• Folge 224
    1976 wirkt in London auf den ersten Blick alles friedlich. Aber in den besetzten Häusern und Kellerclubs von West London braut sich etwas zusammen: Punk! Für die Musik bedeutet Punk Selbstermächtigung und Chancengleichheit. Man muss kein Virtuose mehr sein, um auf die Bühne zu gehen. Jeder darf sich künstlerisch ausdrücken – was natürlich genauso für Frauen gilt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Rock greifen sie selbstbestimmt zu Gitarre, Bass und Schlagzeug, gründen Bands und schreiben eigene Songs. Musikerinnen wie Poly Styrene, The Slits und The Raincoats spielen Mitte der 70-er Jahre rebellisch und selbstironisch gegen verkrustete weibliche Rollenbilder und gesellschaftliche Normen an. Mit ihren Songs und ihrer Haltung inspirieren sie bis heute. Der Film von Christine Franz ist eine Frauengeschichte des Punk, erzählt von Viv Albertine , Gina Birch , Annette Benjamin (Hans-A-Plast), Kathleen Hanna , Stephanie Phillips und Estella Adeyeri sowie der Musikjournalistin Vivien Goldman (Revenge of the She-Punks). (Text: SRF)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 18.04.2026 arteOriginal-TV-Premiere So. 14.04.2024 SRF 1
  • Folge 274 (52 Min.)
    Sternstunde Musik – Ivry Gitlis – Von der Kunst, (k)ein Geiger zu sein. Ivry Gitlis wirft sich für das Foto in Pose.
    1922 in Israel geboren und in Paris sowie London ausgebildet, war Ivry Gitlis zweifelsohne einer der begabtesten und zugleich rätselhaftesten Musiker seiner Zeit. Er trat mit den bedeutendsten Klassikorchestern der Welt auf, gleichzeitig spielte er mit den Grossen anderer Genres wie John Lennon, Oscar Peterson oder Dizzy Gillespie. Doch trotz seines internationalen Erfolgs geriet er in Vergessenheit. 2016 trifft der junge Filmemacher Gaï Tordjman zufällig auf Ivry Gitlis und wird zu einem engen Freund. Er versucht, durch Gespräche mit ihm und mit Weltstars wie Daniel Barenboim, Martha Argerich und Zubin Mehta die Geheimnisse von Gitlis’ Leben zu entschlüsseln – und stösst auf überraschende Begebenheiten. (Text: SRF)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.04.2026 arteOriginal-TV-Premiere So. 04.01.2026 SRF 1
  • Folge 225
    Rebecca ist 20 Jahre alt und studiert Violine in Sion VS. Der Film begleitet sie zum Vorspiel beim Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester SJSO. Das SJSO existiert seit einem halben Jahrhundert und ist sozusagen die U25-Nationalmannschaft der Schweizer Musikwelt. Wer hier mitspielen darf, kann wertvolle Erfahrungen im Orchesterspiel sammeln. Vier Jugendliche aus den vier Landesteilen der Schweiz erzählen, wo sie momentan in ihrem Leben stehen und was sie sich von ihrer Zukunft erträumen. Zusammen reisen sie ins Engadin, um dort Mahlers 7. Sinfonie zu proben. Gastdirigent Christoph-Mathias Mueller ist nach anfänglichen Bedenken begeistert: «Sie geben einfach alles», sagt er. Das zeigt sich auch während der anschliessenden Konzert-Tournee quer durch die Schweiz. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 28.04.2024 SRF 1
  • Folge 226
    Jede Mahler-Sinfonie ist eine musikalische Welt für sich. In der siebten Sinfonie mit ihren Serenadenklängen und Geisterreigen ist es die Welt der Nacht. Wie eine Drehbühne führt die Musik wechselnde Szenen und Stimmungen vor Ohren: schattenhafte Märsche, romantische Zwiegespräche, euphorische Ausbrüche und vieles mehr. Im Konzertsaal erklingt dieses grossartige Werk viel zu selten, und nicht zuletzt darum ist es ein grosser Wunsch der SJSO-Mitglieder, diese Siebte erstmals zu spielen. Geleitet vom Schweizer Dirigenten Christoph-Mathias Mueller. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 28.04.2024 SRF 1
  • Folge 227
    Cesária Évora war von Anfang an anders als andere Sängerinnen. Zu Beginn deutet absolut nichts auf eine Weltkarriere: Sie wächst auf im kolonialen Kap Verde als schwarze Frau, die am liebsten keine Schuhe trägt. Und sie entspricht so gar nicht dem Ideal der von Schönheit und Jugend besessenen Musikindustrie. Lange ist ihr Leben geprägt von Elend und Armut. Doch als der Bahnarbeiter José da Silva ihre unvergleichliche Stimme zum ersten Mal hört, ist er überzeugt, «dass Cesárias Stimme die ganze Welt zum Weinen bringen würde», wie er sagt. Er hängt seinen Job an den Nagel, setzt voll auf ihre Karriere und wird zu ihrem Manager und engsten Freund. Als sie bereits 50-jährig ist, gelingt ihr mit «Mar Azul» der Durchbruch. Doch auch als sie weltweit erstaunliche Erfolge feiert, hält Évora an ihrem wichtigsten Wert fest: ihrem absoluten Bedürfnis, frei zu sein. «Meine Grossmutter durchbrach alle Schranken, die den Frauen ihrer Zeit auferlegt waren. Ohne dass sie den Begriff ‚weibliche Selbstbestimmung‘ kannte, verteidigte sie die Rechte der Frauen stets durch ihre Lebensweise, ihr tägliches Leben», sagt ihre Enkelin Janete Évora. Der Regisseurin Ana Sofia Fonseca gelang es, nie zuvor gezeigte Archive und Originalaufnahmen aus dem persönlichen Umfeld von Évora aufzuspüren. Ihr Film ermöglicht es, die aussergewöhnliche Sängerin und afrikanische Ikone in ihren eigenen Worten kennenzulernen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 05.05.2024 SRF 1
  • Folge 228
