2025/2026 (Folge 400⁠–⁠412)

  • 30 Min.
    Die Themen der Sendung: * Pflegeheime: Anreize für mobilisierende Pflege schlagen fehl „In die Betten pflegen“ ist ein Ausdruck, der in der Pflegebranche geläufig ist. Er meint, dass es für Heimbewohner meist immer weiter abwärts geht, bis zur Bettlägerigkeit. Dabei ginge es anders – und wäre am Ende sogar billiger. Für diese mobilisierende Pflege können Heime sogar Boni bekommen. Doch ausgezahlt werden diese fast nie, wie NDR-Recherchen zeigen. * Sorge bei Sturmflut: Jahrelanges Warten auf die Deicherhöhung Seit etwa zwei Jahrzehnten gilt ein Deich in der Gemeinde Jade als sanierungsbedürftig – und genauso lange wird versprochen, dass er erhöht wird. Jetzt läuft das Verfahren erneut an, doch die Bürgerinnen und Bürger verlieren langsam das Vertrauen in die Politik. * Klirrende Kälte: Obdachlose Menschen in Hamburg Die Temperaturen liegen gerade auch tagsüber deutlich im Minus. Knapp 4.000 Menschen leben in Hamburg derzeit auf der Straße, nur für ein Viertel stehen Plätze im Winternotprogramm zur Verfügung. Hilfsangebote gingen häufig an den Bedürfnissen der Menschen vorbei, bemängeln Kritiker. Dabei soll bis 2030 niemand mehr in Deutschland auf der Straße leben. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 03.02.2026 NDR
  • 30 Min.
    Themen u. a.: * Nach Schlachthof-Schließung: Schweinebauern in Not Schweinemäster im Norden stehen vor einem Problem: Der Schlachthof in Perleberg schließt. Doch die Umstände scheinen unklar – das Bundeskartellamt ist involviert, denn es steht der Verdacht der Marktbereinigung im Raum. * Vetternwirtschaft bei der AfD Niedersachsen: Frau und Ex-Frau beschäftigt Die AfD Niedersachsen kommt nicht zur Ruhe. Dem NDR liegen Belege vor, die Parteichef Ansgar Schledde unter Druck setzen. Seine ehemalige Ehefrau soll in der AfD-Fraktion im Landtag beschäftigt sein. Dazu sieht sich der Parteivorsitzende mit Vorwürfen aus den eigenen Reihen konfrontiert: Dabei geht es um Seilschaften und persönliche Bereicherung. * Elbtower-Rettung: Wie angreifbar macht sich der Senat? Die Finanzierung, der Einzug des Naturkundemuseums und eine auffällige Personalie: Rund um die Rettung des Elbtowers gibt es nach NDR Recherchen Auffälligkeiten. Die CDU fordert nun Einblick in die Akten des Senats. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.02.2026 NDR
  • 30 Min.
    * „Letzte Verteidigungswelle“: Wer sind die mutmaßlichen Rechtsterroristen? Acht junge, teils minderjährige Neonazis müssen sich von Donnerstag an vor dem Oberlandesgericht Hamburg verantworten. Sie sollen der rechtsterroristischen Vereinigung „Letzte Verteidigungswelle“ angehört oder diese unterstützt haben. Zwei der mutmaßlich zentralen Akteure kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. Wer sind diese jungen Neonazis, die Anschläge begangen oder vorbereitet haben sollen? * Masern: Wie Impfgegner die Impfpflicht sabotieren Seit 2020 müssen Kinder über einem Jahr zweifach gegen die Masern geimpft werden. Kontrolliert werden soll das durch Kindergärten und Schulen. Doch dort fehlt es im Zweifel an der Expertise, etwa eine falsche Impfbescheinigung von einer echten zu unterscheiden. Und so unterlaufen impfkritische Mediziner systematisch die Impfpflicht. * Lärm: Die unterschätzte Gesundheitsgefahr Dichter Straßenverkehr, riesige Baustellen oder startende Flugzeuge über dem Hausdach: Lärm gehört für viele Menschen zum Alltag. Doch was für die einen bloß ein Hintergrundrauschen ist, bedeutet für andere schlaflose Nächte, Stress und Angst. In Deutschland ist es nachweislich zu laut, doch die Belastung durch Lärm ist ungleich verteilt und nicht alle Menschen können sich gleichermaßen schützen. Warum ist das so? Welche Folgen hat permanenter Lärm? Und welche Lösungen kann es geben? (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 03.03.2026 NDR
  • 30 Min.
