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  • Einst überquerten Händler und Pilger den Pass zu Fuss in rund 30 Stunden von Flüelen bis Bellinzona. Im 19. Jahrhundert verbinden die Kutschen der Gotthardpost erstmals die Menschen im Norden und im Süden mit täglichem Postverkehr. 1872 beginnen die Bauarbeiten einer Eisbahnstrecke am Gotthard. Bauunternehmer Louis Favre unterzeichnet einen riskanten Vertrag: In nur acht Jahren will er einen 15 Kilometer langen Tunnel durch das Gebirgsmassiv bauen. Er hinterlegt eine Kaution von acht Millionen Franken. Sie verfällt, falls er die Bauzeit überschreitet. Schon bald gefährden Steinschläge und Wassereinbrüche Favres ehrgeizigen Plan. Heute stellt vor allem die Klimaerwärmung die Menschen am Gotthard vor grosse Probleme. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen Spezialisten, ihre Auswirkungen zu mildern und die langfristigen Folgen besser vorherzusagen. So soll oberhalb von Andermatt der Gurschengletscher durch eine 10’000 Quadratmeter grosse Vliesabdeckung vor dem Abschmelzen gerettet werden. Eine Permafrostforscherin untersucht am Gotthard die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Stabilität der Berge. Mit ihren Daten will sie vor allem grosse Bergstürze, die ganze Dörfer verwüsten können, besser vorhersagen können. Im Tessin bietet ein ganz besonderer See Wissenschaftlern einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Lebens auf unserem Planeten. Manch einer hofft, hier die Antwort auf die Frage nach dem ewigen Leben zu finden. (Text: SRF)
  • «DOK» bietet Einblicke in die Herausforderungen, die ehemalige Schweizer Spitzensportlerinnen erfahren, wenn sie nach Karriereende neue Ziele anstreben. Jan van Berkel, erfolgreicher Triathlet, gab nach seinem Sieg am Ironman Switzerland 2023 den Rücktritt bekannt und begibt sich im Film auf Jobsuche. Seine Frau Sarah van Berkel, erfolgreiche Eiskunstläuferin, kennt das schon. Sie hat neben ihrem Engagement bei Art On Ice eine Journalistenausbildung absolviert. Beni Huggel macht aus der Not eine Tugend und hat eine Organisation gegründet, welche Sportler und Sportlerinnen mit möglichen Arbeitgebern zusammenbringt. So fand auch Laurien van der Graff, ehemalige Skilangläuferin, eine Karriere nach dem Sport. Der Fussballer Timm Klose steckt noch mitten im Prozess und trainiert heute mit der U21-Mannschaft, wo er als Bindeglied zwischen Nachwuchsspielern und Trainern fungiert und sich Gedanken über seine Zukunft machen kann. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 02.05.2024 SRF 1
  • Von oben betrachtet beginnt nach Sonnenuntergang ein einzigartiges Schauspiel aus Licht und Dunkelheit. «DOK» zeigt in spektakulären Bildern das nächtliche Leben zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Unter anderem ein Schwertransport von Windrädern auf den Gotthardpass, eine Lichtmessung im Gantrisch-Naturpark, Vogelberingungen im Freiburgerland, einer Rehkitzrettung mit Drohnen und Fledermausforschungen in den Jura-Höhlen. Die Serie zeigt auch, was am Flughafen Zürich, am Rheinhafen und auf einer SBB-Baustelle in Genf nachts alles passiert und schaut Bauern, Fischern, einer Pistenbullifahrerin und einem Eismeister bei ihrer nächtlichen Arbeit über die Schultern. Gepaart sind diese Geschichten von Menschen, die nachts arbeiten mit fantastischen Luftaufnahmen von Orten, die wir kennen, aber so noch nie gesehen haben: Den Alpen vom Engadin übers Aletschgebiet bis zum Genfersee und das Mittelland mit kleineren und grösseren Städten. Ein hochwertiger Film mit interessanten Geschichten und atemberaubenden Bildern aus der Schweiz. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 06.07.2022 SRF 1
