„Supergirl“: CBS engagiert Melissa Benoist für die Titelrolle

    „Glee“-Darstellerin wird zur Superheldin

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 22.01.2015, 20:38 Uhr

    Melissa Benoist als Marley Rose in „Glee“ – Bild: FOX
    Melissa Benoist als Marley Rose in „Glee“

    Immer, wenn eine Superheldin für eine Serienadaption besetzt werden soll, schaut die Öffentlichkeit ganz genau hin. Für seine Serienadaption zu „Supergirl“ hat CBS nun Melissa Benoist verpflichtet, wie Deadline Hollywood berichtet. Die hatte ihren Durchbruch, als sie bei „Glee“ zum Aushängeschild der „zweiten Generation“ der William-McKinley-High-Schüler wurde – jene Gruppe von Figuren, die nach dem „Weggang“ eines Großteils der ursprünglichen Hauptfiguren in die weite Welt die Handlung in Lima, Ohio trugen.

    Die 26-jährige Schauspielerin setzte sich für die Rolle vermutlich gegen zahllose andere Kandidatinnen durch, bekannt geworden sind die Namen Claire Holt und Elizabeth Lail (zuletzt Anna in der letzten Halbstaffel von „Once Upon a Time – Es war einmal … “).

    CBS hat um „Supergirl“ hoch geboten. Sollte das Projekt nicht in Serie gehen, wäre eine saftige Strafzahlung fällig. Wie hoch genau ist unbekannt, aber immerhin „mehr als seinerzeit bei „Gotham“„.

    Jason Katims („Arrow“, „Parenthood“) und Ali Adler stehen hinter der aktuellen „Supergirl“-Adaption – Fun Fakt: Adler verließ ihren Produzenten-Job bei „Glee“ mit dem Ende der dritten Staffel, Benoist wurde mit der vierten Staffel dort verpflichtet. Adler konnte nämlich an der Seite von „Glee“-Mastermind Ryan Murphy die Comedyserie „The New Normal“ an NBC verkaufen.

    In ihrer Version von „Supergirl“ wurde Kara Zor-El im Alter von zwölf Jahren von ihrem dem Untergang geweihten Heimatplaneten Krypton auf die Erde geschickt. Dort landete sie in der Danvers-Familie, die ihr beibrachte, ihre Superfähigkeiten zu verbergen. Als es zu einer „Katastrophe“ kommt, sieht Kara sich im Alter von 24 Jahren erstmalig gezwungen, ihre Kräfte in der Öffentlichkeit einzusetzen. Nachdem sie dabei gesehen hat, was sie damit Gutes tun kann, beschließt sie, diese nun häufiger einzusetzen. Dass sie sich dabei als „Heldin“ fühlen kann, ist ein weiterer Beweggrund.

    Zweite, noch zu besetzende, Hauptfigur der Serie ist Karas geringfügig ältere Zieh-Schwester Alexandra „Alex“ Danvers (26), die biologische Tochter der Danvers, die an Karas Seite aufgewachsen ist. Gleichsam aus kindlichem Neid gegenüber der „besonderen“ Schwester wie auch unstillbarem wissenschaftlichen Durst studierte Alex Kara und ihre Fähigkeiten über die Jahre und ließ sich von ihr auch viel über Krypton erzählen. Mittlerweile arbeitet Alex bei einer geheimen Regierungsbehörde. In der Serie sollen die beiden Schwestern zusammenarbeiten, um banale wie „Super“-Probleme zu lösen (fernsehserien.de berichtete)).

    Nach früheren Aussagen von CBS-Chefin Nina Tassler soll die TV-Version der DC-Heldin „eine sehr starke, unabhängige junge Frau“ werden, so die Sendervertreterin. „Sie muss ihre Berufung finden. Sie muss mit Familienproblemen umgehen und mit Arbeitssorgen. Es ist eine Geschichte von weiblichem ‚Empowerment‘ (fernsehserien.de berichtete). Wie für CBS üblich soll die Serie eher stärker auf in sich abgeschlossene Folgen setzen.

    Benoist war 2013 für einen Teen Choice Award in der Kategorie „Choice TV: Breakout“ nominiert, unter lag aber ihrem „Glee“-Kollegen Blake Jenner. Demnächst kommt ihr Film „The Longest Ride“ in die Kinos, in denen Britt Robertson und Scott Eastwood die Hauptrollen haben. Der Film „Whiplash“, in dem Benoist ebenfalls mitwirkte, ist derzeit mit fünf Oscar-Nominierungen in Rennen um die Acedemy Awards.

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