    Die 9. Sinfonie gilt als Höhepunkt des kompositorischen Schaffens von Ludwig van Beethoven. Vor allem das Chorfinale von Schillers «Ode an die Freude», wo Beethoven erstmals in einer Sinfonie die menschliche Stimme einsetzt, hat die Musikgeschichte nachhaltig beeinflusst und ist als Europahymne zum Leitmotiv für Frieden und Völkerverständigung geworden. Der kanadische Oscar-nominierte Regisseur Larry Weinstein erforscht in seinem Film Beethovens Hoffnung auf eine bessere Welt und fragt, wo wir 200 Jahre später stehen. Er tut dies zusammen mit neun Personen, die alle auf unterschiedliche Weise mit dieser Sinfonie verbunden sind: Die kanadisch-ukrainische Dirigentin und das Ukrainian Freedom Orchestra spielen das Werk mit ukrainischem Text in Berlin, wo auch Leonard Bernstein die Neunte in einer legendären Aufführung kurz nach dem Fall der Mauer 1989 dirigierte. Die mit einem Grammy ausgezeichnete, taub geborene Komponistin Gabriela Lena Frank beleuchtet Beethovens Schwerhörigkeit und die Auswirkungen auf seine Musik und die nachfolgenden Generationen. Die populäre polnische Popsängerin Monika Brodka stellt ähnlich wie damals Beethoven den Status quo in Frage und Traditionen auf den Kopf. Der Psychologe und Bestseller-Autor Steven Pinker und die Philosophin Rebecca Newberger Goldstein zeigen auf, was Beethovens Meisterwerk heute noch mit den Denkern der Aufklärung zu tun hat. Und der Filmemacher trifft die Witwe von Charles Schulz, der Millionen von Kindern durch seine Peanuts-Comics mit Beethoven bekannt machte. Schliesslich wird auch Weinstein selbst auf unerwartete und dramatische Weise in die jüngsten Ereignisse der Geschichte hineingezogen. Sein Film über Krieg, Hoffnung und die Bedeutung der Musik wird dabei zu einer sehr persönlichen Erkundung. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 05.05.2024 SRF 1
  • Folge 229
    1988 waren die Schulterpolster breit und Dauerwellen Standard. Der Eurovision Song Contest hiess noch Grand Prix d’Eurovision de la Chanson. Dessen Austragung war ein Event, für das man sich mit Freunden und Nachbarn vor dem Fernseher versammelte. Der Abend des 30. April 1988 sollte ein spannender werden. Bis zum letzten Voting lag der englische Schlagersänger Scott Fitzgerald in Führung. Regisseur Thierry Tripod rollt die Geschichte dieser Nacht auf. Sein Film erzählt, wie die 20-jährige Quebecerin Céline Dion dazu kam, die Schweiz zu vertreten. Es ist eine Geschichte, in der nichts dem Zufall überlassen wurde und die eng mit ihrem späteren Manager René Angélil verknüpft ist. Die Geschichte ist romantisch, kalkuliert und trotzdem aufrichtig. Und sie endet in einem Showdown, der beispiellos ist. Für die Schweiz war der Sieg am Grand Prix d’Eurovision ein Ereignis, das sich seitdem leider nicht wiederholen liess. Für Céline Dion war der Gewinn nur der erste Schritt in eine beispiellose Weltkarriere. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 12.05.2024 SRF 1
  • Folge 230
    Weltweit gibt es über 300 Bach-Chöre und Bach-Ensembles, in denen meist Laien musizieren. Sie leben in Japan, Paraguay, den USA, Malaysia, Südafrika, Australien oder der Schweiz, haben verschiedene Kulturen, Religionen und Lebensrealitäten und doch eint sie alle eine grosse Leidenschaft: Johann Sebastian Bach. Bachs Musik bezeichnen sie als lebensverändernd, sie spendet ihnen Freude, Trost und Hoffnung. Beispielsweise der buddhistische Mönch und Oberpriester Sosen Fukano, der in seinem Zen-Tempel zunächst den Gong anschlägt und dann mit Partitur und Musikbegleitung auf dem Handy das Bass-Solo «Mache dich, mein Herze, rein» anstimmt. Oder Lee Hai Lin, die in Kuala Lumpur ein Caféhaus betreibt und sich nach ihrem Heimatdorf sehnt. Bachs Musik gibt ihr Stärke, wenn sie sich einsam fühlt, aber sie riskiert damit auch ihre Freiheit, denn im muslimisch geprägten Land darf christliche Musik nicht öffentlich gespielt werden. Selbst im australischen Outback singt ein Aborigines-Chor Bachs Musik, die deutsche Missionare vor 140 Jahren dorthin brachten, aber ohne sie ihrer Sprache und Traditionen zu berauben wie anderswo, meint Bianca aus dem Chor. Der Film von Anna Schmidt verwebt diese Geschichten aus allen Teilen der Welt und geht der Magie und dem universellen Geheimnis von Bachs Musik nach. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 02.06.2024 SRF 1
  • Folge 231
    Zum zweiten Mal steht der lettische Dirigent Andris Nelsons am Pult der Schönbrunner Freiluft-Bühne. Die norwegische Sopranistin Lise Davidsen gibt ihr Debut in Schönbrunn mit zwei Arien – aus Richard Wagners «Tannhäuser» und aus Giuseppe Verdis «La forza del destino». Der Fokus des Programms liegt auf beliebten Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Das traditionelle Ende des Sommernachtskonzerts bildet wieder eine musikalische Hommage an die Stadt Wien: der Walzer «Wiener Blut» von Johann Strauss, Sohn. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 21.07.2024 SRF 1
  • Folge 232
    Das Motto des diesjährigen Festivals ist «Neugier». Das Eröffnungskonzert startet aber ganz traditionell: Das Lucerne Festival Orchestra spielt unter der Leitung von Riccardo Chailly die Siebte Sinfonie von Gustav Mahler. Wie passt das zusammen? Mahlers Musik verbindet die hellen und die dunklen Seiten des Lebens. Unerbittliche Marschrhythmen haben genauso Platz wie paradiesische Visionen. Auf den Totentanz folgen Jubelchoral und Glockengeläut. Das Leben geht weiter. Die Gier nach Neuem, die «Neugier» treibt alles voran. Das Lucerne Festival Orchestra ist ein Mahler-Orchester ersten Ranges. Es wurde vor über zwanzig Jahren von Dirigent Claudio Abbado und Intendant Michael Haefliger ins Leben gerufen und versammelt jedes Jahr renommierte Orchestermusikerinnen und -musiker aus der ganzen Welt in Luzern. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 16.08.2024 SRF 1
  • Folge 233
    Wirginia Szmyt ist mehrfache Mutter und Grossmutter und war viele Jahre Leiterin eines Jugendgefängnisses. Mit der Pensionierung beschliesst sie, ihren Lebensabend nicht «wie eine Geranie im Fenster» zu verbringen, sondern nur noch das zu tun, was ihr Spass macht. Als DJane am Mischpult wird sie seither von ihrem jungen Publikum gefeiert. Doch ihre zunehmenden Altersgebrechen kann sie nicht leugnen und ihr ist klar, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Und immer mehr blickt sie zurück auf ihr Leben mit einer schwierigen Kindheit und einer Familie, die mit ihrer Nonkonformität überfordert ist. Der Film von Agnieszka Zwiefka stellt auf differenzierte Weise die Frage, wie man ausserhalb des Alterskonformen einen Platz in der Gesellschaft findet, und lässt gleichzeitig erleben, wie farbenprächtig und übermütig das Leben auch im Alter noch sein kann. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 25.08.2024 SRF 1
  • Folge 234
    Jungpianist Alexander Malofeev spielt Rachmaninow; Lucerne Festival Academy mit LFCO unter Leitung von Rita Castro Blanco, Jack Sheen und Enno Poppe.