  • Die nächtliche Schweiz ist faszinierend und alles andere als nur dunkel. Viele Menschen sind dann noch wach. Auf der Reise von der Dämmerung bis zum Morgengrauen nimmt die «DOK»-Serie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf Helikopter- und Drohnenflüge vom Engadin bis zum Genfersee und besucht Menschen, die dann noch arbeiten. Die schneebedeckten Gipfel der Viertausender muten magisch an, einzig das Licht des Vollmondes lässt sie leuchten auf dem winterlichen Flug durch die Schweiz bei Nacht. Für Mariella Cotti ist es eine Leidenschaft: Sie fährt Pistenbully, ihr Einsatzgebiet ist das Skigebiet Corvatsch-Furtschellas. «Helden der Nacht» werden sie und ihre ausschliesslich männlichen Kollegen genannt. Kein Wunder, denn in manchen Nächten sind sie bis um 4 Uhr morgens auf den Pisten unterwegs. – Vivien Hofer hat in Airolo das Kommando über 200 Rekruten, die in dieser Winternacht ihre erste Nachtübung absolvieren. – Huskies sind die Leidenschaft von Vivienne Décorvet und Alain Hauert. Ihr Highlight ist das nächtliche Schlittenhunderennen in Gadmen. – Um halb zwölf ist Schluss mit dem Verlad am Lötschbergtunnel, Alexander Ebener ist dann der Letzte vor Ort. – «Nach dieser Saison ist Schluss», sagt Otto Zengaffinen jedes Jahr, doch der Eismeister ist inzwischen 77 Jahre alt und steht noch immer nachts auf der Natureisbahn in Saas-Fee. – Der Arbeitstag von Familie le Clerc beginnt um drei Uhr morgens. Sie fischen in der 5. Generation auf dem Genfersee. – Ganz anders das nächtliche Leben von Andrea Scherz im mondänen Gstaad: Sein Hotel «Palace» ist eine Institution und ein Treffpunkt der Schönen und Reichen. Wenn die letzten Nachtschwärmer zu Bett gehen, wird es für Martha Zwyssig Zeit, die Kühe zu melken. Sie mag es, «die Nacht für sich allein» zu haben. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 27.12.2020 SRF 1
  • Die nächtliche Schweiz ist faszinierend und alles andere als nur dunkel. Viele Menschen sind dann noch wach. Auf der Reise von der Dämmerung bis zum Morgengrauen nimmt die «DOK»-Serie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf Helikopter- und Drohnenflüge von der Süd- bis an die Nordgrenze und besucht Menschen, die dann noch arbeiten. Von Chiasso bis hoch nach Basel geht der Flug durch die sommerliche Schweiz. Im Tessin startet ein Sondereinsatz der Eidgenössischen Zollverwaltung, im Visier grenzüberschreitende Kriminalität jeglicher Art. – Wesentlich ruhiger ist die Nacht für den Nachtwächter Ales Zalesny auf dem Campingplatz am Lago Maggiore. Im Schritttempo bewegt sich ein Schwerlasttransporter mit Motoren und Rotorblättern für Windräder durch die Haarnadelkurven zum Gotthardpass hinauf. – Nicole Dahinden möchte die Dunkelheit des Nachthimmels bewahren, diese Anliegen teilt sie mit dem Hobbyastronomen Stefan Meister. – Für den «Nachtstern»-Busservice ist Reto Wirth in Luzern unterwegs und chauffiert Nachtschwärmende an den Wochenenden nach Hause. – Sonntagszöpfe für den Bauernmarkt in Bern sind die Spezialität der Steiners. Die ganze Nacht stehen Mutter und Tochter im Emmental in der Backstube. – Im jurassischen Nidlenloch sind die «Jäger der Nacht» zuhause. Elias Bader und Katja Rauchenstein erforschen Fledermäuse, die einzigen Säugetiere, die fliegen können. – Der Flug durch die sommerliche Schweiz endet am Rheinhafen in Basel: Hier entlädt Fabio Piraino Containerschiffe mit dem grössten Kran der Schweiz. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 27.12.2020 SRF 1