    Zerrissen: Iranische Community zwischen Hoffnung und Angst Der Krieg im Iran spaltet die iranische Community in Hamburg. Während einige das Ende des Regimes feiern, bangen andere um ihre Familien vor Ort. Viele hoffen auf einen politischen Wandel – und sehen zugleich das Leid der Zivilbevölkerung unter den Bomben. Wir treffen Exil-Iranerinnen und -Iraner, die ganz unterschiedlich auf den Krieg blicken. Unschuldig in Haft: Mutter und Sohn leiden bis heute unter Justizirrtum 217 Tage saß Yuladi Lasso unschuldig im Gefängnis – getrennt von ihrem Baby. Der Vorwurf: Mord eines Hamburger Gastronomen. Obwohl die Kolumbianerin ein Alibi hatte, hielt die Hamburger Justiz an dem Mordverdacht fest. Lasso musste bis zum Prozess in Haft bleiben. Erst vor Gericht wurde sie freigesprochen. Bis heute kämpfen Mutter und Sohn mit den Folgen der monatelangen Trennung. Oldenburger Fliegerhorst: 15.000 Kubikmeter Bauschutt illegal vergraben? Auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Oldenburg soll ein neuer Stadtteil für rund 3.000 Menschen entstehen. Doch auf dem Gelände sollen mindestens 15.000 Kubikmeter Bauschutt und tausende Tonnen verseuchtes Erdreich illegal vergraben worden sein. Im Grundwasser ist bereits ein krebserregender Stoff deutlich erhöht nachgewiesen worden. Die Stadt beschwichtigt, doch die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen unerlaubtem Umgang mit Abfällen. Frauen am OP-Tisch: Gedanken einer Chirurgin 70 Prozent der Absolventinnen in der Medizin sind Frauen, doch in der Chirurgie führen meist Männer. Chirurgin Katja Schlosser erzählt von Vorurteilen im Klinikalltag – und warum Chirurginnen sichtbarer werden müssen. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 NDR
  • 30 Min.
    Krise in der Autoindustrie: Überlebenskampf der Zulieferer Anfang März erst kündigte VW an, 50.000 Stellen zu streichen – die deutsche Autoindustrie kommt nicht aus der Krise. Die Aufmerksamkeit liegt dabei meist auf den großen Autoherstellern. Dabei spielt sich die eigentliche Krise in deren Schatten ab: bei den Zulieferern. Viele Betriebe gingen in den letzten Jahren pleite, Hunderte stehen unter massivem Druck. Sie leiden unter teurer Energie, hohen Lohnkosten – und dem Umbau zur E-Mobilität. In der Halle herrscht Dämmerlicht und es ist ruhig. Riesige Maschinen stehen herum, als hätte gerade noch jemand daran gearbeitet. Doch seit rund einem Jahr steht hier in Harsum bei Hildesheim alles still. Früher wurden in dem Betrieb Teile für Turbolader bearbeitet, millionenfach. „Es ist einfach nur grausam, wenn ich hier durch die Hallen gehen muss und sehe, was hier passiert ist“, sagt Firmenchef Vor rund vier Jahrzehnten habe er mit 30 Mitarbeitern angefangen und über die Jahre alles aufgebaut. In Spitzenzeiten, noch vor wenigen Jahren, habe seine Firmengruppe rund 1.600 Mitarbeiter in sieben Werken gehabt. Seit Mitte 2024 sind die meisten davon nach und nach in die Insolvenz gegangen. „Dann sind sie erst mal fassungslos und wie leer, das müssen sie erst mal verarbeiten“, sagt Schlote. Hohe Energiepreise belasten die Branche Das Ende habe begonnen, als mehrere Gießereien pleitegingen, die seinen Werken die Rohteile lieferten, erzählt Schlote. Dann habe ihm ein deutscher Autohersteller einen sehr großen Auftrag entzogen. Auch das habe mit der Insolvenz einer Gießerei zu tun, mit der Schlote vertraglich verbunden war. Schlote macht aber auch die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland für die Entwicklung mitverantwortlich. Besonders die hohen Energiepreise seien ein Problem. „Aus meiner Sicht ist die Lage der Automobilzulieferindustrie in Deutschland hochkritisch.