    Den Status des Wunderkinds hat Alexander Malofeev hinter sich gelassen. Heute spielt er mit den besten Orchestern der Welt und ist regelmässig an bedeutenden Festivals zu Gast. Am Lucerne Festival spielt er bereits zum zweiten Mal. Chefdirigent Riccardo Chailly begleitete Malofeevs Werdegang vom Wunderkind zum gefeierten Solisten eng. Chailly lernte den 14-jährigen Alexander Malofeev bei einem Gastspiel in Mailand kennen. Damals hatte der junge Pianist aus Moskau gerade den ersten Preis und die Goldmedaille bei der Nachwuchskonkurrenz des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs gewonnen. Chailly war hingerissen von seinem Talent, gepaart mit technischer Perfektion und interpretatorischer Reife. 2019 lud er Malofeev ein, gemeinsam mit dem Lucerne Festival Orchestra auf Gastspielreise nach Shanghai zu gehen. Im Herbst 2024 wird der Pianist mit diesem Orchester auch in Paris und Hamburg auftreten. Besonders gerühmt wird Malofeev für seine Rachmaninow-Interpretationen. Im Luzerner KKL spielt er Sergej Rachmaninows Scherzo d-Moll, die Jugendsinfonie, das Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und die Sinfonischen Tänze. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 25.08.2024 SRF 1
  • Folge 235
    Arnold Schönbergs visionärer Blick macht ihn sowohl musikalisch als auch politisch zu einem der bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Neben dem musikalischen Werk, den Gemälden und politischen Schriften brachte der in Wien geborene Komponist auch zahllose, oft skurrile Erfindungen hervor. Die Dokumentation von Andreas Morell wirft ein neues Licht auf Schönbergs komplexe Persönlichkeit und auf sein von Katastrophen bewegtes Künstlerleben, das exemplarisch das von Widersprüchen zerrissene 20. Jahrhundert spiegelt. Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial und Interviews, unter anderen mit dem Komponisten Jörg Widmann, der Violinistin Patricia Kopatchinskaja, dem Regisseur Barrie Kosky sowie Schönbergs Nachkommen, geben überraschende Einblicke in weniger bekannte Aspekte seines Lebens und Schaffens, Animationen und Zitate aus Briefen und Büchern machen den visionären Blick des Künstlers unmittelbar erlebbar. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 01.09.2024 SRF 1
  • Folge 236
    Wiibli und Mandli.
    Was ist Tradition? Für den Schweizer Naturjodler Meinrad Koch ist es ein Balanceakt zwischen altbewährten Ritualen und mutiger Innovation. Er tauscht sich mit der norwegischen Joikerin Marja Mortensson über ihre jodelartige und ursprünglich schamanistische Gesangskultur aus, die jahrhundertelang verboten war und die Marja nun wiederbelebt, um der Minderheit der Sami eine Stimme zu geben. In Georgien trifft Meinrad die Musikstudentin Ninuca Kakhiani. Seit ihrer Kindheit singt sie im international bekannten Jugendchor Tutarchela. Sie ist nicht nur mit den traditionellen Gesängen und dem georgischen Jodeln gross geworden, sondern beschäftigte sich auch mit Musikkulturen jenseits ihrer eigenen. Auf der Suche nach Identität wird die Klangreise zur Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Heimat und dem Bedürfnis nach Austausch – ein Spannungsverhältnis, das im Zeitalter der Globalisierung so wichtig geworden ist. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 08.09.2024 SRF 1
  • Folge 237
    Klaus Huber wurde am 30. November 1924 in Bern geboren. 1959 gelang ihm mit seiner Kammerkantate «Des Engels Anredung an die Seele» bei den Weltmusiktagen in Rom der internationale Durchbruch. In Hubers Œuvre, das auch drei Opern umfasst, verbindet sich neue Musiksprache mit den Kontrapunkt-Techniken der Alten Musik. Er betonte stets, dass ihn das reine Materialdenken der Avantgarde unzureichend dünke, vielmehr ging es ihm auch um Transzendenz: einerseits um eine geistliche Musik, anderseits aber auch um ein humanes und politisches Engagement. Verunsichert durch den Golfkrieg 1992 löste er sich zudem vom eurozentrischen Musikdenken und suchte nach der arabischen Kultur jenseits des Fundamentalismus und den verschütteten historischen Gemeinsamkeiten von europäischer und orientalischer Kultur. In diesem Kontext steht sein Kammerkonzert « … die Seele muss vom Reittier steigen und geh’n auf ihren Seidenfüssen …» für Violoncello solo, dem Saiteninstrument Baryton solo, Kontratenor und 37 Instrumentalisten, das einen Text des palästinensischen Dichters Mahmoud Darwish verarbeitet. Der Film von Barbara Eckle begleitet Klaus Huber bei den Proben und Aufnahmen des Werks. Er zeigt nicht nur die Arbeit des Komponisten, sondern porträtiert das Phänomen Klaus Huber im Umfeld seiner Familie – Teil des Projektes ist auch eine Tochter und ein Enkel – und Kollegen, die sich Hubers Botschaft mit aller Überzeugung verschreiben und ihm auf seinen ungewöhnlichen Wegen zu folgen verstehen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Sa. 30.11.2024 SRF 1
  • Folge 238
    Exodus steht in der biblischen Geschichte als Symbol für den Aufbruch zu radikal Neuem. In der Kirche Fluntern treffen die Protagonisten zusammen: 60 Studierende der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, die zum ersten Mal für ein grosses Orchester komponieren, und geflüchtete Menschen, die einen realen Exodus hinter sich haben. Gemeinsam mit der Pfarrerin Chatrina Gaudenz und dem Musikdozenten Till Löffler machen sie sich auf die Reise, ihre Ängste und Hoffnungen in Klänge und Bilder umzusetzen. Der Film verfolgt die Entstehung der Aufführung von Beginn an. Er begleitet die Beteiligten bei Gesprächen und Proben und zeigt, wie aus den individuellen Erfahrungen und Gefühlen Kompositionen und poetische Szenen entstehen, wie sich Musik und Geschichten gegenseitig inspirieren. Dabei spannen sich Bögen von den alten Bibeltexten zur Musik der Studierenden. Daraus entstand eine berührenden Bild- und Klangreise zum Thema Aufbruch. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 01.12.2024 SRF 1
  • Folge 239
    Sternstunde Musik Joana Mallwitz – Momentum Joana Mallwitz Backstage in Nürnberg
    Regisseur Günter Atteln begleitete die Dirigentin Joana Mallwitz zwei Jahre lang mit der Kamera. Er zeigt eine energiegeladene und gleichzeitig scheue Frau, die ihre Orchester mit Präzision und Eleganz führt. 2023 wurde sie zur ersten Chefdirigentin des Konzerthausorchesters Berlin berufen. Sie ist die erste Frau, die das Orchester leitet und in dieser Funktion in der männerdominierten Musikwelt immer noch eine Ausnahme. Fast gleichzeitig wurde Joana Mallwitz zum ersten Mal Mutter. Fragen nach der Doppelbelastung als Dirigent und als Mutter beantwortet Joana Mallwitz routiniert mit: «Das Wichtigste ist ein gutes Team.» Lieber konzentriert sie sich auf das Eintauchen in neue Partituren und schwärmt von Schuberts «Unvollendeten». (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 15.12.2024 SRF 1