  • Die nächtliche Schweiz ist faszinierend und alles andere als nur dunkel. Viele Menschen sind dann noch wach. Auf den drei Reisen von der Dämmerung bis zum Morgengrauen nimmt die «DOK»-Serie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf Helikopter- und Drohnenflüge vom Bodensee bis zum Genfersee und besucht Menschen, die dann noch arbeiten. Unser Flug über die herbstliche Schweiz führt uns vom Thurgau über den Bodensee nach Zürich und von dort Richtung Südwesten in die Romandie. Im Thurgau hat David Schuler einen besonderen Hotelservice im Angebot: Suiten unter freiem Himmel, 24-Stunden-Service und Sternenhimmel inklusive. – Am Flughafen Zürich ist kurz vor 23 Uhr die letzte Maschine des Tages gelandet, dann beginnt die Arbeit von Rolf Wallner und der Pistenkontrolle. – Ein Filmteam belebt die Nacht auf einem Bauernhof in Uster. «Neumatt» heisst die SRF-Serie. – Nachtaktive Insekten sind ihre Passion, Eva Knop liebt die Atmosphäre nachts, auch weil so viele Aktivitäten im Dunkeln noch unerforscht sind. – Auf den Bergen bei Montreux spannt der Ornithologe Lionel Maumary seine Netze auf. Er beringt Vögel, die nachts unterwegs sind auf der Durchreise in ihre Winterquartiere. – Schon als Jugendlicher war Baro im Schutz der Nacht unterwegs und hat heimlich Züge besprüht. Heute arbeitet er noch immer in der Dunkelheit, mit dem Unterschied, dass heute alles ganz legal ist. – Chelso Pereira tut alles dafür, dass der Zugverkehr reibungslos läuft. Als Maître de vois ferré arbeitet er vorwiegend nachts, dann stören die Baustellen den Bahnbetrieb am wenigsten. – Eine Drohne ausgerüstet mit Infrarot-Kamera, damit retten Fabian Jobin und seine Freunde Wildtiere vor dem Tod durch Mähmaschinen. In den frühen Morgenstunden noch vor Sonnenaufgang sind sie deshalb auf den Wiesen unterwegs. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 27.12.2020 SRF 1
  • Nadia Comaneci gilt als eine der besten Kunstturnerinnen überhaupt. Sie gewann bei den Olympischen Spielen 1976 und 1980 insgesamt fünf Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Die rumänische Regierung unter Nicolae Ceausescu finanzierte olympische Programme. Dabei dienten die Athleten dem Land als Aushängeschild, um die Macht der politischen Führung zu demonstrieren. Nadia Comaneci war zunächst stolz, einer solchen Elitemannschaft anzugehören und nahm 1970 mit neun Jahren zum ersten Mal an einem grossen Wettkampf teil. Nach ihrem grossen Erfolg bei den Olympischen Sommerspielen 1976 in Montréal wird die junge Rumänin zum Weltstar. Doch hinter ihrem kometenhaften Aufstieg verbirgt sich eine tragische Wirklichkeit: die einer manipulierten und instrumentalisierten Kindheit in einer der schlimmsten kommunistischen Diktaturen der Nachkriegszeit. Nadia wird zur Ikone der kommunistischen Perfektion hochstilisiert, sie wird nach Bukarest versetzt und ständig von drei Staatsbeamten überbewacht. (Text: SRF)
  • Nadja führt ein selbstbestimmtes Leben – trotz körperlicher Beeinträchtigung. «Ja genau, warum auch nicht?», sagt die junge Frau. Obwohl sie auf viel fremde Hilfe angewiesen ist, gestaltet sie ihren Alltag so frei und unabhängig wie möglich – und rebelliert damit auf sanfte Weise gegen gesellschaftliche Normen, die für Menschen mit Beeinträchtigung immer noch bestehen. Bei ihr verschwimmen zum Beispiel die Grenzen zwischen Assistentinnen und Freundinnen, mit denen sie auch gerne mal campieren geht. Reisen, unterwegs sein: Das spielt in Nadjas Leben sowieso eine wichtige Rolle. Mit ihrem Freund John war sie bereits in Thailand, in Indien und unternimmt ausgiebige Touren mit dem eigenhändig ausgebauten Minibus. Der Dokumentarfilm begleitet Nadja in ihrem Alltag und zeigt eine lebensfreudige und entschlossene Persönlichkeit, für die ihre körperliche Beeinträchtigung nicht nur ein Hindernis darstellt – und schon gar kein tragisches Schicksal bedeutet. Der Film lädt dazu ein, die Welt durch Nadjas Augen zu sehen und nicht nur die Einschränkungen wahrzunehmen, sondern auch Chancen, Wünsche und Träume. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 01.12.2024 SRF 1
