Die Thriller-Serie „Elixir – The Pain Killers“ erschien im Herbst 2025 im ZDF
Bild: ZDF/Filip van Roe/Jeffrey Harpal/Topkapi Series/[M] FeedMee
2023 beschlossen die acht öffentlich-rechtlichen Sender ZDF (Deutschland), SVT (Schweden), DR (Dänemark), YLE (Finnland), RÚV (Island), NRK (Norwegen), VRT (Flandern/Belgien) und NPO (Niederlande) unter dem Namen New8 eine Kooperation mit dem Ziel, gemeinsam hochwertige, gesellschaftlich relevante fiktionale Serienprojekte auf den Weg zu bringen. Im Rahmen der TV Drama Vision auf dem Göteborg Film Festival gaben die Partner am heutigen Mittwoch (28. Januar 2026) eine Verlängerung des Abkommens um weitere drei Jahre bekannt. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Serien zu stärken, soll die inhaltliche Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden.
Jasmin Maeda, Hauptredaktionsleiterin der Internationalen Fiktion im ZDF, lässt sich in einem ersten Statement zur Fortführung der Allianz wie folgt zitieren: „New8 macht sichtbar, welche Programm-Qualität entsteht, wenn starke öffentlich-rechtliche Partner zusammenarbeiten. Die zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen von Projekten wie ,Die Affäre Cum-Exʻ und ,Elixirʻ, aber auch die Erfolge der Programme im ZDF-Streamingportal zeigen eindrucksvoll die internationale Stärke und das kreative Potenzial, das in dieser Kooperation steckt.“
Auch in Zukunft wollen die acht teilnehmenden Sender gesellschaftlich relevante Fragen und Themen in den Fokus rücken. Um Rassismus und sozialen Zusammenhalt geht es beispielsweise in „After Benjamin“. Innovationen und den Aspekt der unternehmerischen Verantwortung beleuchtet das biografische Drama „Stenbeck“. Produktionen wie „Push“ und „Queen of Fucking Everything“ nehmen soziale Ungleichheit, weibliche Perspektiven und Identitätsfragen in den Blick, während Formate wie „This Is Not a Murder Mystery“ mit starken erzählerischen Ansätzen auf den Unterhaltungswert abzielen. Im Rahmen der New8-Allianz wurden im Frühjahr 2025 auch die Serien „Die Düsteren“ und „Phoenix“ angekündigt (fernsehserien.de berichtete).
Freuen sich über die Verlängerung, von links: Birgir Sigfússon (RÚV), Wim Janssen (VRT), Jarmo Lampela (YLE), Jasmin Maeda (ZDF), Henriette Marienlund (DR), Marianne Furevold-Boland (NRK), Johanna Gardare (SVT) und Sebastiaan Leeman (NPO) ZDF/Jenny Duan, Göteborg Film Festival