„Wednesday“ bricht für Netflix Zuschauer-Rekorde

    „Addams Family“-Serie von Tim Burton ein voller Erfolg

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 30.11.2022, 12:27 Uhr

    Das eiskalte Händchen lässig auf der Schulter: Wednesday (Jenna Ortega) ermittelt im Wald. – Bild: Netflix
    Das eiskalte Händchen lässig auf der Schulter: Wednesday (Jenna Ortega) ermittelt im Wald.

    Die serielle Rückkehr eines Mitglieds der „Addams Family“ ist für Netflix zum vollen Erfolg geworden. „Wednesday“ mit Jenna Ortega, dessen erste Staffel am 23. November online gegangen ist, konnte sich innerhalb der ersten Woche einen Rekord-Wert an Abrufen erobern.

    Laut des Streaminganbieters wurden 341,23 Millionen Stunden der Serie weltweit gestreamt – mehr als bei jeder anderen, bisherigen Netflix-Serie in englischer Sprache. Damit hat „Wednesday“ auch den Rekord der vierten Staffel von „Stranger Things“ (fernsehserien.de berichtete) geschlagen. Damals wurden innerhalb der ersten Woche rund 335 Millionen Abrufe erreicht. Den Gesamtrekord aller Netflix-Serien hält allerdings weiterhin die erste Staffel von „Squid Game“ mit 571,80 Millionen Stunden.

    Dennoch: Laut Netflix wurde „Wednesday“ bislang in mehr als 50 Millionen Haushalten gestreamt. Außerdem landete die Serie von Regisseur und Produzent Tim Burton in allen 93 Netflix-Ländern in den Top 10. In 83 davon erreichte das Format sogar Platz 1. Dieses Ergebnis entspricht den Werten, die „Stranger Things“ zuletzt erreichte.

    „Wednesday“ stellt die Tochter von Morticia (Catherine Zeta-Jones) und Gomez Addams (Luis Guzmán) ins Zentrum der Handlung. Da Wednesday an „normalen“ Schulen immer wieder aneckte und verwiesen wurde, kommt sie schließlich auf die Nevermore Academy, wo man sich den Bedürfnissen von besonderen Schülern annimmt. Auf der Schule waren auch schon Wednesdays Eltern gewesen. Während Wednesday sich dort einlebt und auch allmählich ihre besonderen, übersinnlichen Wahrnehmungskräfte entwickelt, wird sie in die Aufklärung einer Mordserie verwickelt – deren Wurzeln bis in die Schulzeit ihrer Eltern zurückreichen.

    Miles Millar und Alfred Gough (etwa „Smallville“, „Die Shannara Chronicles“) sind die Showrunner des Formats.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Sehr schön.
      Die Serie ist auch wirklich klasse,
      Damit dürften die Chancen auf eine zweite Staffel deutlich gestiegen sein.

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