  • Eine Tierfarm in der Wildnis Botswanas: Die Elefantenkuh Niki geht gegen das Ende ihrer Tragzeit. Seit Wochen wird die Geburt ihres Babys sehnlichst erwartet. In einer sternklaren Nacht ist es soweit: Ein kleines Elefantenmädchen wird geboren. Die Freude der Pfleger und Tierärztinnen über die Geburt des munteren Elefanten ist gross. Sie taufen es auf den Namen Naledi. So gross die Freude, so tief die Trauer nur sechs Wochen später, als Naledis Mutter unerwartet stirbt. Das Schicksal des Elefantenbabys ist ungewiss und es beginnt ein Kampf um Leben und Tod. Zunächst hoffen die Pfleger, eine der anderen Elefantenkühe könne Naledi versorgen. Aber diese Hoffnung schwindet schnell. Naledi muss von der Gruppe getrennt und von den Pflegerinnen und Pflegern mit der Flasche gefüttert werden. Ein weiterer Rückschlag: Naledi nimmt die Flasche nicht an und ihre Kräfte schwinden zusehends. Doch die Pfleger geben das junge Elefantenleben nicht auf. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 14.05.2020 SRF 1
  • Das Filmteam hat einen jungen Schakal drei Jahre lang begleitet und lässt die Zuschauerin und den Zuschauer hautnah miterleben, wie das Tier lernt, im Rudel zu jagen. Der Mensch beansprucht immer grössere Teile der afrikanischen Savannen für sich und seine Schafherden. Wege und Strassen sind untrügliche Zeichen des menschlichen Diktats, dem sich die Wildtiere beugen müssen – auch die Schakale. Von den Bauern wird der Schabrackenschakal gejagt, weil es heisst, er würde das Vieh reissen. Immer wieder gab es in den letzten hundert Jahren Initiativen zur Ausrottung der Schakale. Doch die Verfolgung durch den Menschen hat die Verwandten unserer Hunde nur verdrängt. Die meisten Schakale haben in den Nationalparks im Süden des Kontinents Zuflucht gefunden, wo sie Seite an Seite mit den einheimischen Arten wie den Streifengnus leben. Mit der Einrichtung eines neuen Naturreservats im Süden Namibias im Jahr 2004 wurde auch ein Rückzugsort für den Schabrackenschakal geschaffen. Die Tiere zeigen dort ein Ernährungs- und Sozialverhalten, das völlig von ihren üblichen Verhaltensweisen abweicht. In der namibischen Baker’s Bay jagen sie neben Pinguinen auch südafrikanische Seebären, vor allem auf geschwächte Tiere und ganz junge Robbenbabys haben sie es abgesehen. (Text: SRF)
  • Auf Wunsch seiner Eltern hätte der heute 51-jährige Zurbuchen einen ganz anderen Weg gehen sollen. Sein Vater war Prediger in einer Freikirche in Heiligenschwendi oberhalb des Thunersees und hoffte, dass sein Sohn sein Nachfolger werden würde. Aber dieser machte eine ganz andere Karriere – und wurde zu einem der mächtigsten Schweizer Wissenschaftler. Bei der Nasa verantwortet Thomas Zurbuchen ein Budget von rund sieben Milliarden Franken. Regelmässig muss er im US-Parlament in Washington Red und Antwort stehen, wie er diese Mittel einsetzt und in welche Richtung die Forschungen der Nasa gehen sollen. Eines der grössten Ziele dieses Jahr: der Start einer neuen Marsmission im Sommer. Diese soll nach einer sechsmonatigen Reise einen weiteren Rover auf den Mars bringen. Damit werden unter anderem Gesteinsproben gesammelt, die eines Tages auf die Erde zurückgebracht werden sollen. Es wäre der erste Rückflug eines Raumschiffs vom Mars. Klappt es nicht, setzt er Millionen in den Sand. Als wissenschaftlicher Direktor der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist Zurbuchen den Launen der amerikanischen Politik ausgesetzt. So hat sich die Trump-Regierung zum Ziel gesetzt, bereits bis 2024 wieder US-Astronauten auf den Mond zu schicken, um dort eine permanente Basis zu bauen. Später sollen dann die erste Menschen zum Mars fliegen. Eine riesige Herausforderung und Motivation für den Berner, der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt. SRF «DOK»-Autor Christof Franzen hat Thomas Zurbuchen ein Jahr lang zwischen Heiligenschwendi und dem Nasa-Forschungszentrum für Marsmissionen in Kalifornien begleitet. Als in dieser Zeit die Mutter von Thomas Zurbuchen stirbt, sieht er sich plötzlich mit neuen Fragen konfrontiert: Was kommt nach dem Tod und gibt es ein Leben im Jenseits? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 20.02.2020 SRF 1