  • Folge 240
    Was Igor Levit tut, tut er ganz oder gar nicht: Wenn er Beethoven einspielt, dann gleich alle 32 Sonaten. Wenn er während Corona Hauskonzerte gibt, dann gleich an 52 Tagen hintereinander. Immer wieder meldet er sich politisch zu Wort, erhebt seine Stimme gegen Antisemitismus und Ausgrenzung und sagt auch den Menschen um sich herum, was er fühlt und denkt. Was das für ein Künstler ist und was für ein Mensch, wollte die Regisseurin Regina Schilling wissen, und hat Igor Levit fast zwei Jahre lang begleitet. Levit erlaubte ihr, ihn auch allein beim Klavierspielen zu filmen oder in Momenten der Erschöpfung und engen Vertrautheit, zum Beispiel mit dem Tonmeister und langjährigen Freund Andreas Neubronner bei kräftezehrenden Aufnahmen. Entstanden ist das Porträt eines radikalen Künstlers zwischen traditioneller Karriere und neuen Wegen, zwischen täglichem Erfolgsdruck und Kontemplation. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 22.12.2024 SRF 1
  • Folge 241
    Seit dem Jahr 2000 stimmt das Adventskonzert aus der Frauenkirche Dresden alljährlich auf die Weihnachtsfeiertage ein. Der diesjährige Dirigent Riccardo Minasi ist auch in der Schweiz wohlbekannt. Er musiziert regelmässig als Gastdirigent mit dem Orchester «La Scintilla» am Opernhaus Zürich. Neben der jungen deutschen Sopranistin Nikola Hillebrand und der kanadischen Mezzo-Sopranistin Emily d’Angelo ist Bassbariton Thomas Quasthoff zu Gast. Quasthoff feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Mozart, Bach und Händel. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 24.12.2024 SRF 1
  • Folge 242
    «The King’s Singers» sind das wohl populärste A-Cappella-Ensemble Englands. Der Name verweist auf das King’s College in Cambridge, wo der Chor 1968 gegründet wurde. Heute treten «The King’s Singers» weltweit im Sextett auf. Sie sind bekannt für ihren Ensembleklang, der sich durch ihre spezielle Zusammensetzung erklärt: zwei Countertenöre, ein Tenor, zwei Baritone und ein Bass. Was die Gruppe seit jeher auszeichnet, ist, dass sie sich in einer noch nie dagewesenen Bandbreite von Stilen und Genres wohlfühlt. Die sechs Sänger erweitern stets die Grenzen ihres Repertoires und ehren gleichzeitig ihre Herkunft aus der britischen Chortradition. «The King’s Singers» traten am diesjährigen Schweizer Chorwettbewerb in Chur auf. Der Wettbewerb findet alle drei bis vier Jahre statt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 25.12.2024 SRF 1
  • Folge 243
    Sternstunde Musik Chantez-vous Suisse? Musik verbindet die Schweiz Alizé Oswald, Andrea Bignasca, Dom Sweden, Chiara Jacomet und Claudia Masika leben in der Schweiz, aber sie reden keine gemeinsame Sprache. In nur fünf Tagen sollen die fünf Musikerinnen und Musiker ein gemeinsames Konzert erarbeiten.
    Sie vertreten die vier Landesteile und die migrantische Schweiz: Alizé Oswald, Andrea Bignasca, Dom Sweden, Chiara Jacomet und Claudia Masika. Fünf Personen, fünf Kulturen, fünf Sprachen treffen im SRG-Projekt am symbolträchtigen Röstigraben in Fribourg aufeinander. Die Herausforderung: in kurzer Zeit gemeinsam ein neues Lied komponieren und ein Konzert erarbeiten. Englisch sprechen verboten. Der Film von Samuel Lutz gibt einen intimen Einblick in den kreativen Prozess der neu formierten Gruppe. Die Aufnahmen zeigen nicht nur, wie professionelle Musikschaffende unter Druck proben, komponieren und arrangieren, sondern auch wie musikalische und sprachliche Grenzen überwunden werden. Und wie aus fünf Fremden ein Quintett entsteht. Ein Quintett, das zusammengehalten wird. Von der Musik. Vom Leben. Vom Tod. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 26.12.2024 SRF 1
  • Folge 244
    Seit 2016 leitet Daniel Hope das Zürcher Kammerorchester. Mit dem Orchester verbindet ihn eine lebenslange Freundschaft. Bereits als Kleinkind erlebt der Geigenvirtuose das Orchester live. Heute tritt Hope in den bedeutendsten Konzertsälen und bei den wichtigsten Festivals der Welt auf. In seinem neuesten Programm kombiniert er seine Passion für den Tanz mit klassischer Musik. «DANCE!» zelebriert die Rhythmen, die seit jeher Körper in Bewegung bringen und Herzen erheben. Die Bandbreite der Stücke reicht vom anonymen Lamento di Tristano aus dem 14. Jahrhundert über Wojciech Kilars Werk «Orawa», über Klassiker von Purcell, Händel und Saint- Saëns. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 26.12.2024 SRF 1
  • Folge 245
    Über 500 gemeinsame Konzerte verbinden Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern, davon sechs Neujahrskonzerte. Die Zusammenarbeit mit Muti begann vor 50 Jahren. Heute ist er Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker. Das Programm 2025 steht ganz im Zeichen von Walzerkönig Johann Strauss Sohn, der vor 200 Jahren geboren wurde. Erstmals spielen die Wiener Philharmoniker das Werk einer Frau: den Ferdinandus Walzer, komponiert von Strauss-Zeitgenossin Constanze Geiger. Auch heute noch sind die Wiener Philharmoniker vorwiegend ein Männerverein. Nur gerade 15 Prozent beträgt der Frauenanteil im Orchester. Der wohl prestigeträchtigste Posten, nämlich das Dirigieren des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker, ging bisher noch nie an eine Frau. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 01.01.2025 SRF 1
  • Folge 246
    Richard Strauss (1864 bis 1949) ist bekannt für seine beeindruckenden Orchesterwerke und Opern. Zu seinen herausragenden Werken gehören unter anderen «Der Rosenkavalier» und «Also sprach Zarathustra». Strauss Musik ist reich an Harmonien, orchestraler Brillanz und melodischer Schönheit. Seine Werke sind ein wichtiger Teil der deutschen Musikgeschichte und werden noch heute weltweit aufgeführt. Doch sein Leben ist voller Widersprüche. Im Dritten Reich ist Strauss Präsident der Reichsmusikkammer. Dieses Amt gibt er schliesslich auf nachdrückliche Empfehlung des Propaganda-Ministers Joseph Goebbels auf, nachdem ein Brief abgefangen worden war, in dem Strauss angab, den Präsidenten lediglich zu «mimen». Er, mittlerweile längst ein alter Mann, kann die Ermordung von 25 jüdischen Verwandten durch die Nationalsozialisten nicht mehr verhindern. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 23.02.2025 SRF 1
  • Folge 247
