinBild: SRG SSROrcas tragen ihre toten Kälber über Tage durchs Meer, Elefanten kehren zu den Knochen verstorbener Herdenmitglieder zurück, Schimpansen wachen bei ihren Toten. Was sagen solche Verhaltensweisen aus? Handelt es sich um Trauer, Fürsorge oder lediglich um Instinkt? Und wie können wir überhaupt erkennen, ob ein Tier begreift, dass ein Leben unwiderruflich zu Ende gegangen ist? Die spanische Philosophin Susana Monsó gehört zu den wichtigsten Stimmen der jungen Forschungsrichtung der vergleichenden Thanatologie, die untersucht, wie Tiere auf den Tod reagieren.Das Gespräch führt mitten in eine philosophische Grundsatzdebatte. Was bedeutet es überhaupt, den Tod zu verstehen? Braucht es dafür Sprache, Selbstbewusstsein und die Vorstellung der eigenen Sterblichkeit? Oder messen wir Tiere an einem allzu menschlichen Massstab? Zwischen den grossen Fragen nach Bewusstsein, Endlichkeit und menschlicher Sonderstellung wird deutlich: Wer über Tiere und den Tod nachdenkt, denkt immer auch über sich selbst nach. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 30.08.2026 SRF 1 Funktionierst Du noch, oder lebst Du schon?
Folge 31Bild: SF1Die künstliche Intelligenz formuliert die Texte, das Navigationsgerät weist den Weg, der Thermomix kocht, und der Video-Schiedsrichterassistent entscheidet, ob ein Fussballtor zählt. Immer mehr Systeme versprechen Entlastung, Präzision und Sicherheit. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht darin aber auch einen Verlust: Aus Menschen, die Situationen mit Erfahrung und Urteilskraft gestalten, werden Vollziehende, die vorgegebene Abläufe nur noch abarbeiten und keine Selbstwirksamkeit mehr erleben. Das Gefühl der Ohnmacht wächst.In diesem Ohnmachtsgefühl könnte auch ein Grund für den Erfolg von Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk liegen: Sie versprechen, Regeln, Verfahren und Rücksichten beiseitezuwischen, um endlich wieder Kontrolle zu übernehmen. Doch Regeln sind nicht nur lästig, sie schützen auch: Sie begrenzen Willkür, schaffen Fairness und machen Macht kontrollierbar. Im Gespräch mit Olivia Röllin diskutiert Hartmut Rosa, wo Regeln notwendig sind – und wo sie Urteilskraft, Verantwortung und Lebensfreude ersticken. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 06.09.2026 SRF 1 Warum uns Hunde glücklich machen und Wölfe weise
Folge 32Wolfram Eilenberger – Moderator Sternstunde PhilosophieBild: Miriam KünzliLange bevor der Mensch sesshaft wurde, stiess er auf den Wolf und begann, mit ihm zu kooperieren. Daraus wurde eine bis heute dauernde Partnerschaft, in der Wölfe zu zahmen Hunden wurden. Der Verhaltensforscher Kurt Kotrschal hat sein Leben der Beziehung zwischen Mensch, Hund und Wolf gewidmet. Er sagt: Ohne diese Tiere wären wir heute nicht die, die wir sind. Denn nicht nur Hunde und Menschen haben erstaunlich viel gemeinsam. Auch Mensch und Wolf sind sich viel ähnlicher als man denken würde. Wie wir mit anderen Lebewesen als Teil der Natur agieren, bestimmt ganz wesentlich, wer wir sind und sein wollen. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger erläutert Kurt Kotrschal, weshalb Sinn und Glück für ihn entscheidend aus der gelebten Gemeinschaft mit Tieren entstehen. (Text: SRF)Original-TV-Premiere So. 13.09.2026 SRF 1 Carl Hart
Folge 33Bild: SF1Original-TV-Premiere So. 20.09.2026 SRF 1 Omar Yaghi
Folge 34Bild: SF1Original-TV-Premiere So. 27.09.2026 SRF 1
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