Vor dem Start: „Parenthood“

    US-Dramedy feiert Free-TV-Premiere

    Roger Förster – 14.09.2012, 19:00 Uhr

    Parenthood

    Mit „Parenthood“ zeigt VOX am Samstagnachmittag eine neue Ensemble-Serie, in dem eine Großfamilie ständig mit Problemen, Ängsten und Konflikten zu kämpfen hat. Dennoch findet sich für die Bravermans meist ein Weg, zueinander zu finden – ob sie diesen Weg dann auch beschreiten, ist allerdings nicht gesagt.

    Zeek Braverman (Craig T. Nelson) und seine Frau Camille (Bonnie Bedelia) haben vier erwachsene Kinder: Sarah (Lauren Graham) ist nach ihrer gescheiterten Ehe wieder bei ihren Eltern eingezogen und hat auch ihre jugendlichen Sprösslinge Amber (Mae Whitman) und Drew (Miles Heizer) mitgebracht. Sarahs Bruder Adam (Peter Krause, „Six Feet Under“) und Ehefrau Kristina (Monica Potter) haben ebenfalls zwei Kinder: Tochter Haddie (Sarah Ramos) und Sohn Max (Max Burkholder), der autistisch ist und daher besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Julia Braverman-Graham (Erika Christensen) macht als Anwältin Karriere, während ihr Mann Joel (Sam Jaeger) das Haus und Töchterchen Sydney (Savannah Paige Rae) hütet. Schließlich wäre da noch Crosby (Dax Shepard), der aus allen Wolken fällt, als er erfährt, dass er seit langen Jahren Vater eines Jungen ist.

    Angelehnt wurde „Parenthood“ an Ron Howards Erfolgskomödie „Eine Wahnsinnsfamilie“ aus dem Jahr 1989, die bereits ein Jahr später in „ … Eltern sein dagegen sehr“ als Serie adaptiert wurde, damals jedoch im Fernsehen floppte. Noch bevor der erneute Versuch 2009 beim US-Network NBC starten konnte, musste die Serie einige Schicksalsschläge verkraften. So erlitt die damalige Vizepräsidentin des Senders, Nora O’Brian, während der Dreharbeiten zur Pilotfolge eine tödliche Hirnblutung. Kurz danach musste sich Darstellerin Maura Tierney, die eigentlich für die Hauptrolle vorgesehen war, aufgrund einer Krebserkrankung von dem Projekt zurückziehen. Ihren Platz nahm schließlich Lauren Graham ein – wohlbekannt als plapperndes „Gilmore Girl“ Lorelai. Der Ausstrahlungsbeginn von „Parenthood“ musste aufgrund der Umbesetzung um einige Monate verschoben werden. Im März 2010 startete die Serie dann, befeuert durch Werbemaßnahmen im Rahmen der Olympischen Winterspiele. Seitdem hat sie sich etabliert, in den USA startete kürzlich die vierte Staffel.

    Die Verantwortlichen von VOX scheinen indes keine große Hoffnungen in „Parenthood“ zu setzen. Anders ist es nicht zu erklären, dass das Familiendrama den wenig attraktiven Sendeplatz am Samstagnachmittag um 13.55 Uhr zugeschoben bekommen hat. 13 Folgen umfasst die erste Staffel, die der Kölner Privatsender im Wochenrhythmus ausstrahlt. Beim Privatsender glitz* wird Staffel 1 montags um 20.15 Uhr ebenfalls gezeigt.

    Zum ausführlichen Serienpreview: „Parenthood“

    US-Trailer von „Parenthood“:

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Wie lange die Serie wohl auf Sendung bleibt ehe sie wieder abgesetz wird ?
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