  • Seit dem 3. Februar 2023 ist vieles in Philipp Kutters, 49, Leben kompliziert geworden, selbst die Frage, wie es ihm geht. «Wenn ich mein Leben mit jenem vor meinem Unfall vergleiche, dann geht es mir nicht so gut», erzählt Philipp Kutter bei «SRF DOK». Beim ersten Besuch des Kamerateams, sieben Wochen nach dem Unfall, hoffte er noch, wieder aufstehen zu können. Dieser Traum ging auch nach Hunderten von Therapie-Stunden nicht in Erfüllung. Beruflich lief es besser. Aus der Klinik heraus wurde Philipp Kutter wieder in den Nationalrat gewählt. Ein Jahr lang begleitete Filmemacher Daniel Stadelmann Philipp Kutter und seine Familie und zeigt auf einfühlsame Weise, was Ehefrau Anja Kutter am Ende des Filmes feststellt: «Es war das schwierigste Jahr unseres Lebens, wir wissen eigentlich gar nicht, wie wir das geschafft haben.» (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 06.06.2024 SRF 1
  • Der Dokumentarfilm blickt anlässlich des 75. Jahrestages der Nato-Gründung auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Nato. Sie beleuchtet unter anderem, dass Artikel 5 des Nordatlantikvertrags alles andere als bindend, die erforderliche Einstimmigkeit unter den Mitgliedsländern alles andere als sicher und die erforderliche Schnelligkeit bei der Verladung von Truppen und Nachschub im Extremfall alles andere als gesichert ist. Dabei begibt sich der Film auf eine Reise quer durch das Bündnisgebiet, vom estländischen Tallinn, dem Standort des Cyber-Defence-Zentrums der Nato, über Ulm, von wo aus im Extremfall die Truppenverlegung und die Versorgung mit Nachschub organisiert wird, bis zum Nato-Hauptquartier in Brüssel, wo alle politischen Entscheidungen getroffen werden. Hochrangige amtierende und ehemalige Generäle und Sicherheitsexperten innerhalb der Nato kommen zu Wort. Darüber hinaus blickt die Dokumentation mithilfe von internationalen Historikern zurück auf die 75-jährige Geschichte der Nato: Gegründet nach den verheerenden Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, ging es den Architekten des Bündnisses nicht nur um Abschreckung gegenüber Feinden von aussen, sondern vor allem auch um die Sicherung des Friedens der Bündnispartner untereinander – nicht zuletzt aus Angst vor einem erneuten Erstarken Deutschlands. Wichtige Zeitzeugen wie Donald Trumps ehemaliger Sicherheitsberater John Bolton und Top-Diplomat Wolfgang Ischinger ordnen prägende Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Nato ein: Wie kurz war die USA 2018 tatsächlich davor, die Nato zu verlassen? Und was wären die Folgen gewesen? Und gab es nach dem Zerfall der Sowjetunion ein Versprechen, die Nato nicht nach Osten zu erweitern? Und wie ist das Verhältnis von Russland zur Nato? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 07.09.2025 SRF 1
  • Der Bodensee ist eines der grössten und schönsten Binnengewässer Mitteleuropas. Seit Jahrtausenden ist die Region für ihre fruchtbaren Böden bekannt. Schon vor 4000 Jahren wurden hier Äpfel geerntet, heute ist der Wein der Region weltberühmt. Doch die Monokulturen, die durch die industrialisierte Landwirtschaft entstanden, fordern ihren Tribut: In den letzten 50 Jahren sind rund 65 Prozent der einheimischen Vögel in der Bodenseeregion verschwunden. Der Ornithologe Prof. Peter Berthold kennt den Grund dafür. Überall, wo grossflächig und intensiv Landwirtschaft betrieben wird, haben Vögel und andere Wildtiere wichtige Lebensräume verloren. Es fehlen natürliche Nahrungsquellen wie Wildkräuter, Blütenpflanzen und Insekten. Im Jahr 2003 begann er dem Vogelsterben aktiv entgegenzuwirken – mit einem simplen wie genialen Plan. Ein engmaschiges Netzwerk aus neu angelegten Weihern, Hecken, Schilfgürteln und Streuobstwiesen soll Vögeln und anderen Wildtieren zurückgeben, was sie zum Leben brauchen. Alles in Einklang mit den benachbarten Ortschaften und den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der Film zeigt eindrücklich, wie zahlreiche Bauern, Naturschützerinnen und Gemeinden zusammenarbeiten, um die Weisstörche, Waldrappen und seltene Singvögel in die Region zurückzuholen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 15.07.2024 SRF 1
