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Arbeitstitel: Money Honey
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Nelly (Ella Morgen) ist 25, klug, ehrgeizig und pleite. Unzufrieden mit ihrem schlecht bezahlten Praktikum, gewöhnlichen Teilzeitjob und ihren austauschbaren Tinder-Dates ist sie auf der Suche nach mehr. Als eine frühere Kollegin sie in ihre Escort-Agentur einlädt, ist das ihre Tür in ein neues Leben. Zwischen WG-Küche und Luxushotels macht Nelly als Escort sehr unterschiedliche Erfahrungen, findet eine Gruppe unschlagbarer Frauen, der Callboy Ben erobert fast ihr Herz und der Geschäftsmann Tsuneo weckt mehr als nur ihr Interesse. Bald muss Nelly entscheiden: Wie weit ist sie bereit zu gehen, für Freiheit, Erfolg … und für sich selbst? (Text: ARD)
Immerhin verwöhnte die Autorin und Regisseurin Marie C. König keinen tätowierten Rechtsradikalen, als sie einst Aufträge vom Escort-Service annahm. Schließlich besitzt solch ein zauberhaftes Wesen mehr Selbstachtung als eine gewöhnliche Straßendirne: Das glaubt offensichtlich das Team der ARD-Serie "Selling Sex". Kein Wunder also, dass in den Medien oft vornehm von Sexarbeit statt von Prostitution geredet wird.Indes bekennt Nelly (Ella Morgen) ihrer Mitbewohnerin Bonnie (Manal Raga a …
Ich kann im Wesentlichen der Kritik von Stefan Gendrich hier oben folgen.
Die verschiedenen Aufträge dienen wohl der Abdeckung des gesamten Arbeitsfeldes der Protagonistin. Die verschiedenen Nebenstränge sollen eine gewisse Diversität in der Dienstleistung darstellen. Allerdings verwässern sie ein wenig Auroras Weg vom Ausprobieren zum offensichtlichen bewussten Ausstieg aus der Branche. Hier hätte ich mehr Tiefgang der Beweggründe (wirtschaftliche, wissenschaftliche und persönliche/sexuelle) erwartet. Optisch überzeugen Ella Morgen und auch die wenig voyeuristische Kamera. Produktionen wie 'Pleasure' u.a. gehen da deutlich weiter. Leider geben Konzept und Drehbuch Ella und den weiteren Darstellerinnen (und Darstellern) keinen Raum für das Entwickeln der Rolle, so bleibt der Plot doch eher etwas oberflächlich.