    Der Franzose Pierre Boulez wirkte schon zu Lebzeiten überlebensgross in der Ahnengalerie der Komponisten und Dirigenten der Neuen Musik. Dabei betrachtete der Revolutionär auch die eigenen Werke stets kritisch. Gegen Ende seiner Karriere engagierte er sich sehr für den Nachwuchs, beispielsweise gründete er in Luzern die Lucerne Festival Academy. Der Film «Die Zukunft der Musik als Vermächtnis» von Günter Atteln dokumentiert, wie Pierre Boulez junge, hoch talentierte Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt auf einem Schritt zur Meisterschaft begleitete. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Sa. 22.03.2025 SRF 1
  • Folge 248
    Vor einigen Jahren hörte der Tessiner Pianist Francesco Piemontesi erstmals eine unveröffentlichte Aufnahme, in der Sergei Rachmaninoff Teile seiner «Symphonischen Tänze» spielt. Piemontesi ist ob der Freiheit des Spiels, der Farben und Nuancen und der Virtuosität dermassen überwältigt, dass er sich fragt: Was sind das für geheime Techniken, mit denen einige Pianistinnen und Pianisten es schaffen, die Grenzen ihres Instruments zu erweitern oder sogar zu überschreiten? Piemontesi beschliesst, diese ‚Alchemie des Klaviers‘ zu erforschen und macht sich auf eine Reise zu berühmten und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die ihm Auskunft geben können. Er fährt zu Maria João Pires nach Spanien und spricht mit ihr über den Einsatz des ganzen Körpers beim Spielen. In London fragt er Stephen Kovacevich, mit welcher Technik er zu der Klangqualität findet, für die ihn Piemontesi so sehr bewundert. Und in einem französischen Kloster erklärt ihm Jean-Rodolphe Kars, der unterdessen zum Priester konvertiert ist, wie er mit der Vorstellungskraft von Bildern arbeitet. Von der Opernsängerin Ermonela Jaho lässt sich Piemontesi inspirieren, auf dem Klavier Techniken aus dem Singen anzuwenden, und vom Dirigenten Antonio Pappano, die Klangfarben des Orchesters aufs Klavier zu übertragen. Zum Abschluss besucht er nach vielen Jahren wieder seinen alten Lehrer und Mentor Alfred Brendel. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 23.03.2025 SRF 1
  • Folge 249
    Rogier Kappers war immer ein Träumer voller Ideen und Projekte, die ihm Glück oder Reichtum bringen sollten. Aber jedes Mal ging etwas schief. Im Alter von 52 Jahren – ein Alter, wo er immer gedacht hatte, dass er es dann geschafft haben würde – beschliesst er, sein letztes und wichtigstes Projekt zu verwirklichen: den Bubentraum, ein berühmter Strassenmusiker zu werden, der mit klingenden Gläsern Musik macht. Mit grenzenlosem Optimismus – oder ist es pure Naivität? – stürzt sich Kappers in sein Abenteuer: Er baut eine Glasharfe und übt wie ein Besessener. Zwischen einer verhängnisvollen Reise nach Dubai, einem Auftritt im nationalen Fernsehen und verzweifelten Arbeiten an seinem sinkenden Ferienhaus stellt er fest, dass auch dieses Projekt so unerwartet sein kann wie das Leben selbst. Das Selbstporträt, das sich zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Herzschmerz bewegt, folgt dem unglücklichen und charmanten Kappers über sieben Jahre hinweg. Entstanden ist eine ironische Coming-of-Age-Doku, die einen nachdenken lässt über Lebenspläne und ablaufende Zeit, aber auch einfach glücklich macht. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 13.04.2025 SRF 1
  • Folge 250
    Zwischen Pendlerströmen und Zugsabfahrten verwandelte sich der Zürcher HB an einem ganz normalen Dienstagabend in einen klingenden Kultur- und Erlebnisort, sowohl für die Reisenden und Schaulustigen im Bahnhof als auch für das Fernsehpublikum zu Hause. Alltagshektik machte Verzauberung Platz: «La Traviata im Hauptbahnhof». Die Menschen vor Ort und das Publikum zu Hause spürten die Magie grosser Kunst. Die Reaktionen der Zuschauer waren überwältigend: Mehr als 18’000 Anrufe und 2000 E-Mails gingen damals beim Kundendienst des Schweizer Fernsehens ein. Unter der Regie von Adrian Marthaler ist in der Titelpartie der Violetta die Sopranistin Eva Mei zu erleben, Vittorio Grigolo singt Alfredo und Angelo Veccia die Partie des Giorgio Germont. Das szenische Arrangement im Hauptbahnhof stammt von Adrian Marthaler. Den Klangkörper bilden Ensemble, Chor und Orchester des Opernhauses Zürich unter der musikalischen Leitung von Paolo Carignani. Wiederholung vom 30.09.2008 (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 18.04.2025 SRF 1
  • Folge 251
    Original-TV-Premiere Fr. 18.04.2025 SRF 1
  • Folge 252
    «La Traviata im Hauptbahnhof» war für alle Beteiligten ein Projekt voller Herausforderungen; denn die Oper wurde nicht etwa auf einer Bühne vor sitzendem Publikum inszeniert, sondern mitten im abendlichen Passantenstrom. Alle spielten mit, auch jene, die es vielleicht gar nicht bemerkten. Der technische Aufwand war beeindruckend: 16 HD-Kameras waren im Einsatz, darunter eine Spidercam, die sich – an beweglichen Seilen aufgehängt – die besten Blickwinkel suchte, zehn Live-Kameraleute, Ton-, Licht- und Bühnentechniker. 105 Scheinwerfer mussten installiert, 17 Starkstromanschlüsse und 15 Kilometer Kabel verlegt werden. Orchester, Dirigent und Sänger waren teilweise räumlich so weit voneinander entfernt waren, dass sie sich nicht sehen konnten. Für die Beteiligten war diese «La Traviata» Neuland mit Stolpersteinen, doch alle waren mit vollem Einsatz dabei. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 18.04.2025 SRF 1
  • Folge 253
    Am 23. Februar 2022 fliegen die Musikerinnen und Musiker des ukrainischen Kammerorchesters «Kiewer Solisten» nach Italien für eine zweiwöchige Konzertreise. Noch in derselben Nacht katapultiert Russland durch seinen Angriff ihr Heimatland ins Kriegschaos. Die Orchestermitglieder beschliessen, nicht in die Ukraine zurückzukehren und stattdessen ihre Tournee auf Europa auszudehnen. Es folgen zwei anstrengende Monate mit Konzerten in der Schweiz, Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum und ständigen Schreckensnachrichten aus der Heimat. Dann bietet ihnen das norwegische Arctic Philharmonic Orchestra eine Unterkunft und Arbeit im norwegischen Bodø an. Der Zufluchtsort im hohen Norden wird zu einer klimatischen Herausforderung, zudem ist das Engagement nur vorübergehend und die Musikerinnen und Musiker müssen je für sich einen eigenen Weg finden. Sollen sie wieder in die Ukraine zurückkehren? Oder sich bei einem Orchester in einem anderen Land bewerben? Wie lässt sich eine Zukunft planen, wenn der Krieg weiterhin wütet und eine Entscheidung praktisch verunmöglicht? Der Film begleitet die Orchestermitglieder auf ihrem schwierigen Weg und zeigt eindrücklich, wie nahe Freud und Leid angesichts des Krieges beieinander liegen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 11.05.2025 SRF 1