  • Die von Leben nur so sprühenden Nebelwälder in Ecuador beheimaten unzählige Pflanzen und Tiere. Doch durch die Viehwirtschaft, der immer grössere Waldgebiete weichen, sind diese Wälder bedroht. Und das, obwohl die Arbeit der Bauern kaum Gewinn einbringt. Einige Andengemeinden wollen nun aber im Einklang mit der Natur leben und arbeiten: Sie wollen die verbleibenden Nebelwälder nicht nur schützen, sondern auch aufforsten. Denn gesunde Wälder, schillernde Kolibris und wilde Brillenbären locken gleichermassen Touristinnen und Wissenschaftler an. So gibt es für die Dorfbewohnenden ein sicheres Einkommen, während die Wälder erhalten bleiben. Der Film begleitet Bärenschützer, von der Natur faszinierte Bauern und Wissenschaftlerinnen, die für das Überleben von Fröschen und Insekten kämpfen. Alle haben dasselbe Ziel: Ecuadors Nebelwälder auch ausserhalb der Nationalpärke zu schützen. Dies gelingt, wenn die Menschen vom Erhalt der Wälder profitieren. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 22.07.2024 SRF 1
  • In den Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht Aussergewöhnliches: Hier zerstören die Holzfäller den Wald nicht, sondern tragen durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder bei. Die Holzfirma IFO kooperiert dabei eng mit Naturschützenden. Auf einer Fläche, halb so gross wie die Schweiz, wird nachhaltige Forstwirtschaft betrieben. Weniger als ein Baum pro Hektar wird dort pro Zyklus gefällt, besonders schützenswerte Zonen bleiben vollständig von den Kettensägen verschont. Dieser restriktive Holzschlag hat den willkommenen Nebeneffekt, dass im Wald des Holzunternehmens 70’000 Gorillas leben – mehr als irgendwo sonst. Dieses nachhaltige Vorgehen hat aber auch wirtschaftliche Vorteile: Die Wälder erholen sich und sind so langfristig nutzbar. Zudem schafft die Holzindustrie Arbeitsplätze in der verarmten Region, sorgt für sauberes Trinkwasser und Zugang zu einer Gesundheitsversorgung. Der Schutz des Regenwaldes lohnt sich also auch für die Bevölkerung. Ein faszinierendes Projekt, das zeigt, dass sich Naturschutz durchaus mit Wirtschaftlichkeit verschränken lässt. Nutzen, um zu schützen: So soll dieses Naturparadies fit für die Zukunft gemacht werden. (Text: SRF)
  • In der Vega Archipel, bestehend aus 6000 Inseln, leben Enten und Menschen im Einklang. Die Bewohnenden sorgen für die Enten mit selbstgebauten Unterschlupfen aus Treibholz oder Steinen für Schutz vor Möwen und Adler. Im Gegenzug ernten die Menschen am Ende der Brutsaison die kostbaren Eiderdaunen, mit denen sie ihre Nester polstern. Diese sind dank ihrer hohen Isolationskraft und der langen Haltbarkeit für die Herstellung von Daunendecken sehr beliebt. Für eine Decke sind Daunen aus 60 oder 70 Nestern nötig. Doch diese einmalige Partnerschaft ist in Gefahr, denn das Leben in der Region ist einsam und hart. Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner haben in den letzten Jahrzehnten die Inseln verlassen. Aber es gibt auch Hoffnung: 2004 wurde der Vega-Archipel auf die Liste der Unesco-Welterben gesetzt – und immer mehr junge Norwegerinnen und Norweger engagieren sich wieder für den Ort. (Text: SRF)