“ 120.000 Jobs weggefallen Nach Angaben des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums sind allein in Niedersachsen 340.000 Menschen direkt oder indirekt in der Autoindustrie beschäftigt. Aus Sicht des Unternehmers Schlote sei das größte Problem, dass man in Deutschland über Jahrzehnte das Selbstverständnis gehabt habe, dass „wir die Auto-Nation der Welt sind“. Die Dramatik der aktuellen Krise, die jetzt auch die Zulieferbetriebe der Autoindustrie überrolle, sei den meisten Menschen – und womöglich auch vielen Politikern – nicht bewusst. Schlotes Werke sind kein Einzelfall. Zwischen 2019 und 2025 sind in der Autoindustrie in Deutschland rund 120.000 Stellen weggefallen, davon zwei Drittel in der Zulieferindustrie. Die Bundesregierung versucht nun mit Subventionen zu helfen. Dazu zählten Entlastungen bei Stromsteuer, Netzkosten und unter anderem der Industriestrompreis für die Jahre 2026 bis 2028. Doch vom Industriestrompreis profitieren viele Zulieferer nicht, weil er nur für bestimmte Unternehmen gilt. „Es ist eine Übergangslösung, die sicherlich richtig und wichtig ist, aber es ist eben nicht dieser große Wurf“, zeigt sich Simon Schütz, Pressesprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA), mäßig begeistert. Es bleibe die Frage: „Wie wird Energie wirklich dauerhaft günstiger?“ Das hat man auch die Politik erkannt. Sebastian Roloff, der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, meint: „Wir brauchen eine langfristige Strategie, gerade mit Blick auf die Industrie und das produzierende Gewerbe, weil wir es nicht einfach laufen lassen können.“ Doch wann so eine Strategie kommt, bleibt offen. * Beim Ausbau der E-Mobilität verschätzt Und die Energiepreise sind nur eines von mehreren Problemen, die der Zulieferindustrie zu schaffen machen. Denn die Zahl verkaufter deutscher Autos ist insgesamt eingebrochen. Zwischen 2017 und 2024 ging der Absatz laut dem VDA um 28 Prozent zurück. Der Umbau zur E-Mobilität sorgt für Verunsicherung – aus Sicht vieler Zulieferer wurden dabei kurzfristig viel zu große Erwartungen geweckt: „Wir hatten politisch (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 NDR
  • 30 Min.
    * Enge Wohnverhältnisse: Risiko besonders für Familien Zu fünft in einem Schlafzimmer und keine größere Wohnung in Sicht: Der Wohnungsmangel ist eine große Herausforderung vor allem für Familien, Alleinerziehende und Migranten. Panorama 3 zeigt, welche Schicksale sich hinter dem Begriff Wohnraummangel verbergen und welche ungewöhnlichen Ansätze für Hilfe es gibt. * Bundesweit größte Suchtklinik schließt: Versorgung von Kindern und Jugendlichen gefährdet In der Dietrich-Bonhoeffer-Klinik in Niedersachsen können suchtkranke Kinder und Jugendliche eine Reha machen, um wieder in Schule und Beruf einzusteigen. Doch die Klinik soll schließen – mit ihr würden mehr als die Hälfte der in Deutschland verfügbaren Plätze für junge Menschen wegfallen. * Härtere Strafen: Digitale Gewalt gegen Frauen Bundesweit demonstrieren derzeit Tausende Menschen gegen digitale Gewalt gegen Frauen und gegen Gesetzeslücken. Wie erleben junge Frauen und Männer digitale Übergriffe? (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 31.03.2026 NDR
  • 45 Min.
    * Ein System am Limit: Zum Zustand des Maßregelvollzugs in Deutschland Immer mehr Patienten, fehlendes Personal und beengte Stationen: Die Kliniken für schuldunfähige Straftäter sind am Limit. Eine Recherche von Panorama 3 zeigt, welche Folgen das für Sicherheit und Behandlung hat. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 07.04.2026 NDR
  • 30 Min.