  • Folge 254
    Take A Chance – Schweizer Stars singen ABBA Michael von der Heide 2019
    Die vier Schweden mussten eine Geheimformel für den perfekten Pophit gefunden haben. Fast vier Jahrzehnte nach der Auflösung der Gruppe sind ihre Songs noch immer einzigartig und lassen alte und neue Fans schwärmen. So auch auch die Stimmen und Musikerinnen aus der Schweiz, die in dieser Show tief ins ABBA-Repertoire tauchen. Keine originalgetreuen Kopien sind gefragt, sondern eigene und eigenwillige Versionen. Hier machen Sina und Gigi Moto gemeinsame Sache, treffen die Krüger Brothers auf Shirley Grimes, lässt es Nic Maeder von Gotthard fetzen, verneigen sich Youngsters wie Steiner und Madlaina, sowie alte Hasen wie Michael von der Heide und Maja Brunner vor ABBA. Auch Fabienne Louves, Bliss und Eliane zeigen mit ihren Versionen, wie zeitlos stark diese Songs sind. Zum grossen Schwelgen in der gloriosen Vergangenheit der 70er-Jahre-Helden gehören natürlich auch ihre Videos und Zeitzeugen, die ABBA persönlich erlebt haben. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Sa. 17.05.2025 SRF 1
  • Folge 254
    Sternstunde Musik Jacqueline du Pré, Genius and Tragedy Jacqueline du Pré
    Eigentlich galt die Britin Jacqueline du Pré mit nur gerade 17 Jahren als zu jung für Edward Elgars Cellokonzert. Doch ihre Uraufführung im März 1962 wurde zum Ereignis. Fortan wurden weitere Interpretationen an du Pré gemessen. Ihr unglaubliches Talent verblüffte auch Musikerkollegen, allen voran den Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim. Sie wurden zum glamourösen Paar, das das Repertoire für Cello und Klavier geradezu verschlang und Aufnahmen machte, die noch heute begeistern. Erzählt vom Grammy-Preisträger und Cellisten Yo-Yo Ma blickt der Film mit eindrücklichen Konzertausschnitten und privaten Momenten auf die Ausnahmemusikerin, deren Karriere mit nur 28 Jahren auf tragische Weise endete. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 08.06.2025 SRF 1
  • Folge 255
    Wer kennt nicht die Melodie von Erik Saties «Gymnopédies», die auch im Film und der Werbung ständig zu hören sind. Gleichzeitig schrieb der vor 100 Jahren verstorbene französische Komponist Stücke mit Anleihen zum Dadaismus. Durch seine kompositorische Offenheit beeinflusste er die Neue Musik, den Jazz und die Populäre Musik. Auch galt er als exzentrische Persönlichkeit, statt übliche Spielanweisungen wie «moderato» schrieb er Dinge wie «Wie eine Nachtigall mit Zahnschmerzen» oder «Vergraben Sie den Ton in Ihrer Magengrube», ebenso gab er seinen Werken Titel wie «Stücke in Form einer Birne» oder «Schlaffes Präludium für einen Hund». Sein Leben war aber nicht nur von Humor, sondern auch von Verzweiflung geprägt, wie der neue Film zeigt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 29.06.2025 SRF 1
  • Folge 256
    Zum ersten Mal stehen in diesem Jahr die Wiener Sängerknaben auf der Konzertbühne des Sommernachtskonzertes. Chor und Orchester werden von Dirigent Tugan Sokhiev geleitet. Ausserdem können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Opernsänger Piotr Beczala als Solisten freuen. Er wird drei Arien singen – aus Georges Bizets «Carmen», aus Giacomo Puccinis «Turandot» und aus Emmerich Kálmáns Operette «Gräfin Mariza». (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 20.07.2025 SRF 1
  • Folge 257
    Das Swiss National Orchestra entstand aus der Idee, am Nationalfeiertag herausragende Schweizer Musikerinnen und Musiker zusammenzubringen, die in Orchestern in der Schweiz und Europa aktiv sind. Die Solistinnen und Solisten kommen aus Spitzenorchestern wie der Tonhalle Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern oder dem Royal Danish Orchestra. Unter der Leitung von Dirigent John Axelrod präsentiert das Orchester neben der Schweizer Nationalhymne Werke von Hans Huber, Richard Wagner und Arthur Honegger. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 01.08.2025 SRF 1
  • Folge 258
    Im Sommer 1910 schien für Gustav Mahler die Welt unterzugehen. Seine Frau Alma hatte ihn mit dem Architekten Walter Gropius betrogen. Die Komposition der Zehnten Sinfonie widerspiegelt Mahlers tiefes Leid mit extrem dissonanten Akkorden. Die Sinfonie ist eine Chiffre der Qual und des Haderns, Mahler schreit seine tiefe Verzweiflung heraus. Vollenden konnte er die Zehnte nicht – nur wenige Monate später erlag er seinem schweren Herzleiden. Und zum Auftakt des Pierre Boulez-Jubiläums gibt es sein «Mémoriale», ein musikalisches Tombeau für Flöte und acht Instrumente. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 15.08.2025 SRF 1
  • Folge 259
    Schon früh erhielten Evelyn und Kristina ihr eigenes Schwyzerörgeli. Noch heute spielen sie zusammen und sind längst über die Grenzen der Alpenwelt bekannt. Mit Schwyzerörgeli, Kontrabass und Cello entwickelten sie einen ureigenen Sound, der die Volksmusik in die Moderne katapultiert und gleichzeitig den Respekt zur Tradition bewahrt. Der Film begleitet sie beispielsweise an die Stubete am See in der Zürcher Tonhalle, wo Kristina Brunner als erste Frau die Auftragskomposition schreiben durfte, zur musikalischen Lesung mit Pedro Lenz oder zu Aufnahmen, wo die beiden erst einmal unterschiedliche Ansprüche in Einklang bringen müssen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 17.08.2025 SRF 1
  • Folge 260
    Zweimal jährlich trifft sich das Jugend-Sinfonieorchester Aargau im Künstlerhaus Boswil, wo auch das renommierte Label ECM aufzeichnet. Unter der Leitung von Hugo Bollschweiler kommen 60 Talente zwischen 15 und 26 Jahren – Musikhochschul-Studierende und Amateurinnen auf sehr hohem Niveau – zusammen, um in nur sieben Tagen Werke für eine Tournee einzustudieren. Der Filmemacher Georges Gachot ist mittendrin, wie sie im Sommer 2020 nebst Stücken von Dvorák und Górecki mit dem finnischen Komponisten Iiro Rantala sein Klavierkonzert «The Best of Beethoven» proben, das humorvoll Beethoven mit Jazz und Tangomusik mischt. Es wird unmittelbar spürbar, wie viel Anstrengung eine solche Woche bedeutet, aber auch, wie euphorisierend und magisch das gemeinsame Musizieren sein kann. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 07.09.2025 SRF 1
  • Folge 261
    Der Rosenkavalier SRF überträgt Richard Strauss’ Werk «Der Rosenkavalier» aus dem Opernhaus Zürich. Rainer Maria Salzgeber (Bild) führt auf SRF 1 durch den Abend.