  • Dass es kein einfacher Weg werden würde, war Soraya von Anfang an bewusst. Doch dass ihr grosses Ziel – die Operation – derart lange auf sich warten lassen würde, empfindet Soraya als Belastung. Für sie gibt es kein richtiges Leben im falschen Körper. Im zweiten Teil des «DOK»-Filmes prüfen Soraya und ihre Eltern verschiedene Operationsmethoden. Thailand, Zürich und München stehen als Ort zur Debatte. Dazu muss Soraya eine schwierige, medizinische Entscheidung treffen. Sie macht dabei die Rechnung ohne ihre Krankenkasse. Diese will den Eingriff zunächst nicht bezahlen. Sechs Jahre lang mit der Kamera begleitet Nicht nur medizinische, auch gesellschaftliche Hürden muss Soraya überwinden. Ausgrenzung und Vorurteile lassen sich nicht wegoperieren. Ebenso wenig die Ungeduld und die innere Wut der Teenagerin. Mehr als sechs Jahre begleiten Filmemacher Daniel Stadelmann und Kameramann Otmar Schmid Soraya und ihre Familie, dokumentieren innere Veränderungen und äusserlichen Fortschritt. Entstanden ist ein einzigartiger und berührender, zweiteiliger «DOK»-Film über einen Menschen, der allen Widrigkeiten zum Trotz den eigenen Platz im Leben sucht. Ein Film, der über das Einzelschicksal hinaus einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit Transidentität und Homophobie leisten kann. «Ich würde mit all meinen Freundinnen tauschen», sagt Soraya an einer Stelle des Filmes über ihr Leben. Man möchte es Soraya am liebsten nicht glauben. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 29.09.2022 SRF 1
  • Am schwersten tut sich der Vater: «Man hat 13 Jahre einen Jungen und dann erzählt einem dieser, dass er sich als Mädchen fühlt. Das ist schwierig zu akzeptieren». Das Coming-out des Kindes, die Ohnmachtsgefühle des Vaters, die Sorgen der Mutter; alles ist noch ganz frisch, als die Familie einwilligt, einen Film über das Schicksal ihres jüngsten Kindes zu drehen. Was braucht ein Mensch, um sich im Leben richtig zu fühlen? Für Soraya sind es zu diesem Zeitpunkt drei Dinge: Ein Medikament, das die männliche Pubertät verhindert, die Abgabe weiblicher Hormone und die geschlechtsanpassende Operation. Mit 16 Jahren soll nach ihrem Willen alles erledigt sein. Doch daraus wird nichts. Sechs Jahre lang mit der Kamera begleitet Soraya ist eines der jüngsten trans Mädchen der Schweiz. Sie muss nicht nur rechtliche und medizinische Hürden überwinden, sondern auch gesellschaftliche. Ausgrenzung und Vorurteile lassen sich nicht wegoperieren. Ebenso wenig die Ungeduld und die innere Wut des Teenagers. Mehr als sechs Jahre begleiten Filmemacher Daniel Stadelmann und Kameramann Otmar Schmid Soraya und ihre Familie, dokumentieren innere Veränderungen und äusserlichen Fortschritt. Entstanden ist ein einzigartiger und berührender, zweiteiliger «DOK»-Film über einen Menschen, der allen Widrigkeiten zum Trotz den eigenen Platz im Leben sucht. Ein Film, der über das Einzelschicksal hinaus einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit Transidentität und Homophobie leisten kann. «Ich würde mit all meinen Freundinnen tauschen», sagt Soraya an einer Stelle des Filmes über ihr Leben. Man möchte es Soraya am liebsten nicht glauben. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 22.09.2022 SRF 1
  • Die Bergwelt des Himalayas ist von atemberaubender Schönheit, doch das Leben in der Abgeschiedenheit ist hart. Wie fast alle Kinder im Internat der Snowland Ranag Light of Education School in Kathmandu wurden auch das Mädchen Tsering Deki Lama und die beiden Jungen Nima Gurung und Jeewan Mahatara im Alter von vier Jahren von ihren Eltern in die Hauptstadt geschickt, um an der von einem buddhistischen Mönch geleiteten Schule die Erziehung und Bildung zu geniessen, die ihnen ein besseres Leben verspricht. In all diesen Jahren konnten sie ihre Eltern weder sehen noch mit ihnen kommunizieren – so fühlen sie sich von ihren Familien völlig verlassen. Deshalb ermöglicht die Schule den jungen Leuten nun nach dem Abschluss, für die Dauer von drei Monaten zu ihren Familien zurückzukehren. Die Dokumentation begleitet die drei auf ihrem langen Weg zurück zu ihren Familien. Sie reisen per Flugzeug und Bus, vor allem aber zu Fuss, denn nur auf diese Art können sie bis in die abgelegenen Bergdörfer vordringen, wo sich das Leben der Menschen seit Jahrtausenden kaum verändert hat. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 07.12.2020 SRF 1
