„Vampire Diaries“-Macher erwecken in „Dead Day“ die Toten zum Leben

    Comic-Adaption von Kevin Williamson und Julie Plec erhält Serienbestellung für Peacock

    Vera Tidona – 28.01.2022, 13:55 Uhr

    „Dead Day“-Comics werden verfilmt – Bild: Aftershock Comics
    „Dead Day“-Comics werden verfilmt

    Die beiden erfolgreichen „Vampire Diaries“-Macher Julie Plec und Kevin Williamson haben ein neues, gemeinsames Projekt am Start: Für den zu NBCUniversal gehörigen US-Streamingdienst Peacock, der seit wenigen Tagen auch hierzulande über Sky in Deutschland empfangbar ist (fernsehserien.de berichtete), entwickeln sie eine neue Serie namens „Dead Day“ nach den gleichnamigen Comics von Ryan Parrott. Peacock hat eine direct-to-series-Bestellung aufgegeben.

    „Dead Day“ beschreibt den jährlichen „Tag des Todes“, an dem sich die Verstorbenen aus dem Grab erheben, um sich unerledigten Dingen zu widmen. Einige kommen zurück, um sich mit Familie und Freunden zu vereinen, andere wiederum nutzen die Zeit für eine letzte Nacht der Ausschweifungen. Es gibt aber auch die Toten, die nur einen Gedanken verfolgen: Rache!

    Im Zentrum der Serie stehen die Haskins, eine scheinbar normale Familie in der Vorstadt, die sich auf diesen makaberen Feiertag vorbereiten, wenn erneut die Toten für einige Stunden aus dem Grab auferstehen.

    Julie Plec („Riverdale“, „Vampire Academy“) und Kevin Williamson („Dawson’s Creek“, „Scream 4“) werden als Autor, Produzenten und Showrunner den Comic von Ryan Parrott („Revolution“) als mehrteilige Serie adaptieren. Die Vorlage erschien im März 2021 bei Aftershock Comics.

    Der Verlag Afterschock Comics ist als Aftershock Media gemeinsam mit Universal Television an der Umsetzung für den Streamingdienst Peacock beteiligt. Als Produzenten sind außerdem noch Ben Fast, Emily Cummins, Lee Kramer, Jon Kramer, David Sigurani sowie der Comic-Autor Ryan Parrott selbst beteiligt.

    Ursprünglich war Plec Juniorpartnerin des schon vor „Vampire Diaries“ mit „Dawson’s Creek“ und „Scream – Schrei!“ erfolgreichen Williamson. Beide entwickelten zusammen für The CW Serien (auch „The Secret Circle“). Während Williamson schließlich weiterzog („The Following“, „Stalker“), verwaltete Plec „Vampire Diaries“ (mit den Spin-Offs „The Originals“, „Legacies“) und baute sich einen eigenen Ruf als Serien-Produzentin auf, die gleichzeitig mehrere Formate jonglieren kann. Zuletzt wechselte sie für einen gut dotierten Rahmenvertrag von Warner zu NBCUniversal.

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