    Vom Jasstisch ins plüschige Zürcher Opernhaus. Moderator Rainer Maria Salzgeber wechselt die Location: gemeinsam mit Dorothée Haffner führt er durch den Premierenabend «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss. Matthias Schulz’ Antrittsvorstellung als neuer Opernhausintendant überzeugt durch Frauenpower. In den Hauptrollen singen Diana Damrau und Angela Brower. Regie führt die Amerikanerin Lydia Steier. Das Orchester des Opernhauses wird geleitet von Joana Mallwitz, Chefdirigentin und Künstlerische Leiterin des Konzerthausorchesters Berlin und momentan eine der gefragtesten Dirigentinnen überhaupt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 21.09.2025 SRF 1
  • Folge 262
    Der Jazz-Pianist Erroll Garner (1921⁠–⁠1977) war ein musikalisches Ausnahmetalent. Er verkaufte in den USA Millionen Platten an ein schwarzes wie weißes Publikum.
    Erroll Garner war einer der genialsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Geboren in einem Ghetto von Pittsburgh wurde er zeitlebens gefeiert und trat in den wichtigsten Konzertsälen der Welt auf, sein Stück «Misty» zählt zu den wichtigsten Jazz-Standards. Doch heute ist er fast vergessen. Warum nur? Regisseur Georges Gachot taucht ein in Garners Leben und entdeckt eine unbekannte, schmerzhafte Welt hinter der öffentlichen Person. Sie zeigt sich in Garners Liebesaffären und in der Beziehung zu seiner alles beherrschenden Managerin, zu den Musikern und zu seiner verstossenen Tochter. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Sa. 04.10.2025 SRF 1
  • Folge 263
    Sternstunde Musik Jetzt oder nie! – Die Cellistin Anastasia Kobekina Anastasia Kobekina
    Die Cellistin Anastasia Kobekina steht an einem Wendepunkt ihrer Karriere. Mit aussergewöhnlichem Talent, Ehrgeiz und der Unterstützung eines grossen Labels hat sie das Potenzial zum Klassikstar. Doch der Ruhm ist keinesfalls garantiert. Was ist die perfekte Kombination aus Marketing, Social-Media-Kampagnen und Streaming-Angeboten? Welche Opfer muss man bringen, um dem Traum näherzukommen? Der Film zeigt nicht nur die leidenschaftliche Musikerin auf der Bühne, sondern auch die reflektierte junge Frau abseits davon, die ihre Entscheidung einer Solistenkarriere hinterfragt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 05.10.2025 SRF 1
  • Folge 264
    Sternstunde Musik – Rachmaninow am Lucerne Festival; Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Riccardo Chailly mit Beatrice Rana als Solistin
    Zu den meistgespielten Kompositionen Sergej Rachmaninows gehört sein letztes Konzertwerk: die Rhapsodie über ein Thema von Niccolò Paganini, die Rachmaninow 1934 in Hertenstein bei Luzern komponierte. Die italienische Pianistin Beatrice Rana interpretiert dieses Werk mit atemberaubender Magie. Das zweite Stück des Programms heisst «Der Fels», ein Werk in dem es um die Begegnung zweier Reisender in einem abgelegenen Gasthaus geht, eines charmanten und wohlwollenden Mädchens und eines vom Leben gebeutelten Mannes mittleren Alters. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 12.10.2025 SRF 1
  • Folge 265
    Sternstunde Musik Die Musik der Strauss Familie Fotografie Johann Strauss.
    Die Musik von Johann Strauss geht leicht ins Ohr. Noch heute werden seine Walzer wie «An der schönen blauen Donau» rege gespielt an Konzerten und Bällen, auch in Filmen, Serien und Werbespots sind sie zu hören. Doch hinter den leichtfüssigen Melodien gibt es auch melancholische Untertöne und subtile Gesellschaftskritik, zum Beispiel in der Operette «Die Fledermaus». Der Film blickt mit Musikschaffenden und Forschenden auf die Geschichte und Gegenwart der Musik der Strauss-Dynastie und stellt auch die Frauen vor, die hinter den Kulissen wirkten. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 26.10.2025 SRF 1
  • Folge 266
    Der Komponist Valentin Villard und die Singer-Songwriterin Heidi Happy erhielten von der SRG den Auftrag, ein zeitgemässes Adventslied für vier Schweizer Jugendchöre zu schreiben. Doch wie komponiert man ein Lied in vier Sprachen? Was muss ein modernes Adventslied heute ausdrücken? Und worauf kommt es in den Proben an? Der Kurz-Dokumentarfilm begleitet das Kompositionsteam und die Jugendlichen über ein halbes Jahr hinweg – von den ersten Ideen bis zur Premiere. Zu Beginn befragte Heidi Happy die Chöre, welche Stimmungen und Bilder sie mit Advent und Weihnachten verbinden, und liess diese Eindrücke in ihren viersprachigen Liedtext einfliessen. Auf dieser Grundlage komponierte Valentin Villard ein energiegeladenes, fünfstimmiges Chorwerk. Erstmals stimmten die Chöre das Stück im September an der «Schubertiade RTS Espace 2» an – noch etwas holprig, aber voller Motivation. Nach intensiven Proben führten die rund 120 junge Sängerinnen und Sänger Ende November in Lugano TI «Allegria, pace, Glück, amour» auf – und begeisterten damit das Publikum. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 14.12.2025 SRF 1
  • Folge 267
    Sternstunde Musik – Vier Sprachen, ein Konzert: «Jeunes Talents Noël» mit Dirigent.