    Chemikalie PFAS im Trinkwasser? Bundeswehrstandort unter Verdacht Bei Rendsburg sind mehr als 30 Trinkwasserbrunnen privater Häuser mit der „Ewigkeitschemikalie“ PFAS belastet. In der Nachbarschaft liegt der Militärflugplatz Hohn. Regelmäßig hatte dort die Flugplatz-Feuerwehr mit PFAS-haltigen Löschschäumen geübt. Sind sie für die Verseuchung der Brunnen verantwortlich? Immer längere Strafverfahren: Justiz überlastet? Strafverfahren dauern in Deutschland immer länger. Viele Richter und Staatsanwälte arbeiten an der Belastungsgrenze, die E-Akte macht immer wieder Probleme und die Strafverfahren an sich werden immer komplexer. Würde also, wie immer wieder gefordert, mehr Personal allein das Problem wirklich lösen? NS-Verbrechen in Hamburg: Immobiliengeschäfte statt Erinnerungskultur? Ein Immobilieninvestor will der Stadt Hamburg ein Gebäude für eine Ausstellung zum Gedenken an die Menschen schenken, die die Nazis von Hamburg aus in die Konzentrationslager deportierten. Seit mehr als vier Jahren ringen Senat und Investor nun um die Details dieser „Schenkung“. Zuvor waren frühere Pläne für die Ausstellung gescheitert – stattdessen hatte der Investor von Bauvorteilen profitiert. Menschen ohne Krankenversicherung? Gedanken eines … Arztes Nicht krankenversicherte Menschen gibt es auch in Deutschland. Wenn sie erkranken, sind sie oft auf Ärzte wie Peter Ostendorf angewiesen. Der 86-Jährige fängt auf, was der Staat versäumt. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 14.04.2026 NDR
  • 30 Min.
    Erstickungstod nach Polizeieinsätzen? Kritik an Fixierungspraxis wächst Immer wieder kommen Menschen in Polizeigewahrsam ums Leben, nachdem sie zu lange in Bauchlage gefesselt oder fixiert wurden. Viele Bundesländer setzen diese Fixierung daher nicht mehr ein – Hamburg dagegen hält an ihr fest. Dabei hatte die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter schon 2019 darauf hingewiesen, dass die Hamburger Praxis nicht den Anforderungen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts entspräche. * Kieler Studie: Organspende nach Herz-Kreislauf-Tod? Mehr als 8.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Dass nicht mehr Organe gespendet werden, liegt auch an Gesetzen: Erlaubt ist eine Organspende in Deutschland nur, wenn der Spender hirntod ist. Dies geschieht aber nur selten. Einer Untersuchung von Kieler Wissenschaftlern zufolge könnte es deutlich mehr Spenderorgane geben, wenn eine Spende auch nach einem Herz-Kreislauf-Tod möglich wäre. Sollten wir diese Option stärker diskutieren? * Gedanken eines … Walforschers Noch immer liegt ein Buckelwal in flachem Wasser vor Wismar. Meeresbiologe Fabian Ritter sagt, die aktuellen Bergungsversuche seien noch lange keine Rettung. Er wünscht sich mehr Bewusstsein für das eigentliche Problem: Die Überfischung und Übernutzung der Meere. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 21.04.2026 NDR
  • 30 Min.
    Themen der Sendung: * Massenhafte Abzocke bei Grauer-Star-Operation Viele operierende Augenärzte in Deutschland drängen Grauer-Star-Patienten bei OPs dazu, für Hunderte Euro „Premiumlinsen“ zu wählen – auf eigene Kosten. Dabei würden die Krankenkassen die Kosten komplett erstatten. Ein einträgliches Geschäft für die Ärzte, denn jährlich werden etwa eine Million Grauer-Star-OPs in Deutschland durchgeführt. Juristen sehen in einigen Fällen einen möglichen Abrechnungsbetrug. * So hart trifft der Iran-Krieg norddeutsche Unternehmen Viele Firmen aus dem Mittelstand kämpfen jeden Tag – mit Preissteigerungen und Lieferengpässen aufgrund der blockierten Straße von Hormus. Drei Unternehmen aus dem Norden – Hersteller von Medizinprodukten, Klebemitteln und Lebensmitteln – berichten von ihrer Lage. Sie alle fürchten: Die Krise wird bald noch stärker bei den Verbrauchern ankommen. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 NDR
  • 30 Min.
    Deutsche TV-Premiere Di. 12.05.2026 NDR
  • 35 Min.
    Deutsche TV-Premiere Di. 02.06.2026 NDR
  • 35 Min.
    Deutsche TV-Premiere Di. 09.06.2026 NDR

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