  • Original-TV-Premiere Do. 11.10.2018 SRF 1
  • Familie Feierabend
    Der Innerschweizer Schnapsbrenner Karl Feierabend wanderte in den 1990er-Jahren in ein kleines Dorf namens Rancho Arriba aus, um Grossfarmer zu werden. Der Traum platzte bald, trotzdem blieb er dort, heiratete und hatte vier Söhne. Die machten später alle den umgekehrten Weg. Sie wanderten von Santo Domingo in die Schweiz aus. Der Älteste, Carlos Feierabend, hat sich jetzt seine Pensionskasse auszahlen lassen, um in seine alte Heimat zurückzukehren. Dort will er mit 37 Jahren einen Neuanfang wagen. Sein Plan: Mit seiner Frau Samira und den beiden kleinen Kindern will er in der Dominikanischen Republik die kleine Farm der Familie wiederaufbauen und bewirtschaften. Carlos verbrachte die Hälfte seines Lebens in der Schweiz. Kann er sich in Rancho Arriba, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte, wieder integrieren? Und wie gefällt dieses einfache Leben seiner Frau Samira und den Kindern? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 08.01.2026 SRF 1
  • Seit dem Friedensschluss entwickelt sich das Land im Südosten des afrikanischen Kontinents zu einem beliebten Reiseziel für Naturliebhaber aus aller Welt. Im Mittelpunkt zahlreicher nachhaltiger Tourismusprojekte steht die Erkundung der einzigartigen Flora und Fauna. Von den Stränden des Küstenstädtchens Tofo zu den Urwäldern im Norden des Landes ist die Natur Mosambiks noch unberührt. Vor einigen Jahren entdeckten Wissenschaftler sogar einen bislang unbekannten Wald, dessen Geheimnisse sie nun nach und nach erforschen. (Text: SRF)
  • Zineb El Rhazoui ist in einer Welt aufgewachsen, in der die Unterwerfung der Frau normal ist. Auch Gewalt gegen Frauen. Zineb El Rhazoui führte – wie viele Marokannerinnen ihrer Generation – jahrelang ein Doppelleben: Ihr Privatleben und jenes, in dem sie das gesellschaftlich erwünschte Bild aufrechterhalten muss. Bis sie einen persönlichen Wandel vollzog und begann, sich öffentlich politisch zu engagieren. Sie wurde eine Wortführerin des Aufbegehrens gegen die religiösen und politischen Machthaber Marokkos. Als der arabische Frühling zum Herbst und dann zum Winter mutierte, musste sie um ihr Leben fürchten und flüchtete nach Frankreich. Aber ausgerechnet in der vermeintlichen Freiheit geriet sie ins Visier des islamistischen Terrors. In Paris findet Zineb Arbeit bei der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“. Zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie frei arbeiten, ohne Angst vor der Zensur. Die Redaktion von „Charlie Hebdo“ wird zu ihrer neuen Familie, und mit Eifer stürzt sie sich in die Arbeit an einem Buch über den Propheten Mohammed. Aber der 7. Januar 2015 ändert alles. Islamistische Attentäter ermorden ihre Kolleginnen und Freunde. Zineb selber entkommt – sie ist nicht in der Redaktion. Die Folgen sind dramatisch – auch für Zineb El Rhazoui. Doch sie verstummt nicht. Ihre anhaltende Kritik am radikalen Islamismus bringt sie jedoch weiterhin in Gefahr, sie wird zu einer der bestbewachten Personen Frankreichs. Noch heute lebt sie unter Polizeischutz. „Tout est pardonné“ – alles ist vergeben, titelten die überlebenden Macher von „Charlie Hebdo“ in ihrer ersten Ausgabe nach dem Attentat. „Rien n’est pardonné“, nichts ist vergeben, nennen die belgischen Filmautoren ihren vorliegenden Film. (Text: SRF)

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