    «Jeunes Talents Suisses», die SRG-Bühne für junge Musiktalente, präsentiert festliche Klänge aus allen Sprachregionen. Für ein Adventskonzert kommen 120 Sängerinnen und Sänger aus vier renommierten Schweizer Jugendchören zusammen: dem Bündner Jugendchor, die Singknaben der St.?Ursenkathedrale Solothurn, der Chor der Schola de Sion und der Coro Calicantus aus Locarno. Mit dabei sind auch Heidi Happy und Valentin Villard, die eigens das viersprachige Chorwerk «Allegria, pace, Glück, amour» komponiert haben. Im Konzert treffen weitere Weihnachts- und Winterlieder auf typische Lieder aus den Sprachregionen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 14.12.2025 SRF 1
  • Folge 268
    6. Aufführung im Tanzstudio Charkiw
    Charkiw ist die gefährlichste Stadt der Ukraine. Nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt, wird sie täglich von Raketen, Gleitbomben und Artillerie getroffen. Schulen existieren nur noch online, Freizeitangebote gibt es kaum mehr. Obwohl auch ihr Tanzstudio zerbombt wurde, hält die Choreografin Natalia Bedich an ihrer Mission fest: Sie trainiert Kinder und Jugendliche in einem Kulturhaus mit zersplitterten Fenstern, ohne Heizung, oft ohne Strom. Das Tanzen gibt ihnen Struktur und einen Ort, wo sie sich kreativ begegnen und öffnen können. Ein Film über Kinder, die viel zu früh erwachsen werden mussten – und die doch nicht aufhören, vom Leben zu träumen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 21.12.2025 SRF 1
  • Folge 269
    Sternstunde Musik Das Weihnachtsoratorium aus der Thomaskirche Leipzig
    Der neue Leipziger Thomaskantor Andreas Reiz ist ein Schweizer und bringt als 18. Nachfolger Johann Sebastian Bachs das gesamte Weihnachtsoratorium zur Aufführung. Mit dabei: der Thomanerchor, die Sopranistin Christina Landshamer, die Altistin Elvira Bill, der Tenor Benedikt Kristjánsson und der Bass Konstantin Krimmel. Es spielt das Gewandhausorchester Leipzig. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 21.12.2025 SRF 1
  • Folge 270
    Sternstunde Musik: «Vespro di Natale» von Claudio Monteverdi – Das Barockorchester spielt in der Martinskirche Basel.
    Seit seiner Gründung 1999 im Umfeld der Schola Cantorum Basiliensis ist das Orchester La Cetra unter der Leitung von Andrea Marcon mit Leidenschaft dem Originalklang auf der Spur. Das weihnächtliche Programm «Vespro di Natale» stammt aus der Blütezeit der venezianischen Kirchenmusik, dem frühen 17. Jahrhundert. Der Name geht auf Vivaldis Violinkonzert «La Cetra» – «die Leier» – zurück und steht sinnbildlich für das Herzstück des Repertoires: die italienische Instrumentalmusik. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 25.12.2025 SRF 1
  • Folge 271
    Sternstunde Musik Liederabend mit der Mezzosopranistin Elīna Garanča Mezzosopranistin Elina Garanca singt, begleitet von Intendant Matthias Schulz am Klavier
    Der Liederabend war die erste Produktion des Opernhaus Zürich in der neuen Saison unter Intendant Matthias Schulz. Der gemeinsame Auftritt von Schulz und Garanca wurde vom Publikum gefeiert. Neben Werken von Brahms, Schumann und Berlioz sind auch seltene Werke von Henri Duparc, bekannt durch seine Gedichtvertonungen Charles Baudelaires, bis hin zu den Liedern der beiden Komponisten Jazeps Medinš und Jazeps Vitols zu hören, eine Hommage an Elina Garancas Heimat Lettland. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 26.12.2025 SRF 1
  • Folge 272
    Hildegard Knef
    Hildegard Knef wurde als Schauspielerin zum ersten deutschen Nachkriegsstar. Sie reüssierte am Broadway und war mit Marlene Dietrich und Marilyn Monroe befreundet. Aber sie durchlief auch Jahre des Misserfolgs, später wurde sie Sängerin und Autorin. Im aufreibenden Spiel mit den Medien führte sie der Welt vor, wie man sich selbst treu bleibt, indem man sich immer wieder neu erfindet. Die filmische Autobiografie der Schweizerin Luzia Schmid blickt anhand ihrer Chansons und ungemein scharfsinniger Interviews auf ihre mehr als fünf Jahrzehnte währende Karriere. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 28.12.2025 SRF 1
  • Folge 273
    Sternstunde Musik Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker Die Wiener Philharmoniker und Riccardo Muti beim Neujahrskonzert
    Jährlich präsentieren die Wiener Philharmoniker zum Jahreswechsel ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem reichen Repertoire der Strauss-Dynastie und deren Zeitgenossen. Aus einer dunklen Episode der österreichischen Geschichte stammend, sollten die Neujahrskonzerte einst bei der österreichischen Bevölkerung Rückbesinnung ermöglichen und zugleich Hoffnung auf bessere Zeiten aufkommen lassen. In diesem Jahr dirigiert Yannick Nézet-Séguin die Wiener Philharmoniker. Er ist seit 2018 Musikdirektor der Metropolitan Opera in New York und seit 2012 Musikdirektor des Philadelphia Orchestra. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 01.01.2026 SRF 1
  • Folge 275
    Sternstunde Musik Musik im Glück – Michael Haefliger, Festivalmacher Eröffnung Lucerne Festival
    Nach 26 Jahren hat Michael Haefliger 2025 den Stab weitergegeben. In seiner Zeit als Intendant hat er das Lucerne Festival neu konzipiert: Er sorgte dafür, dass sich Claudio Abbado mit dem Lucerne Festival Orchestra den Wunsch erfüllen konnte, mit Freundinnen und Freunden ein Orchester zu gründen. Und Pierre Boulez ermöglichte er eine Akademie für junge Musiktalente, die sich auf zeitgenössische Musik spezialisieren wollen. Eingeflochten in Musikereignisse des Sommers 2025 zeichnet der Film das Portrait Michael Haefligers und blickt auf die Meilensteine der Festivalgeschichte. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 25.01.2026 SRF 1
  • Folge 276
    Sternstunde Musik Keyvisual 2021 SRF
    Auch Alexis Hernandez war einst ein Auswanderer. 15 Jahre wirkte er als Salsa-Tanzlehrer in Zürich, wo er seine heutige Frau Christa Akert kennenlernte. Als Familie kehrten sie auf die Insel zurück. Sie betreiben ein Kulturzentrum in Havanna und unterrichten die Tänze der ehemaligen Sklavinnen und Sklaven. Kuba galt einst als Sehnsuchtsort, unterdessen ist die Situation prekär. Wer kann, der geht, auch Touristen kommen nur noch wenige. Wie Christa und Alexis Hernandez mit Rumba gegen die Resignation ankämpfen, zeigt der Film von Ruedi Leuthold und Beat Bieri. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 08.02.2026 SRF 1

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