„The Big Bang Theory“: Produzenten erlauben sich Hommage mit dem Wollowitz-Baby

    Sprössling wird nicht auf die Bühne kommen

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 16.12.2016, 17:03 Uhr

    „The Big Bang Theory“ – Bild: CBS
    „The Big Bang Theory“

    Auch deutsche Zuschauer von „The Big Bang Theory“ wissen es schon: Bernadette (Melissa Rauch) und Howard (Simon Helberg) werden Eltern. In den USA wurde nun Überraschendes von den Produzenten enthüllt: Die Zuschauer werden Baby Wollowitz wohl nie im Bild zu sehen bekommen.

    In der gestern in den USA gezeigten Episode „The Birthday Synchronicity“ (10x11) kam das Baby zur Welt. Schon in der Geburtsepisode stand die eigentliche Geburt nicht besonders im Zentrum: Vorab hatten die Produzenten schon erläutert, dass Geburten in Sitcoms häufig genug gezeigt worden wären.

    Allerdings gab es das Baby dann gar nicht zu sehen – womit die Produzenten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits ist eine alte Fernsehweisheit „Arbeite nie mit Babys oder Tieren“ – denn die haben ihren eigenen Willen und sehen es in der Regel nie wirklich ein, sich an die Erfordernisse der Dreharbeiten zu halten. Das gilt umso mehr bei Multi-Camera-Comedys, die auf einem Set, vor einem großen Publikum und in einem festen Zeitrahmen gedreht werden.

    Daneben wollen die Produzenten mit der Abwesenheit des Babys von der Bühne seiner Großmutter eine Hommage bereiten, wie Showrunner Steve Molaro gegenüber TV Line erläuterte: Howards Mutter Debbi hatte bis zum Tod ihrer Darstellerin Carol Ann Susi auch nie die Bühne betreten.

    So wird Baby Wollowitz im weiteren Verlauf der Serie nur mit seiner lauten Stimme aus dem Off zu hören sein. Die Stimme wird von Schauspielerin Pamela Adlon beigesteuert, die vor der Kamera etwa in der Comedy-Serie „Californication“ zu sehen war, häufig mit Comedian Louis C.K. zusammenarbeitet (etwa als Produzentin von „Louie“ oder seien Serienehefrau in „Lucky Louie“) und aktuell in „Better Things“ ihre eigene Comedy-Serie beim US-Sender FX hat.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1964) am

      Das find ich ne gute Idee! Ich bin mal gespannt auf die Geschichten nach seiner Geburt. Und ich hoffe, man lässt Howard auch noch "Kind" bleiben.

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